#11  
Alt 26.05.2010, 20:33
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Heiko10 Heiko10 ist offline
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Für solche Zwecke bietet es sich an, die Namen - wie bei Bildern in Zeitschriften - unterhalb des Bildes einzutragen und das Ganze als .jpg zu speichern.

mfG

Heiko
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  #12  
Alt 27.05.2010, 09:43
derHeinzi derHeinzi ist offline männlich
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Ich benutze dazu mein "normales" Genealogieprogramm: Gramps.
- Medium hinzufügen: bild.jpg
- Person hinzufügen: Nachname, Vorname
- Person beteiligen an Bild: Region links oben - rechts unten
- Webseitenreport erstellen
Es wird eine Webseite mit den Informationen der Datenbank erzeugt. Darunter auch eine Seite mit allen Medien. Wenn ich dort bild.jpg auswähle wird das Bild angezeigt. Und jetzt kommts:
- Unter dem Bild stehen die Namen aller (bisher) auf dem Bild identifizierten Personen.
Aber es wird noch besser:
- Fahre ich mit dem Mauszeiger in das Bild, so sehe ich alle definierten Regionen als durch gestrichelte Linien angedeutete Rechtecke und
- Fahre ich mit dem Mauszeiger in eine Region, so wird der (Vor)name der Person eingeblendet.
- Klicke ich auf den Namen oder den eingeblendeten Vornamen, so wird die Seite mit den Daten dieser Person geöffnet. Dort finde ich dann auch wieder Links auf alle weiteren Bilder, auf denen diese Person zu sehen ist.
Besser geht es ja wohl nicht.
Die generierten Webseiten speichere ich auf eine CD und schicke sie an alle Interessierten.

Im Augenblick arbeitet ausserdem jemand an einem Album-Report. Dabei soll ein Photoalbum mit allen Bildern herauskommen, in dem die bekannten Personen identifizierbar sind. Wie das genau aussehen wird, bleibt noch abzuwarten.

Heinz
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  #13  
Alt 27.05.2010, 10:10
derHeinzi derHeinzi ist offline männlich
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Um mal zu zeigen, wie das Ergebnis bei Gramps aussieht: hier ein (anonymisierter) Screenshot. Ich musste das Bild etwas verkleinern. Dadurch sind die Rahmen etwas undeutlich geworden.
Es sind 3 Personen identifiziert (die 2 links vom Fahrerfenster) und der Mauszeiger steht in Willi's Rahmen (ist aber auf dem Bildschirmabzug nicht zu sehen).
Gruß Heinz
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Dateityp: jpg GrampsScreenShot.jpg (73,6 KB, 59x aufgerufen)
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  #14  
Alt 27.05.2010, 12:52
Carlton
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@derHeinzi
Und was machst Du mit den Namen, die Du nicht in Deiner Datenbank hast? Wie in diesem Beispiel mit dem Klassenfoto. Da hast Du eine Person in der Datenbank und willst die anderen Namen auch unter dem Bild stehen haben.
Und was dann?

Und wie aussagekräftig sind die Andrucke in Papier? Eine CD/DVD ist ja nur interessant, wenn der Empfänger auch dafür ein entsprechendes Gerät für/im PC, Laptop oder Fernseher hat. Ich kenne eine Menge älterer Menschen, die keine CD/DVD ansehen können.

Ursula
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  #15  
Alt 27.05.2010, 15:26
derHeinzi derHeinzi ist offline männlich
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@Carlton
Personen auf den Bildern, die nicht in der Datenbank sind, werden einfach in die Datenbank eingetragen. Dazu habe ich zwei Möglichkeiten:

1. Ich trage auch Personen in meine Ahnenforschungs-Datenbank ein, mit denen ich nicht verwandt bin (bzw. für die eine verwandtschaftliche Beziehung noch nicht gefunden ist) und kann über einen Menüpunkt oder entsprechende Filter schnell sehen, wer (noch) nicht "zu mir gehört".

2. Ich erstelle 2 getrennte Datenbanken (was mit Gramps problemlos möglich ist) und trage in eine (die Ahnenforschungs-Datenbank) meine Verwandtschaft ein, in die andere beliebige andere Personen (z.B. die Mitglieder der Schulklasse). Beide referenzieren die gleichen Bilder (die nicht Teil der Datenbank sind). Will ich einen Bildreport machen, so selektiere ich aus beiden Datenbanken nacheinander die Personen, die Referenzen auf Bilder haben und exportiere diese. (Die Selektion erfolgt dabei über ein Filter. Ich muss also nicht jede Person einzeln auswählen, sondern definiere ein Filter mit der Regel "gib mir alle Personen zu denen es ein Bild gibt". Das ist eine Sache von wenigen Mausklicks.) Dann mache ich eine neue Datenbank auf und importiere dort beide exportierten Datensätze. Et voila -> ich habe eine Datenbank die alle Personen beinhaltet, die auf Bildern zu sehen sind. Jetzt kann ich den gewünschten Report erstellen.

