#41  
Alt 19.10.2020, 23:57
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scheuck scheuck ist offline weiblich
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Hallo,

tut mir leid für Dich, dass Du nichts erreicht bzw. "in's Klo" gegriffen hast !

Habe ich das richtig verstanden? Es handelt sich um die Schwester, und die kann Deine gezielten Fragen nicht "einordnen"???

Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr so wirklich, habe ich das Gefühl!

Ich habe auf jeden Fall schon vor 3-4 Jahren aufgegeben, meine "kriminelle Energie" an die "Niederrheiner" zu verschwenden. - Inzwischen bin ich da auch ohne Zutun der lebenden Verwandschaft weitergekommen, könnte ihnen über ihre eigenen Väter vielleicht mehr erzählen als sie hören wollen, und ihr "Tafelsilber" konnten sie von mir aus schon immer behalten .

Ein "Gutes" haben meine mehr als mühsamen "Eigen-Recherchen" auf jeden Fall gebracht, es handelt sich um die Familien des Bruders meines Ur-Ur-Großvaters, also nicht um meine direkte Linie, und darüber bin ich froh!
__________________
Herzliche Grüße und bleibt gesund!!!!!
Scheuck
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  #42  
Alt 20.10.2020, 09:38
HErtlFernwald HErtlFernwald ist offline
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Hallo,

tut mir leid für Dich, dass Du nichts erreicht bzw. "in's Klo" gegriffen hast !

Habe ich das richtig verstanden? Es handelt sich um die Schwester, und die kann Deine gezielten Fragen nicht "einordnen"???

Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr so wirklich, habe ich das Gefühl!

Ich habe auf jeden Fall schon vor 3-4 Jahren aufgegeben, meine "kriminelle Energie" an die "Niederrheiner" zu verschwenden. - Inzwischen bin ich da auch ohne Zutun der lebenden Verwandschaft weitergekommen, könnte ihnen über ihre eigenen Väter vielleicht mehr erzählen als sie hören wollen, und ihr "Tafelsilber" konnten sie von mir aus schon immer behalten .

Ein "Gutes" haben meine mehr als mühsamen "Eigen-Recherchen" auf jeden Fall gebracht, es handelt sich um die Familien des Bruders meines Ur-Ur-Großvaters, also nicht um meine direkte Linie, und darüber bin ich froh!

Hallo Scheuck!


Du hast es auf den Punkt gebracht ! Tafelsilber einmotten, ist mir total egal. Aber dieses Verschleiern, dass der gemeinsame (für uns unbekannte) Opa nun nicht so toll war und dann auf "hab erst spät erfahren, dass da noch Verwandte sind" zu verweisen, kommt mir komisch vor. Vertuschung und dann keinen Schlussstrich ziehen, sondern brav zuhören. Ich habe alles erlebt, bei entfernter Verwandtschaft ist so eine generelle Haltung auch akzeptabel, aber hier gibt es konkrete Anknüpfungspunkte. Aber es scheint dieses "nie wirklich was von Euch gehört" zu sein, was nun mit Anfang 50 bei ihr kein Wohlwollen erzeugen will.


Herzliche Grüße von einem Aufgestachelten und Neugierigen!


Der Bruder wird weiter gesucht


Hendrik
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  #43  
Alt 21.10.2020, 00:30
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anika anika ist offline
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Hallo,

tut mir leid für Dich, dass Du nichts erreicht bzw. "in's Klo" gegriffen hast !

Habe ich das richtig verstanden? Es handelt sich um die Schwester, und die kann Deine gezielten Fragen nicht "einordnen"???

Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr so wirklich, habe ich das Gefühl!

Ich habe auf jeden Fall schon vor 3-4 Jahren aufgegeben, meine "kriminelle Energie" an die "Niederrheiner" zu verschwenden. - Inzwischen bin ich da auch ohne Zutun der lebenden Verwandschaft weitergekommen, könnte ihnen über ihre eigenen Väter vielleicht mehr erzählen als sie hören wollen, und ihr "Tafelsilber" konnten sie von mir aus schon immer behalten .

