#11  
Alt 11.01.2018, 07:10
DaveMaestro DaveMaestro ist offline männlich
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Standard Anfragen beim Standesamt

Hallo,

also meine günstigste Urkunde war 5€ pro Stück. Die teuerste Urkunde vom Standesamt lag bei 35€ (mit "Sucharbeit"). Alles direkt Erblinie.

Die Geschwister meines Großvater müssten schon lange verstorben sein. Das Standesamt Berlin Tempelhof wollte aber 75€ pro Recherche pro Geschwisternamen, wenn ich deren Geburt im Zeitraum von 1911 bis 1920 recherchiert haben wollte (unter der Voraussetzung das diese bereits seit 30 Jahren verstorben sind).
Also mit vorhandenen Namensverzeichnissen komme ich auf 15 Minuten Suchaufwand und eventuell noch nachschlagen lassen in den Büchern, vielleicht nochmal 15 Minuten ob der Tod beurkundet wurde und dies 30 Jahre her ist. Ich habe von dieser Geldschneiderei Abstand genommen und warte noch die paar Jahre bis die Bücher im Landesarchiv Berlin landen.

Gruß Dave
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  #12  
Alt 11.01.2018, 07:32
HGHerrmann HGHerrmann ist offline männlich
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Standard Gebühren

Hallo

Auch ich habe schlechte Erfahrungen mit München gemacht. Ich hatte nur Namen und eng begrenzten Zeitraum nach 1945.
Zunächst bekam ich den bescheid, das ich kein Recht habe die Daten zu erhalten, da noch geschützt. Dann einen bescheid, das man nichts gefunden habe und einen Gebührenbescheid von 30 €.
Da man ja gleich schrieb, das die Daten zu jung waren, brauchte man auch gar nicht erst zu suchen. Für was dann die unverschämten Gebühren?
Freiburg war da kulanter. Einen Teil der Auskünfte mußte ich bezahlen, einen Teil gab man mir einfach so dazu. Und genau diese waren für meine Forschung am Wertvollsten.
Auch ein Archivar in der Gegend Schwäbisch Hall war sehr großzügig, kostenlose Auskunft und zusätzlich Hilfsangebot bei weiteren Fragen.
Manche Archivare sitzen auf einem sehr hohen Ross.
Dagegen bin ich der Meinung, die Daten gehören uns Allen, dafür haben unsere Vorfahren Kirchensteuer und Staatssteuern bezahlt und auch wir bezahlen Steuern für die Archive und Archivare.
Deshalb sollten alle Archivalien online gestellt werden die nicht mehr dem Datenschutz unterliegen.
Gruß Hans-Gunter
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  #13  
Alt 11.01.2018, 09:16
Kastulus Kastulus ist offline
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Guten Morgen,

unvergesslich: Vor ein paar Jahren im Rathaus eines kleinen Ortes im Großraum München.
Man suchte mir den gewünschten Eintrag aus einem dicken Buch heraus. Ich fragte, was ich schuldig sei. Antwort: "Was verlangen denn die anderen?"

Schönen Tag! Kastulus
  #14  
Alt 11.01.2018, 10:36
Benutzerbild von Silke Schieske
Silke Schieske Silke Schieske ist offline
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Hallo,

Das ganze Leben ist nicht umsonst und da alle Mitarbeiter egal ob im Standesamt oder im Archiv nen tollen Job machen, habe ich mir angewöhnt den zu zahlenden Betrag gern aufzurunden.

Bisher hatte ich wenn Gebühren zwischen 0 und unter 20 Euro

LG Silke
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Wir sind hier alle auf der Suche, können nicht hellsehen und müssen zwischendurch auch mal Essen und Schlafen.
  #15  
Alt 11.01.2018, 16:00
Semislav Semislav ist offline männlich
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Ahnenforschung ist ein nicht so günstiges Hobby. Diese Leidenschaft kostet so einiges. Deshalb führe ich auch genau Buch über alle meine Ausgaben für Urkunden, Dokumente, Sekundärliteratur und Hilfsmittel aller Couleur (z.Bsp. Software oder Accounts bei einschlägigen Genealogie-Seiten).

Dass Archive unterschiedlich hohe Gebühren verlangen, ist eben so. Sie haben ja auch Ausgaben. Immerhin lagern sie alle Dokumente hoffentlich für die Ewigkeit und bieten in der Regel einen fachkompetenten Service. Ich weiß auch gar nicht, wie viel Archivare im Schnitt den Träger des Archivs kosten (inkl. Arbeitgeberanteil Krankenkasse, Rente etc.). Natürlich ist es schade, wenn man 35 Euro bezahlt und am Ende ein Dokument in den Händen hält, das dann doch nicht sehr aussagekräftig ist oder nur ein kleines Datum preisgibt, das einem noch fehlte... Aber an anderer Stelle könnte man wieder Glück haben und ein Schnäppchen ergattern.

Oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass eine angebrochene halbe Std. zumeist bei 20 Euro liegt. Äußerst positive Erfahrung habe ich übrigens mit dem Landesarchiv in Berlin gemacht. Dort wurden mir bisher keine Anfragen und Suchen in Rechnung gestellt... wurde ich vielleicht vergessen?!

Auch habe ich erst gestern einen dicken Umschlag von einem Standesamt aus dem Saarland erhalten. Kostenpunkt 17,80€ für einen Sterberegistereintrag und 26 Seiten Sammelakte zu einer Eheschließung um 1935. In der Sammelakte enthalten waren auch die Eheurkunden der jeweiligen Eltern, die Geburtsurkunden sowie Scheidungsurteile der beiden Heiratenden. So muss ich nicht noch ein paar Archive anschreiben und habe Geld gespart. Manchmal kann es eben auch so laufen. :-)
  #16  
Alt 11.01.2018, 23:56
DaHa1 DaHa1 ist offline weiblich
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Ok, das ist also alles nicht einheitlich geregelt - obwohl mich das schon sehr wundert. Bisher war ich nur 1x beim Standesamt um meine eigene Geburtsurkunde für meine Hochzeit zu bekommen (die Kopie wurde nicht anerkannt). Ich bin mir nicht sicher, aber im Kopf habe ich 35,- Euro. Da habe ich auf eine 2. um sie für mich zu behalten verzichtet.

@ Dave: das war die Info nach der ich gefragt habe, danke dafür!

@ Silke: "Aufrunden" ist sicher lieb, aber Beamte müssen mit Konsequenzen rechnen, wenn Sie "Geschenke" annehmen, vor allem wenn sie die dann nicht beim Dienstherren abgeben. Also nicht wundern, wenn mal einer böse ablehnt.

@ Kastulus: Das ist eine nette Erfahrung, dein Gesicht hätte ich sehen mögen!

@ all: München wird mich auch noch was kosten, mein Opa ist da geboren, von seinen Eltern und seinen 16 Geschwistern weiß ich fast nichts. Ich werde also erst mal mein Sparschwein füttern.
__________________
Danke und herzlichen Gruß von DaHa1

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  #17  
Alt 12.01.2018, 15:58
SteffenHaeuser SteffenHaeuser ist offline
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Hallo!

Mit Standesämtern habe ich nun keine Erfahrung, aber ich habe schon mehrfach bei Pfarren angefragt. Es war auch meist ein Preis pro Zeit (15 EUR/15 Minuten schien üblich zu sein) angegeben. Zumindest bei den Pfarren schien es so, dass sie das dann nicht so knallhart abgerechnet haben (einmal habe ich grade mal 10 EUR bezahlen müssen, etwa, aber haben die das im Ernst in nur 10 Minuten gefunden? Glaube ich nicht). Wobei allerdings meine Suchanfragen meist im "ersten Kirchenbuch" waren, es also u.U. nicht so viele Seiten zum Durchschauen gab.

Kann natürlich sein, dass die Standesämter das "härter" berechnen, was sie dann auf die Rechnung schreiben. Oder ich habe einfach Glück gehabt ;-)

Bei allen derartigen Anfragen konnte ich immer auch ein "Maximum" nennen (aber was ich am Ende bezahlen musste, lag stets unter dem Maximum).

Gruß,
Steffen
  #18  
Alt 15.01.2018, 08:22
Manfred77 Manfred77 ist offline
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8 bis 22 Euro habe ich bisher pro Urkunde bezahlt. Einmal sogar 45 Euro. Da wurde aber fast eine ganze Stunde gesucht.
  #19  
Alt 15.01.2018, 08:52
Benutzerbild von Xtine
Xtine Xtine ist offline weiblich
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Hallo an alle,

habt ihr ein Auto? Vielleicht noch ein neueres Modell?
War euer Scheinwerferlämpchen schon mal defekt?

Das Lämpchen kostet nur ein paar Euro, aber da man heutzutage nicht mehr selber ran kommt um es auszutauschen, muß man in die Werkstatt fahren. Und was es dort dann kostet, hat mit dem Wert eines Lämpchens nichts mehr zu tun.

Also was soll die Diskussion über angeblich teure Gebühren? Die Archive haben eine, vorher einzusehende, Gebührenordnung und sind dazu berechtigt, nach dieser auch abzurechnen! Ein Mitarbeiter muß die Urkunde raussuchen, kopieren, eine Rechnung schreiben, die Dokumente in einen Umschlag stecken und verschicken. Diese Arbeitszeit kostet!

Freut euch, wenn ihr ein kulanteres Archiv erwischt habt!

Da solche (wiederholten) Diskussionen hier nichts bringen, wird dieses Thema geschlossen!

__________________
Viele Grüße .................................. .
Christine
.. .............
Wer sich das Alte noch einmal vor Augen führt, um das Neue zu erkennen, der kann anderen ein Lehrer sein.
(Konfuzius)

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