#11  
Alt 12.11.2020, 21:43
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Zitat:
Zitat von Xylander Beitrag anzeigen
Der wikipedia-Artikel suggeriert fälschliche Infos, denn hiernach setzt sich Papier eigentlich erst zwei Jahrhunderte später durch:
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Viele Grüße
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  #12  
Alt 12.11.2020, 22:01
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Also vor 1760 gab es bereits vereinzelt "Papiertapeten", die aber nicht wie heute, aus Zelluslose-Papier bestanden, sondern aus Leinen- oder Baumwoll-Papier.
Soweit also betreff meines Denkfehlers oben zum Jahr 1760.


Desweiteren gab es Tapeten aus "Wachstuch":
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Geändert von Anna Sara Weingart (12.11.2020 um 22:08 Uhr)
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  #13  
Alt 12.11.2020, 22:30
Xylander Xylander ist offline männlich
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Hallo ASW,
auch Leinen und Baumwolle als Pflanzenfasern bestehen z.T. aus Zellulose. Ebenso die Hadern (Alttextilien) als schon seit dem 14. JH bekannter Rohstoff für Hadernpapiere. Mechanisch erzeugter Holzschliff und chemisch erzeugter Zellstoff kamen erst im 19. JH hinzu. Es stimmt naürlich, dadurch wurden Papiere billiger.

Viele Grüße
Xylander
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  #14  
Alt 12.11.2020, 22:59
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist offline
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Ja richtig, danke für die Korrektur.
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  #15  
Alt 13.11.2020, 10:55
Benutzerbild von Edda
Edda Edda ist offline weiblich
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Vielen Dank für die vielen Antworten.

Der Beruf ist mir hier zum ersten Mal untergekommen und wollte wissen ob schon jemand mal drübergestolpert ist.
Fasse ich alles zusammen, war ein Tapezierer zu der Zeit ein "Raumausstatter". Tapeten in unserem Sinne waren noch nicht in. Wer Geld hatte, hat die Räume mit Stoffbahnen bzw Gobelins geschmückt, auch bemalte Lederverkleidungen für die Wände gab es. Ausserdem hat der Tapezierer auch Möbel mit Stoff oder Leder bepolstert. Sattler und Riemer haben sich wohl mit den Tapezierern zu einer Zunft vereinigt.
Nun habe ich eine ungefähre Vorstellung was der nette Herr so in den Goslarern Häusern verschönert hat.

lg Edda
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