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  #11  
Alt 10.02.2012, 19:00
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Hallo Balbina,

vielleicht finden Sie ja einen Teil der gesuchten Antworten in dem Buch von Gerd Fricke:
http://www.amazon.de/Fester-Platz-Ta...N%3D3793001601

Wollen Sie sich dieses Buch kaufen oder ausleihen ?
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Viele Grüße
Dieter Saure

Manchmal findet man, was man sucht.
Nicht immer sucht man das, was man findet.
Ab und zu findet man etwas, was man überhaupt nicht gesucht hat, und stellt dann fest, dass es genau das war, was einem gefehlt hat.
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  #12  
Alt 10.02.2012, 19:08
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Hallo Balbina,

wie auch vielen anderen Suchenden empfehle ich immer wieder einen Anruf beim Volksbund.
In der Onlinesuche befindet sich bis jetzt nur ein Teil der im Krieg gebliebenen Soldaten, und auch nur ein Teil der Informationen über diese Soldaten.

Sie schreiben ja oben schon, wie fürchterlich der 2. Weltkrieg war.
Glauben Sie denn, dass in diesem Durcheinander auf den Kreigsschauplätzen der Name des Gesuchten immer ganz genau weitergegeben wurde ? Viele Male hat man den Namen weitergegeben, wie man ihn gehört hat.

Wie viele Möglichkeiten gibt es denn, den Namen zu schreiben ?
Allle Möglichkeiten werden durch den Volksbund geprüft.
Also, wann rufen Sie dort an ?
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Dieter Saure

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  #13  
Alt 10.02.2012, 19:15
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Hallo Balbina,

hier einmal die vollständige Belegung der o.a. Feldpostnummer:

28537
(Mobilmachung-1.1.1940) Stab II Infanterie-Regiment 278,
(28.4.1940-14.9.1940) Stab II u. 5.-8. Kompanie Infanterie-Regiment 278,
(10.2.1943-23.8.1943) Stab II u. 5.-8. Kompanie Grenadier-Regiment 278,
(6.4.1944-9.11.1944) 6.10.1944 Stab I u. 1.-4. Kompanie Regimentsgruppe 278,
(6.4.1944-9.11.1944) 17.11.1944 Stab I u. 1.-4. Kompanie Grenadier-Regiment 278.

http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/...nter/GR278.htm

'Ein Hubert Fischer mit der Feldpostnr.: 28537 / E schrieb (aus dem Felde) an meine Oma am 10.6.1944', über den Gesuchten, der seit dem 15. April 1944 vermisst wird.

'4. Literatur und Quellen:
Karl Knoblauch: Kampf und Untergang der 95. Infanterie-Division: Chronik einer Infanterie-Division von 1939 - 1945 in Frankreich und an der Ostfront, Flechsig, Würzburg 2008
Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945, Band 6: Die Landstreitkräfte. Nr. 71-130. 2. Auflage. Osnabrück 1979
Werner Haupt: Die deutschen Infanterie-Divisionen. Ed. Dörfler im Nebel-Verlag, Eggolsheim 2005'
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Geändert von Saure (10.02.2012 um 19:23 Uhr)
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  #14  
Alt 11.02.2012, 17:06
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Zitat:
Zitat von Saure Beitrag anzeigen
Also, wann rufen Sie dort an ?
Den Ton verbiete ich mir.

Vielen Dank für den Verlauf der Feldpostnr. 28537.
Es deckt sich mit den Informationen, die ich im LDW über das IR 278 gewonnen habe.

Ich hatte schon in meinem Erstpost geschrieben, dass ich das Buch von Fricke gefunden habe und noch überlege ob ich es kaufe oder ausleihe. Da es nicht gerade billig ist überlege ich es mir lieber.
Ausserdem quillt meine Wohnung von Büchern über.


Gruß Balbina
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  #15  
Alt 11.02.2012, 18:26
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Hallo Balbina,

entschuldigen Sie bitte, wenn meine Frage falsch rübergekommen sein sollte.
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  #16  
Alt 11.02.2012, 19:49
Balbina Balbina ist offline weiblich
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Hallo Dieter, .. schon ok.

Ich habe gerade das Buch über Tarnopol für 6,20 € kaufen können, was ich natürlich direkt gemacht habe.
Die vorher gesehenen Preise von 30 - 50 € haben mich etwas erschreckt.

Jetzt bin ich gespannt was da wirklich passiert ist - und dann schieb ich das Buch zu meinem militärgeschichtlich begeisterten Freund, da ist es gut aufgehoben


Gruß Balbina

Geändert von Balbina (11.02.2012 um 19:53 Uhr) Grund: Vorschübe irgendwie verschwunden ..
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  #17  
Alt 27.02.2012, 20:34
Balbina Balbina ist offline weiblich
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Soo .. nur für die Leute, die sich eventuell für das Thema "Tarnopoler Kessel" bzw. "Fester Platz Tarnopol" interessieren.

Ich habe das Buch von Gert Fricke, "Fester Platz Tarnopol 1944" bekommen .. versuchsweise gelesen und habe aufgegeben.

