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  #1  
Alt 12.02.2010, 12:47
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GiselaR GiselaR ist offline weiblich
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Standard "von Bromdt aus dem Hause Metzles"

Hallo Adelskundige
und entsprechende Literaturbesitzer,

ich bin grade dabei, die Leichenpredigt des
"Michael Albrecht von Senfft auff Pilsach" (1618-1680) auszuwerten.
Der ist nicht das Problem, die Familie ist im www zu finden und es gibt Leichenpredigten und Literatur.
aber seine Mutter:
Maria Magdalena von Bromdt aus dem Hause Metzles
Sie ist meine direkte Vorfahrin (30017).
oo vor 1608 Ort/Jahr???
Friederich von Senfft auf Pilsach, Fürstl. Brandenburg. Kammerrat und Amtmann in Pegnitz (Bayreuth)

Kann mir jemand einen Tip geben, in welcher Richtung ich weiter suchen kann?
viele Grüße
Gisela


PS da fällt mir ein: ich habe in einer ganz anderen Ecke (geograpisch und genealogisch) eine Cleophe von Brumpt, die 1557 in Straßburg den Jacob Richshoffer heiratete (lezterer war definitiv nicht adelig, sondern gehörte dem Patriziat an)
Ich habe keine Ahnung woher und von welchen Eltern Cleophe stammt, aber der FN klingt zumindest ähnlich wie von Bromdt. Vielleicht hilft es ja.
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  #2  
Alt 12.02.2010, 14:42
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Hallo,
in folgendem Abschnitt gibt es weiterführende Informationen zu Maria Magdalena..

VII. Friedrich Thomas, geb. am 10.9.1560, + Guttenthau 17.9.1623, kurbrandenburgischer Kammerrat zu Bayreuth, heiratete I. am 18.2.1583 in Steinhardt Barbara von Leyneck, sie starb in Pegnitz am 15.6.1602. Die Familie von Leyneck hatte ein Landsassengut in Trautenberg Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab, in der Oberpfalz. Seine zweite Ehe wurde in Menzlas am 23.2.1605 mit Maria Magdalena von Brandt geschlossen. Von ihr gibt es nur das Geburtsdatum, 19.7.1583. In der Leichenpredigt ihres Sohnes steht geschrieben, daß dieser seine Eltern früh verlor. Fünf Jahre alt war Michael Albrecht beim Tode des Vaters und die Mutter, wann starb sie? 1629? Maria Magdalena gehört auch einer Landsassenfamilie der Oberpfalz an. Sie waren im Kreise Eschenbach ansässig. Menzlas wird im Landsassenregister 1570 und 1599 erwähnt und Höflas 1599. Ihr Vater war Christoph Abraham, dieser Name steht in dem Register und in der Leichenpredigt: Abraham v. Brand. (v.Bromdt)


Quelle: http://www.senfftvonpilsach.de/Frames/txt_TR_Teil1.html

Viele Grüße

master-seeker
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  #3  
Alt 12.02.2010, 15:45
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Hallo Master-Seeker,
danke für den Link.
Grade eben hatte ich diese Seite auch entdeckt, und bin noch dabei, die Zusammenhänge dort zu erschließen.
Leider ergibt sich da ein Problem:
Mein Michael Albrecht erscheint dort in der Ahnentafel unter Generation VIII.
Merkwürdigerweise erscheint er aber nicht unter den Ahnen in der Familiengeschichte Teil. 1, obwohl da im übrigen die Generation VIII reichlich vertreten ist.
Oder bin ich blind? oder sogar ????
Offensichtlich wird die Seite nicht mehr gepflegt, denn das Impressum ist leer, sodaß ich zumindest bis auf weiteres nicht nachfragen kann.
Außerdem scheinen zwei Generationen in meiner LP vertauscht zu sein (oder auf der Website?), was aber vorerst nichts über irgendeinen Wahrheitsgehalt aussagt.

Jedenfalls Danke für den Tip, ich bin da jetzt am nachgucken und sortieren.
viele Grüße
Gisela

PS ich war blind, jetzt habe ich Michael Albrecht dort gefunden, wo er hingehört.
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Geändert von GiselaR (12.02.2010 um 18:13 Uhr)
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  #4  
Alt 12.02.2010, 15:59
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Hallo Gisela,

noch kurz zur zweiten erwähnten Familie.

Barbara, Cleopha und Salome von Brumath (Brumpt) waren die Töchter des Marx von Brumath, die im später in die Stadt Strassburg eingemeindeten Neuhof ansaßen. Der Herkunftsort der Familie Brumath (Brumpt) liegt nördlich von Straßburg.

Etwas mehr über die Familie ist evtl. bei Gerhard Wunder, Das Straßburger Landgebiet, 1967 zu finden.

Viele Grüße
Hina
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  #5  
Alt 12.02.2010, 16:18
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Hallo Hina,
das ist ja toll, auch wenn meine erste Idee von einem Zusammenhang nicht zutrifft. Was ich mir schon dachte, als für von Bromdt die Namensform von Brand auftauchte.

