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Umfrageergebnis anzeigen: Wieviele Generationen könnt Ihr einen Familienzweig auf ein und demselben Hof nachweisen?
weniger als 4 8 14,29%
4 6 10,71%
5 10 17,86%
6 7 12,50%
7 3 5,36%
8 8 14,29%
9 3 5,36%
10 1 1,79%
11 3 5,36%
12 3 5,36%
13 2 3,57%
mehr als 13 2 3,57%
Teilnehmer: 56. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1  
Alt 07.02.2012, 21:24
Benutzerbild von Friedrich
Friedrich Friedrich ist offline männlich
Moderator
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 10.904
Standard Wieviele Generationen könnt Ihr einen Familienzweig auf ein und demselben Hof nachweisen?

Werte Umfragenden und Umfragendinnen,

da mein Wissensdurst wieder mal gestillt werden muß, möchte ich gerne von Euch wissen, wieviele Generationen Euren Ahnen, soweit sie Bauern waren, ein und denselben Hof bewirtschafteten. Es muß nicht in der männlichen Linie sein, es geht auch, wenn die Höfe über die Töchter weitervererbt wurden.

Also, zählt Eure Bauerngenerationen!

Friedrich
__________________

"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."

(Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)
  #2  
Alt 07.02.2012, 21:34
mumof2 mumof2 ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 25.01.2008
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 1.240
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Hallo Friedrich,

die erste Generation errichtete den Hof, die zehnte wurde zwar auf dem Hof geboren, bewirtschaftete ihn aber nicht mehr. Deshalb neun Generationen. Bei diesem Zweig geht es leider nicht weiter in die Vergangenheit, weil der Beginn der Kirchenbücher erreicht ist. Es ginge vielleicht noch über irgendwelche Akten der Ritter vom Deutschen Orden, die die Grundherrschaft hatten, aber dann würde ich die "Lesehilfe" lahmlegen ;-)

Ansonsten danke für die -wieder einmal- interessante Umfrage. Dir noch einen schönen Abend
mum of 2
  #3  
Alt 17.02.2012, 09:07
Benutzerbild von Eva64
Eva64 Eva64 ist offline weiblich
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Registriert seit: 08.07.2006
Ort: Ba-Wü
Beiträge: 767
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Hallo Friedrich,

diese Umfrage zu beantworten finde ich für Württemberg sehr schwierig. Dort war vorwiegend die Realteilung, d.h. jeder erbte ein Stück vom Hof, der dann natürlich irgendwann zu klein wurde. Oder es wurde durch Ehe eben zusammengelegt. Ein Bleiben auf demselben Hof war da nahezu nicht möglich. Für mich persönlich sehe ich da nur eine Zählung der reinen Bauerngenerationen als sinnvoll an und das sind dann 12 Generationen.

Grüßle
Eva
__________________

  #4  
Alt 17.02.2012, 11:21
Benutzerbild von Karla
Karla Karla ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 1.019
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Hallo Friedrich!
Ich habe schriftliche Unterlagen die besagen, dass die Familie ´Reißig
von 1494 bis zur Gegewart in dem Anwesen Nr 12 in Pahnstangen noch leben.
Es sind die Schwägerin und Nichte des Autors vom OFB. von Pahnstangen Dr. Walter Reißig, mein entfernter Verwandter.
__________________
Viele Grüsse Erika

Geändert von Karla (17.02.2012 um 18:39 Uhr)
  #5  
Alt 18.02.2012, 01:48
gustl gustl ist offline
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Registriert seit: 25.08.2010
Beiträge: 676
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Hallo, speziell an Eva64,

auch in unserem Fall in Anhalt-Köthen ist in den bäuerlichen Familien keine Hofzugehörigkeit über viele Generationen festzustellen, wohl aber eine sehr starke örtliche Bindung, die so weit zurückreicht, wie die Kirchenbücher es hergeben.

Ich habe dagegen eine Weile in einem oberbayrischen Dorf im Speckgürtel von München gelebt, da galten die "erst" seit zweihundert Jahren ansässigen Familien fast noch als "Zug'reiste".

