#21  
Alt 04.08.2011, 09:18
Carlton
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo,

ich finde die Diskussion sehr interessant.

Aber dennoch sollte hier der Begriff "Flüchtlinge" und "Vertriebene" nicht durcheinander gebracht werden. Da gab es schon ein paar Unterschiede. Kann man aber heute alles im Netz nachlesen.

Ich habe mich mit Deutschen aus Polen unterhalten, die z.B.: die, die im Lager Potulice viele Jahre gequält wurden - nur weil sie Deutscher Herkunft waren; die mitansehen mussten, wie nahe Verwandte zu Tode geprügelt und im Straßengraben verscharrt wurden - weil sie Deutsche waren; Kinder bis an ihre Grenzen in Lagern schuften mussten - nur weil sie Deutsche waren. Und hier spielte es keine Rolle, ob es sich um Männer, Frauen oder Kinder gehandelt hat. Ich habe gehört, wie Müttern ihre Kinder weggenommen und diese in fremden Familien erzogen wurden. Ich könnte diese Reihe an Aufzählungen noch beliebig fortführen.

Es sind ergreifende Schicksale, wenn sie von den Betroffenen erzählt werden.

Ich habe gestern gerade einen Bericht von einem Professor aus Kattowitz gelesen. Der Titel "Verdrängtes Unrecht an den Volksdeutschen". Er spricht kurz die Zeit von 1945 - 1950 an, als alle Volksdeutschen, die auf den Volkslisten zwei und auch drei offizeill als "Verräter der polnischen Nation" galten.

Und er schreibt unter anderem: "Niemals wurde dieses Thema offiziell aufgegriffen, nie wurden die Volksdeutschen rehabilitiert". Und weiter heißt es: "Es wäre höchste Zeit, sich um die Schaffung eines gerechten Bildes der Volksdeutschen zu bemühen......"

Und ich stimme meinen Vorrednerinnen nicht zu, die meinen, dass Ahnenforschung mit all dem nichts zu tun hat. Wer wie ich seine Familienforschung väterlicherseits zurzeit noch überwiegend in Polen betreibt, der kann weder an der Geschichte Polens noch Deutschlands vorbei recherchieren. Nur so kann man die Ahnen verstehen.

Ich habe das Glück, keinen Krieg und seine Auswirkungen persönlich erleben zu müssen. Habe aber viel darüber erfahren und scheue mich auch nicht, diese Themen anzusprechen.
Mit Zitat antworten
  #22  
Alt 04.08.2011, 10:04
Wolfg. G. Fischer Wolfg. G. Fischer ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.06.2007
Beiträge: 3.709
Standard

Hallo,

ich beschäftige mich auch schon länger mit der Thematik "Vertriebene im Raum Klösterle/Eger" und habe über die Suchfunktion hier folgende Beiträge gefunden:

http://forum.ahnenforschung.net/show...ht=Kl%F6sterle

Ich war gut bekannt mit einer 1924 geborenen Frau aus Klösterle, die so traumatisiert war, dass sie überhaupt nicht über die Zeit vor 1947 gesprochen hat. Ihre Erinnerung setzte erst mit der Ankunft in Hessen und dem Ärger mit ihrem ersten Vermieter dort ein.

Letzten Herbst habe ich dann erstmals aus dem Mund einer Zeitzeugin erfahren, was 1945/46 im Raum Klösterle geschehen ist. Auch ich möchte keine alten Wunden aufreißen. Manche Betroffenen sind allerdings froh, dass sich endlich jemanmd für ihr Schicksal interessiert. Nach 1946 war dies wie bei anderen Opfergruppen meist nicht der Fall.

Mit besten Grüßen
Wolfgang
Mit Zitat antworten
  #23  
Alt 04.08.2011, 12:47
DerDirk DerDirk ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.10.2010
Ort: Hattingen
Beiträge: 347
Standard

So jetzt sag ich auch mal was.

Mein Vater und seine Familie waren auch Vertriebene. Leider hatt ich seit meiner Kindheit keinen Kontakt mehr zu diesem Teil der Familie und noch nicht einmal gewusst das dieser von dort kam.
Im Laufe der Ahnenforschung kam es ja dann zum Vorschein. Aber aufgrund meiner Historie bin ich recht objektiv zu diesem Thema.

