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  #21  
Alt 03.08.2018, 12:50
consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Registriert seit: 15.05.2018
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Zitat:
Zitat von Malte55 Beitrag anzeigen
Wer dann aber den Fehler macht zu unterstellen die Kirchenbücher sind fehlerfrei hat auch verloren.

Letzten Endes bleibt immer eine gewisse Unsicherheit, mit der wir gezwungenermaßen leben müssen. Wer nämlich annimmt, der Mann der Mutter sei sein Vater, hat manchmal auch verloren...
__________________
Gruß
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  #22  
Alt 03.08.2018, 14:09
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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Außer, das Kind schaut dem Vater so ähnlich, dass dieser es nicht abstreiten kann wie z.b. Anna Ermakova und Boris Becker.

Gut, dass ist ein alter Hut, irgendwie, doch mir ist auf die Schnelle kein anderes Beispiel eingefallen.

Innerhalb meiner Vorfahren/innen ist es - mal so mal so - verteilt. Sprich: Ein "Kind" sieht eher der Mutter ähnlich, ein anderes dem Vater, so Photos vorhanden sind.

Interessant, was dabei oft für Mischungen herauskommen: Haarfarbe/Augenfarbe - bei Mutter und Kind gleich oder: Haarfarbe von der Mutter, Augenfarbe vom Vater oder umgekehrt.

Zurück zu den Namen: Das ist bei meinen Vorfahren/innen ähnlich, so dass sich infolge ein Name über mehrere Generationen zieht z.B. Franz Strauss I-III bzw. auch einen vierten, doch der ist nicht mein Vorfahre gewesen, sondern dessen jüngster Bruder Rudolf.

Oder der Name kommt von der Taufpatin/dem Taufpaten her. Eigentlich eine gute Idee, nur was ist wenn die Tante/der Onkel den gleichen Vornamen wie ein Großelternteil des Kindes trägt.

Da kommt man manchmal ganz schön ins Schleudern.
__________________
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.

Geändert von Andrea1984 (03.08.2018 um 14:40 Uhr)
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  #23  
Alt 08.08.2018, 12:03
AnnaTrin AnnaTrin ist offline weiblich
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Registriert seit: 06.08.2018
Beiträge: 4
Standard Indvidualität bei Vornamen

Nach meiner Erfahrung hatten, in meiner Gegend jedenfalls, alle mehrere Vornamen, manchmal Heinrich Friedrich, Hans Heinrich oder Johann Heinrich etc. Wobei viele Kinder auch nach ihren Paten genannt wurden. Das war gleichzeitig schön bequem und ehrte die Paten. Es hing von den Schreibern der Kirchenbücher ab, ob bei der Heirat oder beim Tod oder bei Geburt der Kinder immer alle Vornamen eingetragen wurden.
Aber auf Individualität wurde wohl kein großer Wert gelegt. Ich glaube, die Frage hat sich damals keiner gestellt.
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  #24  
Alt 08.08.2018, 12:49
consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Registriert seit: 15.05.2018
Ort: Harz
Beiträge: 153
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Daß Kindern mehrere Vornamen gegeben wurden, kam erst viel später in Mode. Mein erster mir bekannter Vorfahre mit zwei Vornamen (Johann Georg) wurde um 1650 geboren. Aber auch danach gab es, zumindest in meiner Familie, ab und zu vereinzelt noch Kinder, die lediglich einen Vornamen erhielten.
__________________
Gruß

Geändert von consanguineus (08.08.2018 um 12:51 Uhr)
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  #25  
Alt 08.08.2018, 13:12
Xylander Xylander ist gerade online männlich
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Registriert seit: 30.10.2009
Beiträge: 1.521
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Das kann ich bestätigen. Bei meinen Vorfahren (Bauern in SW-Westfalen) tauchen zwei Vornamen ab spätem 17./ Anfang 18. JH auf, bleiben bis Anfang 20. JH selten. Drei Vornamen und mehr habe ich da anscheinend nirgends. Im eher bürgerlichen Milieu sehe ich dies so ab Anfang 19. JH, evtl. nach Vorbildern aus dem Adel.
Viele Grüße
Xylander

Geändert von Xylander (08.08.2018 um 13:15 Uhr)
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  #26  
Alt 08.08.2018, 14:09
Verano Verano ist offline
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Registriert seit: 22.06.2016
Beiträge: 3.810
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Hallo,

meine Ahnen im Zeitraum der Leibeigenschaft erhielten in der Regel drei Vornamen, auch mal zwei oder vier. Meistens auch Namen aus den adeligen Familien.

Passend zum Spruch aus dem Osten würde ich sagen:
Sie hatten ja sonst nüscht, - nicht mal Spaß.

In derselben Zeit bei den freien Bauern gab es nur einen Vornamen und überwiegend Hinrich, Johann, Margarethe. Nicht sehr individuell.
__________________
Viele Grüße August

Die Vergangenheit ist ein fremdes Land, dort gelten andere Regeln.

Geändert von Verano (08.08.2018 um 14:11 Uhr)
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