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  #61  
Alt 04.07.2013, 13:19
gudrun gudrun ist offline
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Registriert seit: 30.01.2006
Beiträge: 3.275
Standard

Hallo Tanja,

ich habe das so verstanden, dass nur Pimpy Bruchstücke im Internet veröffentlicht hat.
Wie dann ein Forscher Daten aus Ihrem nicht veröffentlichen Stammbaum übernehmen kann, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft.
Anscheinend glaubt Pimpy dass kein anderer "Forschen" kann, nur Pimpy!!!
Allerdings, in Regensburg kann man sehr gut Forschen und Ahnengemeinschaften
gibt es genug.

Viele Grüße
Gudrun
  #62  
Alt 04.07.2013, 14:30
Dominik Dominik ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.06.2011
Beiträge: 785
Standard

Zitat:
Zitat von gudrun Beitrag anzeigen
Hallo Tanja,

ich habe das so verstanden, dass nur Pimpy Bruchstücke im Internet veröffentlicht hat.
Wie dann ein Forscher Daten aus Ihrem nicht veröffentlichen Stammbaum übernehmen kann, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft.
Anscheinend glaubt Pimpy dass kein anderer "Forschen" kann, nur Pimpy!!!
Allerdings, in Regensburg kann man sehr gut Forschen und Ahnengemeinschaften
gibt es genug.

Viele Grüße
Gudrun
genau so habe ich das auch verstanden und dachte ich muss es wohl falsch verstanden haben..weil...sonst würde pimpy sich ja nicht aufregen ^^

viele grüße

domi
  #63  
Alt 04.07.2013, 20:55
DaveMaestro DaveMaestro ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 11.03.2012
Beiträge: 1.452
Standard Investition

Hallo,
ich wollte noch einmal auf den Geldeinsatz zurückkommen. Also letztendlich ist das Hobby der Ahnenforschung natürlich ein Hobby was auch ziemlich ins Geld gehen kann,aber nicht muss. Die Cousine meiner Frau hat z.B. Ihrern Stammbaum nur über Mundpropaganda und zur Verfügung gestellte Urkunden zusammengetragen. Sie hat kein Archiv, kein Standesamt und auch kein Kirchamt bzw. Kirche angeschrieben, um an die Daten zu kommen. Ich selber kontrolliere die Aussagen der Angehörigen doch lieber noch einmal Primärquellen und muss daher natürlich auch etwas mehr Zeit und Geld investieren. Hier entscheidet jeder selbst.

Und wenn man mal ehrlich ist und auf dem Familienfest seine Familienchronik vorzeigt, finde diese zwar alle toll und sind auch interessiert an der Sache. Aber wieviel Geld man in den Archiven oder Standesämtern läßt ist denen dann auch ziemlich egal. Hier muss der Forscher selber abwägen wieviel Geld er investieren will und inwieweit man seine Ergebnisse veröffentlicht.

Gruß DM
__________________


  #64  
Alt 04.07.2013, 21:26
Benutzerbild von Xtine
Xtine Xtine ist offline weiblich
Administrator
 
Registriert seit: 16.07.2006
Ort: z' Minga [Mail: chatty1@gmx.de]
Beiträge: 22.268
Standard

Hallo Dave,

es ging hier nicht ums Geld, sondern ums Urheberrecht.

Bitte beim Thema bleiben und jetzt nicht auf's finanzielle abschwenken!
__________________
Viele Grüße .................................. .
Christine
.. .............
Wer sich das Alte noch einmal vor Augen führt, um das Neue zu erkennen, der kann anderen ein Lehrer sein.
(Konfuzius)

  #65  
Alt 04.07.2013, 22:28
Benutzerbild von Mäusemama
Mäusemama Mäusemama ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 19.04.2010
Beiträge: 308
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Zitat:
Zitat von gudrun Beitrag anzeigen
Hallo Tanja,

ich habe das so verstanden, dass nur Pimpy Bruchstücke im Internet veröffentlicht hat.
Wie dann ein Forscher Daten aus Ihrem nicht veröffentlichen Stammbaum übernehmen kann, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft.
Anscheinend glaubt Pimpy dass kein anderer "Forschen" kann, nur Pimpy!!!
Allerdings, in Regensburg kann man sehr gut Forschen und Ahnengemeinschaften
gibt es genug.

Viele Grüße
Gudrun

Danke für die Erklärung.

Nachvollziehbar ist das Ganze für mich auch nicht.
__________________
Grüße, Tanja
http://www.tanja-bals.com
  #66  
Alt 05.07.2013, 09:01
DaveMaestro DaveMaestro ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 11.03.2012
Beiträge: 1.452
Standard Geld

Hallo Christine,

also laut folgendem Eintrag von Pimpy ging es aber auch um das investierte Geld.

Zitat:
1. Ich habe z.B. für jede Suchstunde im Bischhöfliche Zentralarchiv Regensburg etliche DM/Euros bezahlt.
Gruß Dave
__________________


  #67  
Alt 05.07.2013, 09:34
BenediktB BenediktB ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 31.05.2006
Ort: Oberbayern
Beiträge: 506
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Wobei der ganze SuchTAG in Regensburg gerade einmal 5 Euro kostet. Das ist nicht die Welt und rechtfertigt nicht, so patzig zu werden.
__________________
Mein Ancestry-Stammbaum
  #68  
Alt 05.07.2013, 10:09
Xylander Xylander ist offline männlich
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Registriert seit: 30.10.2009
Beiträge: 2.495
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Hallo zusammen,

interessant ist für mich weniger, was der Themenstarter denn nun genau meinte, und warum er so verärgert ist, erst über den Mitforscher und dann über die Diskussion hier.