Ein "Gutes" haben meine mehr als mühsamen "Eigen-Recherchen" auf jeden Fall gebracht, es handelt sich um die Familien des Bruders meines Ur-Ur-Großvaters, also nicht um meine direkte Linie, und darüber bin ich froh!
Liebe Scheuck
Ich lebe am Niederrhein und betreibe dort Ahnenforschung, wir sind eigentlich aufgeschlossen für alles. Ich merke aber auch das meine Mutter einiges mehr weiß als sie mir erzählen will.
anika
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  #44  
Alt 21.10.2020, 09:21
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Bergkellner Bergkellner ist offline
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Zitat:
Zitat von anika Beitrag anzeigen
Liebe Scheuck
Ich lebe am Niederrhein und betreibe dort Ahnenforschung, wir sind eigentlich aufgeschlossen für alles. Ich merke aber auch das meine Mutter einiges mehr weiß als sie mir erzählen will.
anika
Hallo Anika,

das ist nicht nur am Niederrhein so.

Der Cousin meiner Mutter hatte immer das Gefühl, dass sein früh verstorbener Bruder einen anderen Vater hatte, weil seine Mutter "den Kleinen" mehr Aufmerksamkeit widmete.
Er musste 82 Jahre alt werden, bis ihm eine Cousine die wahre Geschichte erzählte: Seine Mutter hatte - illegal - eine Abtreibung machen lassen(nach einer Vergewaltigung) und sollte danach eigentlich mindestens 1 Jahr kein Kind bekommen. Dann kehrte sein Vater aus dem Krieg zurück und...

Sie hat sich immer vorgeworfen, wegen ihres Egoismus sei der Sohn herzkrank auf die Welt gekommen.
Aber sie hat es nie geschafft, ihrem anderen Sohn diese Geschichte zu erzählen.

Lg, Claudia
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Nierngstwuh giehts so zu wie uff dare Walt!(Claudias Uroma Anna)

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  #45  
Alt 21.10.2020, 10:00
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Liebe "anika",

fühl Dich bitte auf gar keinen Fall durch meine Wortwahl angegriffen, es geht ausschließlich um meine "Niederrheiner", wobei die längst nicht mehr alle dort leben.

Derlei "Schweigsamkeit", die bis hin zu "Verweigerung" gehen kann, endet in manchen Fällen sehr, sehr tragisch (wie auch Claudia berichtet).

Ich kann mich an einen "Fall" hier im Forum erinnern, der Jahre zurückliegt, den ich aber nie vergessen werde. Erinnert sich noch jemand an das fast 80-jährige, uneheliche "Kriegs-Kind" aus dem Elsass, dem die Mutter zeitlebens den Namen des Vaters verschwiegen hatte?
Wir konnten helfen, aber leider etwas zu spät, denn der arme Mann ist ein paar Wochen vor dem Treffen mit der "anderen" Familie seines Vaters gestorben ... - Alle lebten jahrzehntelang nur ein paar Kilometer voneinander entfernt, und das "Wissen" bestand nur einseitig.
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Herzliche Grüße und bleibt gesund!!!!!
Scheuck
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  #46  
Alt 21.10.2020, 12:27
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Und ich dachte immer, diese Verstocktheit gibt es nur in Bayern.

Ein Bruder meines Vaters, das uneheliche Kind meiner Oma, wollte Zeit seines Lebens wissen, wer sein Vater ist. Oma hat es ihm nicht gesagt und es gab oft Streit darüber. Bei der Wehrmacht brauchte er einen Ariernachweis, das ging bis nach Berlin und er kam zur Wehrmacht. Erfahren, wer sein Vater ist, hat er trotzdem nicht. Oma erzählte, sie war in Stellung in Berchtesgaden. Als sie starb, kam ein Arbeitsbuch zum Vorschein, da war sie in der Zeit der Schwangerschaft in einem Arzthaushalt in München angestellt, bis eine Woche vor der Entbindung. Sie hat ihr Geheimnis mit ins Grab genommen.
__________________
Liebe Grüße
Gudrid
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  #47  
Alt 21.10.2020, 12:40
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Hallo, zusammen!

