#21  
Alt 14.11.2013, 20:03
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XJS XJS ist offline weiblich
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Hallo Tom,

ähnliche Themen hatten wir schon,

z.B. hier und da und dort.

Vielleicht sind ja ein paar interessante Antworten dabei?

Ich habe z.B. die dort genannte alte Aussteuer-Truhe, und 2 Bilder (Ölgemälde), die mein Opa gemalt hat. Ich kann mich erinnern, daß mein Vater einen Füller und eine Brille von seinem Großvater aufgehoben hatte, dazu eine alte Bibel und das Gesangbuch, das meine UrUrGroßmutter zu ihrer Konfirmation bekam. Außerdem gibt es noch das Notizbuch meines Urgroßvaters, in dem er (selbständiger Bäckermeister) seine Rezepte notiert hat.
Ich hoffe diese Gegenstände existieren noch

Grüße aus OWL
Anja
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Vom Standpunkt der Jugend aus gesehen
ist das Leben eine unendlich lange Zukunft.
Vom Standpunkt des Alters aus
eine sehr kurze Vergangenheit.
Arthur Schopenhauer, 1788 - 1860, dt. Philosoph
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  #22  
Alt 14.11.2013, 20:57
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Bianca Bergmann Bianca Bergmann ist offline weiblich
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Hallo,

ich habe von einem Uropa die Brille, vom anderen die Taschenuhr (schon ein wenig ramponiert, will sie aber reparieren lassen)
Von Opa das Schulzeugnis aber mein schönster Fund war doch das handgeschriebene Kochbuch von meiner Uroma geb. 1902 und ihrer Mutter geb. 1867.
Gott sei Dank hat meine Oma das vor ein paar Jahren schon mal ins hochdeutsche übersetzt sonst hätte ich ein Problem.
__________________
Gruß Bianca

Gesucht: Gottfried Perlewitz, Soldat in Stettin und Louisa Krüger vor 1773
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  #23  
Alt 14.11.2013, 21:00
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marclari marclari ist offline weiblich
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Standard Genealogische Erinnerungsstücke

Hallo,

nachdem meine Schwiegermutter dieses Jahr leider verstorben ist, habe ich alle Fotos und Dokumente bekommen, die sie über Jahrzehnte gesammelt hat. Obwohl nur die Schwiegertochter habe ich dies bekommen, weil sie wusste, dass ich die Einzige bin, die sich dafür interessiert. Das allein ist mir schon sehr viel wert!
Darunter sind:
-mehrere Urkunden mit Hakenkreuz, unter anderem vom 14. Juli 1941 "Ehe und Erbvertrag"
-sämtliche Zeugnisse und Lehrvertrag vom Schwiegervater
-original Heiratsschein vom 19.7.1921 der Großeltern meines Mannes
-Geburts- und Sterbeurkunden der Großeltern
-Impfschein von 1922
-eine alte, vergilbte Zeitung, in der meine Schwiegermutter als 16 jähriges Mädchen abgebildet ist bei "Unsere Gefolgschaftsjugend beim Ausgleichssport)
-sehr interessant finde ich eine Auflistung der Bestattungskosten vom April 1929 über Bestattungstaxe, Sarg, Grabplatz, Graburkunde und Totenschein für insgesamt 118 Mark
-sowie Jahrzehnte später ebenfalls von einem Bestattungsinstitut von 1987
für einen Sarg, Leichenträger, Dekoration, Grabstätte, Formalitäten, Reinigung der Friedhofskapelle und Zelle insgesamt einen stattlichen Betrag von 2878,30 DM mit 14% Mehrwertsteuer, dazu noch die Friedhofsgebühren von 175 DM, vom Blumenhaus für Sargauflage und Handsträuße 191,50 DM,
diverse Beerdigungskuchen von einer Bäckerei von 126 DM und schlußendlich vom Dr. für die Leichenschau 97 DM.

Wie ich feststellen muß, schon damals ein teures Vergnügen zu sterben und ich dachte immer "umsonst ist der Tod und der Kostet das leben"

Jedenfalls sind mir alle diese Rechnungen, Dokumente und Fotos sehr viel wert und ich bin dankbar, dass ich sie bekommen habe und erfreue mich oft daran.

