#1  
Alt 16.09.2008, 21:22
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Wer kennt das Originalwappen der Familie von Wipprecht? Soll auch in einer Kirche in Valetta auf Malta sein. Ich habe die Beschreibung des Wappens (Hahn, ...) von meiner Verwandtschaft erhalten.

Habe zwei etwas unscharfe Fotos aus einem Wappenbuch von ca 1830? Eine Farbbeschreibung habe ich ebenfalls angefügt.

Bei den Fotos dürft ihr euch nicht von den Namen unter dem Wappen irritieren lassen. Der richtige Name steht darüber: v. Wipprecht.
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  #2  
Alt 16.09.2008, 22:30
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Hier der Eintrag aus der Sammlung "Armorial Général" von Rietstap.

http://www.wappen-billet.de/forum/Wipprecht.jpg
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  #3  
Alt 17.09.2008, 09:35
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Gibt es irgendwo auch eine Aufnahme in Farbe? Die Darstellung in Farbe (incl. Helmzier) ist für mich auch sehr interessant.
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  #4  
Alt 17.09.2008, 09:59
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Die in den Sammlungen eingetragenen Wappen werden in den meisten Fällen nur in s/w gezeigt.
Aus der "Blasonierung" (Wappenbeschreibung) können Sie jedoch die Farben entnehmen.
Auch erkenntlich an der Schraffur.
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  #5  
Alt 17.09.2008, 12:39
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Herr v. Roy hat im Forum von "Heraldik im Netz"
freundlicherweise die Übersetzung eingetragen :

http://heraldik-wappen.de/viewtopic.php?p=41265#41265
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  #6  
Alt 17.09.2008, 17:34
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@ Fiehn

Bitte lesen Sie den Nachtrag von Herrn v. Roy:

http://heraldik-wappen.de/viewtopic.php?p=41267#41267
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  #7  
Alt 17.09.2008, 19:53
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Ich danke für die riesige Hilfe. Ich kann mir jetzt einigermaßen vorstellen, wie das Wappen ausgesehen haben kann/aussah.

Was ich zu dem Nachtrag erwähnen kann: Mir wurde erzählt, dass durch besondere Verdienste der Adelsstand erteilt wurde. Der Adelsstand erlosch jedoch ein oder zwei Generationen später wieder durch die Heirat einer Bürgerlichen.
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  #8  
Alt 17.09.2008, 22:44
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Oh oh oh oh, sorry aber wegen einer Heirat mit einer Bürgerlichen ist noch nie ein Adelsstand erloschen. Das ist dann doch ein Märchen. Davon erzählt man sich allerdings in unzähligen Familien. Ich weiß leider auch nicht warum. Bist Du Dir ganz sicher, dass Deine Vorfahren tatsächlich adelige Wipprechts waren? Ich vermute eher nicht.

Umgekehrt ist es jedoch ganz normal. Wenn eine Adelige einen Bürgerlichen heiratete, trug sie auch den bürgerlichen Namen ihres Mannes. Ihre Nachkommen waren natürlich dann auch bürgerlich.

Schau mal hier.

Viele Grüße
Hina
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  #9  
Alt 23.09.2008, 20:17
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Mir ist das so erzählt worden. Werde aber nochmals nachhaken, was da genau Sache war. Vielleicht habe ich etwas falsch verstanden oder falsch gemerkt.
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  #10  
Alt 23.09.2008, 22:28
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Vermutlich ist es Dir tatsächlich so erzählt worden, denn diese Geschichten gibt es wohl in fast jeder Familie und werden weitergegeben. Irgendwann hatte mal jemand einfach so eine Vermutung, weil er über eine adelige Familie gleichen Namens gelesen hat und da wir ja alle wissen, wie die "stille Post" funktioniert, wird es dann irgendwann zur "Tatsache". Eine zeitlang war es auch große Mode unbedingt von Karl dem Großen abzustammen und da wurden die waghalsigsten Adelszugänge konstruiert, leider sogar von Leuten, die sich selbst als ernsthafte Genealogen bezeichneten. Abgesehen davon treiben über Jahrhunderte schon Adels- und Wappenschwindler ihr Unwesen. Sie machen aus jeder Familie eine "eigentlich adelige" Familie und kassieren für ein buntes Blatt Papier, was das "totsicher bestätigt" Geld. Man trifft sie noch heute auf jedem Jahrmarkt. Da wird wirklich jeder Name passend gemacht und für wirklich jeden findet sich ein Wappen und in unzähligen Familien findet sich ein derartiges "Dokument".

Aber man kommt diesen Dingen recht schnell auf die Schliche, wenn man nicht von hinten beginnt und die adelige Familie erforscht, sondern seine eigene Stück für Stück zurückverfolgt. Zum anderen gab es zu keiner Zeit eine gesetzlose Zeit und besonders, was die Stände betraf, war das peinlichst genau geregelt und es ist nachvollziehbar, was möglich war und was nicht. Natürlich wurden durchaus in manchen Familien unstandesgemäße Heiraten verurteilt und "bestraft", jedoch ein Adelsverlust war von einer Familie nicht zu beeinflussen, weil es gesetzlich ausgeschlossen war. Anderenfalls wäre es sowieso nur alleiniges Vorrecht des jeweiligen Landesherren, genauso wie nur dieser jemanden in den Adelsstand erheben konnte. Unterm Strich würde ein Adeslverlust aus diesem Grunde auch überhaupt keinen Sinn ergeben.

Viele Grüße
Hina
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