#321  
Alt 07.01.2018, 20:27
ReReBe ReReBe ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.10.2016
Ort: Berlin
Beiträge: 459
Standard

Zitat:
Zitat von scheuck Beitrag anzeigen
Nach mehr als 5.000 Seiten Heirats-Einträge im StAmt II habe ich die Heirat Hoecke-Schimraschzik immer noch nicht gefunden
Hallo Scheuk,

der Sterbeeintrag bei ancestry zu AGNES EVA HÖCKE geb. SCHIMRASCHZIK (Nr. 1680-1933, StA II Breslau) ist Dir bekannt? Sie starb im Alter von 50 Jahren. in welchem Zeitraum suchst Du denn die Heirat?

Reiner
Mit Zitat antworten
  #322  
Alt 07.01.2018, 21:05
Benutzerbild von scheuck
scheuck scheuck ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.10.2011
Beiträge: 2.566
Standard

Hallo, ReReBe!

Ja, diesen Sterbe-Eintrag habe ich, danke Dir!

Deine Frage kann ich Dir leider nicht so wirklich beantworten
Der Gustav ist 1877 geboren, da habe ich zunächst gedacht, er könnte "so mit/ab 25" geheiratet haben, also habe ich 1902 angefangen, ins Blaue zu suchen.

Dann habe ich dieses uneheliche Kind "einer" Agnes Schimraschzik gefunden und habe "kombiniert", dass sie 1906 kein uneheliches Kind gehabt haben kann, wenn sie zu der Zeit schon verheiratet war; also habe ich die Heirat ab 1907 gesucht. - Bislang erfolglos!

Irgendwas stimmt an meinen Gedanken nicht, ich komme aber noch nicht dahinter, an was es liegen könnte.
Am StAmt II kann's eigentlich nicht liegen, denn zumindest Gustav hat in dem Einzugsbereich gewohnt. Mit den Kirchen komme ich auch nicht weiter, denn Gustav war evangelisch, die Agnes mit dem unehelichen Kind allerdings katholisch.

Vielleicht liegt es daran, dass die Mutter des unehelichen Kindes zwar "eine" Agnes Schimraschzik ist, aber nicht die spätere Frau Hoecke???

Vielleicht sollte ich die Adressbücher nochmal nach Schimraschzik durchsuchen? Vielleicht findet man da eine "zweite" Agnes? - Sie "muss" vor der Heirat schon in Breslau gelebt haben; sie ist in Groß Strehlitz geboren, und da wird der selbständige Gustav sie sicherlich nicht kennengelernt haben.

Noch dazu stürzt mein Inet konsequent ab, bei den Adressbüchern habe ich schon drei Anläufe unternommen und nichts erreicht.

Es ist und bleibt wie verhext, und eine zielführende Idee ist mir noch nicht gekommen.

Das Archiv in Breslau anzuschreiben, macht meiner Ansicht nach derzeit keinen Sinn, denn ich kann die Heirat zeitlich nicht eingrenzen; wo sollen sie suchen? - Auf einen Randvermerk auf einer Sterbe-Urkunde kann man auch nicht hoffen, denn ich weiß nicht, wann und vor allen Dingen wo Gustav gestorben ist.
1943 steht er noch im Adressbuch, dann verliert sich seine Spur.
__________________
Herzliche Grüße,
Scheuck
Mit Zitat antworten
  #323  
Alt 07.01.2018, 21:15
Philipp Philipp ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 19.07.2008
Beiträge: 609
Standard

Hallo!

Die Bestände des Standesamtes Breslau II beim Landesarchiv in Berlin - und somit auch bei ancestry - sind nicht vollständg überliefert.

Kaum ein Jahrgang ist ohne Lücken.

Ich würde den Sterbevorgang aufgreifen und versuchen - sofern möglich - über den Eintrag des Hauptregisters an einen Randvermerk zur Geburt oder zur Eheschließung zu gelangen.
Ob der Jahrgang 1933 vorhanden oder gar digitalisiert ist, entzieht sich jedoch meiner Kenntnis.

VG
Philipp
Mit Zitat antworten
  #324  
Alt 07.01.2018, 21:29
Benutzerbild von scheuck
scheuck scheuck ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.10.2011
Beiträge: 2.566
Standard

Hallo, Philipp!

DANK auch Dir! - Ja, eine andere Möglichkeit wird es nicht geben

Inzwischen habe ich doch einen Blick in die Adressbücher werfen können und glaube jetzt, dass meine bisherigen Gedanken sooo blöd gar nicht waren. Eine "zweite" Agnes gibt es nicht, aber ...

1923 bis 1928 ist an der Frankfurter Str.11 der Paul Schimraschzik eingetragen; 1939 die Witwe Ida.
Der uneheliche Sohn der Agnes heißt Paul Fritz, da könnte der Paul aus der Frankfurter Str. der Opa sein; was nicht bedeuten muss, dass dieser Paul auch der Schwiegervater von Gustav ist.

