#51  
Alt 15.03.2021, 12:24
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OlliL OlliL ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von consanguineus Beitrag anzeigen
werden kann ich nur mit meinen eigenen Vorfahren. Es ist ja nicht gesagt, daß meine Kinder Nachfahren von Mitgliedern dieses Forums heiraten werden.
Das nicht, aber ohne mitgebrachten Stammbaum mit min 10 vollständigen Generationen, der meiner Prüfung stand hält, gibt es keine Einwilligung in die Ehe durch mich. Ist doch klar, oder?

Aber bei mir ist eh alles verloren. Ich habe nicht den Namen meiner Frau angenommen, der somit in Deutschland nun ausgestorben ist. Und ich trage auch nicht den Namen meiner Eltern.... Das war's dann mit dem tadellosem Stammbaum
__________________
Mein Ortsfamilienbuch Güstow, Kr. Randow: https://ofb.genealogy.net/guestow/
Website zum Familienname Vollus: http://www.familie-vollus.de/

Geändert von OlliL (15.03.2021 um 12:28 Uhr)
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  #52  
Alt 20.04.2021, 14:37
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Ilsabein Ilsabein ist offline
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Beitrag Alles aufmerksam gelesen!

Das ist ein sehr komplexes Thema und sehr interessant zu lesen, was andere machen und vorhaben.

Im Moment bin ich noch mit dem stumpfsinnigen Übertragen von handschriftlichen und gedruckten Daten in mein neu erworbenes Programm beschäftigt.

Danach denke ich aber auch an ein Buch. Ich habe mir überlegt, was für mich so spannend und faszinierend an unserem Hobby ist. Einmal, dass ich endlich die "große" Geschichte in einen Zusammenhang mit meinen Vorfahren bringen kann. Dazu werde ich im Buch einiges anmerken. Zum anderen lerne ich sehr, sehr viel. So habe ich zwei Bücher über Gebärhäuser gelesen, weil ein Vorfahr dort zur Welt kam. Oder mich auch über Nährmütter kundig gemacht. Mit einem rein sachlichen, nur mit Lebensdaten bestücktem Buch wäre mir alles zu trocken.

Bei mir ist es auch so, dass mich bestimmte Vorfahren regelrecht anspringen, sich aus der anonymen Masse bemerkbar machen. Der über 90-jährige, der erwachsen war (etwa 30), als der 30-jährige Krieg begann und "alt und lebensatt" starb. Oder die Hebamme um 1630, die wohl gerne mitgetan hat, wo Frauen wenig zu sagen hatten.

Mein Buch hätte anfangs Fotos und Erlebtes, hinterher Betrachtungen zur Zeit und den Lebensumständen mit historischen Karten(Beschreibungen), Stichen und Fotos. Sonst, ihr ahnt es schon, wäre es mir zu trocken.

Über eine literarische Qualität mache ich mir keine Gedanken.

Zum Glück sind beide Kinder interessiert, aber ich mache alles erst einmal für mich.

Die Listen würde ich mit anderen Daten einfach ausdrucken und diese Daten auch bei Gedbas einpflegen.


Liebe Grüße
Eva
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  #53  
Alt 20.04.2021, 16:56
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GiselaR GiselaR ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von Ilsabein Beitrag anzeigen
.....
Bei mir ist es auch so, dass mich bestimmte Vorfahren regelrecht anspringen, sich aus der anonymen Masse bemerkbar machen.....

Genau so geht es mir! Es gibt den Volksschulleherer, dessen Vater noch als Leibeigener geboren war, und dessen Sohn ein schwerreicher Kaufmann mit zuerst preußischer dann britischer und im Verlauf von WK I amerikanischer Staatsbürgerschaft wurde (leider nicht mein direkter Vorfahr).

