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Umfrageergebnis anzeigen: Wie alt wart Ihr, als Ihr mit der Ahnenforschung begonnen habt?
unter 20 115 27,25%
20-29 86 20,38%
30-39 70 16,59%
40-49 72 17,06%
50-59 47 11,14%
60-69 28 6,64%
70 und älter 4 0,95%
Teilnehmer: 422. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #61  
Alt 30.09.2019, 19:35
TükkersMitÜ TükkersMitÜ ist offline weiblich
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Registriert seit: 11.11.2015
Beiträge: 229
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Tja, alter Mansfelder, da suchst du vielleicht in den falschen Archiven
Aber mal im Ernst, als Frau unter 20 drückt man tatsächlich überall den Altersschnitt bei den Ahnenforschern gewaltig, sei es jetzt im Archiv oder bei einem Genealogentreffen.

Viele Grüße
Annika
__________________
Philipp Frommel (*ca. 1782 WO?, + 1840 Lisewo Kolonia) verheiratet mit Maria Catharina Storr (*1775 Sensweiler + 1850 Lisewo), Niederwörresbach und Lisewo Kolonia, Eheschließung um/nach 1800 gesucht
Familie Steinbach in Louisenaue und Pollychener Holländer Krs. Landsberg/ Warthe
Familie Schulz in Spiegel Krs. Landsberg/ Warthe
Schäfer Gottfried Wesener + 1781 und Büdner Christian Friedrich Schimkönig oder Winckelmann in Groß Leuthen und Umgebung
Familie Kunde in Pollnow Krs. Schlawe
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  #62  
Alt 01.10.2019, 12:18
Jen89 Jen89 ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.01.2014
Ort: Hannover
Beiträge: 200
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Da kann ich Annika nur zustimmen. 😅
Ich habe mit 16 Jahren angefangen. Inzwischen bin ich 30, aber ziehe den Altersschnitt im Archiv gefühlt immer noch nach unten.

Liebe Grüße
Jenny
__________________

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  #63  
Alt 07.12.2019, 23:47
Karsten72 Karsten72 ist offline männlich
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Ort: Oranienburg
Beiträge: 6
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Ich habe ernsthaft angefangen, als ich 41 war. Im Nachlass meines Vaters befanden sich viele Bilder und auch der Wehrpass meines Großvaters aus dem 1. WK. da begann die Faszination.
__________________
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überall : Kalcklösch / Kalklösch
Berlin/Brandenburg: Menzel
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  #64  
Alt 24.01.2021, 11:13
Silvan Silvan ist offline männlich
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Registriert seit: 22.05.2020
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Ich war damals weit unter 20
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  #65  
Alt 24.01.2021, 14:25
wuppernixe wuppernixe ist offline weiblich
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Registriert seit: 16.07.2010
Ort: Wuppertal
Beiträge: 115
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Ich war damals 42 Jahre, habe dann allerdings lange Jahre nur wenig forschen können, da mich meine "lebenden Ahnen" zwecks Krankheit und Pflege sehr beanspruchten. Richtig losgelegt habe ich dann 2014 und bin immer noch mit viel Freude dabei, obwohl ich jetzt auch schon ein Ahnenalter erreicht habe.
Viele Grüße
Eure Wuppernixe Annemarie
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  #66  
Alt 24.01.2021, 20:37
Benutzerbild von Gudrid
Gudrid Gudrid ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.04.2020
Ort: Töging/Inn
Beiträge: 298
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Es ist sicher schön, wenn man jung zu forschen angefangen hat. Es sind ja noch so viele Verwandte, Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten da, die man fragen kann.

