#1  
Alt 12.12.2015, 18:40
Walter01 Walter01 ist offline
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Mein Name lautet Lothar Beer. Ich habe relativ spät mit der Ahnenforschung begonnen, bin aber doch schon sehr weit. Bis 1818 ist alles lückenlos dokumentiert. Bis 1740 sollte alles klar sein, aber das Ganze ist nicht in trockenen Tüchern. Irgendwie fehlt da noch ein Baustein. Dann gehts zurück bis 1680. Mhhhhhh. Da ist noch einiges aufzuarbeiten.
Momentan beschäftige ich mich mit den verlorenen (verschwundenen) Orten rund um die künischen Gerichten. Ich bin fest davon überzeugt, dass Ahnensuche nur Sinn macht, wenn man die Geschichten und auch das Land der Ahnen versteht. Ich habe hier schon viel erfahren und verstehe auch viel mehr als nur durch die Namen.
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  #2  
Alt 12.12.2015, 19:20
malu
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Servus Lothar,

beinahe reichsunmittelbar und stolze Bauern.
Da bleibt der Besitz ungeteilt, es hat viele Dispense, zahlreiche Implexe und dadurch bei der Forschung weniger Arbeit, oder liege ich da falsch .

Jedenfalls herzlich willkommen auf dieser Spielwiese.

Pfüat di Gott
Malu F.

Geändert von malu (12.12.2015 um 19:29 Uhr)
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  #3  
Alt 13.12.2015, 13:51
Walter01 Walter01 ist offline
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Zitat:
Zitat von malu Beitrag anzeigen
dadurch bei der Forschung weniger Arbeit, oder liege ich da falsch .

Pfüat di Gott
Malu F.
Leider liegst du total falsch. Ich habe wahrscheinlich noch für viele Jahre Arbeit.

Im Buch "Im Lande der künischen Freibauern" steht unter schulischer Entwicklung von Rehberg

die Schule wird von 1791-1828 durch Wenzel Beer geleitet. Dieser Beer war der Vater des Wenzel Beer (*26.10.1795) der am 19.05.1818 die Juliane Harant geheiratet hat, und dadurch den Stammsitz im Schlösselwald gegründet hat.

Der Schullehrer Wenzel Beer war wiederum ein Sohn des Josef Beer (*15.03.1736) aus Haidl und seiner Frau Maria Preisler (*1734)
Es hat lange gebraucht das richtige Haidl zu finden. Es gibt 5 Haidl im ehemaligen Böhmen. 2 Haidl kamen direkt in Frage. Haidl bei Innergefield und Haidl am Ahornberg. Es war Haidl am Ahornberg. Hier muss der Stamm sein. Innerhalb 14 Tage habe ich 200 Beer gefunden. Nicht meine Blutlinie aber doch irgendwie verwandt. Der Josef Beer der Andreas Beer oder frühestens der Johann Beer muss der Schlüssel sein. Abersoweit bin ich noch lange nicht. In Haidl am Ahornberg bin ich erst Mitte des 18. Jahrhunderts. Es gibt noch viele Matrikel die durchgeblättert werden müssen. Es wird noch Jahre dauern. Haidl am Ahornberg ist heute Kerngebiet des Sumava und eine Wiese. Unweit der ehemaligen Kirche wurde 1990 eine Kapelle als Gedenken gebaut. Haidl am Ahornberg wurde in der Zeit als die Tschechoslowakei noch zum Sowjetpakt gehörten, zum Übungsgelände für Schützenpanzer. Den Toten war sicherlich nicht langweilig als da täglich die Panzer über den Gottesacker donnerten oder die Granaten detonierten. Das Dorf wurde anfänglich als Übungsziel genutzt. So kann man ein Dorf mit 650 Einwohnern auch plattmachen. Schade.
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