#11  
Alt 24.03.2013, 23:23
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Natsuko Natsuko ist offline weiblich
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Um erstmal mit ein paar Zahlen zu jonglieren:

1. Bild: 1848-55
2. Bild: keine Ahnung aber wohl irgendwann zwischen 1860 und 1880
3. Bild: 1870-82
4. Bild: 1893-97 (-1909, ganz grob, je nachdem wie sehr man dem Modestil der älteren Dame trauen kann ^^

und jetzt zu gustl , hallo gustl *wink* (ich vermisse einen Winkesmiley^^)

Das es eine Daguerreotypie ist, habe ich nicht gesagt, nur dass sich die Fotografie ab dem Zeitpunkt frei verbreiten konnte. Und qualitativ unterscheidet sich ein 1840 Foto schon stark von einem 1850 Foto. Davon abgesehn kann es ja auch 1855 sein, das macht dann auch wieder einen Unterschied.

Man ließ sich aber auch nicht in seinen "normalen" Kleidern fotografieren, sondern in dem Besten, was man hatte, denn ein Besuch beim Fotografen war was Besonderes und, wie du schon gesagt hattest, Teures. Und um 1860 in einem um 1850 Kleid aufzuwarten, fände ich jetzt auch etwas unpassend. Bis 1855/56 wäre das sicherlich in Ordnung aber sich 1860 immer noch so zu kleiden (wenn man nicht gerade schon uralt oder komplett mittellos ist) wäre vielen (nicht allen) sicherlich unangenehm gewesen. Selbst wenn man nicht viel Geld zur Verfügung hatte, wird man sich wohl wenigstens alle 2/3 Jahre ein einfaches, neues Kleid zugelegt haben. Und der Unterschied hier zu den 60ern ist meiner Meinung nach einfach zu groß. Spätestens ab 55 änderte sich die Mode auch außerhalb der Modemetropolen und in den 5 Jahren bis 1860 wird dieser Wechsel wohl auch schon bei den weniger vermögenden Damen in den Kleinstädten angekommen sein.

Zu den Röcken: In den 40er und frühen 50er Jahren trug man gesteifte Unterröcke. Um immer mehr Volumen zu erreichen, zog man einfach immer mehr solcher Röcke übereinander. Das könnte eine Erklärung für eine manchmal seltsame Form sein. Ich habe schon Bilder von stehenden Damen gesehen bei denen der Rock vor allem um die Taille herum komisch abstand - besnders nach hinten raus. Die Krinoline kam Mitte der 50er um das immer größer werdende Gewicht zu reduzieren (und um gleichzeitig noch mehr Volumen erzielen zu können). Es kann natürlich sein das bei der Krinoline nicht genau genug gearbeitet wurde so dass es seltsam aussieht oder das sie einfach einen (oder mehrere) dicke Unterröcke trägt, dann kann man auch den Knick ganz gut verstecken.

viele Grüße und gute Nacht Natsuko


p.s. warum flieg ich während des Schreibens eigentlich ständig raus? *nerv*
__________________
viele Grüße
Natsuko

Geändert von Natsuko (24.03.2013 um 23:45 Uhr)
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  #12  
Alt 24.03.2013, 23:30
gustl gustl ist offline
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Hallo Natsuko,

hier ist Dein smile .. die Antwort kommt morgen

Beste Grüße
Cornelia
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  #13  
Alt 25.03.2013, 22:19
gustl gustl ist offline
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Hallo Natsuko und alle anderen,

ich habe mir das Foto nochmal genau angesehen, dass ich im Kopf hatte, als ich das erste Foto auf ca. 1860 datierte. "Meine" Dame trägt ein Kleid in einem so ähnlichen Schnitt, vor allem das Oberteil, das ja auf dem hier gezeigten Foto gut zu erkennen ist, ist sehr ähnlich. Ich bleibe also bei meiner Datierung. Und ich bleibe auch dabei, dass Fotografieren erst so in den 1860er Jahren für die Familien in sicheren finanziellen Verhältnissen möglich war, jedenfalls in Kleinstädten. In Großstädten sah das anders aus. Und da mein Foto gesichert datiert ist, kann ich nur sagen, dass die unsäglichen Stoffmengen, die frau mit sich herumschleppte mit dem ganzen nötigen Unterbau, auch 1862 noch getragen wurde. Bis die neueste Mode in die Provinz kam, konnten gut und gerne 10 Jahre vergehen. Man hatte es damals noch nicht so eilig. Auch das "neue" Kleid hatte dann noch einen "alten" Schnitt.

Aber ich denke, dass läßt sich klären, wenn herausgefunden werden kann, in welchen Fotografen-Atelier das Foto gemacht wurde und wann dieses Atelier in dem Ort, in dem das Foto entstand, eröffnet wurde.

