#1  
Alt 10.01.2022, 15:14
Stegro Stegro ist offline
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Standard FN Friedrich / Cornelius aus Maiwaldau

Die Suche betrifft das Jahr oder den Zeitraum: 1932-1893
Genaue Orts-/Gebietseingrenzung: Maiwaldau
Konfession der gesuchten Person(en): evangelisch


Ich brauche einmal eure Hilfe. Ich habe dieses Forum komplett durchforstet und auch alle Link zu polnischen Archiven geprüft. Aber ich komme nun nicht mehr weiter. Kann mir jemand genaueres zu den beiden Familien Friedrich/ Cornelius nennen, bzw. wo ich selbst nachschauen kann? Vielleicht suche ich auch nur falsch.

Ich habe eine nachträglich erstellte Geburtsurkunde von 1943 als Grundlage:
Erna Luise Friedrich 1932 Geburtsjahr, geboren 27.02. in Maiwaldau - Schlesien
Eltern Ernst Friedrich (Gastwirt) (30.03.1893)
Luise Sophie Dorothea Cornelius (10.08.1893)
wohnhaft in Maiwaldau Nr.181.
evangl. Religion

Die Adresse konnte an anhand eines Adressregister von 1944 bereits überprüfen, dort gab es wirklich einen Gastwirt mit dem Namen. Daneben gab es noch zwei weitere Schwestern, beide inzwischen verstorben, keine bekannten Nachfahren. Mehr habe ich nicht.
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  #2  
Alt 11.01.2022, 14:03
Balthasar70 Balthasar70 ist offline weiblich
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Hallo Stegro,

wahrscheinlich nicht online, aber hiernach sind standesamtliche und kirchliche Unterlagen der Zeit für Jelenia Gora vorhanden.
https://www.szukajwarchiwach.gov.pl/de/wyszukiwarka
Da Du genau Daten hast, könntest Du doch im Archiv Staatsarchiv Breslau, Außenstelle Jelenia Góra wegen Auszügen anfragen?
__________________
Gruß Balthasar70
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  #3  
Alt 25.01.2022, 21:58
Stegro Stegro ist offline
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Vielen Dank für das Suchen. Angemeldet bin ich jetzt auf der Seite schon einmal. Hat hier schon einmal jemand etwas angefordert? So ganz selbsterklärend ist die Seite nicht.
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  #4  
Alt 14.03.2022, 16:14
Stegro Stegro ist offline
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Ich habe eine kleinen Erfahrungsbericht für euch.

Ich konnte in Polen nun erste Dokumente erfolgreich anfordern. Beim Archiv www.szukajwarchiwach.gov.pl
Zu einem sehr fairen Kurs und relativ schnell. Man kann direkt über die Archivsseite Scans zu den entsprechenden Dokumenten bestellen. Der Button und alle Felder sind auf polnisch gehalten, aber man kann mit dem google Übersetzer gut den Inhalt erschließen. Nach 1-2 Wochen meldet sich die zuständige Zweigstelle des Archivs. In meinem Fall das Archiv in Hischberg. Diese nennen die Kosten und die Seitenanzahl des Dokuments. Pro Seite fallen 2 Zloty an Gebühren an, was etwas unter 0,50 Euro ist. Man bekommt eine IBAN und einen Verwendungszweck. Da ich noch nie eine Auslandsüberweisung machen musste, habe ich mich mit dem Anbieter Wise beschäftigt. Hier kann ich nur gutes berichten. Das Konto ist innerhalb von 20 Minuten eröffnet und die Gebühren sind unschlagbar. Eine normale Auslandsüberweisung in Fremdwährung kostet bei der Hausbank ca. 15-20 Euro, bei Paypal 2 Euro und hier bei Wise 0,60Euro. Also preislich unschlagbar. Der Umrechnungskurs war dazu auch nochmal besser als bei den Wettbewerbern.
Die Überweisung war nach 1 Arbeitstag auch schon in Polen, also ganz normaler Sepa Standard. Nach einem weiteren Tag waren auch schon die Scans da. Diese erhält man per Downloadlink in einer guten Auflösung.