1939 und 1943 ist ein Erich Schimraschzik an der Viktoriastraße 109 eingetragen, exakt in dem Haus, in dem Gustav und seine Frau Agnes Schimraschzik gelebt haben. - Jener Erich wird ganz sicher der Bruder von Agnes gewesen sein ; vielleicht hat er auch schon vor 1939 dort gewohnt.

Alles Spekulation, die Sterbe-Urkunde muss her, und man kann nur auf einen Randvermerk hoffen. Meine Sucherei macht keinen Sinn!
__________________
Herzliche Grüße,
Scheuck
Mit Zitat antworten
  #325  
Alt 13.01.2018, 09:46
AlfredM AlfredM ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 21.07.2013
Ort: Bayern
Beiträge: 1.780
Standard

Hallo liebe Mitforscher

Da frage ich an, im Staatsarchiv Breslau zwecks einer
Sterbeurkunde.
Antwort nach 14 Tagen, sie haben die Bücher noch nicht.
Also Anfrage beim Standesamt.
Antwort nach gut 1 Monat, sie haben die Bücher nicht, sie sind
im Staatsarchiv.
Wieder Anfrage beim Staatsarchiv.
Antwort nach wieder 14 Tagen, sie haben die Bücher nicht.

Nochmals Anfrage beim Standesamt.
Antwort gestern nach 6 Wochen, sie haben die Sterbeurkunde gefunden,
jedoch können Sie mir keine Kopie der Geburtsurkunde machen.

Die Kopie der Sterbeurkunde war natürlich bei dem Brief auch nicht
dabei.

Zur Info:
Der Mann ist 1867 geboren und 1933 verstorben.
__________________
MfG

Alfred
Mit Zitat antworten
  #326  
Alt 13.01.2018, 10:04
Benutzerbild von scheuck
scheuck scheuck ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.10.2011
Beiträge: 2.566
Standard Breslau

Tja, Alfred

Das ist so ähnlich wie mit der Sterbe-Urkunde-Kopie aus 1926, die ich vor ca. 3 Jahren aus Breslau "haben wollte"
Nachdem ich diesen ganzen Schriftverkehr hinter mir hatte, hat der gute Robert gesagt, das alles sei ja gar nicht möglich, er würde sich bei seinem nächsten Breslau-Besuch persönlich um die Sache kümmern. - Hat er getan ...

Wir wissen alle, Robert war der polnischen Sprache mächtig, Missverständnisse konnte es demnach nicht geben.
Robert also zunächst mal ins Archiv, da haben sie ihm dann gesagt, "sowas hätten sie schon mal gar nicht" und haben ihn zum Standesamt geschickt.
Im Standesamt hat ihm eine "sehr freundliche Dame" gesagt, hier sei er falsch, da sollte er doch mal ins Archiv gehen. Robert hat ihr dann erklärt, dass er dort gerade gewesen sei und ...
Jene Dame hat das wenig beeindruckt, sie hat auch keinen Finger gerührt (die Dame im Archiv übrigens auch nicht!), sie hat den guten Robert nur ziemlich "unmissverständlich" angeguckt, hat (hämisch ) gegrinst und ihm dann wörtlich gesagt, "ja, dann solle er doch mal sehen, auf welche Weise er dran käme" und hat ihn stehen lassen

Nebenbei bemerkt, ich hatte Robert in weiser Voraussicht mit allen erdenklichen Vollmachten, "Beweisen" und sonstigen Schriftstücken ausgestattet. Die kamen aber gar nicht erst zum Einsatz, weil sich in der Sache außer Robert ja eh niemand bemüht hat!

Über derlei Benehmen und Verhalten mag sich jeder seine eigenen Gedanken machen ...

Ein halbes Jahr später habe ich jene Sterbe-Urkunde bei ancestry gefunden, aber jetzt werde ich eine beglaubigte Kopie haben müssen, da bin ich doch mal gespannt. - Ich werde die per mail bestellen und im Anhang gleich die ancestry-Urkunde mitschicken, damit man nicht behaupten kann, "sowas hätte man schon mal gar nicht"
__________________
Herzliche Grüße,
Scheuck

Geändert von scheuck (13.01.2018 um 10:30 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #327  
Alt 13.01.2018, 11:05
Scherfer Scherfer ist gerade online
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 25.02.2016
Beiträge: 605
Standard

Hallo scheuck und Alfred, zu diesem Thema muss ich mal eine Anekdote loswerden, auch wenn das eher zum Lachen als zum Schreien ist:

Mein Onkel war Pfarrer und interessiert sich ebenfalls für Familienforschung. Vor knapp zwei Jahren wollte er in einer hessischen Kirchengemeinde, deren Name nicht genannt werden möchte, ein altes Kirchenbuch einsehen. Er wusste, dass das Buch da war, da er es einige Jahre zuvor dort gesehen hatte. Also ging er ins Kirchenbüro und fragte die Sekretärin danach. "So alte Bücher haben wir nicht. Da müssen Sie zum Kirchenarchiv fahren." sagte die zu ihm. Darauf mein Onkel: "Oh, da haben Sie jetzt aber ein Problem! Da muss ich wohl bei Ihren Vorgesetzten anrufen und melden, dass Ihnen ein altes Kirchenbuch abhanden gekommen ist, dass Sie hier haben müssten!" Eigenartig, nun wurde die Sekretärin hektisch und wollte doch mal nachsehen. Und siehe da, nach einiger Zeit saß mein Onkel dann vor dem alten Schinken.
Mit Zitat antworten
  #328  
Alt 13.01.2018, 11:15
Benutzerbild von scheuck
scheuck scheuck ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.10.2011
Beiträge: 2.566
Standard

Hallo,

"klar" , anders wäre das in Breslau auch nicht ausgegangen, aber Robert musste sehen, dass er Land gewinnt, weil er ansonsten ausgerastet wäre!

Ich bin jetzt mal gespannt, ich brauche mindestens 10 beglaubigte Kopien aus Breslau, wobei ich in 2 Fällen kein exaktes Datum nennen kann Dass das alles in Breslau liegen muss, weiß ich allerdings mehr als genau.

Okay, eine solche "Arbeitsweise" findet man auch an anderen Orten, es muss aber gestattet sein, Breslau schon als "irgendwie ..." zu empfinden.
__________________
Herzliche Grüße,
Scheuck
Mit Zitat antworten
  #329  
Alt 13.01.2018, 12:20
Benutzerbild von Friedrich
Friedrich Friedrich ist offline männlich
Moderator
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 10.167
Standard

Moin Scheuck,

Zitat:
Zitat von scheuck Beitrag anzeigen
Breslau schon als "irgendwie ..." zu empfinden.
ist das eine neue Wortschöpfung? Gleichbedeutend mit blöd, komisch, unfreundlich, hilfsunwillig? Eine interessante Kombination von Eigenschaften, die alle im Wort "irgendwie" konzentriert werden. Ich plädiere für eine entsprechende Überarbeitung im Duden!

Aber davon ab, ich kann auch irgendwie sein, aber nur, wenn mir auch jemand blöd, komisch, unfreundlich und hilfsunwillig daher kommt, oder anders gesagt, wie irgendwie du mir, so irgendwie ich dir.

Irgendwie komisch?

Friedrich

Frei nach Heinz Erhardt: Hach, bin ich wieder ein Philosoph heute...
__________________

"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."

(Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)
Mit Zitat antworten
  #330  
Alt 13.01.2018, 12:23
Benutzerbild von Bergkellner
Bergkellner Bergkellner ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.09.2017
Ort: an der Grenze zu Butjadingen
Beiträge: 500
Standard

Hallo,

Piotr, ein guter Freund von mir - gebürtiger Warschauer - meint bei solchen Fällen immer: "Da weiß du, wieso der erste Satz der polnischen Nationalhymne heißt 'Noch ist Polen nicht verloren'. Damit wir ergänzen: Aber lange kann's nicht mehr dauern!"

Er brauchte vor einem Jahr eine beglaubigte Geburtsurkunde seiner Mutter. Das Hin und Her hat fast ein dreiviertel Jahr gedauert und war erst zu Ende, als er selbst bei der Behörde in Warschau vorstellig wurde - und den Vorgesetzten der sehr unfreundlichen Dame am Schalter gesprochen hat.

Wenn sie schon mit ihren eigenen Landsleuten so umgehen...

Lg, Andreas der Bergkellner
__________________
Wer lesen kann, ist besser dran!(Andreas' Opa Fred)
Nierngstwuh giehts so zu wie uff dar Walt!(Claudias Uroma Anna)

Suchen immer:
Loewe - Steinau an der Oder/Schlesien(vor 1850)
Heine - Glogau/Schlesien(vor 1850)
Hollenstein - Bleiwäsche/Westfalen(vor 1710)
Veeregge/Vieregge - im Lippischen(um 1640)
Rothbart - Kröslin/Pommern(um 1740)
Mädtke - Grambin und Umgebung/Vorpommern(vor 1840)
Buden/Budin - Wriezen u.U./Brandenburg(um 1700)
Kellner/Gevers - Hannover Stadt u.U.(um 1700)



Geändert von Bergkellner (13.01.2018 um 12:25 Uhr)
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Stichworte
frust

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 09:03 Uhr.