Bis dahin
Beste Grüße
Cornelia
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  #14  
Alt 25.03.2013, 22:19
Wombat992 Wombat992 ist offline
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Hallo zusammen,
vielen herzlichen Dank schon mal für diese teilweise sehr ausführlichen Einschätzungen. Ich bin über die Resonanz ganz begeistert.
Anbei noch ein paar zusätzliche Informationen, vielleicht helfen diese auch noch weiter:

In keinem Fall ist auf den Bildern ein Photograph oder ein Atelier erwähnt/ aufgedruckt.

1. Bild (altes Ehepaar):

das Bild befindet sich noch gerahmt in einem goldfarbenen Rahmen, ich glaube man nennt diesen Berliner Leiste. Wenn die beiden abgebildeten Personen diejenigen sind, die ich vermute (der Rosswirt Johann Breun und Ehefrau), dann wurden sie in den Jahren 1808/ 1809 geboren.
Sehr unnatürlich wirken bei beiden Personen auf dem Foto die Augen. Sie sehen wie nachgezeichnete schwarze Punkte aus. Ich kann mir nicht so recht denken, warum man so etwas gemacht hat.

2. Bild (junger Mann)
das Bild befindet sich auf recht dünnem Papier (kein dicker Karton). Sehr merkwürdig finde ich die Kreise, die in der Bildmitte sichtbar sind. Dies ist kein Schmutz, sondern scheinbar ist das so gewollt. Oder ist das ein Fehler bei der Bildentwicklung ???
Ich vermute, daß der abgebildete junge Mann (Johann Freudenberger) im Jahr 1846 geboren wurde, bin mir aber auch hier nicht sicher, ob er es ist.

3. Bild: Frau mit Halsbrosche – Portrait
das Bild befindet sich noch gerahmt in einem schwarzen (Gründerzeit- ?) Bilderrahmen (Großformat ca. 40x50cm) mitz goldfarbenen Verzierungen. Wenn es sich bei der Frau um die Person handelt, was ich vermute (Katharina Breun, geb. Stubenrauch) dann wurde sie im Jahr 1843 geboren.

4. Bild: Gruppenfoto
das Bild ist auf einen recht dicken Karton geklebt. Leider tappe ich hier ziemlich im Dunkeln, um wen es sich hier handelt (weder ein Student, noch eine Klosterschwester passen zur Zeit in meine bisherigen Forschungsergebnisse).
- Wie alt schätzt ihr denn das in der Bildmitte sitzende Ehepaar ?
- Zu welchem Anlaß könnte denn dieses Bild aufgenommen worden sein ? Auf dem Tisch liegt ein dickes Buch.

Ich freue mich sehr über eure Hinweise/ Deutungen. Vielen Dank nochmal dafür.

LG, Klaus
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  #15  
Alt 25.03.2013, 23:19
gustl gustl ist offline
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Hallo Klaus,

wirklich alt sind die beiden auf dem 1. Foto aber nicht. Sie schätze ich etwa Mitte 30, er ist vielleicht 10 Jahre älter. Die schwarzen Punkte hat vielleicht mal jemand als Pupillen nachgemalt, weil das Foto doch schon ziemlich verblasst ist. Vielleicht war es auch der Fotograf selbst, denn auf meinem "Referenzfoto" ist mit weißer Farbe Spitze auf dem Damenkleid nachträglich aufgetragen worden.

Wenn das Geburtsdatum passen sollte, dann wäre es deutlich früher, als ich vermutet habe. Dann solltest Du unbedingt in einem zuständigen Stadt- oder Kreisarchiv nach dem Fotografen suchen. Meiner Ansicht nach sind die beiden ja etwa 20 Jahre jünger und sie jünger als er. Aber wenn sie es sein sollten, wäre das eine außergewöhnlich frühe Zeit für ein Atelier in der Provinz. Das weiß man dann sicher irgendwo noch.

2. Foto: hier könnte das Geburtsdatum hinkommen. Es wäre dann so 1875 herum entstanden, das würde zu meinen Vergleichsphotos passen.

3. Auch hier passt m.E. das Geburtsdatum zum Foto.

4. Das Alter des Ehepaares schätze ich auf über 60, aber unter 70. Der Anlaß könnte ein runder Hochzeitstag oder ein ebensolcher Geburtstag sein. Aber das ist reine Spekulation, nichts deutet darauf hin.

