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  #1  
Alt 10.04.2018, 20:05
Regina Kleinophorst Regina Kleinophorst ist offline
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Registriert seit: 07.06.2013
Beiträge: 2
Standard 1918 Verstorben im Lazarettzug 37 zwischen Germersheim und Speyer

Hallo Zusammen,
laut Sterbeurkunde aus Capellen am 23.November 1918 hat die Kommandantur der Ersatz-Abteilung Feldartillerie Regiment 7 mitgeteilt das HEINRICH KLEINOPHORST 28 Jahre evangelischer Religion wohnhaft in Capellen, Vennickel, geboren zu Capellen, Vennickel, ledig, Sohn der Eheleute Fabrikarbeiter Gerhard Kleinophorst und Christine, geborenen Gohres beide wohnhaft in Vennickel (Capellen) auf der Fahrt des Lazarettzuges 37 zwischen Germersheim und Speyer am 9.Oktober 1918 vormittags um fünf Uhr verstorben sei. Der Standesbeamte Germerdonck

Dazu habe ich festgestellt das sich keine Sterbeurkunde im Archiv Speyer befindet, die verstorbenen Person auf dem Ehrenfriedhof Speyer, Rheinland Pfalz lt. Online Projekt Gefallenendenkmäler dort mit der Jahreszahl 1917 verewigt sein soll.

1) Frage wie kann das möglich sein?
2) Frage hat jemand Informationen über den Lazarettzug 37
3) Frage weiß jemand die Einsatzgebiete der der Ersatz-Abteilung Feldartillerie Regiment 7

Es handelt sich um Capellen bei Moers zur Information und die Vermisstenliste habe ich ebenfalls durchsucht und auch gefunden das er schwer verwundet war zu dem Zeitpunkt des Todes.

Wenn das zu viele Fragen sind bitte melden, dann stelle ich diese einzeln. Dankeschön
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  #2  
Alt 10.04.2018, 22:18
Philipp Philipp ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 19.07.2008
Beiträge: 647
Standard

Hallo!

Die Sterbeurkunde wurde gewöhnlich bei Soldaten während der Weltkriege durch das Standesamt des letzten Wohnsitzes des Verstorbenen ausgestellt.

Laut denkmalprojekt liegt er auf dem Soldatenfriedhof in Speyer, das wäre auch nicht ungewöhnlich, wenn der Lazarettzug dort sein Ziel hatte.
Das Jahr 1917 könnte in der Auflistung dort ein Übertragungsfehler sein, leider hat der Volksbund sich zu dem Verstorbenen in seiner Gräbersuche bislang nicht geäußert.

Unter
http://www.denkmalprojekt.org/dkm_de...pellen_nrw.htm
steht jedoch 1918.

Deckt sich soweit auch mit den Angaben in den Verlustlisten.

Also alles im üblichen Rahmen.

Zum Lazarett-Zug oder der Einheit muss ich auf unsere Spezialisten hier verweisen.

VG
Philipp
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  #3  
Alt 11.04.2018, 10:38
Moselaaner Moselaaner ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 06.03.2013
Beiträge: 379
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Hallo Philipp,


Verlustmeldungen liefen in der Regel von der Kampfeinheit über die Ersatzeinheit eines Regimentes. Die Ersatz-Abteilung (Artillerie)/ bzw.-Bataillon (Infanterie) war meist in der Heimat oder der Etappe stationiert und sammelte die Verlustmeldungen des Regiments und reichte die weiter. Der Verstorbene war bei seiner Verwundung also Angehöriger des Feldartillerie-Regiments Nr.7. Dieses Regiment stand zum Ende des Krieges als Teilnehmer der schweren Abwehrkämpfe an der Westfront.
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsc...offensive_1918

Gruß
Moselaaner
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  #4  
Alt 11.04.2018, 20:47
Philipp Philipp ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 19.07.2008
Beiträge: 647
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Hallo Moselaaner!

Vielen Dank für die ergänzenden Details.

VG
Philipp
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