#31  
Alt 20.08.2020, 08:19
hessischesteirerin hessischesteirerin ist offline
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Zitat:
Zitat von anika Beitrag anzeigen
Hallo

Diese Frage wird vermutlich jeder anders bewerten.

Ich habe es nun schon zwei Mal geschafft tote Punkte trotz verbrannten Kirchenbücher zu überwinden.

Es gelang mir in dem ich mich mit allen anderen Quellen befasste.
Es hat mir kaum Geld gekostet aber viel Zeit.

anika
im Nachbardorf sind die Kirchenbücher eines gewissen Zeitraumes auch verbrannt, zum Glück wurden die Daten davor in einem anderen Kirchspiel eingetragen.

das Testament meines Ahns ist aber im Landesarchiv erhalte und da ist tatsächlich ein Stammbaum aufgegliedert, der mir weitergeholfen hat, hat mich nichts gekostet ausser die Zeit, einmal in die Akte zu sehen

tote Punkte sind jedoch Punkte, an denen man nicht weiterkommt, obwohl man auch in allen anderen Quellen geforscht hat

ich habe einen toten Punkt, an dem ich nur durch Zufall weiter kommen werde, insofern leg ich ihn zur Seite und hoffe, dass ich in 1-2 Jahren, sobald mehr Daten im Netz sind, weiterkomme
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  #32  
Alt 20.08.2020, 08:48
Benutzerbild von scheuck
scheuck scheuck ist offline weiblich
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Hallo,

die "Angst" davor, jemand, der sich mit Ahnenforschung beschäftigt und insofern dann auch an persönlichen Kontakten Interesse hat, scheint weit verbreitet zu sein. - Irgendwie scheint es in manchen Köpfen für unser Hobby keine andere Erklärung zu geben als "Erbschleicherei".
Dass es uns glücklich macht, Zusammenhänge bis in die heutige Zeit herstellen zu können, und dass wir mehr als glücklich sind, wenn wir irgendwo noch alte Fotos auftreiben können, ist offenbar schwer vorstellbar.

Okay, mich persönlich ärgert es maßlos, dass ich von lebenden Verwandten in die Schublade "kriminell", "Enkeltrick" usw. gesteckt werde, und man nicht bereit ist, auf freundliche Briefe zu reagieren, in denen ich lediglich gezielt um Infos und gegebenenfalls noch vorhandene Fotos gebeten hatte.

Ist so, muss man respektieren; weiß man auch gleich, aus welchem Holz jemand geschnitzt ist. - Verwandte kann man sich bekanntlich nicht aussuchen
__________________
Herzliche Grüße und bleibt gesund!!!!!
Scheuck
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  #33  
Alt 24.08.2020, 19:15
HErtlFernwald HErtlFernwald ist offline
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Zitat:
Zitat von Xtine Beitrag anzeigen
Hallo,


das wirft bei mir die Frage auf, ob es evtl. nicht seine leiblichen Kinder sind?
Vllt. wollte er desshalb keinen Kontakt.
Hallo Ihr Lieben, diese Vermutung ist interessant, jedoch legt mich die ganze Aufmerksamkeit zurzeit auf den Sohn des Onkels, der, wie erwähnt, in der Traueranzeige der Mutter nicht auftaucht!
Laut standesamt (und nur soviel ist sicher) ist keine Todesnachricht von ihm eingegangen..
Was glaubt Ihr? Ist er vermisst? Ist es nicht merkwürdig, dass er aus seinem Heimatort „unbekannt verzogen“ ist? Weist er NUR auf einen Wohnort im Ausland hin? Liebe Grüße und danke für Eure Expertise! Hendrik
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  #34  
Alt 24.08.2020, 19:48
Benutzerbild von scheuck
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Hallo,

okay, dass der Sohn in der Todesanzeige der Mutter nicht auftaucht, kann mehrere Gründe haben ...

Ja, merkwürdig ist, dass er unbekannt verzogen ist, aber sowas kommt vor.
Dass von ihm beim Standesamt des Geb.-Ortes keine Todesnachricht eingegangen ist, könnte auf einen Aufenthalt im Ausland hinweisen.

