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Umfrageergebnis anzeigen: Wie seid Ihr zur Ahnenforschung gekommen?
Erzählungen der älteren Familienmitglieder 90 45,23%
Unterlagen in Familienbesitz 94 47,24%
Forschungen der Verwandten 41 20,60%
Interesse an "speziellen" Infos 38 19,10%
Familienlegenden 41 20,60%
Die Heimatkunde in der Schule 17 8,54%
Gezielte Ansprache durch Freunde/Kollegen 3 1,51%
Zufällig drauf gestoßen 28 14,07%
Sonstige Gründe 66 33,17%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 199. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #41  
Alt 28.12.2020, 00:52
Donnerwetter Donnerwetter ist offline
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Registriert seit: 09.12.2020
Beiträge: 146
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Hallo,

Der Grund warum ich grob gesucht habe war ganz klar einer, nämlich das man sagte meine Urgroßmutter würde aus Polen stammen. Das fand ich sehr interessant, ich wollte wissen aus welcher Stadt sie stammen würde. Das war am Anfang erstmal alles. Eine Antwort zu meiner Antwort frage fand ich erstmals nicht. Dann wollte ich wissen ob meine Vorfahren tatsächlich auch Mennoniten waren, was sich für wahr herausgestellt hat. Ab diesen Punkt war ich gefesselt, ich wollte mehr wissen, welche interessante Geschichten sich dahinter verstecken und so weiter.
Nun, ich fand heraus das meine Urgroßmutter nicht aus Polen stammt aber ihr Vater schon, er weil nämlich im Ruhrgebiet als Steiger tätig, was ja durchaus Sinn macht, da viele Bergarbeiter aus Polen im Ruhrgebiet gearbeitet haben. So war es wie ich meine polnischen Wurzel fand.
Manche Linien meiner Familie wurden bis 1500 geforscht und bei anderen weiß ich nicht einmal wer meine Ururgroßeltern sind, so ist es halt in der Genealogie.
Und jetzt, betreibe ich noch Ahnenforschung weil ich lebende Verwandte finden möchte. Ich fand Verwandte in vielen Ländern der Welt und konnte aber leider nur mit einer Cousine dritten Grades kontakt aufnehmen.

Mfg,

Donnerwetter
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  #42  
Alt 28.12.2020, 02:29
genaumann genaumann ist offline
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Registriert seit: 02.02.2017
Beiträge: 1
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Hallo,

Geschichtsinteressiert bin ich schon lange, habe es auch studiert.
Mit der Ahnenforschung wollte ich immer mal wieder anfangen und habe es meist auch wieder gelassen. Aber das kennen sicher viele.
Hat sicher auch damit zu tun, dass ich statt der einfachen und besser bekannten Seite der Familie, ich am liebsten die Seite erkunden will, wo ich schon bei meinem Großvater auf ein Problem stoße.
Der stammt aus (Stadt) Brieg und wurde da vermeidlich unter dem Familiennamen Such 1935 geboren. Allerdings ist dieser Familienname ohnehin nirgends zu finden (zumindest für mich bisher nicht) und eben in Brieg (Adressbuch 1937) eben auch nicht. Geburtsurkunden von ihm oder seiner Schwester gibt es nicht mehr, aber die Daten wurden für seine Heirat anerkannt.
Und jetzt ist es natürlich schon in der Generation interessant, ob das nur Zufall ist oder ob der Name geändert wurde und dann natürlich wann und warum. Polnische Entsprechungen wie Szuch oder Szych etc, sind bisher auch nicht zu finden.
Mal sehen wann ich anfange die sächsische Seite der Familie vorzuschieben.
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  #43  
Alt 29.12.2020, 12:13
Benutzerbild von Bachstelze1160
Bachstelze1160 Bachstelze1160 ist offline weiblich
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Registriert seit: 08.02.2017
Ort: 72531 Hohenstein
Beiträge: 324
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Hallo Friedrich und alle,

Bei mir waren es auch sehr viele Gründe,

die ersten 4 habe ich angekreuzt, doch es gibt weitere:

Da ich beruflich weniger eingespannt war habe ich einen Kurs in Professioneller Ahnenforschung durchgemacht bei der SGD, was auch wirklich sehr inspirierent war.