Es gibt die bürgerliche Nachkommin einer Bastardlinie aus dem Weser-Adel, die sich erfolgreich durch den 30-jährigen Krieg heiratete, ohne "von" getauft wurde aber später das "von" und das Wappen ihrer väterlichen Vorfahren nutzte, ganz schön frech. Es gibt den Hunsrücker Bauern, von dem seine Frau bei der Heirat der gemeinsamen Tochter angibt, sie wisse nicht, wann und wo ihr Mann verstorben sei ... (Anf. 19. Jhdt.)

Das sind nur 3 Beispiele. Es gibt andere, weniger und auch mehr spektakuläre, bei denen mir mein bisheriges Vorgehen (jagen, sammeln, geneanet) nicht genügt, weil ihr Schicksal mit immer wieder beschäftigt. Vielleicht schaffe ich noch eine Form der Darstellung, die auch für andere interessant ist. z.B. für die Familie.
Grüße
Gisela
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  #54  
Alt 20.04.2021, 18:09
Carolien Grahf Carolien Grahf ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von LutzM Beitrag anzeigen
Hallo Ihr Lieben,

unterschwellig stelle ich mir schon länger diese Frage. Was bleibt, wenn ich tot bin?
...aber ein immaterieller Schatz, wie Forschungsdaten, wen interessiert das?
Ahnenforschung / Genealogie / Familienforschung ... unterliegen exakt dem gleichem Wandel wie alle Hobbies und Vereine. Sie sterben irgendwann aus.

In unserer heutigen Schnellebigen Zeit hat niemand mehr Interesse daran Kontakte an Personen zu knüpfen (im Sinne von Dokumenten) die sie niemals kennenlernten und absolut keinen Bezug zu ihnen haben.
Um es mal salopp auszudrücken: Wer heute als junger Mensch (sagen wir mal 20 Jahre) eine Ahnengalerie liest, kann auch ein altes Telefonbuch lesen. Mit diesen Menschen können sie genausowenig anfangen.

Es ist doch so... Einst waren Familien ein Kreis. Man saß am Tisch und hat zusammen gegessen, gespielt, geredet.
Mit Einführung der TV Technik wurden Familien zum Halbkreis. Nun sitzt man gemeinsam oder jeder für sich auf der Couch und guckt fern. Wer an dem gezeigten kein Interesse hat, sitzt nicht mehr dabei.
Und dann kam Computer, Internet, Handys... jetzt wurden aus Halbkreisen einzelne Fragmente.
Familien leben nicht mehr zusammen, sondern wohnen nur in der gleichen Wohnung.

Was ich sagen will ist, wenn der gesamte Familien Schatz nicht an irgendeinen Verein übergeben wird, landet er in der Mülltonne.
Und warum auch nicht? Das war dann doch schließlich mein Hobbie.

Ahnenforschung einem nächsten Familienmitglied "aufzwingen" zu wollen, halte ich für ebenso dumm wie der Vater der seine Firma an den Sohn geben will. Diese Firma war sein Leben, nicht das des Sohnes. Ich denke, ihr wisst worauf ich hinaus will.
So lange ich Familienforschung betreibe habe ich immer eines beobachten können: Nichts ist von Dauer und nichts bleibt ewig. Es verschwindet alles im Laufe der Zeit.

Und das ganze von der Konservierungsfrage betrachtet, so ist es doch auch ein nicht zu verachtender finanzieller Aufwand ein Familienarchiv dauerhaft haltbar zu machen. Mittlerweile haben ich mehr als 30 Meter Hand geschriebene Bücher von 1796 bis 1824, Fotoalben, Kriegunterlagen aus WK I und WKII, Rezeptordner, Verträge, Enteignungsunterlagen aus dem Dritten Reich, Dias, Glas Negative, Bilder von Toten aus Ende der 1800 Jahre, Postkarten seit 1823, Briefe aus dem Gefangenenlager, Tagebücher aus 50 Jahren vom Kaiserreich bis Ende der 1960er. ... das ist schier endlos. Allein die Tinte in den Apotheker Büchern zu konservieren erfordert ein recht üppiges Bankkonto. In anderen Büchern frisst sich die Tinte schon lange durch die Seiten durch. Vieles lasse ich nicht mehr rastaurieren.

