#61  
Alt 30.04.2020, 00:11
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Matthias Möser Matthias Möser ist offline männlich
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Ich grüble noch: fällt das eigentlich auch unter den Begriff "Kannibalismus"?



Kannibalismus unter Unwissenheit....


Gruß
Matthias
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  #62  
Alt 30.04.2020, 07:44
Lock Lock ist offline
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Guten Morgen

Bei meinen Eltern gab es immer eine Vorratshaltung, da sie Ja zur Kriegsgeneration gehörten. Am Ausgeprägtesten war es wohl so in den Siebziger Jahren, Da wurde zum Großen Garten auch noch diverses Geflügel gehalten. Ich denke der Hauptgrund war Sparsamkeit und das Geld sollte für andere Dinge verwendet werden.
was mich selber betrifft sind die Beweggründe andere aber unsere Familie könnte wohl viele Wochen überleben ohne einen Supermarkt nur von weiten zu sehen.
Mein Nachbar betreibt Landwirtschaft im Nebenerwerb. Das bedeutet, Die Kartoffeln reichen fast übers ganze Jahr (ordentliche Lagerung vorausgesetzt) Ein Bulle und zwei Schweine Landen In den Kühltruhen, eins meist auch noch auf dem Spieß.
Und diverse Marmeladen sind das Hobby meiner Frau.
Ich will jetzt nicht sagen das wir auf absolut "Bio" stehen aber mit der Qualität der industriell hergestellten Lebensmittel haben wir schon ein Problem.

v.G. Gerhard
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  #63  
Alt 09.05.2020, 03:10
Asphaltblume Asphaltblume ist offline
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Als Berlinerin kenne ich noch die Dosen aus der "Senatsreserve". Die hat meine Mutter öfter in leckeren Eintöpfen verwendet.
1986 war Tschernobyl ein einschneidendes Erlebnis, da haben meine Eltern jede Menge "vortschernobylige" H-Milch und Konserven gebunkert, meine Mutter hat sackweise Getreide gekauft und in einer extra angeschafften Mühle selbst gemahlen und selber Brot gebacken. Sie hat als Kind noch Notzeiten erlebt und einen Hang zur Vorratshaltung, und diese Tendenz habe ich offenbar geerbt... Ich werde nervös, wenn ich nicht die Zutaten für mindestens zwei Mahlzeiten im Kühlschrank habe.
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Gruß Asphaltblume
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  #64  
Alt 12.05.2020, 23:21
Benutzerbild von anika
anika anika ist offline
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Standard Vorratshaltung vor etwa 50 Jahren

Hallo

Bei uns wurde immer für den Winter alles auf Vorrat eingekocht.

Ob das Hamstern war mag ich nicht zu beurteilen.

Im Herbst wurde ein Vorrat angelegt um den Winter über genug Nahrung zur Verfügung zu haben.

Im Herbst wurde das Schwein geschlachtet und verwurstet, der Schinken wurde in Salz eingelegt. Sauerkraut wurde geraspelt und kam in den Stein Trog, Möhren wurden in einer Miete gelagert.

Die Kartoffel wurden im Keller eingelagert.

Da wir auf dem Land lebten kenne ich als Kind keine Lebensmittel die in Dosen gekauft wurden.

anika
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Ahnenforschung bildet
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  #65  
Alt 04.06.2020, 20:16
Benutzerbild von OmaMali
OmaMali OmaMali ist offline weiblich
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Hallo Ihr Lieben,
bei uns zu Hause wurde eingenäht was nur einzumachen geht.
Der Garten war voll mit allem was es gab.
Dazu massenweise Beerensträucher, Obstbäume.
Apfelmus zu hauf und von den Schalen wurde Gelee gekocht.
Wir hatten Geflügel und Karnickel im Stall. Mein Papa ist vor der Arbeit losgegangen und hat bei den Bauern die Schweine abgearbeitet. In den Hetbstferien sind wir bei den Bauern zum Kartoffel ernten gegangen und durften danach stoppen gehen. Zusätzlich wurde an den Wochenenden mit Bollerwagen die Obstbäume an den Straßen nach Fallobst abgesucht.
Ich weiß das dann noch etliche Zentner Kartoffeln eingekellert wurden, die in extrem Wintern, die es früher noch gab, verfrohren und so dann nur Süßkartoffel gegessen wurden.
Aber wir sind immer gut über den Winter gekommen und hatten oft noch etwas über um zu teilen.
Es war eine harte aber schöne Zeit, vor allen Dingen leckere Zeit wo Gemüse und Obst noch nach dem schmeckten was es war und nicht nach irgendwas undefinierbaren.
Ganz zu Anfang meiner Ehe habe ich das auch gemacht mit meiner Schwiegermutter zusammen. Heute fängt meine Tochter an und weckt wieder ein. Und meine Enkel freuen sich darauf Kartoffeln auszumachen.
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