Da die Familienzweige meiner Stadt von meiner Mutter schon erkundet waren, und anderen Verwandten, es schon früh ein Familienzweig treffen gab , für Kinder toll mit vielen Kindern wo man im Gasthofsaal gespielt hatte, und dann andere, wo es schon seit dem 1. Weltkrieg 1920 angefangen wurden, von übrigen Familiengliedern die Geschichten der 10 gefallenen Söhne verschiedener Zweige, mit Charakterbeschreibung der einzelnen, war so interessant. Zu Verwandten gehörten auch berühmte, deren Namen heute Kasernen schücken, schmückten, heute ist es keine mehr sondern Industriegebiet.

Da wie gesagt die eigene Stadt erforscht war, machte ich mich an die Zweige, die mit Auto zu erfahren waren, und auch im Internet, aber gerade bei meinen Orten sind die Daten noch nicht bei Archion gelandet, so konnte ich also in Pfarrämter Termine ausmachen.
Dann das Kirchenbucharchiv in Bayern, zur Hochzeit meiner Oma hatte meine Mama einen Stammbaum, den 1932 ihr Vetter erstellt hatte bis es nicht mehr weiter ging an einer Linie, und als ich dann dort im Kirchenbuch Karteikarte schautem fiel es mir wie Schuppen vor die Augen warum mein Urgroßvater, Vetter, Onkel da nicht weiter kam, weil im Hochzeitseintrag meines 4y Urgroßvaters keine Eltern, und auch keine Daten wie sonst dabei stand, er garnicht in der Ortskirche geheiratet hatte, sondern am nördlichen Stadtrand in Nürnberg Krafthof, das ist beim Flughafen.

Die Hochzeit war 1821 und da war noch garkeine Eisenbahn vorghanden, also frage ich mich sind die mit Kutschen oder geritten dorthin? Allerdings inzwschen fand ich das ja, war er schon 1784 geboren war er schon 37Jahre alt, also eher eine späte Heirat. Oder seine Braut kam von dort oder ihnen machte der Ausflug spass.

Wenn man mal eintaucht kommt man weiter, seltsamerweise, oder wunderbarerweise, fand ich beim erforschen diesen Zweiges meinen jetztigen Freund, der die Schlüssel zu den Bildern 3er meiner Ahnen hatte, und auch im Haus, wo meine Oma her war gelebt hatte, nachdem das Haus zur Gemeinde fiel, weil die Schwester meiner Oma ihre Haushälfte denen vermacht hat, so mußte meine Oma ihren Teil des Hauses verkaufen, doch sie fand es als Glück, weil sie damit dann eine Haushälfte in unserer Stadt kaufen konnte, wo dann Ihre Tochter, meine Tante zur Rente bewohnen konnte, die andere Haushälfte gehörte der anderen Tante und Schwester.

Ich fand aber viel mehr heraus mit den Unterlangen der Stadtarchives als mit den Kirchenbüchern. Lebensläufe, Bewerbungen, Meisterarbeiten, was es da nicht unglaubliches gibt. Sowohl das Spielkartenarchiv, wie auch die Posamentierarbeiten waren sehr interessant.

Zwischen durch mache ich dann pausen, schaue ins normale Leben, bin auch hier dann wieder weg, man denkt ja man soll das eigene Leben nicht vergessen zu leben.

Ach ja und dann hat mich vor dem Kurs die Sache mit den Kleindenkmählern darauf eingestimmt, weil ich paar Grenzsteine fand, die der Theorie nach Meilensteine , Kilometersteine, die aus Aufstiegshilfen aufs Pferd praktischer weise am Rande des Talbodens gerade da wo es anfängt hoch zu gehen, bzw am Waldrand entlang zu finden waren. Da es dann eine Aktion gab solche menschlichen Erzeugnisse Steinmetzarbeiten in der Landschaft zu suchen, die dann aus Kalk- oder Sandstein waren, mit Schriftzeichen oder Nummern auch zeigen, dass sie in eine Folge gehören

Grüßle von mir an alle
und ein Besseres neues Jahr 2021
__________________
Dank und herzliche Grüße <3

Die Bachstelze


Ich sende einen Dank in den Himmel, wenn ein Pfarrer sich Mühe gab zu schreiben, das freut ihn dann!
Was die Ahnen wohl so alles mitbekommen, was wir wegen Ihnen uns für eine Arbeit machen!!!
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  #44  
Alt 29.12.2020, 21:33
Pommerellen Pommerellen ist offline
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Beiträge: 628
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Hallo,

