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  #1  
Alt 12.02.2020, 08:29
Monika Holl Monika Holl ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 14.03.2007
Beiträge: 764
Standard DNA-Test / welcher?

Hallo,

ich hatte mich bisher nicht zu einem DNA-Test entscheiden können, werde dies jetzt aber doch machen, da bei meiner Hauptlinie mein Urgroßvater sowie sein Bruder unehelich geboren (*1857 legitimiert 1858/*1860 legitimiert 1858 lt. KB) wurden.

Der Name des Vater (mein Ururgroßvater) der beiden Kinder ist bekannt - aber da es davon einige gibt - keine Chance diesen zu finden - suche schon seeehr lange.

Ich habe schon etwas recherchiert. Bei Ancestry wird nur der autosomale Test durchgeführt - ist dieser ausreichend um den Ururgroßvater einzugrenzen? Liegt ja noch nicht ganz so weit zurück.

Oder noch zusätzlich der y-DNA Test (müsste meinen Bruder überreden)?

Es ist mir bewusst, dass nur der DNA-Test nicht ausreichend ist. Aber ich habe alles, was möglich ist diesen zu finden, ausgeschöpft.

Vielen Dank für Eure Hilfe/Anregungen
Monika
  #2  
Alt 12.02.2020, 09:00
OliverS OliverS ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.07.2014
Ort: Süddeutschland
Beiträge: 2.493
Standard

Ich abe auch mit Ancestry gestartet - ja - für den Anfang sag ich, denn du kannst da dann die Rohdaten runterladen (da ist auch Y und X drin!) und dann bei
gedmatch.com
ftdna.com
myheritage.de
hochladen und somit mit einem Test die Platformen alle nutzen.
Nicht 100% aber für mich klappt das bisher ganz gut, wenn du alle 100% abdecken möchtest musst eh alle einzeln machen und zahlen. Braucht keiner meine ich.

Mit den Rohdaten (eines männlichen Test) kannst du dann bei https://ytree.morleydna.com die Y auslesen lassen vom Vater, und bei https://dna.jameslick.com/mthap/ die mT. Du als Frau hast 2x X denn Y gibt der Vater nur an den/die Sohn/Söhne weiter.

Mir hat es für den Anfang und das Kennenlernen der Daten und wie man mit arbeitet gut weitergeholfen.
Nach einiger Zeit kannst du sehen, ob du weiter gehen möchtest und dann den Y von einer anderen Anbieter machen.

Somit hast was du brauchst.
__________________
Dauersuche:

1) Frau ?? verwitwerte Wiechert, zwischen 1845 und 1852 neu verheiratete Springer, wohnhaft 1852 in Leysuhnen/Leisuhn
2) Geselle, geboren ca 1802, Schäfer in/aus Kiewitz bei Schwerin a.d. Warthe und seine Frau Henkel

Geändert von OliverS (12.02.2020 um 17:24 Uhr)
  #3  
Alt 12.02.2020, 16:06
Monika Holl Monika Holl ist offline
Erfahrener Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 14.03.2007
Beiträge: 764
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Hallo Oliver,

super - vielen Dank, das hilft mir.

Grüße
  #4  
Alt 12.02.2020, 17:23
OliverS OliverS ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 27.07.2014
Ort: Süddeutschland
Beiträge: 2.493
Standard

Wobei du ja 2x X hast! Du brauchst für die Vaterlinie also noch ein männlichen DNA Test.
Denn von Vater zu Tochter gibt es X von Vater zu Sohn gibt es Y.
Y wird nur von Mann zu Mann weitergegeben.
*hab es oben ergänzt*
__________________
Dauersuche:

1) Frau ?? verwitwerte Wiechert, zwischen 1845 und 1852 neu verheiratete Springer, wohnhaft 1852 in Leysuhnen/Leisuhn
2) Geselle, geboren ca 1802, Schäfer in/aus Kiewitz bei Schwerin a.d. Warthe und seine Frau Henkel

Geändert von OliverS (12.02.2020 um 17:24 Uhr)
  #5  
Alt 13.02.2020, 07:54
Benutzerbild von Karla Hari
Karla Hari Karla Hari ist offline
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Beiträge: 4.985
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hola,


ich kenn mich nicht wirklich aus mit DNA-Tests, aber wenn es mehrere Kandidaten für den möglichen Ururgroßvater gibt, nutzt dir eine Analyse deiner DNA wenig. Du musst von den Nachkommen der möglichen Ururgroßväter auch DNA-Analysen bekommen, um den Abgleich machen zu können. Und dann darf da auch kein Kuckuckskind dabei sein, was alles wieder durcheinander bringen würde.
__________________
Lebe lang und in Frieden
KarlaHari
  #6  
Alt 13.02.2020, 08:22
Benutzerbild von consanguineus
consanguineus consanguineus ist gerade online männlich
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Registriert seit: 15.05.2018
Ort: Harz
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Zitat:
Zitat von Karla Hari Beitrag anzeigen
Und dann darf da auch kein Kuckuckskind dabei sein, was alles wieder durcheinander bringen würde.
Die Garantie, daß kein Kuckuckskind dabei ist hast Du aber nie, ob mit DNA-Test oder ohne. Insofern könnte man sich das ganze Ahnenforschungshobby eigentlich komplett sparen. Es geht nur mit viel Optimismus und Vertrauen.
__________________
Suche:

Johann Heinrich Jonas ANDRAE, Pastor, * 1796 in Kutzleben
Johann Heinrich CLEVE, Hofmeister auf der Domäne Bornhausen, * um 1775
Andreas HEINRICH: Bürger und Zimmermeister in Querfurt, * um 1770
Anton BLANKE, Halbspänner in Klein Rhüden, * um 1750
Johann Heinrich MAASBERG, Müllermeister, Kaufmann und Brinksitzer in Söhlde, * 1725
Dorothea v. NETTELHORST a. d. H. Kapsehden, * um 1600
  #7  
Alt 13.02.2020, 09:31
Scherfer Scherfer ist offline
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Registriert seit: 25.02.2016
Beiträge: 1.475
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Zitat:
Zitat von consanguineus Beitrag anzeigen
Die Garantie, daß kein Kuckuckskind dabei ist hast Du aber nie, ob mit DNA-Test oder ohne. Insofern könnte man sich das ganze Ahnenforschungshobby eigentlich komplett sparen. Es geht nur mit viel Optimismus und Vertrauen.
Das stimmt so, aber man könnte es auch noch ganz anders formulieren: Eine Chance, Kuckuckskinder nachzuweisen, hat man überhaupt nur mit Hilfe der DNA-Genealogie! Denn wenn man mehrere DNA-Matches mit Nachfahren eines anderen, bisher unbekannten Vorfahren findet, dann ist das schon ein sehr gutes Indiz.

Karla Hari: Wenn Du (wie Du selbst schreibst) nicht wirklich Ahnung von der Materie hast, auf welcher Grundlage erlaubst Du Dir dann ein Urteil wie "nutzt Dir wenig"? Es stimmt schon, dass man Aussagen nur treffen kann, wenn man auch einigermaßen nahe Verwandte mit eigenem DNA-Test in der Datenbank findet. Das ist aber per Zufall schon gut möglich und je mehr Plattformen man nutzt (wie von Oliver beschrieben), um so größer ist die Chance dafür!

Der y-DNA-Test ist ein Spezialtest, der nur dann eine Antwort bringen kann, wenn weitere männliche Nachkommen des selben männlichen gemeinsamen Vorfahren mit Abstammung über die direkte männliche Linie den Test auch machen. Die Chance, irgendeinen Nachfahren eines Vorfahren zu finden, egal über welche Abstammungslinie und egal welchen Geschlechts (wie beim autosomalen DNA-Test), ist rechnerisch mit jeder Generation doppelt so groß. Mal abgesehen vom wesentlich niedrigeren Preis autosomaler Tests, der auch zu höheren Zahlen von Testern in der jeweiligen Datenbank führt. Deshalb ganz klare Antwort auf Deine Frage: Erst einmal einen autosomalen DNA-Test machen und auf möglichst vielen Plattformen inkl. Gedmatch nach Überinstimmungen suchen.

Außerdem: Immer einen Baum mit den bekannten Vorfahren und nahen Verwandten mit hochladen, damit man überhaupt eine mögliche Verwandtschaft verifizieren kann.

Und wenn bereits eine DNA-Übereinstimmung bekannt ist, bei dieser unbedingt auch die geteilten Übereinstimmungen ("shared matches") prüfen!

Viel Erfolg!

Geändert von Scherfer (13.02.2020 um 10:00 Uhr)
  #8  
Alt 13.02.2020, 11:09
Monika Holl Monika Holl ist offline
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Registriert seit: 14.03.2007
Beiträge: 764
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Hallo an Alle,

vielen Dank für Eure Antworten.

Grüße
  #9  
Alt 14.02.2020, 18:30
Benutzerbild von Karla Hari
Karla Hari Karla Hari ist offline
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Registriert seit: 19.11.2014
Beiträge: 4.985
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Na, gut, dann klärt mich doch auf, wie man Verwandschaft mit jemanden nachweisen kann, wenn keiner dessen Nachkommen seine DNA zur Verfügung stellt.
Ich will ja nicht dumm sterben.
__________________
Lebe lang und in Frieden
KarlaHari
  #10  
Alt 14.02.2020, 19:19
Scherfer Scherfer ist offline
Erfahrener Benutzer
 
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Beiträge: 1.475
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Mit DNA-Tesergebnissen von Nachfahren
- der Schwester/des Bruders des unbekannten Ururgroßvaters
- der Cousins/Kusinen des Ururgroßvaters
- der Geschwister des Vaters/der Mutter des Ururgroßvaters
- etc. pp.
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