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Umfrageergebnis anzeigen: Wurde von euren Vorfahren jemand mehr als einmal getauft?
Nein, so etwas kam bei meinen Ahnen nicht vor! 29 76,32%
Ja, in einem Fall habe ich das bereits herausgefunden. 7 18,42%
Ja, sogar mehrere! 2 5,26%
Teilnehmer: 38. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1  
Alt 10.07.2018, 18:35
Scherfer Scherfer ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 25.02.2016
Beiträge: 1.257
Standard Vorfahren, die mehr als einmal getauft wurden

Ja, ihr habt richtig gelesen! Ich habe eine Urgroßmutter, die sowohl evangelisch als auch katholisch getauft wurde.
Aber es gibt ja auch Vorfahren, die den Wiedertäufern angehörten, die konvertierten usw. Mich würde mal interessieren, ob solches auch unter euren Ahnen vorkam.
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  #2  
Alt 18.07.2018, 11:33
Benutzerbild von hotdiscomix
hotdiscomix hotdiscomix ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 20.05.2008
Beiträge: 636
Standard

Einer meiner Vorfahren erhielt kurz nach der Geburt von der Hebamme eine Nottaufe, wegen Schwachheit, dabei erhielt er den Vornamen Christian. Fünf Tage später, erfolgte noch eine Taufe in der Kirche - da als Christian Augustus benannt.
Seine anfängliche Schwachheit hat er gut überwunden, da er erst mit 78 Jahren verstarb und Vater von 11 Kindern war.
__________________
~*~ Organisation ist, weder den Dingen ihren Lauf noch den Menschen ihren Willen lassen. ~*~
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  #3  
Alt 18.07.2018, 16:03
Benutzerbild von SafeHaven
SafeHaven SafeHaven ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 21.11.2014
Ort: Nürnberg
Beiträge: 368
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Da habe ich sogar noch ein lebendes Exemplar - meine Oma. Sie wurde evangelisch getauft und wechselte dann zum Katholizismus, weil sie die Art und weiße der evangelischen Gemeinde nicht leiden konnte. Sie sagt immer noch, das war die beste Entscheidung ihres Lebens, obwohl die ganze Familie dagegen war.


Viele Grüße
Jana
__________________
Auf der Suche nach Spuren der Familie..

Hertzke/Herzke von überall
Fuchs und Behringer im 18. Jhd. aus Großhabersdorf und Umgebung
Avdic und Seremet aus Sarajevo und Visegrad
Kilimann, Sadlowski, Tietz, Ferrarius und Bialowons aus dem Kreis Ortelsburg

Familie-Hertzke.de
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  #4  
Alt 18.07.2018, 17:38
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.10.2012
Ort: Berlin
Beiträge: 7.587
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Meine Vorfahren im 19. Jht. wurden als Kleinkinder evangelisch getauft, und schlossen sich als Erwachsene einer baptistischen Kirche an, wo sie die wahre, weil selbstbestimmte und bewußte, Taufe empfingen.
Viele Grüsse
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  #5  
Alt 18.07.2018, 18:04
Benutzerbild von Manu0379
Manu0379 Manu0379 ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.02.2018
Ort: Berlin
Beiträge: 344
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Anna, den Fall gibt es in der Familie meines Mannes auch. Seine Oma ist vor einer zweiten Hochzeit in eine baptistische Kirche eingetreten. Vorher war sie (lt. Schwiegermutter) katholisch.


Andere Fälle sind mir noch nicht untergekommen.
__________________
Regionen und Namen meiner Sackgassen:
(Neu) Karstädt, Groß Laasch und Umgebung: Möller, Gäth, Laudan, Lüth, Rohk, Dien, Ihde, Schell, Giese, Dreyer, Madaus, Hinrichs, Suhr, Tägeln, Hamann, Mellmann
Region Suckow, Prignitz: Schütt, Krutzki, Lenth, Kop(p)low, Berger, Madaus, Giestemann,
Hamburg, S-H: Osterhof, Bauer, Scheele, Kohlmeyer, Eggers, Warge, Brandenburg, Mensen
Niedersachsen: Fehmer
Rawitsch: Schmidt, Kwittua, Poranske/-ska/-ski, Eitner, Fran(c)ke, Bergmann
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  #6  
Alt 20.07.2018, 13:26
Benutzerbild von Bergkellner
Bergkellner Bergkellner ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.09.2017
Ort: nicht mehr ganz so nah an Butjadingen
Beiträge: 1.189
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Das kam in der Familie meiner Mutter gleich 2x vor:

Der Mann ihrer Cousine war ein schlesisches Findelkind, das ganz sicher schon getauft war - wahrscheinlich katholisch, es aber selbst nicht mehr wusste. Papiere gab es keine, da er im Alter von ungefähr 5 Jahren von seiner Adoptivfamilie am Straßenrand aufgesammelt worden war.
Also machte er vor seiner evangelischen Heirat brav alle Vorbereitungen inklusive Taufe mit, nur um dem Pfarrer nach der Trauung dann zu sagen: "So und das war das letzte Mal, dass ihr mich in eine Kirche kriegt!"
Er ist heute 92 und hat sich sein Leben lang dran gehalten.