Viel zu detailliert, viel zuviel Fachjargon - für Nicht-Militaristen eine einzige Qual.
Kann ich also nur demjenigen empfehlen, der sich für detaillierte Truppenbewegungen, wer wann welchen Befehl/Nachricht gegeben hat und wo zu welchem Zeitpunkt wer war .. interessiert.
Für laien-verständliche Beschreibung der Vorgänge ist es nicht zu empfehlen - ein Fachbuch halt.

Verständlicher war für mich das Buch von Alex Buchner "Ostfront 1944", welches in Kurzfassung beschreibt was in Tscherkassy, Tarnopol, Krim, Witebsk, Bobruisk, Brody, Jassy und Kischinew an der Ostfront vorgefallen ist. Und es bezieht sich nur auf militärische Desaster.

Grüße

Balbina
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  #18  
Alt 28.02.2012, 12:39
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Guten Morgen Balbina,

nachdem ich das jetzt alles gelesen habe, bin ich gespannt, wie Sie weiter vorgehen werden.
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Dieter Saure

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  #19  
Alt 29.02.2012, 13:20
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Zitat:
Zitat von Saure Beitrag anzeigen
Guten Morgen Balbina,

nachdem ich das jetzt alles gelesen habe, bin ich gespannt, wie Sie weiter vorgehen werden.
Wie soll ich weiter vorgehen? .. und vor allem WARUM?

Ein Anruf beim Volksbund ergab:

Im heutigen Ternopol / Ukraine waren dem Volksbund ca. 1.200 Kriegsgräber bekannt, welche schon wieder überbettet worden sind.
Ich habe das so verstanden, dass dort neue Gräber angelegt wurden ... auf den alten.
51 deutsche Soldaten konnten identifiziert oder verifiziert werden.

Wenn man bedenkt, dass nach militärischen Erkenntnissen zuletzt 4.600 - 4.700 Soldaten dort waren und es auch vorher schon Tote dort gegeben haben muss, also auch schon Gräber angelegt wurden, egal wie provisorisch, dann ist das eine verflucht geringe Menge.

Die Stadt muss damals komplett zerstört worden sein. Irgendwo stand, dass es kaum mehr Keller gab die nicht bis zum Rand mit Schwerstverwundeten belegt waren. Eine der letzten Meldungen meldete 850 Schwerstverwundete. Die Russen haben versucht die Deutschen zur Aufgabe zu bewegen, aber da bekannt war wie sie mit Kriegsgefangenen umgehen, wurde gekämpft bis zum Schluß.

Der Panzerdivision, die sich zum Entsatz durchgekämpft hatten, kamen 43 halbtote Soldaten entgegen.

An einer anderen Stelle kamen sie bis auf Rufweite an eine versprengte Gruppe von etwa 50 Tarnopolkämpfer heran, konnten sie aber wegen feindlichem Beschuß nicht retten. 5 Mann schafften es rüber, der Rest wurde von Russen in ein Haus getrieben und dieses mit Artillerie beschossen.

Zwei Soldaten hatten sich kilometerweit zurückgekämpft bevor sie wieder bei der Front waren.

Fünf weitere waren in russischer Gefangenschaft gewesen und von dort mit Propagandamaterial zurückgeschickt worden.

= 55 Mann von ca. 4.700

Ich weiß nicht was mit all den Toten passiert ist.
Vielleicht wurden sie in Massengräbern geworfen, vielleicht wurden sie ausgeplündert und liegengelassen und später mit den Trümmern verarbeitet. Vielleicht ziert die Erkennungsmarke meines Opas irgendeine Sammlung.

Soll ich danach suchen????
Nein.

Der zweite Mann meiner Oma, den ich eigentlich als Opa wahrgenommen habe, starb in den 60ern. Auch sein Grab ist schon verschwunden.
Das ist normal und niemand fragt da nach.

Ich habe noch eine Anfrage an den kirchlichen Suchdienst laufen und wenn mir danach ist, dann stelle ich auch noch eine Anfrage an die WASt zu Franz Burghardt. Aber das ist dann nur noch um Lücken zu füllen.


Grüße

Balbina
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  #20  
Alt 07.08.2014, 17:44
maksimlushv maksimlushv ist offline
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Gluten tag. Ich komme aus Russland. Also ich entschuldige mich für die nicht sprechen Deutsch. Die Frage der Sommer 1942 Schlacht des Jahres im Tim zu studieren. Benötigen Sie Informationen über 95 Infanterie-Division. Sag mir bitte, wo kann ich nachlesen, das Buch Karl Knoblauch: Kampf und Untergang der 95. Infanteriedivision. Die russischen Seiten dieses Buches ist nicht. Wenn du kannst, gib einen Link zu dem Buch Leser-Buch-Namen. Die Buchhandlung ist nicht notwendig, sich auf sechs Monate zu gehen, wird es ein Orel. Auch werde ich dankbar für Informationen über die Kämpfe auf dem Fluss mit Tim. Vielen Dank. Sie können mich an maksimlushv@rambler.ru schreiben.
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