Daß es sich bei "Brumpt" um einen Übertragungsfehler handeln könnte, hatte ich schon vermutet, eben genau weil mir der Ort namens Brumath schon begegnet war. Aber bisher hatte ich keine Zeit, mich genauer darum zu kümmern. Das werde ich später tun, nachdem ich mit meinen Franken, Thüringern und Pfälzern ein Stück weiter bin.
Immerhin werde ich jeztzt schon mal den Vater und die Schwestern von meiner Cleophe eintragen.
viele Grüße
Gisela
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  #6  
Alt 12.02.2010, 16:22
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Hallo Gisela,

das ist nicht unbedingt ein Übertragungsfehler. Allerdings weiß ich nicht, wann Brumath Brumpt genannt wurde. Ich denke, das sind einfach nur die beiden Sprachen. Da es sich nicht um ein Adelsgeschlecht handelt, ist damit ihr Herkunftsort bezeichnet.
http://www.peter-hug.ch/lexikon/brumath

Der Vorfahre Thomas Adolf von Brumath war Gartner auf dem neuen Hof (Neuhof). Es gibt da über ihn eine Schenkungsurkunde von 1424. http://books.google.de/books?id=YD1B...age&q=&f=false

Wer so früh mit einer "normalen" Genealogie anfangen kann, ist wirklich ein richtiger Glückspilz . Ich weiß nur nicht, ob die Zwischengenerationen auch urkundlich belegt sind. Auf jeden Fall war die Familie bis Marx dort ansässig.

Viele Grüße
Hina
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  #7  
Alt 12.02.2010, 17:33
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Hallo Hina,
jetzt werden wir hier aber vollkommen OT mit diesen absolut unadeligen Leuten.
Ich freue mich schon, auf diesen Teil der Forschung.
Dann werde ich vielleicht auch das Geheimnis von Brumpt lüften. Jedenfalls ist die Schreibweise im heutigen Französisch genau so wie die deutsche Version.

Ich habe noch andere bürgerliche Vorfahren, die soweit zurück liegen, die auch schon ganz gut erforscht sind, aber da gibt es immer noch Punkte, wo mir nicht ganz klar ist, ob die Stammfolge wirklich so ganz wasserdicht ist. z.B. die Mörlin bis um 1339 in Feldkirch/Vorarlberg oder die Hiltebrandt vor 1500 in Waldsee/Schwaben.
Wenn man bürgerliche Vorfahren hat, sollten sie halt am besten nach ca. 1525 evangelische Pastoren gewesen sein, oder vorher am besten Ratsherren in Hanse- oder freien Reichsstädten. Sowas hilft ungemein. Da hab ich so einige, die in Nürnberg oder Augsburg bis 12hundert nochwas zurückgehen. Da gibt es noch viel zu forschen bis da alles wasserdicht ist. Ich weiß garnicht, ob ich das in meinem Leben noch annähernd schaffe, ganz zu schweigen von den Linien, die nicht so gut belegt sind. Es wird noch lange spannend bleiben.
viele Grüße
Gisela
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  #8  
Alt 12.02.2010, 17:48
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Hallo Gisela,

das ist ja wirklich der reinste Wahnsinn. Manche suchen verzweifelt nach ihrem Opa und hier gehts mal locker ins Mittelalter . Aber Du hast absolut recht, die müssen dann schon die "richtigen" Berufe gehabt haben, damit auch was zu finden ist. Amt oder Besitz ist immer gut. Das brauchte viel Papierkram. Und Brände, Diebe oder intressenlose Archivare waren schon immer schlecht.

Da drücke ich Dir ganz doll die Daumen, dass da noch viel überall zu finden ist.

Die Patriziergeschlechter und deren Verwandtschaft sehe ich hier durchaus seeehr gut platziert . Ich finde das immer ganz spannend.

Viele Grüße
Hina
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  #9  
Alt 18.03.2010, 11:03
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Standard von Brumpt Quelle, Bitte an Hina

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Zitat von Hina Beitrag anzeigen
Barbara, Cleopha und Salome von Brumath (Brumpt) waren die Töchter des Marx von Brumath, die im später in die Stadt Strassburg eingemeindeten Neuhof ansaßen.
Etwas mehr über die Familie ist evtl. bei Gerhard Wunder, Das Straßburger Landgebiet, 1967 zu finden.
Hallo Hina, könntest du mir bitte noch die Quelle für deine Kenntnis nennen? Cleophe und damit auch ihr Vater sind meine direkten Vorfahren, deshalb ist mir das wichtig.
Das Buch habe ich in der Uni-Bibliothek bestellt. Leider gibt es dort nur die Vorauflage von 1965, die hat weniger Seiten. Na ja .. mal sehen, was drin steht. Die Auflage von 1967 (hat mehr Seiten) ist in der Seminarbibliothek des juristischen Seminars und nicht ausleihbar. Vielleicht tigere ich da mal hin, wenn ich Zeit habe.
Jetzt gleich geh ich erst mal in die Hauptbibliothek und hole die andere Auflage ab. Außerdem habe ich dort zwei Leichenpredigten von Richshoffers aus Straßburg im Katalog gefunden (angeheiratete Familie von Cleophe) und in den Lesesaal bestellt. Bin schon ganz gespannt...
viele Grüße
Gisela
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  #10  
Alt 18.03.2010, 11:27
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Hallo Gisela,
die Quellenangabe ist das o.g. Buch von Gerhard Wunder. Ich habe es aber leider auch nicht.
Viele Grüße
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