Ich bin schon so alt, ich kann niemand mehr fragen und Versäumtes nachholen. Inzwischen habe ich so viele Fragen, dass ich ein Buch schreiben könnte. Auch an Unterlagen fehlt es, das einzige was geblieben ist, ist eine Heiratsurkunde und ein paar Fotos.
__________________
Liebe Grüße
Gudrid

Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei.
Nikos Kazantzakis
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  #67  
Alt 24.01.2021, 21:42
Alter Dresdner Alter Dresdner ist offline männlich
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Ort: Dresden
Beiträge: 107
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Hallo zusammen,

ich habe mit 13 Jahren angefangen, mich für meine Ahnen zu interessieren. Anfangs - so die ersten 2-3 Jahre - habe ich mich nur für meine direkten Vorfahren interessiert und wollte möglichst schnell "weit" in die Vergangenheit.
Zum Glück merkte ich aber, wie viele interessanten Informationen, alte Fotos und Dokumente man bekommt, wenn man in die Breite geht. Ich habe also mit 3 meiner noch lebenden 4 Großeltern ihre Cousins besucht. Teilweise hatte man sich seit dem 2.Weltkrieg nicht mehr gesehen. Niemand hatte Telefon hier, jeder seine "eigenen" Sorgen, Familien gegründet, Kinder und Enkel.

Ich fand in Oberschlesien sogar Cousins, welche mein Großvater nie gekannt hatte. Die Familien damals waren auch echt groß. Dazu hatte ich mich 10 Tage oder so in dem Dorf einquartiert, wo meine Urgroßeltern gelebt hatten und bin allen, die irgendwie mit mir verwandt waren, auf die Nerven gegangen bis ich alles erfahren hatte. Zum Glück sprachen viele der Alten da noch Deutsch.

Wie gesagt, wenn man jung anfängt, hat man das Glück auf das Wissen der "Alten" zurückgreifen zu können, die das aber leider auch nie aufschreiben. Es gab einige Cousinen meiner Großeltern, die weit über 90, eine sogar über 100 Jahre alt wurden. Diese habe ich immer wieder befragt, wenn ich noch mehr wissen wollte. Und über das, was aus ihrer Jugendzeit war, wußten sie auch sehr genau zu berichten. So hatte ich neue Ansatzpunkt, in welchem Ort, Kirche etc. eine Trauung weiterer Cousins zu suchen war.

Mein Pech ist, das meine väterlichen Vorfahren in Dresden 1945 beim Bombenangriff betroffen waren, und meine Oma sagte, dass diese wichtige Tasche mit den Familienpapieren Feuer fing und verbrannte. Aber man war froh, dass man überhaupt sein Leben retten konnte, 2x verschüttet usw.

Ich bin seit damals nicht von diesem Hobby weggekommen. Es gibt halt mal Zeiten, wo man sich aufgrund anderer wichtiger Sachen zurücknehmen muß und weniger Zeit dafür investieren kann, aber im Prinzip läßt es einen nie mehr los.
__________________
Beste Grüße
Alter Dresdner
-------------------------
Dauersuche:
Böhmen: Eybe
Oberpfalz: Kopf
Oberschlesien: Bartoschek, Biskup, Brisch, Finger, Gawlik, Grobert, Knebel, Kraemer, Kroliczek, Kubitza, Kupilas, Matros, Ochmann, Schwiez, Skrabania, Skolud, Wiechula, Zuber
Sachsen-Anhalt: Breytung, Denstedt, Deutsch/Teutsch, Heße, Koch, Kopf, Merten, Schultz, Sickel, Söllig, Urbach, Zindel
Thüringen: Coy, Einsdorf, Stephan, Teutsch
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  #68  
Alt 24.01.2021, 22:37
Henriette-Charlotte Henriette-Charlotte ist offline weiblich
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Ich war die Lieblingsenkelin meiner Oma (Mutter meiner Mutter). Und an sie geschmiegt, hab ich so gern zugehört, wenn sie von "früher" erzählt hat.
Leider hab ich damals - als kleines Mädchen - vieles nicht zusammen gebracht... Eine Cousine ist wohl nach Ami-Land ausgewandert. Noch keine Ahnung, wer das war. Eine Oma von ihr war eine 'liebe' Oma, die andere nicht.
Aus Erzählungen weiß ich, dass diese Oma und ihre Schwester Cousins geheiratet haben. Ich habe erst jetzt herausgefunden, dass von meinem Opa die Mutter und von Omas Schwager die Mutter (der Mann ihrer Schwester) Schwestern waren.
Die Erzählungen meiner Oma drehten sich auch viel um den Krieg, die Nachkriegszeit, als sie Russen (Offizier und dessen Frau und Säugling) als Einquartierung hatten, wie die Russen in ihren Möbeln gehaust haben... Sie hat sich die Aussteuer hart als Dienstmädchen erarbeiten müssen. Auch davon hat sie erzählt.
Und bei ihrer Schwester und deren Tochter war ich als Kind manchmal in den Sommerferien zu Besuch. Da hätte ich noch viel mehr fragen können.
Und dann kam der Moment, als ich für meine Tochter einen Stammbaum für Sachkunde basteln sollte.
Also Schwiegerleute befragt (Antwort: wer will denn das noch wissen? - - - Na, ich - ich hatte ja schließlich gefragt!!).
Jedenfalls war das der Moment, wo ich angefixt worden bin und mit der Suche begonnen hab...
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  #69  
Alt 25.01.2021, 01:31
Benutzerbild von Anna89
Anna89 Anna89 ist offline
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Registriert seit: 15.07.2014
Beiträge: 401
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Interessantes Thema! Ich forsche aktiv seit ich 24 oder 25 bin - knappe 7 Jahre also. Die Fotos und Geschichten interessieren mich aber schon immer. Und als ich so ca. 10-12 Jahre war, hat mein Opa einen Stammbaum zu seiner Mutter erhalten und ich war begeistert, dass man unsere Ahnen damit bis 1672 zurückverfolgen konnte!

