#1  
Alt 10.09.2020, 23:38
hhb55 hhb55 ist offline männlich
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Standard Familie Bletsch - ...und kein Ende!

Guten Abend!

Ich starte die Schlußszenen meines laufenden Themas noch einmal neu weil das Thema wohl zu umfangreich wurde und etliche Sprünge aufwies!



Die Familie Bletsch läßt mir noch keine Ruhe!

Ich habe vor einigen Tagen ein Gespräch mit einer Zeitzeugin gehabt. Sie konnte sich an viele Details aus der Zeit von 1947 bis 1952 erinnern! Frau Bletsch hat mit ihren Kindern einige Jahre gemeinsam mit Ihr am Tisch gesessen, der ältere Sohn ging hier in Bocholt zur Schule, Sonntags besuchte Familie Bletsch die evangelische Kirche und der Pfarrer besorgte Ihnen schließlich eine eigene Wohnung.
Frau Bletsch (geb. Gruschke) hatte Kontakt zu Ihrem Bruder in Amerika aufgenommen und dann kamen regelmäßig große Pakete aus Amerika.

Dann gab es überraschende Neuigkeiten (die ich zunächst als extrem unwahrscheinlich angesehen habe!!!) Kurt Bletsch soll während des Krieges hier im Haus untergebracht gewesen sein und seine Frau hat ihn seinerzeit besucht. Das ganze Bataillon soll in Bocholt gewesen sein und die Soldaten waren (teilweise) in Familien untergebracht. Jetzt bin ich im Zusammenhang mit einer Person aus der Familie, die im Krieg hier umgekommen ist, bei „Gräbersuche online“ auf folgenden Text gestoßen:
1940 ab Mai: die ersten Gefangenen von der Westfront kamen an; zuerst Holländer, dann Belgier, weiter Franzosen, Engländer u.a. Im Oktober vorübergehende Einquartierung deutscher Truppen
(6. Kompanie, II. Bataillon, Infanterie-Regiment 626).

Möglicherweise waren Kurt Bletsch (und seine Frau) tatsächlich schon einmal hier!

War Kurt Bletsch vielleicht bei diesem Bataillon zunächst im Westen und dann bis 1944 im Osten?

Bis bald

Hans-Hermann
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  #2  
Alt 11.09.2020, 02:38
Basil Basil ist offline männlich
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Standard

Moin,

das Infanterie-Regiment 626 wurde nach der Aufstellung im Februar 1940 zur Grenzsicherung am Oberrhein und als Besatzungstruppe im Elsass eingesetzt. Im August 1940 wurden aus dem Regiment die Heimatwach-Bataillone I./626 in Recklinghausen und II./626 in Königswinter gebildet. Am 1.1.1941 wurden die Bataillone umbenannt, II./626 wurde zum Landesschützen-Bataillon 479. 1941 Kriegsgefangenenbewachung in Groß-Hesepe, 1942 in Bocholt, 1943 in Dinslaken, 1944 in Dortmund-Berghofen. Nicht auszuschließen, dass die Kompanie 6./626 schon im Oktober 1940 in Bocholt war. Im Osten war das Bataillon nicht.

Ich habe das Thema nicht komplett verfolgt. Wenn die Geburtsdaten von Kurt Bletsch bekannt sind, wäre eine Anfrage beim Bundesarchiv in Berlin sinnvoll.

Gruß
Basil
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