Die nächste Generation hat schlicht andere Interessen. Lesen, kann sie die Sachen eh nicht mehr. Wer weiß.. vielleicht bringen sie Wunder hervor. Bauen eine andere Welt. Ihre Welt. Und mit etwas Glück erinnern sie sich an meinen Namen. Und wenn nicht, ist mir das auch egal.. ich bin schließlich tot.

Geändert von Carolien Grahf (20.04.2021 um 18:11 Uhr)
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  #55  
Alt 20.04.2021, 20:09
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consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von OlliL Beitrag anzeigen
ohne mitgebrachten Stammbaum mit min 10 vollständigen Generationen, der meiner Prüfung stand hält, gibt es keine Einwilligung in die Ehe durch mich. Ist doch klar, oder?

Ich arbeite dran. Versprochen!
__________________
Suche:

Joh. Christian KROHNFUSS, Jäger, * um 1790
Anton BLANKE, Halbspänner in Kl. Rhüden, * um 1750

Joh. Andr. MAASBERG, Bürger und Windmüller in Peine, * um 1730
Daniel KRÜGER, Amtmann in Bredenfelde, * err. 1729
Georg Melchior SUDHOFF, Pächter in Calvörde, * um 1680
Dorothea v. NETTELHORST a. d. H. Kapsehden, * um 1600
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  #56  
Alt 20.04.2021, 20:30
Paramecium Paramecium ist offline
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Zitat:
Zitat von Carolien Grahf Beitrag anzeigen
Ahnenforschung / Genealogie / Familienforschung ... unterliegen exakt dem gleichem Wandel wie alle Hobbies und Vereine. Sie sterben irgendwann aus.

In unserer heutigen Schnellebigen Zeit hat niemand mehr Interesse daran Kontakte an Personen zu knüpfen (im Sinne von Dokumenten) die sie niemals kennenlernten und absolut keinen Bezug zu ihnen haben.
Um es mal salopp auszudrücken: Wer heute als junger Mensch (sagen wir mal 20 Jahre) eine Ahnengalerie liest, kann auch ein altes Telefonbuch lesen. Mit diesen Menschen können sie genausowenig anfangen.

Es ist doch so... Einst waren Familien ein Kreis. Man saß am Tisch und hat zusammen gegessen, gespielt, geredet.
Mit Einführung der TV Technik wurden Familien zum Halbkreis. Nun sitzt man gemeinsam oder jeder für sich auf der Couch und guckt fern. Wer an dem gezeigten kein Interesse hat, sitzt nicht mehr dabei.
Und dann kam Computer, Internet, Handys... jetzt wurden aus Halbkreisen einzelne Fragmente.
Familien leben nicht mehr zusammen, sondern wohnen nur in der gleichen Wohnung.

.....

Die nächste Generation hat schlicht andere Interessen. Lesen, kann sie die Sachen eh nicht mehr. Wer weiß.. vielleicht bringen sie Wunder hervor. Bauen eine andere Welt. Ihre Welt. Und mit etwas Glück erinnern sie sich an meinen Namen. Und wenn nicht, ist mir das auch egal.. ich bin schließlich tot.
Ich glaube du hast da ein verzerrtes idealisiertes Bild von Familien in der Vergangenheit. Meine Großeltern sagen mir immer wieder, dass sie sich früher für ihre Vorfahren überhaupt nicht interessiert und nie nachgefragt haben. Einer meiner Opas kannte nicht einmal die Namen von zwei seiner Großeltern.