Grüße
Marclari
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  #24  
Alt 15.11.2013, 11:31
alpenbiber alpenbiber ist offline
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Ich habe einen alten Ring von meinem Urgroßvater(?), und den Antwortbrief, den mein Opa bekommen hat, als er um die Hand meiner Oma angehalten hat.
Eine Karte mit einem Gedicht von meinem Urgroßvater zum Geburtstag von meiner Oma, habe ich auch noch.
Ebenso eine Daguerrotypie mit Brief, die ich aber beide noch nicht zuordnen kann.
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Forsche nach den Namen: Gröschel, Stiehl, Peintner, Gius
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  #25  
Alt 15.11.2013, 20:48
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gabyde gabyde ist offline weiblich
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Hallo Asphaltblume,

Zitat:
Zitat von Asphaltblume Beitrag anzeigen
Noch was Spezielles: Mein Uropa war Ingenieur und hatte zuvor eine Schlosserlehre gemacht. Und für seine jüngste Tochter (meine Oma) hat er ein Puppenbett aus Messing gemacht, sogar mit selbst geschnittenen Gewinden in den Stäben. Dieses Bettchen gibt es noch. Mitsamt dem von der Uroma angefertigten Bettzeug.
das ist interessant: mein Ururopa war Fabrikant und eigentlich auch Ingenieur (nur hat man das noch nicht so genannt). Er war Schlossermeister und hat für meine Oma (seine Enkelin) einen gußeisernen Kerzenständer (Kandelaber) angefertigt, der bei mir einen Ehrenplatz im Regal hat
Außerdem besitze ich von ihm eine original Patentschrift und die Kopie einer 50-seitigen Akte zum Genehmigungsverfahren für die Aufstellung einer Falllhämmeranlage in seiner Fabrik.

Was ich noch suche, wäre ein Stück, das ein Urahn, der Zinngießer war, angefertigt hat. Dafür habe ich eine Suchanzeige bei einer bekannten Internetplattform aufgegeben und darüber einen Cousin 3. Grades gefunden, der das gleiche sucht!

LG
Gaby
__________________
Litauen: NASSUT / BATRAM - Liebenscheid/LDK: BRANDENBURGER - Wagenfeld: CORDING - Sonnborn: MOEBBECK / ZIELES - Sprockhövel: NIEDERSTE BERG / DOTBRUCH - Lintorf/Angermund: HUCKLENBRUCH / RASPEL - Motzlar: FÜRST / DERWORT - Sauerland: WORM / NAGEL - Italien (Provinz Belluno): MARES
http://www.alteltern.de/
http://www.ahnekdoten.de/
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  #26  
Alt 15.11.2013, 23:16
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AlAvo AlAvo ist offline
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Hallo zusammen,

da meine mütterlichen Vorfahren Zirkusleute waren, gibt es nur ganz wenige Erinnerungsstücke. Dies sind lediglich ein paar Fotografien aus der Nachkriegszeit.

Von meinem lettischen Vater († 1964) bin ich Besitz seines Nachlasses. Meist alles aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg, also Ausweise, Dokumente, Fotografien, etc. sowie eine Schreibmaschine und ein Fotoapparat.

Mein größter Schatz ist jedoch eine Original-Fotografie meiner lettischen Großmutter, Tante sowie meines Vaters aus dem Jahr 1914, als er ein Jahr alt war.
Dieses Bild schenkten mir meine lettischen Verwandten, anlässlich eines Besuches und meines 50. Geburtstages in Lettland.
Damals habe ich vor Rührung und Freude geheult! Es war mein schönster Geburtstag seit meiner Kindheit.


Viele Grüße
AlAvo
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Mitglied der Lettischen Kriegsgräberfürsorge (Bralu Kapi Komiteja)

Zirkus- und Schaustellerfamilie Renz sowie Lettland

Meine Alben (werden ständig erweitert)



Reisenden zu folgen ist nicht einfach, um so mehr, wenn deren Wege mehr als zweihundert Jahre zurück liegen!


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  #27  
Alt 16.11.2013, 02:15
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Matthias Möser Matthias Möser ist offline männlich
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Tränen sind Balsam für die Seele, schöne + rührende Geschichte von AlAvo!

Nächtliche Grüße

Matthias
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Gernoth in Adelnau, Krotoschin, Sulmierschütz (Posen)
und Neumittelwalde/Kruppa (Schlesien)
Spaer/Speer in Maliers, Peisterwitz, Festenberg, Gräditz u. Schweidnitz (Schlesien)
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  #28  
Alt 16.11.2013, 04:44
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Jürgen P. Jürgen P. ist offline männlich
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...Geschirr, Tischdecken, Milchkannen, Stühle, Schränke, Orden, Bilder, Briefe und Dokumente u.m.

