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  #1  
Alt 09.09.2013, 15:13
alex13 alex13 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 10.04.2010
Beiträge: 1.232
Standard Welchen Nachnamen soll ich eintragen?

Hallo,

folgende Frage ergibt sich bei mir:

ein Verwandter hat ein gemeinsames Kind mit seiner Freundin. Diese hatte bislang (8 Jahre) den Nachnamen der Mutter.

Nun heiraten die Eltern und die Mutter und das Kind nehmen den Nachnamen des Vaters an.

Welcher Nachname wird dann ihr Mädchenname? Also welchen trage ich jetzt in meinem Stammbaum als Mädchennamen ein?
Ist sie dann eine geborene (Nachname des Vaters oder der Mutter) ?

Kennt sich da jemand aus?

Vielen Dank im Voraus!
__________________
LG Alex
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  #2  
Alt 09.09.2013, 16:07
econ econ ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 03.01.2012
Beiträge: 1.397
Standard

Hallo,
in der Familie haben wir einen ähnlichen Fall:

Kind nimmt im Alter von 10 Jahren bei der Heirat ihrer Mutter den Namen des Ehemanns der Mutter an. Statt des eigentlichen Geburtsnamen (ebenfalls Geburtsname der Mutter) steht nun in der neu erstellten Geburtsurkunde der neue Name. Es gibt damit kein offizielles Dokument, das den alten Namen aufweist mit Ausnahme der Schulzeugnisse. Jetzt im Alter von 18 Jahren kam es zu Problemen, z. B. mit Konten, die vor der Namensänderung angelegt wurden. Die Mutter muß in solchen Fällen immer mit von der Partie sein und einen Beweis vorlegen (ihren Geburtsnamen nämlich) damit das Kind nun Zugriff auf diese Sachen hat. Selbst kann es sich nicht mehr mit dem eigentlichen Geburtsnamen ausweisen.

Lg von Econ
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  #3  
Alt 09.09.2013, 16:10
Benutzerbild von Silke Schieske
Silke Schieske Silke Schieske ist offline
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Registriert seit: 02.11.2009
Ort: Arendsee/Altm.
Beiträge: 4.257
Standard

Hallo Alex,

Bisher habe ich, so die Eltern geheiratet haben, auch diesen Namen als Geburtsnamen eingetragen. Habe mir aber den Vermerk gemacht, dass das Kind vor der Eheschießung der Eltern mit dem Namen der Mutter geboren wurde.

LG Silke

Wir haben alle was gemeinsam.
Wir sind hier alle auf der Suche, können nicht hellsehen und müssen zwischendurch auch mal Essen und Schlafen.
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  #4  
Alt 09.09.2013, 16:30
econ econ ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 03.01.2012
Beiträge: 1.397
Standard

Zitat:
Zitat von Silke Schieske Beitrag anzeigen
Bisher habe ich, so die Eltern geheiratet haben, auch diesen Namen als Geburtsnamen eingetragen. Habe mir aber den Vermerk gemacht, dass das Kind vor der Eheschießung der Eltern mit dem Namen der Mutter geboren wurde.

Äh, genau das wollte ich dazu auch noch gesagt haben: Mach einfach einen Vermerk auf den dann nicht mehr vorhandenen Geburtsnamen.

LG von Econ
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  #5  
Alt 10.09.2013, 11:08
alex13 alex13 ist offline
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 10.04.2010
Beiträge: 1.232
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Vielen DANK Euch beiden!! Werde also den "alten" Namen notieren und den "neuen" Namen eintragen als Geburtsnamen.
__________________
LG Alex
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  #6  
Alt 10.09.2013, 11:17
M. Lützeler M. Lützeler ist offline männlich
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Registriert seit: 16.11.2009
Ort: Köln
Beiträge: 82
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Zitat:
Zitat von econ Beitrag anzeigen
Es gibt damit kein offizielles Dokument, das den alten Namen aufweist mit Ausnahme der Schulzeugnisse.
Lg von Econ
Das stimmt nicht ganz, im Geburtsregistereintrag steht weiterhin der ursprüngliche Name, hier wird aber über einen Randvermerk auf die Namensänderung hingewiesen. Eine Geburtsurkunde, die dann aktuell daraus erstellt wird, erwähnt nur den rechtsgültigen Familiennamen.

Ich handhabe es übrigens genau andersherum, ich führe die Personen immer nur unter den ursprünglichen Geburtsnamen, spätere Änderungen kommen in die Notizen. In meinen Personenregistern führe ich alle Versionen, so daß die Person grundsätzlich auffindbar ist, egal, mit welchem Namen man sie kennt.

Grüße

Matthias
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  #7  
Alt 10.09.2013, 11:41
gudrun gudrun ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 30.01.2006
Beiträge: 3.276
Standard

Hallo,

das kann jeder so machen, wie es für ihn am besten ist.
Ich habe die Großmutter meines Mannes unter dem Ehenamen der Mutter eingetragen,
obwohl es ein voreheliches Kind war, also unter dem Geburtsnamen der Mutter geboren wurde.

Oft wurde das uneheliche auch Kind unter dem Geburtsnamen des Vaters eingetragen,
was uns mal richtig in die Irre geführt hat. Die Eltern hatten nie geheiratet.

Viele Grüße
Gudrun
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  #8  
Alt 10.09.2013, 13:54
econ econ ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 03.01.2012
Beiträge: 1.397
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Zitat:
Zitat von M. Lützeler Beitrag anzeigen
Das stimmt nicht ganz, im Geburtsregistereintrag steht weiterhin der ursprüngliche Name, hier wird aber über einen Randvermerk auf die Namensänderung hingewiesen. Eine Geburtsurkunde, die dann aktuell daraus erstellt wird, erwähnt nur den rechtsgültigen Familiennamen.
Das ist natürlich richtig, Matthias. Da habe ich mich mißverstädnlich ausgedrückt. Im Geburtsregister steht selbstverständlich der eigentliche Geburtsname, der, den das Kind mit der Beendigung seiner Geburt erhielt. Jedoch in keinem Dokument, das man einfach so vorlegen kann, wie Perso oder Reisepass.

LG von Econ
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  #9  
Alt 10.09.2013, 15:04
Asphaltblume Asphaltblume ist offline
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Registriert seit: 04.09.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 1.490
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Das stimmt natürlich - aber man kann sich ja eine beglaubigte Fotokopie des Geburtseintrags machen lassen. Dann muss man nicht immer die Mama mitnehmen, um seinen Geburtsnamen nachweisen zu können.
Meine Mutter ist mit 13 einbenannt worden, als ihre Mutter erneut heiratete. Sie hat so ein kleines Dokument vom Standesamt bei ihren Unterlagen, wo draufsteht, dass der Stiefvater der Tochter seiner Ehefrau, (Name und Geburtsdatum + -ort des Kindes), seinen Familiennamen XY erteilt. Damit könnte sie also jederzeit nachweisen, dass sie tatsächlich in ihrer Kindheit mal anders hieß.
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  #10  
Alt 10.09.2013, 22:10
econ econ ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 03.01.2012
Beiträge: 1.397
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Sowas hat das obengenannte Kind nicht.
Jetzt, mit Erreichen der Volljährigkeit, müssen alle Sachen, auf die jetzt Zugriff durch das Kind genommen werden kann, so was wie Sparkonten, umgeschrieben werden. Damit sollte das "Dilemma" dann ein Ende haben...

Lg von Econ
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