Erst durch meine Ahnenforschung haben sie großes Interesse an ihren Familienhintergründen entwickelt. Und ja, ich bin ein so genannter "Digital Native".
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  #57  
Alt 20.04.2021, 20:38
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Zitat:
Zitat von Carolien Grahf Beitrag anzeigen
Ahnenforschung einem nächsten Familienmitglied "aufzwingen" zu wollen, halte ich für ebenso dumm wie der Vater der seine Firma an den Sohn geben will. Diese Firma war sein Leben, nicht das des Sohnes. Ich denke, ihr wisst worauf ich hinaus will.
So lange ich Familienforschung betreibe habe ich immer eines beobachten können: Nichts ist von Dauer und nichts bleibt ewig. Es verschwindet alles im Laufe der Zeit.
Du hast vollkommen recht: die Ahnenforschung ist Dein Hobby. Du kannst es niemandem aufzwingen. Du kannst aber versuchen, Interesse an den Vorfahren zu vermitteln. Das ist ja kein Selbstzweck. Man kann seinen schulpflichtigen Kindern geschichtliche Zusammenhänge, nach denen sie vielleicht fragen, weil es eine Hausaufgabe ist, mit etwas Familiengeschichte würzen. Irgendetwas findet man doch immer: Den Vorfahren, der sich mit 600 Rth. davon freigekauft hat, mit Bonaparte nach Rußland ziehen zu müssen. Den Vorfahren, der 1648 "wegen des Lasters der Zauberei" hingerichtet wurde. Den Neffen einer Vorfahrin, dessen Konterfei einen Geldschein zierte. Den Urgroßvater, der mit 70 Jahren von der Gestapo verhaftet wurde, nur weil er seine Meinung offen gesagt hat. Und da spannt sich der Bogen auch wieder zur Gegenwart, denn anhand solcher Beispiele kann und soll man den Kindern klarmachen, wie wichtig es war, ist und immer sein wird, den Rücken gerade zu machen und sich nicht zu ducken, wenn Unrecht geschieht. Wenn man nicht mehr sagen darf, was man denkt. Wir sind doch gerade wieder auf dem besten Wege in eine Gesinnungsdiktatur. Meine Kinder haben viele Vorfahren und Seitenverwandte, die in irgendeiner Weise für ihre Freiheit gekämpft haben. Und sei es am Ende "nur" als Bauern um die materielle Freiheit von grundherrlichen Abgaben. Es muß nicht immer gleich ein großer Held sein, dessen Namen man bei Wikipedia findet. Aber das Gefühl dafür, daß Freiheit das höchste aller Güter ist, das veranschaulicht man jungen Menschen doch, so meine ich zumindest, am besten durch konkrete Beispiele. Beispiele "zum Anfassen", mit Namen, die ihnen vertraut sind oder werden. Ich wurde auch nicht als Genealoge geboren, hatte aber einen Großvater, der es verstanden hat, mein Interesse an diesen Dingen zu wecken. Teilnehmer zweier Weltkriege. Kriegsgefangenschaft. Er hat Dinge erlebt, die ich nicht erleben möchte. Und indem er seine Geschichte erzählt hat, hat er mir genau das verdeutlicht. Mein Großvater ist tot. Ich werde es irgendwann auch sein. Alle zwei Generationen sollte es in einer Familie jemanden geben, der die Geschichten weitererzählt. Und, ganz wichtig, man lernt dabei, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen, sondern sich als Glied einer Kette zu betrachten. Vielleicht eine spezielle Form von Demut, die heute leider vielen Menschen abgeht.
__________________
Suche:

Joh. Christian KROHNFUSS, Jäger, * um 1790
Anton BLANKE, Halbspänner in Kl. Rhüden, * um 1750

Joh. Andr. MAASBERG, Bürger und Windmüller in Peine, * um 1730
Daniel KRÜGER, Amtmann in Bredenfelde, * err. 1729
Georg Melchior SUDHOFF, Pächter in Calvörde, * um 1680
Dorothea v. NETTELHORST a. d. H. Kapsehden, * um 1600
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  #58  
Alt 20.04.2021, 21:14
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LutzM LutzM ist offline männlich
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Danke consanguineus,
schöner hätte man es nicht sagen können!
__________________
Lieben Gruß

