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  #11  
Alt 16.05.2018, 18:37
OliverS OliverS ist offline männlich
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Ort: Süddeutschland
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Dann verklagst du ihn hier nach europäischem Recht in Abwesenheit
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  #12  
Alt 17.05.2018, 07:43
Kastulus Kastulus ist offline
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Guten Morgen und vielen Dank für die Diskussionsbeiträge. Offensichtlich machen sich auch andere Gedanken zu dieser Frage. Ich bin nach wie vor hin- und hergerissen.

Schönen Tag! Kastulus
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  #13  
Alt 17.05.2018, 21:40
Gertrud Dinse Gertrud Dinse ist offline
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Registriert seit: 09.02.2013
Beiträge: 982
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Welche Benefit erwartest du dir von dem Einstellen der Daten? Welchen Vorteil, wenn du es dem Forscher erlaubst?

Wenn du auf beides gut verzichten kannst... dann untersage es einfach. Wobei- meine Erfahrung: sind die Daten erst mal aus der Hand, dann hast du die Entscheidungshoheit verloren. Der Empfänger kann damit machen, was er für richtig hält. Nicht selten ist das demjenigen überhaupt bewusst, dass er da ev. über seine Grenzen geht.
Ich für mich habe es aufgegeben, Daten wieder einsammeln zu wollen. Es ist ein Lehre gewesen aus der man lernt... wobei ich gerade kürzlich selber den Fehler gemacht habe. Von daher... .

Es ist, wie es ist. Und wenn wir ehrlich sind- Ego-Googeln betreiben die wenigsten und von daher dürfte sich der Schaden, wenn überhaupt entstanden, in Grenzen halten. Jeder gibt bei Facebook mehr preis als wir jemals an Informationen bekommen können.

LG Gertrud
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  #14  
Alt 20.05.2018, 13:12
Benutzerbild von Garfield
Garfield Garfield ist offline weiblich
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Registriert seit: 18.12.2006
Ort: Bern, Schweiz
Beiträge: 1.365
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Ich habe mich letztens bei WikiTree angemeldet, mal zum umschauen und ausprobieren. Es ist ein freies Projekt (ähnlich wie Wikipedia) und nicht von irgendeiner Firma, hauptächlich machen aber Leute aus den USA mit.
Vor einer oder zwei Wochen wurden die Datenschutzrichtlinien an die neue Datenschutzverordnung der EU angepasst. Mit dem Hinweis, dass sie davon ausgehen müssten, dass jede eingetragene Person potenziell ein EU-Bürger sein könnte. Daher werden nun alle noch lebenden Personen automatisch für die Öffentlichkeit "versteckt" (ich nehme an, es steht dann "N.N." und keine Lebensdaten), ausser es ist der Datensatz einer angemeldeten Person.
Beispiel: meine Daten sind weiterhin sichtbar, wenn ich dort angemeldet bin und meine Daten auf öffentlich schalte. Meine Eltern leben noch und sind dort nicht angemeldet, deren Daten würde nur noch ich sehen.

Ich meine, in der neuen Datenschutzverordnung der EU steht auch, dass das Persönlichkeitsrecht einer Person mit ihrem Tod erlischt.
Problematisch sind "besonders schützenswerte Daten", dazu gehören auch genetische Informationen.
Quelle für beides: https://dsgvo-gesetz.de/themen/personenbezogene-daten/

Frage ist tatächlich, was man sich mit dem Online-Stellen von Daten erhofft oder befürchtet. Klar, wenn man seine Daten an gar niemanden weiter gibt, hat man wenig Probleme. Aber: will man Forschen, ohne seine mit irgendwem zu teilen?
Wenn man Daten online stellt, kann irgendwer die speichern / weiter verwenden. Das ist so und lässt sich nicht vermeiden. Hier wäre es natürlich ideal, wenn man die Daten selber online stellt, dann hat man selbst mehr Einfluss darauf. Aber es wird sich nicht vermeiden lassen, dass entweder eine Firma die Daten woanders hochlädt oder ein anderer Forscher.
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  #15  
Alt 21.05.2018, 18:17
Julchen53 Julchen53 ist offline
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Registriert seit: 30.09.2015
Beiträge: 156
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Mich würde interessieren, wer ein Klagerecht hat.
Nur der, dessen Familie nachweislich betroffen ist oder jeder andere auch?