Zwei Briefe sind mir wichtig, den einen habe ich erst in den lezten Wochen im Nachlass meiner Mutter gefunden.

Brief I.:
30.9.1940 Der Oberbürgermeister -Abt.Schutzpolizei-
Vollzug der 2. DVO 2.Ges. über die Hitlerjugend (Jugenddienstverordnung v. 25.3.1939 RGBL I. S. 710)

... Sie wurden aufgefordert am 18.8.40 zum Erfassungsappell im Motor HJ Heim zu erscheinen. Dieser Aufforderung haben Sie keine Folge geleistet, ja Sie haben sich nich einmal entschuldigt.
Aufgrund des § 12 Abs.4 der im Betreff bezeichneten Jugenddienstverordnung fordere ich Sie letztmalig auf ...., ... Der Vollzug des Zwanges kan in Form von Arrest gegen Sie persönlich verfügt und gegen ihre Eltern wegen ihres Ungehorsams ein Zwangsgeld geahntet werden. Das Verhängen des Zwangsgeldes dürfte außerdem für Sie unangenehme Begleiterscheinungen zur Folge haben.

Der Oberbürgermeister -Hauptmann der Schutzpolizei-"

[Brief im Original, mit Umschlag, aufbewahrt]

Brief II.:
15.9.1943. Brief meines Vaters zum Geburtstag seiner Frau. [oo seit -06.1943, schwanger mit dem ersten Kind] ...den Brief schicke ich dir mit einem Kurierflugzeug, keiner weis wie es hier weitergeht. Über die letzen 6 Tage möchte ich nicht mehr reden und daran denken..., vielleicht erzähle ich wenn wir uns wiedersehen. Entschuldige wenn ich mit Bleistift schreibe ich habe keine Tinte mehr und nur erbeutetes Briefpapier.
[Briefpapier mit Briefkopf eines General der italienischen Armee] ...ich hoffe nur bald abhauen zu können von hier... und meinen Heimaturlaub zu bekommen. ..." Der Rest, Hoffnung und Liebe.

[Zwei Schuhkarton voll Briefe hat sie weggeworfen, den aufbewahrt]
Vater *1921/Mutter *1923

Ihre Haltung gegenüber ihrem bayerischen, preussisch geprägten Beamtenvater? Ich hielt sie immer für unpolitisch!
Sie hatte dieses unergründliche Lächeln, wenn darüber gesprochen wurde, dass keiner ihrer 3 Söhne, die 2 Enkelsöhne [von 13 Enkel, 4 Urenkel] eine Uniform tragen mussten.

Gruß Jürgen
__________________
"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen" (I.Kant)

Geändert von Jürgen P. (16.11.2013 um 05:07 Uhr)
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  #29  
Alt 18.11.2013, 00:21
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Garfield Garfield ist offline weiblich
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@AlAvo und Jürgen: interessante Beiträge!

Wie im anderen Thema geschrieben, habe ich diverse Dinge, die meinen Vorfahren oder Verwandten gehörten. Inzwischen kamen da noch zwei alte Brillen unbekannter Herkunft dazu, diverse Briefe, Zeugnisse und die Schulhefte aus der Berufschule von meinem Grossvater (ich hab mich da noch nicht komplett durchgewühlt, interessant ist es aber auf jeden Fall, da ich sonst nicht sehr viel über ihn weiss) und meine Mutter hat mir meine ersten Schuhe überlassen .

Ausserdem habe ich diesen Sommer nochmals viele alte Dokumente in besserer Qualität eingescannt und dabei auch etwas genauer hingeschaut und gelesen. Mit dabei waren die Rechnungen fürs Krankenhaus, dann für die Beerdigung und für den Grabstein einer Tante 2. Grades, die mit 5 Jahren starb. Das war auch sehr berührend, ich wusste zwar, dass sie so jung starb, aber all diese Dokumente in der Hand zu halten, ist nochmal was anderes .
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  #30  
Alt 02.12.2013, 22:32
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Gutesbaerchen Gutesbaerchen ist offline männlich
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Hallo zusammen,

auf meiner Homepage unter www.ahnenforschung-brueck.de habe ich im Bereich Dokumente vieles öffentlich eingestellt, was ich im Besitz habe.
Darunter ist unter anderem:

- die Ahnentafel meines Urgroßvaters, die er 1937 selbst gemalt hat
- ein von ihm ebenfalls gemaltes Triptychon über den Sündenfall
- die Eheringe meiner Großeltern
- das Bilanzbuch der Paramentenfabrik meines Urgroßvaters
- und viele viele Ausweise

Stefan
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