Wichtiger scheinen mir die beiden Kernfragen, die uns alle berühren: die nach dem Urheberrecht und die nach den Quellenangaben.

Beim Urheberrecht würde ich die Grenze nicht erst bei der gedruckten Familiengeschichte ziehen oder beim eigenhändig gezeichneten Stammbaum, sondern möglicherweise früher. Die Daten an sich sind natürlich nicht (mehr) vom Urheberrecht geschützt, nicht mal der Pastor von 1782 oder seine Rechtsnachfolger könnten da heute was einklagen.

Wenn aber jemand aus einer Vielzahl von Daten und Quellen neue Aspekte einbringt, neue Schlüsse zieht, neue Verknüpfungen schafft, eigene Kenntnisse und Denkarbeit einfließen lässt und auf diese Weise etwas schöpft, was es bisher nicht gab, dann ist das für mein Gefühl eine eigene geistige, auch kreative Leistung, die eventuell unter das Urheberrecht fallen könnte.

Solange da aber noch niemand geklagt hat, weiß man es nicht. Übrigens: die absichtlich eingebauten Fehler, die ich für eine seltsame und schädliche Methode halte, treffen sie doch auch völlig Unbeteiligte - die wären im Prinzip vom Urheberrecht geschützt.

Parallelbeispiel: eine Ortsgeschichte vom Heimatforscher, die könnte auch jeder erforschen und schreiben - aber das Copyright ist nun mal beim Erst-Autor.

Die Frage ist aber eigentlich müßig, da wir oder die allermeisten von uns ja im Prinzip unsere Leistung teilen möchten, juristisch: anderen das Nutzungsrecht einräumen möchten. Das kann unter Auflagen geschehen, und die wichtigste wäre die Quellen-Nennung.

Nicht, um dem Erstentdecker und -Autor zu schmeicheln, sondern um den riesigen Datenschatz überhaupt überprüfbar und beherrschbar zu halten.

Die meisten von uns sind keine Wissenschaftler, orientieren sich aber an wissenschaftlichen Maßstäben. Quellennennung gehört dazu! Wobei ich das Verfahren, Quellen nur auf Anfrage zu nennen, zwar nicht zweckvoll finde, weil es beiden Seiten mehr Arbeit macht, aber akzeptabel. Da kann jeder Anfrager entscheiden, wie sorgfältig er arbeiten möchte.

Viele Grüße
Xylander
  #69  
Alt 05.07.2013, 10:14
Gertrud Dinse Gertrud Dinse ist offline
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Registriert seit: 09.02.2013
Beiträge: 983
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Möchte nicht jeder Mensch Anerkennung bekommen, für das, was er geleistet hat? Dem einen ist dies eher unwichtig. Er sieht es als sein Hobby an und sucht keine Bestätigung bei anderen. Der andere braucht diese bestätigung aber- aus welchen Gründen auch immer. Und da ist es verletzend, wenn jemand die eigene Arbeit "mißbraucht". Es kommt einer Entwertung gleich.

Sehen wir also Pimpy nach, dass die traurig und enttäuscht ist. Vielelicht hilft es, wenn wir zurück melden, dass wir sehr wohl wissen, wieviel Geld und Zeit in einer Forschung stecken kann und das es nun mal Zeitgenossen gibt, die weder die Geduld nich das Geld haben ähnliches zu erreichen. Es ist dioch auch schön, einem dieser Mitmenschen ein Geschenk gemacht zu haben. Ein dank wäre sicher nett gewesen. Aber darum kann man ja nochmal höflich nachsuchen bei der Kontaktaufnahme. *g*

Elisabeth
  #70  
Alt 05.07.2013, 11:08
DaveMaestro DaveMaestro ist offline männlich
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Registriert seit: 11.03.2012
Beiträge: 1.452
Standard Bischhöfliche Zentralarchiv Regensburg

@ BenediktB
Ich glaube unser Pimpy ist nicht selbst nach Regensburg gefahren, sondern hat suchen lassen, das war/ist vielleicht etwas teuer. Aber Du hast recht, die Höflichkeitsform sollte gewahrt werden.

Rückkehr zum Urheberrecht:
Wenn man mal das Thema Urheberrecht betrachtet, dürfen die Kirchbüchereinträge und auch Zivilstandseinträge ja eigentlich ohne deren Zustimmung auch nicht veröffentlicht werden (also die Originaldokumente). Da es aber die eigene Ahnenlinie betrifft drückt der Ahnenforscher ja auch gerne mal beide Augen zu und veröffentlicht seine/Ihre Daten. Auch in der Hoffnung neue Impulse zu finden. Wenn man eine Ortschronik oder Familienchronik verfasst und diese veröffentlicht, ist ja vorher auch die Zustimmung der Quellen einzuholen. Bzw. auch eine Druckgenehmigung z.B. von Archivbildern etc. einzuholen.

Das alleinige Verknüpfen von Vater, Mutter und Kind fällt für mein Verständnis nicht wirklich unter Urheberrecht. Da dies ja nur Dateneingabe ist. Sonst wäre ja das Digitaliseren "abschreiben" eines Buches eine schnelle Urheberrechtsübertragung .

Gruß DM
__________________


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