Beste Grüße
Cornelia
  #6  
Alt 20.03.2014, 15:29
Jettchen Jettchen ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.10.2011
Beiträge: 1.076
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Hallo,
in Franken erbte der jüngste Sohn, aber alle Kinder erhielten vom Wert her gleich viel Erbe. Nicht einfach! Dennoch besitzt meine Ahnenfamilie seit 1649 das selbe Anwesen! Das müsste jetzt die 13. Generation sein. (Die beiden Generationen, die ich davor noch fand, waren ein Bäckermeister bzw. ein Schoßer) Mein Urgroßvater war jedoch nicht der jüngste Sohn, er musste sich anderweitig sein Auskommen suchen.
Vor ein paar Jahren habe ich einfach einmal bei dem Bauernhof geklingelt. Die alte Bäuerin brachte dann eine große Schachtel mit Originaldokumenten seit 1649! Hochinteressant!!! Ich habe alles fotografiert. Darunter sind auch Erbverträge, wo jedes kleinste Tuch notiert wurde.
Viele Grüße
von Jettchen
  #7  
Alt 24.11.2014, 10:16
gudrun gudrun ist offline
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Registriert seit: 30.01.2006
Beiträge: 3.277
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Hallo,

meine Großmutter stammte aus einem Hof, der Heute noch in Famillienbesitz ist.
Ein Bruder meiner Großmutter hat den Hof übernommen.
Der Hof heißt heute noch nach dem Hof, wo der Urgroßvater geboren wurde und der Hof ist wieder 8 Generationen in Familienbesitz gewesen. Mein Urgroßvater hat den Hof nicht bekommen, da er in Raufhändel (nach Familienüberlieferung) verstrickt war. Eine Schwester bekam den Hof, ging aber mit dem Hof Pleite, sie und Ihr Mann waren keine Bauern.
Hätte mein Urgroßvater seinem Sohn den Hof übergeben, wäre der wahrscheinllich auch heute noch in Familienbesitz, so kann es gehen.

Viele Grüße
Gudrun
  #8  
Alt 24.11.2014, 17:55
Benutzerbild von Brigitte Bernstein
Brigitte Bernstein Brigitte Bernstein ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 02.08.2010
Ort: Offenbach am Main
Beiträge: 585
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Hallo Friedrich!
Bei meinen Ahnen ist das sehr schwierig zu beantworten, da die Orte bis zirka 1830 zum Teil sogar 1850 unter Herrschaftsbesitz standen. Das bedeutet, dass die Menschen zwar Höfe bewohnten, aber keine Besitzer wahren. Sie standen sogar unter Schollenzwang, und durften erst wegziehen, wenn es die Herren erlaubten. Es sei denn sie waren die Obrigkeiten selber. Verstarb der Mann, musste die Frau mit den Kindern entweder zu ihren Eltern ziehen, oder so schnell wie möglich neu heiraten um ein Dach über den Kopf zu haben. War ein Sohn schon erwachsen übernahm er den Hausvorstand. Daher kann ich erst ab zirka 1830 rechnen das waren dann bis zur Ausweisung drei bis vier Generationen.
Viele Grüße Brigitte
__________________
Suche im Raum Trautenau, Parschnitz, Alt Rognitz, Deutsch Prausnitz, Bausnitz und Lampersdorf. Meine Namen Rasch, Staude, Reichelt, Letzel,
  #9  
Alt 25.11.2014, 08:08
Grapelli Grapelli ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 12.04.2011
Ort: Hessen
Beiträge: 2.227
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Hallo zusammen,

ich habe unter meinen Ahnen den Mathias Ertl (ca. 1671 - 1739) vom Höllhof in Nitzau (bei Bergreichenstein, Böhmerwald). Die Ertls bewirtschafteten den Höllhof von 1512 bis 1945/46 (vgl. diesen Link), wobei die frühen Generationen offenbar im Dunkeln liegen. Seit 1656 sind jedoch 9 Besitzer verbürgt, sodass man insgesamt sicher von 13-15 Generationen ausgehen darf. Für meine eigene Linie habe ich das mal grob auf 8 Generationen geschätzt.

Danke, Friedrich, für die interessante Umfrage!
__________________
Herzliche Grße
Grapelli

Geändert von Grapelli (25.11.2014 um 08:28 Uhr)
  #10  
Alt 29.11.2014, 20:20
Benutzerbild von Gerow
Gerow Gerow ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 26.03.2013
Beiträge: 26
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Hallo Grapelli!
Ich suche Informationen zu einem Höllhof bei Hartmanitz, aber das ist wohl nicht derselbe?

Viele Grüße
Gerow
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