Beste Grüße
Cornelia
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  #16  
Alt 26.03.2013, 14:30
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Natsuko Natsuko ist offline weiblich
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hallo ihr lieben,

zum ersten Foto
ich würde die beiden über 40 schätzen. Das Bild ist sehr hell (und auf meinen Bildschirm blendet auch gerade die Sonne) aber gerade um die Mundpartie herum wirkt sie für mich älter als Mitte 30. Er sowieso. Es könnte sein das sie einfach günstiger im Licht sitzt. Dann könnten die 50er hinkommen. Schätzen wir jetzt einfach mal sie hat sich das Kleid 52 zugelegt und lässt sich 56 fotografieren, dann trägt sie sicherlich eine Krinoline drunter. Ich glaube ja gern das sie sich nicht jede Saison ein neues Kleid zulegt aber die 60er bereiten mir einfach Bauchschmerzen. Zu Hause mag das ja in Ordnung sein aber so ein Foto ist teuer, wird dann natürlich irgendwo hingestellt oder zumindest rumgezeigt und da macht man sich doch ein bisschen fein zurecht.
Wissen wir denn überhaupt, ob es in einer Kleinstadt aufgenommen wurde? Sie mögen ja auch in die nächst größere Stadt gefahren sein. Wir wissen ja nicht wie viel sie gezahlt haben oder ob es vielleicht auch ein Geschenk war. Wenn die Verwandtschaft zusammenlegt könnte man sich das vielleicht durchaus leisten. Ich bleibe immer noch bei meiner 1848-55 Datierung, würde mich aber auch durchaus damit anfreunden das sie es bis in die späten 50er hinein getragen hat aber an die 60er mag ich einfach nicht glauben.

Zum zweiten Foto
Ich denke die Ringe sind einfach ein Fehler, allerdings Frage ich mich, warum das Foto dann so verkauft wurde. Vielleicht hat es ihn auch einfach nicht gestört. Weiß jemand wie so was entstanden sein könnte? Hat das was mit Licht zu tun? Wenn ich in die Sonne gucke sehe ich ja auch schon mal Ringe.

Zum dritten Foto
Wie alt schätzt ihr denn die Dame? Ich würde das Foto immer noch in den 70ern einordnen, vielleicht sogar späte 70er oder ganz frühe 80er. Auch vom Alter her würde das für mich passen. Ich halte sie auf jeden Fall für über 30.

Zum vierten Foto
Beim Alter des Ehepaares würde ich gustl zustimmen. Einen Hinweiß zum Anlass für das Foto ist leider nirgendwo zu finden. Das Kleid der älteren Dame deutet auf die Zeit 1893-97, die Blusen der anderen Beiden auf 1895-ca.1909. Später würden auch die Frisuren nicht mehr passen, allerdings bin ich da auch sehr unsicher ob die nun vor oder nach 1900 sind. Hat die Dame rechts einen Fusselpony oder ist das eine Tolle? Das könnte bei der Datierung vielleicht helfen. 1904-06 wurden das Große-Ärmel-Thema zwar noch mal wieder aufgewärmt aber dann würde der Rest des Oberteils anderes aussehen. Aber vielleicht hat sie es gerade deshalb noch mal aus der Versenkung geholt, so nach dem Motto "große Ärmel sind große Ärmel". Meine Mutter versucht mir auch immer wieder irgendwas Altes von sich anzudrehen mit der Begründung "das ist doch jetzt wieder modern". ^^

viele Grüße
Natsuko
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viele Grüße
Natsuko

Geändert von Natsuko (26.03.2013 um 14:59 Uhr)
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  #17  
Alt 27.03.2013, 13:25
gki gki ist offline
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Zitat:
Zitat von Wombat992 Beitrag anzeigen
In keinem Fall ist auf den Bildern ein Photograph oder ein Atelier erwähnt/ aufgedruckt.
Schade.

Zitat:
1. Bild (altes Ehepaar):
das Bild befindet sich noch gerahmt in einem goldfarbenen Rahmen, ich glaube man nennt diesen Berliner Leiste. Wenn die beiden abgebildeten Personen diejenigen sind, die ich vermute (der Rosswirt Johann Breun und Ehefrau), dann wurden sie in den Jahren 1808/ 1809 geboren.
Sehr unnatürlich wirken bei beiden Personen auf dem Foto die Augen. Sie sehen wie nachgezeichnete schwarze Punkte aus. Ich kann mir nicht so recht denken, warum man so etwas gemacht hat.
Aufgrund der langen Belichtungszeiten haben die Leute sicher blinzeln müssen und die Augen sahen aus als ob sie geschlafen hätten.

Zitat:
4. Bild: Gruppenfoto
das Bild ist auf einen recht dicken Karton geklebt. Leider tappe ich hier ziemlich im Dunkeln, um wen es sich hier handelt (weder ein Student, noch eine Klosterschwester passen zur Zeit in meine bisherigen Forschungsergebnisse).
- Wie alt schätzt ihr denn das in der Bildmitte sitzende Ehepaar ?
- Zu welchem Anlaß könnte denn dieses Bild aufgenommen worden sein ? Auf dem Tisch liegt ein dickes Buch.
Der Anlaß war mutmaßlich der, daß ein reisender Photograph ins Dorf kam.
Hab auch ein ähnliches Photo von ungefähr 1900.
Die Leute haben sich fein angezogen und der Photograph kam vorbei und hat sie bei sich zu hause aufgenommen. Wegen der besseren Lichtverhältnisse im Freien.

