#1  
Alt 13.02.2015, 18:12
bcfrank bcfrank ist offline männlich
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Standard Abstammungsnachweis bei Urkundenanforderung

Hallo,

ich wollte einmal fragen, ob sich hier jemand mit der Praxis im Standesamt auskennt. Für die Anforderung einer Urkundenkopie eines Vorfahren braucht man ja lt. Gesetz ein berechtigtes Interesse, also (in unserem Fall üblicherweise) die direkte Abstammung und als Grund Ahnenforschung. Bei den ersten Urkunden hab ich auch immer brav alle Dokumente in logischer Abfolge ausgehend vom Perso eingescannt und das ganze dann als pdf an meine Anfrage an das Standesamt angehängt. Hat natürlich funktioniert. Irgendwann wurde es mir jedoch zu mühsam und ich hatte irgendwo gelesen, dass auch die Personalausweisnummer ausreicht - was sich in der Praxis bestätigt hat - und ist ja auch viel einfacher. Wird das ganze überhaupt nachgeprüft? Entweder es gibt im Standesamt einen "Stammbaum Deutschlands", wo der rechtliche Rahmen mit wenigen Mausklicks geprüft werden kann (eher unwahrscheinlich) oder die Standesbeamten scheren sich nicht um die Rechtslage. So schnell, wie die Kopien manchmal im Briefkasten lagen, vermute ich eher letzteres. Kennt jemand aus dem Bekanntenkreis das Vorgehen der Standesbeamten?

Viele Grüße
bcfrank
__________________
SUCHE: Langfeld im Raum Döbeln/Grimma/Oschatz; Syrotzki in und um Danzig; meinen Großvater (https://forum.ahnenforschung.net/sho...d.php?t=111579) und dessen Vater, Mathematik-Lehrer/Professor Ludwig Frank, Berlin (https://forum.ahnenforschung.net/sho...d.php?t=109514)

BIETE: Auskunft aus KB Münsterberg u. Hertwigswalde i. Schl., Mattern b. Danzig



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  #2  
Alt 13.02.2015, 18:55
Benutzerbild von scheuck
scheuck scheuck ist offline weiblich
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Beiträge: 4.013
Standard Abstammungsnachweis ....

Hallo, bcfrank!

Einen Standesbeamten im Bekanntenkreis habe ich zwar nicht, aber...
Ich habe Ende letzten Jahres "aus Not und Elend" eine Anfrage an's Standesamt gestartet; auf dem "kleinen Dienstweg" per mail.
Ich war mir nicht sicher, ob der Gesuchte wirklich ein Neffe meines Großvaters sein kann/wird. - Wenn ja, wäre das nicht meine direkte Linie gewesen und das von mir schon vermutete Sterbe-Datum lag auch noch in der Datenschutz-Zeit.
Ich hatte in meiner Anfrage meinen Nachnamen genannt (der identisch ist) und hatte natürlich den Namen des Gesuchten genannt, sonst nichts.
Zwei Tage später kam die mail mit Angabe der Konto-Nummer, auf die ich die Gebühr einzuzahlen hatte; ein paar Tage später hatte ich die gewünschte Auskunft! - Auch nicht gerade "lege artis" .....

Im Moment bin ich in Kontakt mit einer Standesbeamtin aus einem anderen Ort, die mir gerne helfen würde. Sie bat mich um eine "Liste" der mir bekannten Namen und Daten meiner Verwandtschaft aus jenem Ort, auch "jenseits" meiner direkten Linie. Sie bot an, in den entsprechenden Standesamt-Akten nach Verbindungen zu suchen. - Der "Haken" an dieser freundlichen Hilfe sind die Gebühren von bis zu €55.- pro Person plus jeweils weitere €17.- für die entsprechende Kopie. - "Nett" finde ich jene Hilfsbereitschaft dennoch
__________________
Herzliche Grüße und bleibt gesund!!!!!
Scheuck
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  #3  
Alt 13.02.2015, 19:16
Dominik Dominik ist offline
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Registriert seit: 23.06.2011
Beiträge: 965
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ich denke das ist auch sehr davon abhängig an wen man im standesamt gerät ...ich habe, ausser bei der wast, noch nie irgendwo einen beweis für verwandtschaft und berechtigtes interesse vorlegen müssen

lg

Dominik
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  #4  
Alt 20.02.2015, 15:21
Benutzerbild von fiercely
fiercely fiercely ist offline männlich
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Standard

Hallo bcfrank,

Ich hatte am Anfang nur meine Ausweisnummer in den jeweiligen Briefen genannt, aber dennoch alle wichtigen Abstammungsurkunden mitgeschickt.

JEDES Standesamt wollte aber von mir nochmal eine Kopie des Ausweises bevor ich die Auskunft bekam ob bzw. wer mein Verwandter ist.

Wenn du einen gewissen Zeitraum erreichst brauchen Sie auch keine Abstammungsurkunden mehr, wollen jedoch trotzdem deinen Ausweis bevor du Auskunft erhälst.
__________________
Viele liebe Grüße
fiercely, Jäger verlorener Ahnen
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