Bei meiner Uroma handelte es sich um eine Nottaufe durch die Hebamme, da das Baby sehr klein und schwach aussah. Als Marie nach 14 Monaten immer noch lebte, wurde sie zusammen mit ihrem neugeborenen Bruder noch mal in der Kirche getauft.

Lg, Claudia
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Wer lesen kann, ist besser dran!(Andreas' Opa Fred)
Nierngstwuh giehts so zu wie uff dar Walt!(Claudias Uroma Anna)

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Loewe - Steinau an der Oder/Schlesien(vor 1850)
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Geändert von Bergkellner (20.07.2018 um 13:29 Uhr)
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  #7  
Alt 20.07.2018, 14:52
Benutzerbild von Eva64
Eva64 Eva64 ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.07.2006
Ort: Ba-Wü
Beiträge: 730
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Unter meinen Vorfahren habe ich noch keine mehrfach getauften gefunden. Es könnte aber möglicherweise Widertäufer unter den Vorfahren geben, die ich aber noch nicht verifiziert habe.
Aber ich weiß von einem Fall in dem eine katholische Großmutter ihr evangelisch getauftes Enkelkind geschnappt hat und katholisch taufen ließ, gegen den Willen der Familie.


Grüße
Eva
__________________

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  #8  
Alt 20.07.2018, 16:24
Raschdorf Raschdorf ist offline
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Registriert seit: 25.03.2012
Beiträge: 296
Standard

Hallo,
es gehört nicht exakt zum Thema, aber irgendwie doch:
Mancher Pfarrer war der Meinung, dass nach einer Nottaufe keine "richtige" Taufe mehr nötig war, denn getauft ist schließlich getauft. Wurde so eine Nottaufe von einem Nichtgeistlichen vorgenommen, steht sie unter Umständen auch nicht im Kirchenbuch, denn es handelte sich ja um keine Amtshandlung.
Ich kenne so einen Fall im Bekanntenkreis, geschehen etwa 1960.
Gruß
Jo
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  #9  
Alt 20.07.2018, 20:50
Wolfg. G. Fischer Wolfg. G. Fischer ist gerade online männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.06.2007
Beiträge: 3.606
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Zitat:
Zitat von SafeHaven Beitrag anzeigen
Da habe ich sogar noch ein lebendes Exemplar - meine Oma. Sie wurde evangelisch getauft und wechselte dann zum Katholizismus, weil sie die Art und Weise der evangelischen Gemeinde nicht leiden konnte.

Viele Grüße
Jana
Hallo Jana,

bitte frage noch mal genau nach; ich bin ziemlich sicher, dass sie bei ihrer Konversion kein zweites Mal getauft wurde.

Mit besten Grüßen
Wolfgang
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  #10  
Alt 20.07.2018, 21:25
Benutzerbild von Kleeschen
Kleeschen Kleeschen ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 01.03.2014
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Beiträge: 1.464
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Mein Vater wurde wahrscheinlich zweimal getauft!

Geboren als Deutscher in der Sowjetunion, zu einer Zeit, in der Kirchen strengstens verboten waren. Seine Eltern ließen ihre Kinder trotzdem (insgeheim) taufen. Seine ältere Schwester berichtete mir, dass sie ziemlich sicher sei, dass mein Vater bei einem Nachbarn getauft wurde, dessen Vater wohl früher evangelischer Küster gewesen sei.

Trotz dessen wurde er einige Monate vor seiner Konfirmation hier in Deutschland noch einmal getauft (mir liegt eine Kopie des Taufeintrages vor). Warum genau, ist mir nicht klar. Meine Großeltern hatten sechs Kinder (mein Vater ist der jüngste), möglicherweise waren diese damals nicht sicher, ob mein Vater nun getauft wurde oder nicht. Vielleicht hat man auch an der „Rechtmäßigkeit“ der Taufe gezweifelt.

Ich habe bereits versucht herauszufinden, ob die Taufe in Russland dokumentiert wurde, habe aber nichts erreichen können. Schade. Mich hätten die Taufpaten sehr interessiert.

Nottaufen habe ich unter meinen Vorfahren auch. Ich konnte den Kirchenbüchern verschiedene Handhabungen entnehmen. Mal wurde die Taufe nur formell „bestätigt“, mal wurde das Kind erneut in der Kirche vorgetragen (ohne dass eine erneute Taufe stattfand) und manchmal wurde wohl ein zweites Mal getauft.

Viele Grüße
Kleeschen
__________________
Gouv. Cherson (Ukraine): Wahler, Oberländer, Schauer, Gutmüller, Schock, Freuer, Her(r)mann, Deschler & Simon
Batschka (Ungarn/Serbien): Freier, Schock, Fuchs, Nessel, Weingärtner & Simon
Rems-Murr-Kreis & Krs. Esslingen (Württemberg): Wahler, Bischoff, Stark, Schmid, Eiber & Magnus (Mang)
Donnersbergkreis (Pfalz): Weingärtner, Gäres (Göres) & Opp
Krs. Südwestpfalz (Pfalz): Freyer, Stecke, Neuhart & Kindelberger
Krs. Germersheim (Pfalz): Deschler, Bär, Humbert, Dörrzapf & Stauch
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