Grundliegend ist vor 60-70 Jahren(!) sehr viel Unrecht geschehen. Und viele mussten leiden. Sowas ist immer Scheiße, weil Krieg Scheiße ist.

Was ich interessanter finde ist zu erfahren ob es Leute gab die wieder zurückgezogen sind. Und deren Erfahrungen würd ich gern hören bzw. von lesen. Konnte man in den 60ern oder 70ern überhaupt nach Polen zurückwandern? Ich weiß Polen war zu der Zeit kommunistisch aber das muss ja nicht zwangsläufig heißen das man nicht einwandern durfte, oder? Oder wie war die Lage in den 90ern? Da war der Kommunismus weg, die DDR auch, also gab es da ja wenig Hindernisse.
Ich bin mit ganzem Herzen Ruhrpottkind und ich weiss das auch wenn ich mal an die Orte meiner Ahnen kommen würde, es niemals das Ihre wäre.
__________________
FN GESUCHT !

NEUMANN in Stolp und Lauenburg(Pommern)
LEIBRANDT in Westpreußen/Pommern
BRESCHKE oder BRESZKA in Pommern
KIRSCH und GOOR in Eupen(Belgien)
RÖMER in Bochum, Hattingen,Essen und Detmold
SCHAMBACH, LOMBERG,TRAPMANN in Hattingen
WITTKAMP und BRUNKHORST in Gelsenkirchen/Wattenscheidt
BUSCH in Hamm

Infos/Anfragen einfach per PM
Mit Zitat antworten
  #24  
Alt 04.08.2011, 16:13
karlfriedrich
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Also ich habe dazu auch einiges zu sagen.

Erst einmal ging es im ersten Beitrag auf Seite 2 um das Absondern der deutschen Bevölkerung in Osteuropa. Und dass wir genau das bei den Türken heute nicht dulden würden. Dazu müssen wir betrachten, wie lange dort schon Deutsche gelebt haben. Das waren zum größten Teil richtig gewachsene Gemeinschaften, die deutlich länger als 150 Jahre bestanden. Die ersten deutschen Siedler kamen im 10. Jahrhundert, vorher wohnten dort Slawen und andere Völker. Und das betrifft nicht nur Osteuropa, sondern auch Österreich und Teile des heutigen Deutschlands. Das steht auch in jedem Geschichtslexikon. Viele Ortsnamen lassen sich auf Slawen zurückführen. Und wenn die so lange dort gewohnt haben, ist es doch auch klar, dass sich viele assimiliert haben. Auch davon habe ich neulich was gelesen, als es um die Orte in und um Leipzig ging. Die slawische Bevölkerung wurde zurückgedrängt, aber auch in eigenen Ortsteilen angesiedelt, und mit der Zeit war es dann wohl egal. Jedenfalls wurde noch im späten Mittelalter die slawische Sprache bei Gericht verboten. Von Absondern kann keine Rede sein. In Schlesien fand immer wieder die Assimilierung mit polnischen Menschen statt. Daher finden wir bei Heimatvertriebenen und deren Nachkommen aus diesem Gebiet auch polnische Familiennamen.

Ich bin kein Nachkomme von Heimatvertriebenen. Aber ich hatte früher eine alte Frau in meiner Nachbarschaft, die ich regelmäßig besucht habe. Sie war fast blind, und ich war allein. Ich half ihr, kaufte ihr manchmal was ein, und jeden Abend liefen wir eine Runde spazieren und unterhielten uns. Sie war von Danzig über die Ostsee nach Dänemark geflüchtet. Von ihr erfuhr ich die Geschichten, wie sie in den verwanzten Baracken wohnen mussten und wie sie behandelt wurden. Auch weiß ich, wie sie von der Dorfbevölkerung in Schwaben empfangen wurden. Man ließ sie spüren, dass sie nicht willkommen waren, und eigentlich wollte sie bald darauf zu ihrer Schwester nach Nordrhein-Westfalen ziehen. Aber dann lernte sie einen Mann kennen und blieb dort. Ohne sie hätte ich nie soviel über das Schicksal von Heimatvertriebenen erfahren. Ich schätze es heute als ein Glück, dass ich diese Ersatz-Oma hatte, vor allem deshalb, weil sie immer für mich da war, wenn ich jemanden zum Reden brauchte. Leider ist sie 1998 verstorben.

