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  #11  
Alt 09.11.2015, 23:30
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist gerade online
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Mein Favorit wäre aber auch weiterhin die Stadt Eberbach am Neckar, damals eindeutig in der Pfalz gelegen.
"Als Teil der Kurpfalz wurde Eberbach im 16. Jahrhundert reformiert, im Zuge der Gegenreformation kam es im 17. Jahrhundert dann jedoch zur Glaubensspaltung."

Geändert von Anna Sara Weingart (09.11.2015 um 23:34 Uhr)
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  #12  
Alt 10.11.2015, 09:44
Oberhessin Oberhessin ist offline
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Guten Morgen,

blicke immer noch nicht ganz durch. Siehe auch hier :https://fr.wikipedia.org/wiki/Canton_de_Seltz.

Ich such nochmal die Scans raus und stelle sie hier ein.

Oberhessin
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  #13  
Alt 10.11.2015, 10:25
Oberhessin Oberhessin ist offline
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Hallo,

hier kommen die Scans, zu welcher Lesart kann man sich da durchringen?
(Eintrag befindet sich jeweils zum FN Voltz bei den Angaben zum Gevatter)

Irgendwie die geographische Richtung scheint ja doch zu stimmen, also so heutige Grenze Frankreich/Deutschland.
Angehängte Grafiken
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  #14  
Alt 10.11.2015, 10:33
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist gerade online
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Weil es noch den Ort "Eberbach-Wœrth" (Postleitzahl 67110) gibt, wurde das Eberbach bei Seltz (deutsch: Selz) in "Eberbach-Seltz" benannt (Postleitzahl 67470).
Die Einträge bei gedbas beziehen sich auf Eberbach-Wœrth.

Das Amt Selz war damals pfälzisch, ob allerdings der Ort Eberbach-Seltz auch dazu gehörte und ebenfalls pfälzisch war, weiß ich nicht.
Die Franzosen haben dann das Gebiet Selz beschlagnahmt, offenbar ohne dass es viel Gegenwehr seitens der einheimischen katholische Bevölkerung gab, die vermutlich froh waren den protestantischen pfälzischen Herrscher los geworden zu sein.
Was aber wiederum vielleicht Grund war, dass die protestantische Bevölkerungsminderheit des Elsass vermutlich teilweise emigrierte.

Trotzdem würde ich erstmal in der Stadt Eberbach am Neckar den Herkunftsort vermuten.

Geändert von Anna Sara Weingart (10.11.2015 um 10:42 Uhr)
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  #15  
Alt 10.11.2015, 10:36
gabriel
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Beiträge: n/a
Standard ketzerische These

Hallo Oberhessin,
eindeutige Lesung. Lesen kann man nur zu / von Ebersbach Paltz.

Wenn der Pate aufgrund der Entfernung nicht persönlich anwesend sein konnte, musste dann nicht ein Stellvertreter benannt werden?

Das spräche für das nächstgelegene Eber(s)bach.

Offenbar Protestanten. Welche der südwestlich von Eberbach Neckar gelegenen Eber(s)bachs waren protestantisch?

Ketzerische These wäre, dass nur der Bruder dort wohnte, aber von woanders her stammte . Die Attribute "zu" und "von" zu wörtlich zu nehmen könnte ein Fehler sein.

Gruß
Gabriel
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  #16  
Alt 10.11.2015, 10:49
Oberhessin Oberhessin ist offline
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Ort: Oberhessen
Beiträge: 106
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Hallo Gabriel,

das kommt schon hin, dass der Bruder von woanders herstammt, nämlich Hettersroth (KB Unterreichenbach Gemeinde Hettersroth bei Archion) Nur bei dem Chaos in den entsprechenden KB finde ich seinen Geburtseintrag nicht. Das ist etwas blöd. Auftauchen tut er aber definitiv mit diesem Ort in 1723 und 1738.

Kuriositäten gibt es genug. Bei einem anderen Gevatter des selben Elternteils steht sogar: sein Schwager (Achtung: man achte auf die Schreibweise!) J. George in Indien (Eintrag aus 1734) Tatsächlich wurden auch Kinder mit der französischen Form "George" getauft. Beinahe 300 Jahre später alles schwer nachzuvollziehen, wenn man nicht gerade ein wandelndes Geschichtslexikon ist.

Grüße

Oberhessin
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  #17  
Alt 10.11.2015, 10:55
gabriel
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard George

Hallo,

ich habe über vier Generationen Johann George in der Ahnenreihe (*1834 bis *1712), alle in Niederschlesien und nicht in Verdacht stehend, aus Frankreich zu stammen.
In der dortigen Gegend (Schlesien) schrieb man vom 17. bis 19. Jahrhundert Georg ganz überwiegend mit einem "e" am Ende.

Gruß
Gabriel
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  #18  
Alt 10.11.2015, 11:21
Oberhessin Oberhessin ist offline
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Registriert seit: 14.02.2011
Ort: Oberhessen
Beiträge: 106
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Hallo,

aha, man/frau lernt nie aus. Also ich bleib weiter ratlos .


die Oberhessin aus ebenda
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