Motive gab es einige. In der Hauptsache das Interesse an dem was Gestern gewesen war. Das hat mich als Kind interessiert. Es gab auch ein paar alte Unterlagen doch diese waren unter Verschluss. Als ich dann als Jugendlicher angefangen habe dachte ich, dass schriftlich Niedergelegte stimmt. Leider oft ein Trugschluss, da die Lücken größer waren als ich dachte. Also mit dem Fahrrad Kirchengemeinden und Standesämter der Umgebung abgefahren. Datenschutz etc. waren noch unbekannt. Geld wollte auch keiner haben. Paradiesische Zeiten. Doch habe ich einige der damaligen Lücken erst vor kurzer Zeit schließen können, da die vielen online Stellungen es möglich gemacht haben. Mir klagen zu viele Forscher, doch ohne die vielen online Möglichkeiten und Helferlein würden die Fortschritte sehr überschaubar sein. Kleines Beispiel ohne Internet. Klären wo gibt es das betreffende Kirchenbuch. Ggf. dafür ein Buch über die Fernleihe. Dann Anfahrt zu einem Archiv. Warten auf die Hebung des entsprechenden K-Buches ( 2 - 3 Stunden). Anfangen zu suchen, Schrift völlig unverständlich, Latein? ... Also Kopien anfordern. (geht nicht direkt) also in 2 - 3 Wochen im Postversand. Wochenlanges grübeln über den Text. ... Fortschritte in Monaten. Also warte ich noch ein wenig auf weitere Kirchenbücher bei Matrikula aus Paderborn.
Da das Thema niemals endet und das Interesse noch nicht lahmt, bleibe ich noch etwas dabei.

Viele Grüße
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  #45  
Alt 19.02.2021, 08:25
Benutzerbild von Gerow
Gerow Gerow ist offline
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Beiträge: 26
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Von dem bis dahin nie gehörten Schauplatz der Familiengeschichte (für immerhin 300 Jahre, davor gab es noch einen weiteren) erfuhr ich erst nach dem Tod meiner Mutter, als ich einen Karton mit „so Sachen“ in die Hand gedrückt bekam. Er war mir nicht bewußt verschwiegen worden, er spielte nur keine Rolle im Leben der Leute, die mit ihrer eigenen Heimat genug zu tun hatten. Und ihrem Verlust.

Das war vor 17 Jahren und seither mehren sich bei mir die für Genealogen typischen Symptome. Ich kenne die rumänischen Autonummern und habe meinen Chef nach dessen Großeltern gefragt (Volltreffer!). Ich weiß nun, daß Urgroßvater Friedelt einmal ein Geist erschien (Droi Daich hoste noch bes det Fleesch wid vu d’r folln). Bei Onkel Wenzel ging es schneller, der hat sich den 27ten Hornung 1816 als am Faschingsdienstag gewesen blödsinnig in Schneegestöber verirret und ist den 17ten März in dem Haydler Bach neben dem Höhal auf dem Eis todt gefunden worden und vermuthlich an der hinfallenden Krankheit, mit der er behaftet war, unversehen gestorben. Und am Zuspruch geistiger Getränke, außerdem hatte der Steg keinen Handlauf. Ist das nicht fantastisch?

Geändert von Gerow (19.02.2021 um 08:33 Uhr) Grund: Satz
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  #46  
Alt 19.02.2021, 18:20
idrzewiecki idrzewiecki ist offline männlich
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Beiträge: 164
Beitrag

Ich hatte vor gut zwei Jahren das erste Mal darüber nachgedacht, als mein Vater gestorben war und mir dabei auffiel, das ich eigentlich so gut wie nichts über die Familie weiß. So ging ich immer davon aus, dass "Polen" recht dicht an uns dran sein müsste, aber das war dann doch gar nicht so. So ist tatsächlich mein Großvater in Hidesheim geboren und nicht wie ich gedacht hatte in Polen bzw. den damaligen deutschen Ostgebieten. Und ich war auch sicher, dass es überschaubar sein würde, weil meine Mutter gar keine Geschwister hatte und mein Vater nur eine "richtige" Schwester und noch drei Halbgeschwister... dachte ich...

Über die mütterliche Seite wusste ich so gut wie gar nichts, da ihr Vater bereits 1960 - also 7 Jahre vor meiner Geburt - gestorben war.

Aber dann tauchten jede Menge Geschwister auf, mehrere Kriegsteilnehmer/Gefallene/Verschollene, eine Auswanderung in die USA, eine nach Australien...
__________________
~~~~~
RIBBENTROP - Hildesheim & Niedersachsen & KLUWE - Hildesheim & Drengfurt (Ostpreußen)
DRZEWIECKI - Hildesheim & MNICH - Hildesheim & Oschiek (Oberschlesien)
www.familienforschungdrzewiecki.de
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