Und dann noch zu mir: Auch ich bin ein Kind von Flüchtlingen. Meine Eltern sind beide aus der DDR geflüchtet. Mein Vater schon in den 50er Jahren, meine Mutter ist in den 70er Jahren vertrieben worden, wenn man so will. Sie wurde politisch verfolgt, weil sie mit diesem System nicht einverstanden war. Sie musste ihre Heimat binnen weniger Stunden verlassen und durfte auch nichts mitnehmen außer einem Koffer. Ich bin erst später geboren und habe immer mal wieder etwas über das Schicksal meiner Mutter erfahren. Als Kind lernte ich die Verwandten kennen, deren Besuche ich aber an einer Hand abzählen kann, weil sie ja nur zu besonderen Gelegenheiten oder als Rentner aus der DDR ausreisen durften.

Ich finde es vor allem wichtig, dass man weiß, wo man hingehört. Ich bin in Schwaben geboren und aufgewachsen, dann bin ich aber noch lange kein Schwabe. Ich fühle mich dort nicht als einer der Einheimischen, gehöre nicht dazu. Auch meine Großtante, die mal ein paar Jahre auch dort gewohnt hat, und selbst eine ältere Freundin, deren Vorfahren von dort stammen, bestätigen die recht geschlossene Haltung der Schwaben gegenüber "Fremden". Zwar bin ich in einer Region aufgewachsen, in der es zum Glück auch viele Zuzügler gibt, aber ich hatte nie eine richtige Heimat. Das ist vielleicht ein Gefühl, das viele Nachkommen von Flüchtlingen und Vertriebenen kennen. Als ich 2008 mein Abi auf dem zweiten Bildungsweg in der Tasche hatte, habe ich dies genutzt, um in die Heimat meiner Vorfahren zurückzukehren, das gibt es also schon. Es ist zwar vieles fremd und wird es sicherlich auch bleiben. Die Leute sind anders und manchmal auch etwas komisch, aber man gewöhnt sich an alles. Doch ich habe das Gefühl, den eigenen Wurzeln etwas näher zu sein. Ich habe hier auch noch ein paar Verwandte. Und ich kann endlich Ahnenforschung betreiben, worum es ja hier geht. Und das war vorher eben nicht möglich, weil ich in Schwaben keine Vorfahren habe.
Mit Zitat antworten
  #25  
Alt 04.08.2011, 16:29
uwe-tbb uwe-tbb ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 06.07.2010
Ort: Tauberbischofsheim
Beiträge: 2.512
Standard

Hallo,

ich möchte mich zu dem recht interessanten Thema auch noch einmal melden. Wie gesagt, bin selbst Nachkomme von Heimatvertriebenen väterlicherseits. Ich bin Hobbyhistoriker und habe im Jahr 2006 auch hier einen Sonderbericht in unserer Regionalpresse über die Ankunft der ersten Vertriebenentransporte und deren Schicksale in unserer Region geschrieben.

Irgendwie gehört das Thema zur Ahnenforschung dazu. Meine Urgroßeltern, meine Oma, ihre Schwester, mein Vater und seine Vettern und Kusinen kamen 1949 mit einem Tranport aus Polen nach Leipzig. Hier erschien ja vor noch nicht all zu langer Zeit ein Buch zu dem Thema "Neuanfang" in Deutschland nach 1945.

1989 war ich schließlich mit meinem Bruder zu einem Besuch in Polen. Hier wurden wir überall recht herzlich empfangen und haben uns alles einmal vor Ort angeschaut. Viele ältere Polen kannten sogar noch meine Familie - war eine interessante Erfahrung.
Heute arbeiten viele polnische Städte, ich kenne es aus der Stadt Krotoszyn, (Krotoschin) die gemeinsame Geschichte auf. Man erinnert sich wieder an die Deutschen, die hier über viele Generationen gelebt haben. Man baut Brücken, die verbinden und das finde ich gut.