Man findet in alten Zeitungen auch Annoncen, die ankündigen, daß ein solcher Photograph ins Dorf kam, wo er residierte und wieviel der Spaß kostete.

Bei dem Buch dachte ich vielleicht an eine Familienbibel. Andererseits waren die Leute offenbar katholisch, da war das vielleicht eher unüblich.
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Gruß
gki
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  #18  
Alt 27.03.2013, 20:45
Wombat992 Wombat992 ist offline
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Hallo zusammen,

an der gleichen Fundstelle, wo ich das 1. Bild mit dem alten Ehepaar gefunden habe, habe ich auch noch folgendes Bild gefunden. Es ist etwas kleiner, hat den gleichen Rahmen (Berliner Leiste ?) und das Bild ist von der Qualität, Verblassungszustand etc.dem anderen Bild recht ähnlich.
Aufgrund dessen tendiere ich dazu anzunehmen, daß diese Bilder „zusammengehören“. Ich bekomme aber keinen sicheren Zusammenhang hin. Die Frau auf diesem neuen kleinen Bild hat zwar die gleiche Friseur/ Haare wie auf dem Bild Nummer 1 mit dem Ehepaar, wirkt aber irgendwie älter. Oder ist es vielleicht doch die gleiche Frau ?
Was mich auch noch stutzig macht ist, daß das Ehepaar von Bild Nummer 1 deutlich mehr als 2 Kinder hatte. Man ließ sich doch zur damaligen Zeit nicht nur mit einem Teil seiner Kinder beim Photographen ablichten, oder ?

Was meint ihr denn dazu ? Wie würdet ihr denn dieses neue Bild zeitlich datieren im Vergleich zum Bild Nummer 1 ?


Hallo Cornelia,
ich scheue im Augenblick noch etwas davor zurück, die Bilder aus den Rahmen zu entfernen. Wenn es dumm läuft gehen die (ohnehin schon brüchigen) Rahmen dabei kaputt. Zudem habe ich bisher in den seltensten Fällen auf solch alten Fotos den Hinweis auf einen Photographen oder ein Atelier gefunden. Das war scheinbar damals noch nicht üblich. Nur auf den alten Visitenkartenportraits/ CDVs finde ich diese Aufdrucke immer regelmäßig.

LG, Klaus
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  #19  
Alt 28.03.2013, 17:39
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Natsuko Natsuko ist offline weiblich
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Hallo Wombat992,
Mensch, ich bin ja richtig neidisch, was für Schätze du immer ausgräbst. Die ältesten Fotos die ich bisher gesichtet habe, sind ein paar Schulfotos meiner Urgroßeltern um 1900 herum.


Sie muss nicht zwingend älter sein als auf dem ersten Bild. Sie sitzt nur anders und die Schatten, die dadurch entstehen, sind halt nicht besonders schmeichelhaft. Ist es denn die gleiche Dame? Ich würde sagen ja aber das soll sich lieber noch mal jemand Anderes genauer anschauen.


Zur Datierung: Sie sitzt leider so ungünstig das die Form der Schute nicht zu erkennen ist. Auf jeden Fall ist das Foto irgendwann zwischen 1840 und den späten 1860ern einzuordnen. Der Umhang ist nicht sehr hilfreich da er das Oberteil verdeckt. Der Rock ist aber sehr breit gezogen und ich gehe einfach mal nicht davon aus, dass sie breitbeinig dasitzt, also wird sie wohl eine Krinoline drunter tragen. Mit Petticoats wäre diese Form kaum zu erreichen. Da Krinolinen erst Anfang der 50er aufkamen, können wir die 40er damit ausschließen. Ganz grob würde ich mich jetzt erst mal auf einen Zeitraum von 1852-65 festlegen aber da ergibt sich vielleicht noch was.



Lg Natsuko
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viele Grüße
Natsuko
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  #20  
Alt 28.03.2013, 19:52
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Hallo!
Das vierte Bild kann zwischen 1860 und 1890 entstanden sein. Der Student und die Ordensfrau deuten auf einen besseren Lebensstiel, Bauern und einfache Familien konnten ihren Kindern nur selten ein Studium gönnen. Bei den anderen Fotos bin ich unsicher, denke aber auch, dass sie um 1860 entstanden sein könnten.
Schöne Ostern
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Suche im Raum Trautenau, Parschnitz, Alt Rognitz, Deutsch Prausnitz, Bausnitz und Lampersdorf. Meine Namen Rasch, Staude, Reichelt, Letzel,
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