Nein, diese "Verstocktheit" scheint es überall zu geben; vielleicht sogar weltweit?

Mich schüttelt's jeweils ganz erheblich, vor allem dann, wenn es um Kinder geht.- Was glauben Mütter? Welches "Recht" hatten sie, ihren Kindern den unehelichen Vater zu verschweigen? Was "soll" das???

Okay, dass es einer Mutter (gerade früher) eventuell "peinlich" war, ein uneheliches Kind bekommen zu haben, kann ich mir ja noch so gerade eben vorstellen. War aber nun mal "passiert", und ich begreife nicht, welchen "positiven Effekt" es haben soll, den Namen zu verschweigen. Was "hat" eine Mutter "davon" ???

Für mich würde eine solche "Erfahrung" auch noch nach dem Tod meiner Mutter einen ganz, ganz üblen "Beigeschmack" hinterlassen, und ich glaube auch nicht, dass ich das jemals vergessen/verzeihen könnte.
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  #48  
Alt 21.10.2020, 13:30
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Die Einträge des Arbeitsbuches sind eh mysteriös.

Eintrag am 10.12.1918: Therese S. tritt bei mir in Diensten, unterzeichnet Frau A.K. und Polizeistempel vom 14.12.1918. Da war Oma bereits im fünften Monat schwanger, niemand stellte eine Schwangere ein.
Im Dienstbuch steht unter IV. Beendigung des Dienstverhältnisses §10 Kündigung ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist: 13. wenn ein unverheirateter weiblicher Dienstbote sich im Zustande der Schwangerschaft befindet.

Eintrag am 15.4.1919: Therese S. stand vom 8.12. bis 15.4.1919 bei mir in Diensten. Sie hat sich während der Zeit gut geführt. Sie war stets ehrlich, solide und fleißig. Unterzeichnet Frau A.K. und Polizeistempel vom 14.4.1919.
2 Wochen später hat meine Oma meinen Onkel zur Welt gebracht.

Meine Vermutung ist, ob nicht der Gatte oder der Sohn der Frau A.K. der Täter war und eine Vereinbarung getroffen wurde, damit meine Oma später nicht den Vater preisgab.
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Liebe Grüße
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  #49  
Alt 21.10.2020, 16:53
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Zitat:
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Meine Vermutung ist, ob nicht der Gatte oder der Sohn der Frau A.K. der Täter war und eine Vereinbarung getroffen wurde, damit meine Oma später nicht den Vater preisgab.

Diese Vermutung liegt mehr als nahe, Gudrid!
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  #50  
Alt 22.10.2020, 01:10
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Hallo Anika,

das ist nicht nur am Niederrhein so.

Der Cousin meiner Mutter hatte immer das Gefühl, dass sein früh verstorbener Bruder einen anderen Vater hatte, weil seine Mutter "den Kleinen" mehr Aufmerksamkeit widmete.
Er musste 82 Jahre alt werden, bis ihm eine Cousine die wahre Geschichte erzählte: Seine Mutter hatte - illegal - eine Abtreibung machen lassen(nach einer Vergewaltigung) und sollte danach eigentlich mindestens 1 Jahr kein Kind bekommen. Dann kehrte sein Vater aus dem Krieg zurück und...

Sie hat sich immer vorgeworfen, wegen ihres Egoismus sei der Sohn herzkrank auf die Welt gekommen.
Aber sie hat es nie geschafft, ihrem anderen Sohn diese Geschichte zu erzählen.

Lg, Claudia
Hallo es schweift ja vom Thema ab, aber meine Mutter erzählte mir Heute das ein Kind ihrer Oma am plötzlichen Kindstod starb. Nachts hätte sie das Kind noch zugedeckt und Morgens lebte es nicht mehr. Zu Anfang meiner Ahnenforschung hat meine Mutter eigentlich nie viel über ihre Famile erzählt aber nach und nach erzählt sie immer mehr.
anika
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