Lutz

--------------
mein Stammbaum
suche Eising * um 1880 aus/bei Creuzburg/Ostpreußen, sowie (August & Hellmut) Wegner und (Friederike) Lampe * um 1840 aus/bei Kleinzerlang/Prignitz
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  #59  
Alt 20.04.2021, 22:10
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Ursula Ursula ist offline
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Sagt mal, ich lese hier, dass Ihr Eure Bücher an die Nationalbibliothek gebt, oder auch an andere Bibliotheken und Archive.
Geht das so einfach? Kann ich einfach hingehen und sagen, ich habe ein Buch geschrieben über ......., ich möchte das gerne hier lassen?

Ich habe je ein Buch über meine Eltern und über die Vorfahren meiner Mutter geschrieben. Momentan arbeite ich an einem über die Nachfahren des eingewanderten 1. Vorfahren meiner Mutter. Es stockt etwas momentan, weil die Forschungsstelle der Mormonen geschlossen ist.

Die von mir geschriebenen Bücher habe ich in der Familie verteilt. Ausgesuchten Cousins, meine Kinder und meine Schwester.

Diese Bücher beinhalten aber nur einen kleinen Bruchteil meiner Forschung. Da ich an 4 Familien arbeite, sind jede Menge Ordner zusammengekommen. Ich bat meine Kinder, diese nach meinem Tod bitte nicht wegzuwerfen, sondern sie einem Archiv oder genealogischen Verein anzubieten. Ein halbes Leben arbeite ich schon daran, ich möchte nicht, dass das in der Verbrennungsanlage landet.
Zu digitalen Medien habe ich kein Vertrauen. 2 externe Festplatten waren schon kaputt nach kurzer Zeit. Das kann keinen Bestand haben. Deswegen habe ich alles ausgedruckt, auch die Kirchenbucheinträge.

@Ilsabein
Auch bei mir ist es so, dass ich mich an bestimmten Familien festbeiße. Ich versuche gar alles über sie zu finden, suche deren Orte auf und "lebe" buchstäblich mit ihnen. Manch andere Familien sprechen mich überhaupt nicht an, ich habe keinen Bezug zu ihnen, es gelingt mir auch nicht, den Bezug herzustellen. Sie sind irgendwer und sie interessieren mich nicht besonders. Woran diese Unterscheidung liegt, da bin ich bis heute nicht dahintergekommen.


Liebe Grüße
Uschi

Geändert von Ursula (20.04.2021 um 22:12 Uhr)
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  #60  
Alt 20.04.2021, 23:02
Alter Mansfelder Alter Mansfelder ist offline
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Hallo Uschi,
Zitat:
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Sagt mal, ich lese hier, dass Ihr Eure Bücher an die Nationalbibliothek gebt, oder auch an andere Bibliotheken und Archive.
Geht das so einfach? Kann ich einfach hingehen und sagen, ich habe ein Buch geschrieben über ......., ich möchte das gerne hier lassen?
da gibt es ein ganz einfaches "Zauberwort" (das ausnahmsweise keinesfalls "bitte" lautet): "Hiermit übersende ich Ihnen die beiden Pflichtexemplare meines Buches >...<. MfG".

Gilt für die Nationalbibliothek. Wenn Du im alten Westen wohnst, dann zweifach nach Frankfurt, im Osten und NRW (!) zweifach nach Leipzig. Sie verteilen dann die Exemplare untereinander, vgl. hier.

Auch die Bundesländer des jeweiligen Erscheinungsortes haben eigene Pflichtexemplarregelungen zugunsten ihrer Landes-/ Universitätsbibliotheken.

Es grüßt der Alte Mansfelder
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