Für mich heißt es hier nun, dass ich weiter machen kann. Ich wollte aber den Erfahrungsbericht mit euch teilen. Vielleicht nimmt das dem ein oder anderen die Hemmschwelle einmal selbst in den Archiven etwas anzufordern. Ich kann das ohne Einschränkungen weiter empfehlen.
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  #5  
Alt 14.03.2022, 17:11
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Weltenwanderer Weltenwanderer ist offline männlich
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Hallo,

man kann denen auch einfach eine E-Mail schreiben (geht bei Staatsarchiven auch auf Deutsch). Statt Überweisung in Fremdwährung kann man auch den Betrag in Zloty umwandeln, aufrunden und dann per normaler SEPA-Überweisung überweisen, dann spart man sich die hohen Transfergebühren, die die Banken für genaue Beträge in Fremdwährungen verlangen.

LG,
Michael
__________________
Kreis Militsch: Latzel, Gaertner, Meißner, Drupke, Mager, Stiller
Kreis Tarnowitz / Beuthen: Gebauer, Parusel, Michalski, Wilk, Olesch, Majer, Blondzik, Kretschmer, Wistal, Skrzypczyk, von Ziemietzky, von Manowsky
Brieg: Parusel, Latzel, Wuttke, Königer, Franke
Trebnitz: Stahr, Willenberg, Oelberg, Zimmermann, Bittermann, Meißner, Latzel
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Mein Stammbaum bei GEDBAS
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  #6  
Alt 14.03.2022, 19:49
Stegro Stegro ist offline
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Hallo Michael,
du meinst bestimmt in Euro umwandeln und dann überweisen. Ja das sollte tatsächlich auch gehen. Danke für den Hinweis. Das probiere ich beim nächsten Mal einmal aus, manchmal kommt man auf das Einfachste nicht
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  #7  
Alt 14.03.2022, 19:49
Stegro Stegro ist offline
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Mein letzter Forschungsstand in Maiwaldau ist nun bei:

Heinrich Friedrich
+1912 Maiwaldau
Ehefrau
Minna Bartsch

Söhne:
Ernst Julius Heinrich Friedrich
*30.03.1893 Maiwaldau
Ehefrau
Luise Sophie Dorothea Cornelius
*10.08.1893

Wilhelm Friedrich
*24. September 1894 Maiwaldau +20. November 1963 Görlitz, Sachsen
diente im 1.Weltkrieg - Infanterie-Regiment 176 - 1916 in Gefangenschaft
Ehefrau
Charlotte Liebig


vielleicht hat irgendjemand noch mehr Informationen und kann mir weiterhelfen.
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  #8  
Alt 15.03.2022, 02:10
DoroJapan DoroJapan ist offline weiblich
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Hallo,

die Familie Friedrich gibt es wohl bereits seit dem 18 Jhr. in Maiwaldau, ob das auch deinen Linie betrifft kann ich nicht sagen.

Vielleicht kommst du mit Hilfe dieser Daten (Welche nicht immer korrekt sind!), an weitere für dich brauchbare Informationen: https://www.familysearch.org/tree/pe...tails/L7TY-DHV

liebe Grüße
Doro
__________________
Brandenburg: Lehmann: Französisch Buchholz; Mädicke: Alt Landsberg, Biesdorf; Colbatz/Kolbatz: Groß Köris; Lehniger, Kermas(s), Matzke: Schuhlen-Wiese(Busch)
Schlesien: Neugebauer: Tschöplowitz+Neu-Cöln (Brieg); Gerstenberg: Pramsen; Langner, Melzer, Dumpich: Teichelberg (Brieg); Kraft: Dreißighuben (Breslau), Lorankwitz
Pommern-Schivelbein: Barkow: Falkenberg; Bast: Bad Polzin
Böhmen-Schluckenau: Pietschmann: Hainspach, Schirgiswalde; Kumpf: Alt Ehrenberg 243, 28; Ernst: Nixdorf 192
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  #9  
Alt 15.03.2022, 08:48
Stegro Stegro ist offline
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Hallo Doro,
vielen Dank für den Hinweis. Den Zweig kannte ich noch nicht.

Könnte gut sein, dass diese Friedrichs auch zu meinen passen.

Der Carl Wilhelm scheint ja Mühlermeister gewesen zu sein. Mir liegt ein altes Grundstücksverzeichnis vor und demnach gehörte das Mühlengrundstück um 1915 rum noch zu meinen Friedrichs (wenn vermt. auch verpachtet). Vielleicht finde ich noch die Puzzleteile um das alles zusammen zu fügen.
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