Der Vorteil, wenn man jung beginnt ist zweifelsohne, dass die Großeltern oft noch leben. All das, was gerade meine eine Oma mir erzählte, aufschrieb, wie schade wäre es hätte ich es nie erfahren.

Aber hier sind sehr viele, die sehr jung (unter 30) anfingen - ist das ein realistischer Schnitt oder klicken vermehrt die jungen Leute in das Thema rein?
__________________
LG Anna

Suche jegliche Informationen zu OSKAR BINNER °° META FRANKE aus Giersdorf Krs. Goldberg, Schlesien, ab 1945 Schmidmühlen in Bayern.
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  #70  
Alt 25.01.2021, 14:54
Benutzerbild von OlliL
OlliL OlliL ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Henriette-Charlotte Beitrag anzeigen
Und dann kam der Moment, als ich für meine Tochter einen Stammbaum für Sachkunde basteln sollte.
Oh... darauf warte ich ja nur - dann kommt der peinliche Papa mit seinem Stammbaum auf Papierrolle an

Ich hab vor 4 Jahren, mit 36 angefangen - "angefixt" durch die Unterlagen meiner Frau die mal in Ihrer Jugend Stammblätter ausgefüllt hat durch Befragung lebender Verwandten - und dann wieder alles beiseite gelegt hatte. Die hatten wir wiedergefunden und das hat mich dann irgendwie schon ziemlich angefixt.
Ich musste dann erstmal feststellen, das ich bis auf die lebenden Verwandten, die ich selber noch kennen lernen durfte (1 Oma, 1 Opa, 1 Uroma) nichts, aber auch wirklich gar nichts wusste. Ich wusste nicht mal, das mein Opa aus Schlesien stammt, das er 2 Brüder hatte. Geschweige denn von den Verwandten die schon vor meiner Geburt starben.... bis dahin hatte mich das aber auch alles gar nicht gestört.... Aber so stand ich erstmal vor einem riesen "puh, du weißt ja eigentlich gar nix". Während meiner Forschung kam dann das ein oder andere was meine Oma mal erwähnte ('mein Uropa war der Kammerdiener des Großherzogs, er bekam eine Krawattennadel vom Prinz von Preussen geschenkt, die ist noch in Familienbesitz') wieder in meinen Erinnerungen zu Tage - und die ein oder andere 'Geschichte' konnte auch durch Archivalien bestätigt werden.
Mein Großvater wollte nie über seine Kindheit und Jugend in Schlesien reden. Sein Schwiegersohn, mein Vater, bat ihm an kurz vor seinem Tod nochmal nach Glogau mit Ihm zu fahren - er meinte nur "was soll ich da, es ist ja doch nicht mehr wie früher!". Das hatte ich auch erst nach seinem Tod erfahren - das mein Vater ihm dieses Angebot machte..... Steckt mir doch glatt schon wieder ein Klos im Hals.... ich schliesse mal besser.

Viele Grüße,
OlliL
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