Kann aber auch sein, dass die Familie mit jenem Sohn schon vor dem Tod der Mutter vollkommen zerstritten war, und er für sie gar nicht mehr "existiert". - Da kann man leider nur spekulieren, und "nichts Genaues weiß man nicht" ...
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Herzliche Grüße und bleibt gesund!!!!!
Scheuck
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  #35  
Alt 24.08.2020, 21:38
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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Hallo.

Ein "toter Punkt" z.B. ein unbekannter Vater ist gar nichts wert, weil ich nicht weiß wer/wie/wo/was/wann ich suchen soll.

Hat die Kindsmutter den Kindsvater nicht angeben können/wollen/dürfen ?
Diese Frage wird auf ewig ungelöst bleiben.

Ist es ein Einheimischer gewesen oder ein Handwerksbursche auf der Stör oder ... es gibt soviele Möglichkeiten.

Ratlose Grüße

Andrea
__________________
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.
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  #36  
Alt 25.08.2020, 09:16
hessischesteirerin hessischesteirerin ist offline
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Zitat:
Zitat von Andrea1984 Beitrag anzeigen
Hallo.

Ein "toter Punkt" z.B. ein unbekannter Vater ist gar nichts wert, weil ich nicht weiß wer/wie/wo/was/wann ich suchen soll.

Hat die Kindsmutter den Kindsvater nicht angeben können/wollen/dürfen ?
Grüße

Andrea
seh ich auch so, ich hab auch einen toten Punkt, dieser war aber schon immer bekannt und hat mich nie überrascht
die arme Magd hat das Kind unter falschem Namen auf Die Welt gebracht und bei Mägden vermute ich eher mal den Bauern als Kindsvater - der Knecht hätte ja direkt heiraten müssen

würde ich wissen, auf welchem Hof die Magd war, würde ich mir einfach mal die Nachfahren von ihm anschauen, irgendwo gibts immer Ähnlichkeiten *lacht*

Zitat:
Zitat von HErtlFernwald Beitrag anzeigen
Hallo Ihr Lieben, diese Vermutung ist interessant, jedoch legt mich die ganze Aufmerksamkeit zurzeit auf den Sohn des Onkels, der, wie erwähnt, in der Traueranzeige der Mutter nicht auftaucht!
Laut standesamt (und nur soviel ist sicher) ist keine Todesnachricht von ihm eingegangen..
Was glaubt Ihr? Ist er vermisst? Ist es nicht merkwürdig, dass er aus seinem Heimatort „unbekannt verzogen“ ist? Weist er NUR auf einen Wohnort im Ausland hin? Liebe Grüße und danke für Eure Expertise! Hendrik


ich hab auf Facebook gesehen, dass du immernoch viel Zeit investierst. Akzeptier einfach, dass diese Familie mit der Stieffamilie des Halbbruders nichts zu tun haben möchte.
Konzentrier dich auch deine Linie

der Sohn des Onkels ist unbekannt verzogen, der Onkel hat mit der Famile gebrochen etc .. . das kommt täglich in den besten Familien vor. Der Onkel will keinen Kontakt zum Halbbruder und das wäre für mich ein Grund, mich mehr auf meine eigene Linie und Vorfahren zu konzentrieren - ich würde niemals Zeit in die Familie des Stiefbruders meines Vaters investieren, völlig Fremde, noch nicht einmal verwandt, nein, da wäre mir meine kostbare Zeit zu schade
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  #37  
Alt 26.08.2020, 08:26
Benutzerbild von Balle
Balle Balle ist offline männlich
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Ich denke es ist kein großes Ding einen freundlichen Brief zu schreiben.
Und für sich selbst kann man dann sagen man hätte alles versucht.
Vielleicht weiß sie garnichts von der weiteren Verwandschaft und ist erfreut, aber unversucht wirst du das nie erfahren.
Er hat Dir mit vielen Bildern geholfen und Du hast dich darüber gefreut.
Das ist ein Ansatz, den du erwähnen solltest.
Wenn keine Reaktion kommt, dann ist das so. Wir forschen ja oft ohne Ergebnisse und plötzlich werden wir unerwartet woanders fündig.
Vielleicht hast du ja Glück, kostet nur ein bißchen Mut und Briefporto, so what....?
__________________
Lieber Gruß
Manfred