Ein aussagefähiger Ausdruck auf Papier ist, wie ich schon schrieb, in Arbeit. Die Entwicklung von Gramps macht gute Fortschritte. Es ist ein sehr engagiertes und fähiges Team am Werk, das gern auch Vorschläge und Ideen von aussen aufgreift und umsetzt. Es wird also erfahrungsgemäß nicht lange dauern, bis ein solcher Album-Report verwirklicht ist.
Außerdem kenne ich wenige ältere Menschen, die nicht Enkel, Urenkel oder anderes Jungvolk an der Hand haben, das sich gerne mal einen Nachmittag Zeit nimmt, mit den älteren Herrschaften etwas am PC zu machen.

Gruß Heinz

Geändert von derHeinzi (27.05.2010 um 15:47 Uhr)
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  #16  
Alt 27.05.2010, 19:12
Carlton
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Hallo Heinz,

vielen Dank für Deine ausführlichen Informationen. Hört sich sehr interessant an.

Gruß
Ursula
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  #17  
Alt 29.05.2010, 07:14
derHeinzi derHeinzi ist offline männlich
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Hallo Carlton,
da ich von Gramps sehr begeistert bin, mache ich gern ein wenig Werbung dafür. Ich muss zugeben, dass das Programm am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist. Wie immer: Je flexibler und funktionsreicher ein Programm ist, umso komplexer wird zwangsläufig auch die Bedienung.
Gramps bietet jedem Nutzer aber nach kurzer Eingewöhnungszeit die Möglichkeit seinen eigenen Stil und seine eigenen Schwerpunkte zu realisieren.

Um auf das Klassenphoto zurückzukommen: Ich habe einen Schritt ausgelassen. Nachdem ich die Bildregion bestimmt habe, in der eine Person zu sehen ist, gebe ich für diese Identifikation noch eine Quelle an. Ich nehme also eine Quelle in die Datenbank auf (z.B. "Gespräch mit Lehrer Lempel am Karfreitag 2010" und referenziere diese Quelle bei jeder Person, die er erkannt hat.
Spreche ich später mit einem alten Klassenkameraden, dann füge ich die Quelle "Gespräch mit Max Mustermann am Weihnachtsabend 2010" hinzu. Hat er die gleiche Person erkannt, dann füge ich ihn als Referenz hinzu.
So kann ich später genau sagen, wer mir welche Namen für welche Person genannt hat. Bei mehrfachen Bestätigungen kann ich dann recht sicher sein, dass die Person richtig erkannt wurde. Bei Widersprüchen weiss ich, 3 meinten es sei Person A, einer Person B, also wird sich der eine wohl geirrt haben. Den kann ich dann noch mal gezielt darauf ansprechen.
Dass ich die Quelle auch wieder mit einem Bild (z.B. Urkunden) versehen kann, das für Quellen wieder Aufbewahrungsorte (z.B. das entsprechende Amt) eingetragen werden u.s.w. dürfte klar sein. Die Quellenverwaltung in Gramps ist extrem flexibel und umfangreich, also bestens geeignet für Leute, die es ganz genau nehmen.

Und, um noch einen anderen Aspekt anzusprechen: Gramps ist in Python geschrieben und die Quellen liegen offen. Ich kann, Programmiererfahrung natürlich vorausgesetzt, also
1. Dinge, die mir nicht gefallen, selber ändern
2. Das Programm durch eigene Reports selber erweitern. (Dafür wurde in der neuesten Version gerade eine vereinfachte Schnittstelle für selbstgebaute Plug-Ins geschaffen.)
3. Durch Exporte im xml-Format sicher sein, die Daten immer wieder lesen zu können, auch wenn es Gramps längst nicht mehr gibt.
4. Sicher sein, jederzeit Herr meiner Daten zu sein. Wenn ich ein kommerzielles Programm nutze, das ein proprietäres Datenformat verwendet, dann weiss ich nie, ob ich für den Zugriff auf meine eigenen Daten nicht plötzlich zur Kasse gebeten werde. Das gilt natürlich besonders für die internetbasierten Datenbanken (myHeritage und so).
Mal ganz abgesehen davon, ob ich die Rechte an meinen Daten durch irgendwelche AGBs nicht sowieso schon "abgegeben" habe und ob ich die ganzen Daten überhaupt einem profitorientierten Unternehmen anvertrauen möchte.

