#1  
Alt 06.01.2018, 21:01
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scheuck scheuck ist offline weiblich
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Ihr Lieben,

nicht, dass das nun von besonderer Wichtigkeit wäre, es interessiert mich aber trotzdem, denn ich habe noch nie gesehen, dass ein 4 Monate altes Kind eine andere "Anschrift" hat als seine Eltern, in diesem Fall seine Mutter

Die den Tod ihres Sohnes anzeigende Agnes Schimraschzik wohnt an der Gräbschenerstraße 108b. Der im Alter von 4 Monaten verstorbene Sohn wohnt an der Gräbschenerstraße 86 und ist auch in der "letztbezeichneten" Wohnung gestorben.

Hat sich der Standesbeamte da mit den Ziffern etwas "vertan"? Wenn ja, hätte ihm das beim Vorlesen doch auffallen müssen.

Vielleicht hat es an der Gräbschenerstraße 86 auch ein Krankenhaus gegeben, in dem der Paul Fritz gestorben ist, dann wäre aber auch die Formulierung falsch, dass er da "gewohnt" hat.

Habt DANK für jede Erklärung!
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Scheuck
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  #2  
Alt 06.01.2018, 21:05
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Eventuell Großeltern oder andere Verwandte die das Kind zur Pflege hatten?

LG
Alex
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Guiseppe Mazzini
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  #3  
Alt 06.01.2018, 21:09
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Vielleicht ist die erste Adresse ja auch der Invalidenversicherungs-Quittungskarte entnommen, die möglicherweise wegen inzwischen erfolgtem Umzug nicht mehr stimmt. Ist nur so eine spekulative Idee ...

Reiner
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  #4  
Alt 06.01.2018, 21:11
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Sei bedankt, Opa98!

Die Großeltern scheiden wohl aus, denn die wohnten in Groß Strehlitz. - Okay, die Agnes war Köchin und hat wahrscheinlich gearbeitet.
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Herzliche Grüße,
Scheuck
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  #5  
Alt 06.01.2018, 21:18
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DANK auch Dir, ReReBe!

Der Spekulationen muss man sich bei unserem Tun nicht schämen , ohne Spekulation und/oder Phantasie sind wir doch alle noch ärmer dran!

Übrigens, was bitte ist eine Invalidenversicherungs-Quittungs-Karte ? - Okay, eine Bestätigung dafür, dass man eine Invalidenversicherung hat und auch den Beitrag bezahlt hat.
Hatte man 1907 keine anderen "Ausweispapiere"? - Auch nur mal so als Spekulation, eine solche Karte kann man sich notfalls auch von jemandem leihen
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Herzliche Grüße,
Scheuck
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  #6  
Alt 06.01.2018, 21:24
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Nur noch als Zusatz, damit man die Hausnummern zuordnen kann.
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  #7  
Alt 06.01.2018, 21:25
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Zitat:
Zitat von scheuck Beitrag anzeigen
[B]Übrigens, was bitte ist eine Invalidenversicherungs-Quittungskarte? Hatte man 1907 keine anderen "Ausweispapiere"? - Auch nur mal so als Spekulation, eine solche Karte kann man sich notfalls auch von jemandem leihen
Naja, in den Standesamtsregistern habe ich schon so manches "Identifikationsmerkmal" vorgefunden. Eine Invalidenversicherungs-Quittungskarte ist mir auch neu, überrascht mich hier aber nicht. Darauf wird doch sicher auch der Name vermerkt gewesen sein, so dass ein Ausleihen kaum möglich gewesen sein wird.

LG Reiner
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  #8  
Alt 06.01.2018, 21:27
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StefOsi!

Upps, die Viktoriastraße ist ja gleich "umme Ecke"
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  #9  
Alt 06.01.2018, 21:32
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Ja, auf einer solchen Quittung wird sicherlich ein Name gestanden haben. - Wer mit einem solchen "Zettel" zum Standesamt geht, dem ist in meiner Phantasie alles zuzutrauen
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Scheuck
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  #10  
Alt 07.01.2018, 08:28
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Moinsen zusammen,
Invalidenversicherungs-Quittungskarte beinhaltet alle Angaben, die man
zur Legitimation an anderen Stellen, wie hier das Standesamt, benötigt:
Name, Anschrift, Geburtsdatum usw.. Zu dieser Zeit gab es zwar auch
schon die sgn. Passkarte als Vorläufer des Personalausweises in den
Mitgliedsstaaten des Deutschen Bundes (ab ca. 1850), als auch einen
Reisepass, jedoch besaß nicht jeder solche Dokumente.
__________________
Die besten Grüsse von der Kieler-Förde
Roland...


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