#1  
Alt 14.12.2017, 07:26
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renatehelene renatehelene ist offline weiblich
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Standard Adressbuch Magdeburg 1940 FN Hedwig "Sara" Henschke geb. Hirsch

Die Suche betrifft das Jahr oder den Zeitraum: ab 1940
Genaue Orts-/Gebietseingrenzung: Magdeburg
Konfession der gesuchten Person(en):
Bisher selbst durchgeführte Internet-Recherche (Datenbanken): ja
Zur Antwortfindung bereits genutzte Anlaufstellen (Ämter, Archive): nein


Liebe Magdeburg-Kenner/innen,

mein Großonkel Karl Friedrich Hermann Henschke vermählte sich am
14.3.1911 in Magdeburg mit Hedwig "Zwangsname Sara" Hirsch gebürtig aus
Magdeburg. Mein Großonkel verstarb 1935 in Magdeburg.
Im Adressbuch für Magdeburg 1940 steht Hedwig Sara Henschke als Witwe
wohnhaft Kantstrasse 7 H.
Wenn ich bei Google Kantstrasse 7 eingebe, kommt Burg bei Magdeburg raus, das kann aber nicht stimmen, denn im Adressbuch steht "Altstadt".
im Adressbuch 1943 wird sie nicht mehr aufgeführt.
Ich habe die halbe Nacht gegoogelt und gegoogelt aber sie nicht gefunden.
Meine Fragen wären also; 1) gibt es die Kantstrasse in der Altstadt noch?
2) wohin könnte ich mich in Magdeburg wenden
um den Verbleib von Hedwig Sara Henschke
herauszufinden?

Sorry für die Länge dieser Anfrage und Danke für jeden Tipp.
__________________
Renate aus Berlin
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  #2  
Alt 14.12.2017, 07:35
tempelritter tempelritter ist offline
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Hallo renatehelene,
http://f15919.nexusboard.de/t425f51-...Magdeburg.html
oder
https://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/de859403

Kantstraße
http://www.das-alte-magdeburg.de/str...assennamen.htm

Gib bei gugel mal Magdeburg Bundespolizeiinspektion ein. Die alte Anschrift dort ist Kantstr. 4.
Sie lag in der Nähe des Hbhfs..
__________________
Gruß Chris

Geändert von tempelritter (14.12.2017 um 07:55 Uhr)
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  #3  
Alt 14.12.2017, 09:06
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L I E B E R Chris,

Du bist unbezahlbar. Ich habe sie gefunden; sie wurde am 14.4.1942 ins
Ghetto Warschau transportiert. Die Links sind einfach fantastisch informativ.

__________________
Renate aus Berlin
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  #4  
Alt 21.12.2017, 06:20
Artsch Artsch ist offline
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Hallo Renate,

im Heimatdorf meiner Mutter in Sachsen, steht ein Kriegerdenkmal auf dem Friedhof.
Die Opfer des 1. Weltkriegs sind namentlich genannt.
Die Opfer des 2. Weltkriegs sind in der Summe erfaßt.
Darunter wird auch der einzigen Jüdin des Dorfes namentlich gedacht, welche 1942 in Theresienstadt umkam.
Sie war als junge Frau bei der Eheschließung zum evangelischen Glauben gewechselt, inzwischen Witwe (68 J.) fiel sie dennoch diesem Wahn zum Opfer.

Möglicherweise gibt es in Magdeburg auf einem Friedhof auch so ein Denkmal.

Beste Grüße
Artsch
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  #5  
Alt 21.12.2017, 19:43
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Lieber Artsch,

DANKE für den Hinweis. Werd' mal in Magdeburg (Archiv) nachfragen.
__________________
Renate aus Berlin
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