Es grüßt Euch
Uwe
Mit Zitat antworten
  #26  
Alt 04.08.2011, 16:48
Wolfg. G. Fischer Wolfg. G. Fischer ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.06.2007
Beiträge: 3.709
Standard Geschichte der Vertriebenen und eigene Geschichte

Zitat:
Zitat von rolo Beitrag anzeigen
Ich bin kein Nachkomme von Heimatvertriebenen. Aber ich hatte früher eine alte Frau in meiner Nachbarschaft, die ich regelmäßig besucht habe.
Auch ich stamme nicht von Vertriebenen ab und bin doch ihrer Geschichte nahegekommen. Mein drittliebster Mensch nach Mutter und Großmutter war eine alte Frau in der Nachbarschaft, die ich "Kleine Tante" nannte. Sie erzählte mir von ihrem Heimatstädtchen Klösterle an der Eger und im vorigen Jahr, über 30 Jahre nach ihrem Tod, bin ich dort gewesen und habe ihr Elternhaus gesucht. Immerhin erkannte ich den Rathausturm wieder.


Zitat:
Zitat von rolo Beitrag anzeigen
Ich finde es vor allem wichtig, dass man weiß, wo man hingehört. Ich bin in Schwaben geboren und aufgewachsen, dann bin ich aber noch lange kein Schwabe. Ich fühle mich dort nicht als einer der Einheimischen, gehöre nicht dazu.
Das kann ich gut verstehen und es ist eine schlimme Erfahrung, wenn man an die heutige Integrationsdebatte denkt. Als Einheimischer kann ich das Erlebte nur bestätigen. Die "Flüchtlinge" genannten Vertriebenen gehörten in meiner Jugend (70er Jahre) auch bei uns in Hessen (noch) nicht richtig dazu. Da waren die echten Flüchtlinge aus der angrenzenden SBZ und DDR, die wie wir ev. waren, viel selbstverständlicher integiert.
Mit Zitat antworten
  #27  
Alt 04.08.2011, 18:47
Benutzerbild von Frank K.
Frank K. Frank K. ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.11.2009
Ort: Crailsheim
Beiträge: 1.142
Standard

Hallo Miteinander,
ich habe gesehen, daß in diesem Thread die Diskussion den eigentlichen Punkt verlassen hat und ins Unermessliche abschweift ...
Die eigentliche Fragestellung leitete sich von diesem Abschnitt ab:
Zitat Christian in seinem ersten Beitrag:
"Ich habe im Internet schon einige schöne und liebevoll gestaltete Seiten gesehen, wo man sich mit der Geschichte der ehemaligen Heimatorte und das Andenken daran befasst. Nur enden diese Chroniken eben meist an dem Punkt kurz vor Stunde Null. Sollte man ergänzendes Wissen also nun für sich behalten, oder gibt es eine faire Art der Veröffentlichung, die niemanden verletzt?"
Ich rekapituliere: der Knackpunkt ist das Ende der Chroniken kurz vor der Stunde Null. Die Frage wird gestellt, ob man ergänzendes Wissen für sich behalten soll, oder dieses Wissen zu veröffentlichen, ohne jemanden zu verletzen.
Es geht also nicht darum, was andere erlebt haben und welche Resentiments man gegen Flüchtlinge, Vertriebene, oder diejenigen hat, die dafür verantwortlich waren. Es soll also nicht darum gehen, die Geschehnisse im Umfeld emotional zu bewerten, sondern darum, wie man mit dem Wissen über die Geschehnisse und mit den vorliegenden Quellen umgeht, um ein möglichst objektives, sachliches Bild der damaligen Zeit zu erhalten.
Ich sehe meinen Beitrag als eine Art Schlußpunkt in dieser Diskussion und beantrage, dieses Thema abzuschließen!
Es grüßt Euch
Euer Frank
__________________
Gegenwart ist die Verarbeitung der Vergangenheit zur Erarbeitung der Zukunft
Mit Zitat antworten
  #28  
Alt 04.08.2011, 19:04
Carlton
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo Frank,

Du nimmst einen Absatz aus Christians Text und daraus meinst Du, dieses Thema schließen zu müssen?

Ich habe zwei andere Absätze von Christian:

Zitat:
Speziell die deutsche Bevölkerung hat, je weiter es gen Osten ging, in richtigen kleinen Enklaven oder Kolonien zusammen gelebt. Es gab auf dem Land Dorfgemeinschaften, deren Geschichte mit den Folgen des zweiten Weltkrieges zu enden scheint. Jedenfalls fiel oftmals der Schleier dieser Geschichte über die Schicksale der Bewohner oder es wurde mit der Zeit schlichtweg vergessen.

