#1  
Alt 27.05.2020, 17:45
ahnenNutzer89 ahnenNutzer89 ist offline
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Standard Gramps: Umgang mit Quellen

Hallo zusammen,


ich bin relativ neu in der Familienforschung. Alles Alte an mich zu reißen und Fragen zu stellen, mache ich zwar schon länger, aber dezidiert mich mit Archiven und Standesämtern auseinanderzusetzen, mache ich, Corona sei Dank, erst seit kurzem.


Als Software nutze ich Gramps. Soweit funktioniert alles gut. Allerdings habe ich die Quellenverwaltung noch nicht ganz durchschaut. Dazu einige Fragen:


Ich habe eine Geburtsurkunde. Diese möchte ich als Quelle anlegen. Als Titel könnte ich etwas wie "Geburtsurkunde <Person>" nutzen (Vorschläge für ein gutes Benennungssystem?). Autor? "Standesamt <Ort>"? Pub.-Info? Keine Ahnung was damit gemeint ist. Abkürzung? Ebenso keine Ahnung. Unter Galerie füge ich noch einen Scan der Urkunde hinzu und verknüpfe ggf. die Urkunde mit einem Aufbewahrungsort.


Im nächsten Schritt verknüpfe ich die Quelle mit Ereignis Geburt der entsprechenden Person. Rufe ich das entsprechende Ereignis auf, dann sehe ich die Quelle und unter Galerie auch den entsprechenden Scan.

Rufe ich allerdings die Person auf, dann ist Quelle und Galerie leer. Das finde ich doof, denn ich würde erwarten, dass ich alle mit der Person in Verbindung stehenden Quellen und Medien angezeigt bekommen würde, sozusagen auf einen Blick. Es ist doch umständlich erst wieder die einzelnen Events öffnen zu müssen. Bedeutet das, dass ich die Quelle einmal der Person und einmal dem Ereignis zuordnen muss?


Vielen Dank für eure Hilfe.


Grüße
Christoph
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  #2  
Alt 27.05.2020, 19:05
Benutzerbild von OlliL
OlliL OlliL ist offline männlich
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Hallo Christoph,


es gibt Quellen - das ist sowas wie "Kirchenbuch Musterstadt, 1740-1853". Das ist das Stück Buch was man in die Hand nehmen kann. Ein Standesamtregister "Geburtsregister 1954, Band 1", ein Kirchenbuch, ein Adressbuch, ein Brief... Quasi das "Gesamtwerk".
Eine Quelle bekommt bei mir unter Galerie ein Foto des Buchdeckels oder sowas


Dazu gibt es dann Fundstellen - z.B. "Seite 31" oder "Registernummer 5/1987".
Die Fundstelle enthällt dann eine Kopie der Seite aus dem Buch - oder eine Abschrift wenn keine Kopie vorhanden.



Eine Geburtsurkunde erreicht für mich nicht die Qualität einer eigenen Quelle. Es ist viel mehr eine "Abschrift" einer Registereintragung eines Standesamtbuches.


Dazu gibt es dann noch Aufbewahrungsorte - da kann man dann z.B. Archive oder Bibliotheken mit der Quelle verknüpfen - also wo liegt das echte Buch, oder wo ein Mikrofilm davon usw....


Die Fundstelle wird dann mit dem jeweiligen Ereignis verknüpft. Es geht doch gerade darum zu erkennen wie man auf den 17.03.1760 als Todesdatum kam.... Personen haben bei mir keine verknüpfte Quellen. Allle Fundstellen die ich habe, enthalten Informationen die ich explizit erfasse. - Dazu dann die Fundstelle.

Geändert von OlliL (27.05.2020 um 19:32 Uhr)
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