#51  
Alt 16.02.2011, 15:26
verenahartmann verenahartmann ist offline
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Und ich guck mir grad auch noch mal die "Bruchkante" an ... das Foto ist natürlich für solche Ferndiagnosen schon sehr schlecht?

Bei "feinkörnigem Beton" gehen bei mir persönlich auch eher die Prognosen auf "nicht römisch" ... aber das Material kann ich wirklich nicht auf dem Foto sehen, es ist schon sehr "zusammengeknautscht" ...
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  #52  
Alt 16.02.2011, 16:02
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Karl Heinz Jochim Karl Heinz Jochim ist offline männlich
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Hallo, zusammen,

die Beton-Struktur könnte man am Hals sicher besonders gut sehen; wäre es möglich, eine entsprechende Ausschnitt-Vergrößerung hier rein zu stellen? Oder mache doch einfach ein eigenes Thema "Römischer Torso?" auf, dann schauen sicher mehr römisch Interessierte rein als hier unter "Genetische Vorfahren auf den British Islands" - ansonsten habe ich nichts dagegen!

Liebe Grüße

Karl Heinz
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  #53  
Alt 17.02.2011, 14:30
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  #54  
Alt 17.02.2011, 17:34
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Karl Heinz Jochim Karl Heinz Jochim ist offline männlich
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Schade, Herbert, ich hätte es Dir gegönnt ...

Darf man so etwas in Rheinland-Pfalz eigentlich behalten, wenn es antik wäre? Das müsste uns eigentlich Verena (bitte) beantworten können, wie da die Rechtslage ist!? Kommt es da auf die "Fundtiefe" an? Oder darf man auf Äckern nach oben "gespülte" Stücke mitnehmen? Ist das in allen Bundesländern und im Ausland gleich? Ich weiß nur von unseren Reisen nach Italien, Griechenland, Türkei, Ägypten usw., dass das dort unter hohen Strafen steht.

Liebe Grüße

Karl Heinz
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  #55  
Alt 19.02.2011, 18:29
verenahartmann verenahartmann ist offline
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Alles was Du findest musst Du unverzüglich der örtlichen Bodendenkmalpflege melden! Das gilt bundesweit. Möglichst auch den Fund so belassen, wie er gefunden wurde, damit der archäologische Kontext von den Fachleuten -- den Archäologen! -- dokumentiert werden kann.

Alles andere ist tatsächlich "Raubgrabung".
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  #56  
Alt 19.02.2011, 20:12
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Karl Heinz Jochim Karl Heinz Jochim ist offline männlich
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Guten Abend, Verena,

so ähnlich hatte ich mir das schon gedacht, meinte nur mal gelesen zu haben, dass das von Bundesland zu Bundesland abweicht; aber O.K., so ist es natürlich noch besser. Entsteht ja leider durch Raubgrabungen großer Schaden, weniger durch den Materialverlust, als durch den Wissensverlust um die Lebensgewohnheiten der jeweils an der Fundstelle lebenden Menschen.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

Karl Heinz
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  #57  
Alt 10.03.2011, 14:26
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Hallo, zusammen,

kommen wir doch mal wieder zum eigentlichen Thema "Genetische Vorfahren auf den British Islands" zurück.

Seit meinem DNA-Test im Jahr 2007 habe ich zahlreiche Kontakte zu "genetischen Verwandten" hergestellt, von denen mir eine Ahnentafel vorliegt, allerdings ohne meinen Familiennamen JOCHIM darin.

Eines aber ist bei allen übereinstimmend gleich: Alle, egal wo sie heute auch leben, gründen sich auf ihren Urahn Lawrence Dameron, der um 1615 in Ipswich, Suffolk, England, geboren wurde. Er wanderte mit seiner Familie nach der Geburt des Sohnes George Dameron, * ca. 1640 in Ipswich, in die USA aus und sie siedelten in Virginia, später auch in Kentucky und Tennessee.

Was heißt das nun für mich? Wenn wir alle zu der gleichen Haplogruppe gehören und zu über 92 % die gleiche DNA aufweisen, könnte es dann sein, dass meine männliche Vorfahrenlinie ebenfalls aus dieser Dameron-Familie stammt. Dass die überwiegend meisten Übereinstimmungen aus Großbritannien stammen, weiß ich schon länger, aber kann man das Ganze jetzt auch an dem Familiennamen Dameron "festmachen"?

Mit meinem Urahn Leonhardt Jochim (Joachim) hänge ich z.Zt. im Geburtsjahr 1646 fest, weiß aber nicht, wo "Uropa Leo" herkam; er war dann Schultheiß in Hornbach bei Birkenau im Odenwald.