Kann man nun, wenn man auf Grund von Zeugenaussagen Kenntnis vom weiteren Lauf von zumindest einigen Schicksalen aus einer solchen Dorfgemeinschaft erlangt, dies in irgend einer Form veröffentlichen oder sollte man den Staub lieber nicht aufwirbeln um die allgemeine Aussöhnung zwischen den ehemaligen Feinden nicht zu gefährden?

Und das ist auch eine Frage von ihm gewesen. Und um diese geht es eigentlich bei der Diskussion. Also, warum abblocken?
Mit Zitat antworten
  #29  
Alt 04.08.2011, 19:53
Benutzerbild von Frank K.
Frank K. Frank K. ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.11.2009
Ort: Crailsheim
Beiträge: 1.142
Standard

Hallo Ursula,
ja, das meine ich!
Das von Dir angeführte Zitat ist eine Beschreibung des Zustandes um die "Stunde Null" und davor.
Es geht doch darum, wie man das erarbeiten und darstellen kann, was nach 1945 geschehen ist und wie die Entwicklung war. Das ist das Ergebnis meiner "Semantischen Analyse" des Beitrages. Der Punkt, den ich zitiert habe, ist die eigentliche Frage des Themas.
Es geht nicht darum etwas abzublocken, sondern einen Weg aufzuzeigen, wie man mit diesem Thema weiter umgehen soll.
Wenn Du die ganzen Beiträge bisher genau liest, wirst Du feststellen, daß dieses bisher weitgehend vernachlässigt wurde.
Sinn und Zweck ist, die weitere Entwicklung sachlich und objektiv zu erarbeiten.
Schließlich war ja auch die Frage von Christian, wie man dies aufarbeiten kann!
Wie ging es eigentlich um die "Stunde Null" bis jetzt weiter?
Nochmals das Zitat von Christian aus dem ersten Beitrag: "Nur enden diese Chroniken eben meist an dem Punkt kurz vor Stunde Null. Sollte man ergänzendes Wissen also nun für sich behalten, oder gibt es eine faire Art der Veröffentlichung, die niemanden verletzt?"
Ich will dies wirklich nicht in Frage stellen, sondern nur auf den eigentlichen Punkt zurückweisen, der gefragt ist. Ich habe mich bemüht, sachlich mit dem Thema umzugehen, was aber nur bei genauem Lesen klar wird.
Viele Grüße
Frank
__________________
Gegenwart ist die Verarbeitung der Vergangenheit zur Erarbeitung der Zukunft
Mit Zitat antworten
  #30  
Alt 04.08.2011, 19:59
christian christian ist offline
Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 20.12.2004
Beiträge: 45
Standard

Hallo nochmal,

zunächst möchte ich mein Erstaunen darüber zum Ausdruck bringen, dass sich jetzt so viele an diesem Thema beteiligen.
Ich muss gestehen, es ist sehr interessant, die Gedanken von Euch dazu zu lesen aber im Grunde muss ich leider Frank zustimmen. Mit seiner Analyse hat er recht und die von Carlton angesprochene zweite Frage ist für mich als Themenstarter gleichzusetzen mir der ersten herausgefilterten Frage. Nur vielleicht etwas anders ausgedrückt weil es in schriftlicher Form ja so kompliziert ist. Somit hat Frank aus meiner Sicht vollkommen recht und alles andere ist Bonus der trotzdem sehr interessant ist.
Aus diesem Grund sage ich auch leider, weil Eure Erfahrungen und Euer Blickwinkel auf das Thema für mich auch ein Puzzelteil im Gesamtbild ergeben und ich nun doch noch Hoffnung habe, dass man an den Punkt der ehrlichen, objektiven und vorurteilslosen Betrachtung gelangt.
Damit sehe ich mein Thema als beendet an aber die weiteren Beiträge hier ergeben ein neues interessantes Thema, das vielleicht die Überschrift "Berichte über Erfahrungen von und mit Flüchtlingen, Vertriebenen, Tätern" oder so ähnlich tragen könnte.
Viele Grüße
Christian
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 18:55 Uhr.