LG
Julchen
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  #16  
Alt 23.05.2018, 19:26
Kastulus Kastulus ist offline
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 18.03.2012
Beiträge: 944
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Guten Abend, danke für die letzten Hinweise. Ich drehe mich immer noch im Kreis. Klagen käme für mich nicht in Frage. Vielleicht ist mein Hauptproblem: Ich habe immer den Verwandten, die ich ausgefragt habe, gesagt, dass ich nichts ins Netz stelle (stimmt ja) und andere sollen es bitteschön auch nicht tun. Und jetzt? Aber eigentlich habe ich die "alten" Daten ja alle selbst gefunden und nicht erfragt ... Mmh ...
Kastulus denkt
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  #17  
Alt 23.05.2018, 21:08
Benutzerbild von dirkpeters
dirkpeters dirkpeters ist offline männlich
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Registriert seit: 21.10.2008
Ort: Ketzin, Havelland
Beiträge: 732
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Hallo Kastulus,
Zitat:
Zitat von Kastulus Beitrag anzeigen
Guten Abend,
vielleicht kann mir jemand meine Frage beantworten?
Wenn ich in einen ancestry-Stammbaum meine Daten eingebe, muss ich dann davon ausgehen, dass von "ancestry" diese Daten auch an "Family Search", "Find my Past", "Root Magic" oder andere automatisch weitergegeben werden?
Den allgemeinen Informationen von "ancestry" konnte ich keine Hinweise dazu entnehmen.
Danke im Voraus
Kastulus
Warum sollte Ancestry das tun? Ancestry verdient Geld mit seinen Kunden und bietet diesen nicht nur das Durchsuchen von Dokumenten, sondern auch die Übernahme von Daten aus Stammbäumen anderer Nutzer, so diese ihre Stammbäume auf öffentlich gestellt haben. Mit Familysearch hat Ancestry einen Vertrag, was die Indexierung von Dokumenten angeht. Die Stammbäume der Nutzer werden nicht an Familysearch übergeben. Familysearch bietet ebenfalls die Möglichkeit eigene Stammbäume anzulegen und von dort aus die Personen auch in Ancestry oder MyHeritage zu suchen. Allerdings muss man dazu registrierter Nutzer der jeweiligen Systeme sein. Ich würde mir da keine allzu großen Sorgen machen, allerdings meinen Stammbaum auch nicht als öffentlich einstellen.


Viele Grüße


Dirk
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  #18  
Alt 24.05.2018, 18:13
Benutzerbild von Garfield
Garfield Garfield ist offline weiblich
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Registriert seit: 18.12.2006
Ort: Bern, Schweiz
Beiträge: 1.365
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Zitat:
Zitat von Julchen53 Beitrag anzeigen
Mich würde interessieren, wer ein Klagerecht hat.
Nur der, dessen Familie nachweislich betroffen ist oder jeder andere auch?

LG
Julchen
Betreffend welchem Fall jetzt genau?

Zitat:
Zitat von Kastulus Beitrag anzeigen
Guten Abend, danke für die letzten Hinweise. Ich drehe mich immer noch im Kreis. Klagen käme für mich nicht in Frage. Vielleicht ist mein Hauptproblem: Ich habe immer den Verwandten, die ich ausgefragt habe, gesagt, dass ich nichts ins Netz stelle (stimmt ja) und andere sollen es bitteschön auch nicht tun. Und jetzt? Aber eigentlich habe ich die "alten" Daten ja alle selbst gefunden und nicht erfragt ... Mmh ...
Kastulus denkt
Und wenn du eine GEDCOM exportierst, in der keine lebenden Personen enthalten sind? Dann könnte der andere Forscher nur Daten irgendwo hochladen, die sowieso nicht mehr geschützt sind.
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  #19  
Alt 25.05.2018, 14:50
gki gki ist offline
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Registriert seit: 18.01.2012
Beiträge: 3.672
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Hallo,

ich halte es bei der Datenweitergabe iA so:

- ich gebe nur Daten von vor 1900 weiter, meist noch früher
- ich gebe Daten nie als Gedcom weiter, lediglich als PDF. Dadurch stelle ich sicher, daß die nicht "mal eben" alle irgendwo online landen und dann auch meiner immer beigefügten Bitte auf Überpüfung ggf eher entsprochen wird.
__________________
Gruß
gki
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  #20  
Alt 25.05.2018, 17:23
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Garfield Garfield ist offline weiblich
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Registriert seit: 18.12.2006
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Zitat:
Zitat von gki Beitrag anzeigen
- ich gebe Daten nie als Gedcom weiter, lediglich als PDF. Dadurch stelle ich sicher, daß die nicht "mal eben" alle irgendwo online landen und dann auch meiner immer beigefügten Bitte auf Überpüfung ggf eher entsprochen wird.
Das verhindert aber nicht, dass ein anderer Forscher die Daten bei sich ins Programm eintippt und dann irgendwo hoch lädt. Es dauert nur ein wenig länger...
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