Gesucht: Herkunft von Johann Christoph Bresel (Brösel, Prehel, Brahel),
ehem. Dragoner im Churfürstlich Sächsischem ehemaligen Herzog Churländischen Regiment Chevaux Legers in Zittau.
Eheschließung 1781 in Zittau
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  #38  
Alt 26.08.2020, 17:58
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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Hallo allerseits.

Vielleicht war der unbekannte Vater eine "besoffene Geschichte" oder der Briefträger, so es diesen damals schon gegeben hat.

Oder, was auch sein könnte, der eigene Bruder, also Inzucht. Nichts ist unmöglich.

Wobei die unehelich geborenen Kinder, so ich das recherchiert habe, ganz normal im Kirchenbuch eingetragen sind, ohne Randbemerkungen oder etwas in der Art.

Herzliche Grüße

Andrea
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  #39  
Alt 27.08.2020, 08:51
hessischesteirerin hessischesteirerin ist offline
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Zitat:
Zitat von Balle Beitrag anzeigen
Ich denke es ist kein großes Ding einen freundlichen Brief zu schreiben.
Und für sich selbst kann man dann sagen man hätte alles versucht.
Vielleicht weiß sie garnichts von der weiteren Verwandschaft und ist erfreut, aber unversucht wirst du das nie erfahren.
Er hat Dir mit vielen Bildern geholfen und Du hast dich darüber gefreut.
Das ist ein Ansatz, den du erwähnen solltest.
Wenn keine Reaktion kommt, dann ist das so. Wir forschen ja oft ohne Ergebnisse und plötzlich werden wir unerwartet woanders fündig.
Vielleicht hast du ja Glück, kostet nur ein bißchen Mut und Briefporto, so what....?
er hatte bereits einen Brief geschrieben, auf den nicht geantwortet wurde, einen weiteren Brief zu schreiben, find ich sogar grenzwertig, es könnte als Belästigung ausgelegt werden
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  #40  
Alt 19.10.2020, 23:35
HErtlFernwald HErtlFernwald ist offline
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Zitat von scheuck Beitrag anzeigen
Hallo,

die "Angst" davor, jemand, der sich mit Ahnenforschung beschäftigt und insofern dann auch an persönlichen Kontakten Interesse hat, scheint weit verbreitet zu sein. - Irgendwie scheint es in manchen Köpfen für unser Hobby keine andere Erklärung zu geben als "Erbschleicherei".
Dass es uns glücklich macht, Zusammenhänge bis in die heutige Zeit herstellen zu können, und dass wir mehr als glücklich sind, wenn wir irgendwo noch alte Fotos auftreiben können, ist offenbar schwer vorstellbar.

Okay, mich persönlich ärgert es maßlos, dass ich von lebenden Verwandten in die Schublade "kriminell", "Enkeltrick" usw. gesteckt werde, und man nicht bereit ist, auf freundliche Briefe zu reagieren, in denen ich lediglich gezielt um Infos und gegebenenfalls noch vorhandene Fotos gebeten hatte.

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Hallo Scheuck!
Da muss ich einhaken:
Hab mir heute ein Herz gefasst u. bei der Schwester des gesuchten angerufen, die meinen Brief seinerzeit erhalten hatte, was sie bestätigte. Sie hat mir geduldig knapp 9 Minuten zugehört, ohne eine Info preiszugeben, ich war in Hochform. Auf meine Frage hin, ich wolle niemanden belästigen u. daher mich entschuldigen, kam nur „ich fühle mich nicht belästigt“. Sie könne nur die Frage nach dem Opa und dem Bruder nicht einordnen, das Interesse nicht ganz verstehen, aber unangenehm waren wir uns nicht.
Deine Bemerkung, unser Hobby mutet befremdlich an, da ist aber wirklich was dran! Gute N8 😉
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