Ich möchte nun damit keine lange und unnütze Diskussion auslösen, sondern würde mich über die Stellungnahmen von entsprechenden Fachleuten sehr freuen. Vielen Dank im voraus.

Liebe Grüße

Karl Heinz
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  #58  
Alt 18.12.2011, 09:36
ccg ccg ist offline
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Hallo,

haben Sie schon einmal genau versucht die genetische Distanz zu kalkulieren gem. ca. Generationen / Jahre (TMRCA)? Meistens sind die engsten Treffer immer noch mit ca. 1000 bis 2000 Jahre in der Vergangenheit kalk. 67 - 111 Marker vorausgesetzt

Dameron / Damerin sehe ich eher als franz. / flämischen Ursprung.
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  #59  
Alt 21.12.2011, 16:34
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Karl Heinz Jochim Karl Heinz Jochim ist offline männlich
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Hallo,
vielen Dank für den Tipp; werde der Sache mal nachgehen.
Schöne Grüße
Karl Heinz
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  #60  
Alt 20.02.2012, 00:20
ThelmaLouise ThelmaLouise ist offline
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Blinzeln Was ist tatsächlich aus der DNA auslesbar?

Hallo, ich verfolge diese Diskussion schon eine Weile und sie bleibt einfach interessant.

Diesen Test habe ich nicht gemacht, da ich mich sehr davor scheue. Als im Nachkriegs Deutschland geborene, mit Behinderungen kämpfende, gruselt mir die Vorstellung auch mal so einem 'tausendjährigen Reich' mit analogem T4 Programm ausgesetzt zu sein. Stellt euch mal vor, es hätte damals, in den 30er Jahren schon solche Tests gegeben? Ethnische Zugehörigkeit, bzw. diesen zugeschrieben werden, hat ja nun schon in allen Kulturen und Zeiten zu heftigen Ausgrenzungen und Genoziden herhalten müssen.
Auch wenn ich 'weiß', dass wir alle von einer einzigen 'Ur-Sippe' abstammen müssen und es daher müßig wäre, sich einer 'besonderen' Gruppe zugehörig fühlen zu wollen, ahne ich schon, dass es immer wieder zu solchen unsinnigen Attacken gegen die Menschlichkeit kommen kann.

Nun gesetzt den Fall, ich hätte keine so großen Bedenken und machte den Test, wüsste ich zumindest, ob ich bestimmten Erkrankungen entgegensähe und diese Wahrscheinlichkeit auch noch an meine Kinder weitergegeben hätte oder ich wüsste, ob die Hunnen, wie in unserer Familienflaxerei behauptet, bei unseren Ahnen mal 'pausiert' hätten, oder das geflügelte (statistische)Wort meiner Mutter: 'jeder zweite Mensch auf der Welt ist ein Chinese- in unserer sechsköpfigen Familie sind also drei Chinesen' auch der genetischen Tatsache entsprächen. Mehr doch eigentlich nicht. Ich wüsste dennoch nicht, wer denn nun die Eltern von Urururoma Johanna waren, wenn ich nicht die Daten aus einem Kirchenbuch bekäme. Zu wissen, dass meine Mutterlinie aus dem europäischen Südöstlichen Raum oder auch slawischen Ursprungs wäre hilft mir doch in der Genealogie nicht so recht weiter, wenn ich den Lebensraum nicht wirklich eingrenzen kann.

Natürlich möchte ich gerne wissen, woher meine 'ägyptische Anämie' (Anämie-Art, die fast nur in Ägypten vorkommt) herkommt, wer die 'eingeschleppt' hat. Gab es da nicht mal Besuche der Agypter im Rom vor zig tausend Jahren? Wanderten da nicht etliche Handelsleute um die Welt? Gingen etwa mal arabische Handler nicht nur an der südfranzösischen Küste an Land? Ist diese Anämie von der Mutter oder von der Vaterlinie her?
Auch ohne diesen Test selbst gemacht zu haben, 'pofitiere' ich schon mal davon, insofern, als dass meine amerikanischen Verwandten ganz wild auf diese Tests waren und sich etliche genealogische Verbindungen aufgetan haben. Diese sind in den Programmen dann vermerkt und verbinden sich dann mit meinen Daten. Auf diese Weise habe ich nicht nur die Ägypter mit im Ahnenbaum, sondern auch die (namentlich benennbaren) Schotten und die Iren und die Franzosen und die Schweden.


Kann der Test denn Auskunft geben, bei welcher Generation es etwa welche Herkunft gibt? Das könnte ich dann spannendenr finden, wenn ich anhand geschichtlicher Daten herausfiltern könnte, wie denn die möglichen Lebensbedingungen im jeweiligen Zeitraum waren.
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