#11  
Alt 11.08.2016, 00:08
JForejt JForejt ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von wiwack Beitrag anzeigen
Hi,
dann zum Schluss noch die Übertragung ins Hochdeutsche ( Franzosen mögen mir verzeihen, aber auf Französisch trau ich mich nicht )

Jakob (Jaques) jage (chasse) mal die Hühner aus dem Garten (jardin), die fressen das ganze Gemüse (legume) .
Danke nochmals, Willi

mfG,
Jay
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  #12  
Alt 11.08.2016, 10:09
wiwack wiwack ist offline
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Hi Jay
pas de quoi
mfG
Willi W.
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  #13  
Alt 11.08.2016, 16:48
Benutzerbild von Rolf Stichling
Rolf Stichling Rolf Stichling ist offline männlich
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Standard Mit Fremersdorf speziell kenne ich mich überhaupt nicht aus

aber, für viele Gebiete die Frankreich erobert hatte, galt bis zur Französischen Revolution, daß der Staat sich keine "Mühe gab", Französisch als Amtssprache einzuführen. Man respektierte eigentlich die Sprache der Bewohner.
Ich habe eine Vorfahrin, die im 18. Jahrhundert im Elsaß aufgewachsen ist. Das Gebiet gehörte damals zwar zu Frankreich ... die gute Frau konnte aber dennoch kein Französisch. Und auch an der Universität in Straßburg wurde zu Goethes und Herders Zeiten auch noch auf Deutsch unterrichtet.
Einige der königlichen Verwaltungsbeamten mögen zwar Französisch gesprochen haben, wer aber mit dem "einfachen Volk" reden wollte, der sollte besser den einheimischen Dialekt können.

Unabhängig davon, ob Fremersdorf nun französiches Gebiet war oder nicht, gilt aber in ganz Europa, daß die adelige und bürgerliche Oberschicht es für schick hielt, französisch zu parlieren.

Zitat:
Zitat von JForejt Beitrag anzeigen


Eigentlich wurde Fremersdorf 1661 zu einer französischen Exklave. Französisch war also 154 Jahre die Amtsprache im Dorf, wenn ich mich nicht irre. Deswegen habe ich nach der sprachlichen Situation gefragt.

MfG,
Jay
__________________
Herzliche Grüße und viel Erfolg bei der Suche nach den Ahnen.

Rolf Stichling

PS. Ich suche die Herkunft von

Tobias Stichling. Er erhielt als Gürtlermeister 1697 in Weimar das Bürgerrecht und stammt dem Bürgerbuch nach aus Erfurt.
In Erfurt gibt es aber so viele Stichlinge! Von welchem Zweig der Stichlinge in Erfurt mag mein Tobias abstammen?
1688 hat er seine Lehre als Gürtler in Erfurt beim Gürtlermeister Hucke begonnen. Jetzt suche ich die Eltern von Tobias.
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  #14  
Alt 11.08.2016, 19:51
wiwack wiwack ist offline
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Hi

hadd de Baabarossa e rooda Baad gehadd ?

mfG
Willi W.

Geändert von wiwack (12.08.2016 um 10:24 Uhr) Grund: Diskussion leer
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  #15  
Alt 11.08.2016, 20:55
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Hallo,

zu der Zeit wurden im gesamten Rheinland (zumindest) die Standesamtsbücher nach denselben französischsprachigen Formularen geführt. Die Sprache der Bevölkerung wird sich aber dadurch nicht verändert haben.
__________________
Gruß, fps
Fahndung nach: Riphan, Rheinland (vor 1700); Scheer / Schier, Rheinland (vor 1750); Bartolain / Bertulin, Nickoleit (und Schreibvarianten), Kammerowski / Kamerowski, Atrott /Atroth, Kawlitzki, Obrikat - alle Ostpreußen, Region Gumbinnen
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  #16  
Alt 12.08.2016, 00:31
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Rolf Stichling Rolf Stichling ist offline männlich
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Standard 18. oder 19. Jahrhundert?

Zitat:
Zitat von wiwack Beitrag anzeigen
Hi
Amtssprache hin oder her - als Anhang ein Beispiel aus dem Amt Heusweiler, Jahr 12 der Republik
Die Sprache ist ohne Zweifel Französisch und der Kalender auch.
Das Jahr 12 der Republik ist 19. Jahrhundert!

Es ist völlig unstrittig, daß in den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts Französisch im linksrheinischen Gebiet Amtssprache war und von den französischen Behörden angewandt wurde.

Auf das 18. Jahrhundert kann man das aber nicht generell übertragen.

Erst nach der Französischen Revolution hat der französische Staat versucht, Französisch als Sprache im gesamten Staatsgebiet zu implementieren.
Nicht überall konnten die Leute die Sprache auch tatsächlich, aber dennoch galt die Regel, daß amtlicher Schriftverkehr in Französisch abzufassen war.

Die Ausgangsfrage war aber doch, ob die Menschen im fraglichen Ort im 18. Jahrhundert wohl zweisprachig gewesen sein würden.
__________________
Herzliche Grüße und viel Erfolg bei der Suche nach den Ahnen.

Rolf Stichling

PS. Ich suche die Herkunft von

Tobias Stichling. Er erhielt als Gürtlermeister 1697 in Weimar das Bürgerrecht und stammt dem Bürgerbuch nach aus Erfurt.
In Erfurt gibt es aber so viele Stichlinge! Von welchem Zweig der Stichlinge in Erfurt mag mein Tobias abstammen?
1688 hat er seine Lehre als Gürtler in Erfurt beim Gürtlermeister Hucke begonnen. Jetzt suche ich die Eltern von Tobias.
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  #17  
Alt 12.08.2016, 00:37
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Rolf Stichling Rolf Stichling ist offline männlich
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Standard Zu welcher Zeit?

Zitat:
Zitat von fps Beitrag anzeigen
zu der Zeit wurden im gesamten Rheinland (zumindest) die Standesamtsbücher nach denselben französischsprachigen Formularen geführt.
Was ist "zu der Zeit"?

Erst ab 1794 nach der Französischen Revolution wurde der amtliche Schriftverkehr bis 1813 auf Französisch geführt.
Für den längsten Teil des 18. Jahrhunderts gilt das also nicht.
__________________
Herzliche Grüße und viel Erfolg bei der Suche nach den Ahnen.

Rolf Stichling

PS. Ich suche die Herkunft von

Tobias Stichling. Er erhielt als Gürtlermeister 1697 in Weimar das Bürgerrecht und stammt dem Bürgerbuch nach aus Erfurt.
In Erfurt gibt es aber so viele Stichlinge! Von welchem Zweig der Stichlinge in Erfurt mag mein Tobias abstammen?
1688 hat er seine Lehre als Gürtler in Erfurt beim Gürtlermeister Hucke begonnen. Jetzt suche ich die Eltern von Tobias.
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  #18  
Alt 12.08.2016, 15:28
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Hallo,
"zu der Zeit" bezog sich auf das Jahr 12 des französischen Revolutionskalenders.
Offensichtlich ist aber der entsprechende Beitrag mittlerweile "abhanden gekommen", so dass der Bezug jetzt ins Leere geht....
__________________
Gruß, fps
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