Meine Webseite liegt auch nicht bei einem Provider. Meine Daten liegen zu Hause auf meinem Rechner. Der Zugriff ist über Nutzername und Passwort geschützt. Nur Mitglieder der Familie erhalten Zugriff. Sowas einzurichten ist für jemanden mit etwas Computerwissen unter Linux recht einfach, aber, zugegebenermaßen auch nicht ganz ungefährlich, wenn man nicht weiss, was man tut. Der einzige Nachteil: Der Rechner muss ständig laufen und das Laden größerer Bilder dauert für die Nutzer natürlich elend lange, weil die Upload-Rate vom Heim-PC bei DSL nicht besonders hoch ist.

Und noch was zum Vorgehen bei den Bildern: Ich zeige die Bilder immer auf meinem Laptop. Dazu nutze ich das Programm GQview. Von Bildern mit mehr als 5 Personen habe ich einen Ausdruck dabei, auf dem die Personen nummeriert sind. Im Hintergrund läuft das Programm MP3Record, das alle Kommentare in eine MP3-Datei aufzeichnet. Wenn eine Person benannt wird, dann sage ich "die links", "hinten links" oder bei den Nummerierten "3" oder "7" und kann damit beim späteren Abhören und Eintragen alles rekonstruieren. Das hindert den Redefluss des Befragten nicht und man bekommt manch interessante Geschichte zu hören, für die man bei anderem Vorgehen keine Zeit hätte. (Bei meinen rund 700 alten Bildern dauert eine "Sitzung" ca. 4 Stunden!)

Tut mir leid, wenn dieser Post ein wenig länglich geraten ist. Ich hoffe, der Informationsgehalt war des Lesens wert.

Herzliche Grüße, Heinz

Geändert von derHeinzi (29.05.2010 um 08:02 Uhr)
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  #18  
Alt 09.07.2010, 08:43
Bernhard Wädekin Bernhard Wädekin ist offline männlich
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Ort: Kreis Tübingen
Beiträge: 31
Standard Bilder beschriften!

Hallo zusammen,

als Vereins- & Familienfotograf habe ich um die 20000 Bilder selbst gemacht, bereits nach wenigen Jahren ging die Rätselei los: Anlaß - Ort - Datum - Personen.

Die geerbten Bilder von Vorfahren (in Schachteln) werden wohl nie mehr identifiziert, da völlig unbeschriftet.

Auch wenn es aufwendig ist: Möglichst viele Daten zu Bildern speichern - Ich mache es mit word, dann kann ich auch suchen (lassen), auf welchen Bildern der Max Mustermann vorkommt ...

Ist eine Riesenaufgabe, spätere Generationen werden vielleicht dankbar sein (wenn sie dann die CDs überhaupt noch lesen können).

Viele Grüße

Bernhard
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  #19  
Alt 21.08.2010, 13:23
Benutzerbild von BabyShacks
BabyShacks BabyShacks ist offline weiblich
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Beiträge: 40
Standard PhotoIdent - das Programm, nach welchem ich gesucht habt?!

Hallo zusammen,

gerade habe ich mich über die Seite von genealogienetz.de geklickt und blieb bei den Neuigkeiten hängen. Es wurde dort das Programm "PhotoIdent" vorgestellt.
Natürlich habe ich mich gleich registrieren lassen und es schnell ausprobiert. :-) Anbei ein Screenshot.

Für alle, die sich für dieses Programm interessieren hier der Link zum Artikel, mit Weiterführung auf die direkte Internetseite von "PhotoIdent":

http://wiki-de.genealogy.net/Compute...son_im_Foto.3F

Liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende
Katrin
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Dateityp: jpg PhotoIdent-Test.jpg (110,8 KB, 36x aufgerufen)
__________________
Vergangenheit wacht auf, sie lebt,
sobald man sich in sie vertieft,
so dass wir in ihr Menschen kennenlernen
und dadurch auch uns selber.
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  #20  
Alt 21.08.2010, 17:35
moorbold1
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Hallo,

ich habe mir ein sehr einfaches Verfahren ausgesucht (bin nicht der Profi)

Meine Foto's werden mit Irfanview beschriftet (komplette Namen) und für die Interessierten auch entwickelt.

Nun gibt es auch Gruppenfoto's, wo mehr als 40 Personen drauf sind.

Natürlich stehen die nicht in Reihe, so dass das "Zählen" (2. Reihe/3. Person von links) auch nichts bringt.

Wenn also für die Beschriftung zu viele Personen auf dem Foto sind, gebe ich jeder Person mit "Irfanview" eine Ziffer.

Mit "Word/Excel" gebe ich dann diesen Ziffern Namen. Außerdem vermerke ich die Geburts- und Sterbedaten sowie den verwandtschaftlichen Bezug.

Also eine Idiotensichere Angelegenheit
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