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  #11  
Alt 21.08.2017, 23:32
Kasstor Kasstor ist offline männlich
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Hallo,

also bei familysearch steht für den 1869 geborenen Ludwig Ludes als Sterbedatum der 11.2.1945. Ehefrau danach eine Elisabetha, geb. Hess.
Geburts- und Sterbeort Bruchmühlbach.
Und für die Elisabeth das Sterbedatum 21.10.1947.

Frdl. Grüße

Thomas
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FN Pein (Quickborn vor 1830), FN Hinsch (Poppenbüttel, Schenefeld), FN Holle (Hamburg, Lüchow?), FN Ludwig/Niesel (Frankenstein/Habelschwerdt) FN Tönnies (Meelva bei Karuse-Estland, später Hamburg), FN Lindloff (Altona, Lüneburg, Uelzen)
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  #12  
Alt 21.08.2017, 23:32
Benutzerbild von scheuck
scheuck scheuck ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von Andrea1383 Beitrag anzeigen
Ich gehe nicht davon aus, dass dort tatsächlich das Grab ist, sondern eher, dass der Grabstein nach Ablauf des Grabes dorthin gebracht wurde.
Hallo,

hm, dass jemand einen Grabstein von einem "abgelaufenen" Grab irgendwo hinschleppt, kann ich mir nicht so wirklich vorstellen. - Ich habe innerhalb der Verwandtschaft inzwischen viel Mal erlebt, dass ein Grab eingeebnet wurde, da haben wir uns um den Stein in keinem Fall gekümmert (ich kenne auch niemanden, der das jemals getan hat).

Hast Du nur diesen einen Grabstein entdeckt? - Ich denke da an die Möglichkeit der Bestattung auf eigenem Grund und Boden; ich kenne jemanden, der am Rande einer Großstadt lebt und auch heute noch das Recht hat, sich (wie Eltern und Großeltern) auf dem eigenen Grundstück beerdigen zu lassen.
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Herzliche Grüße,
Scheuck
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  #13  
Alt 21.08.2017, 23:34
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Svenja Svenja ist offline weiblich
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Hallo

Wie ich sehe taucht Ludwig Ludes aus Bruchmühlbach in den bayerischen Verlustlisten auf, also existiert ziemlich sicher auch ein Eintrag in den bayerischen Kriegsstammrollen (einsehbar bei ancestry). Allerdings stimmt das Geburtsdatum in der Verlustliste nicht mit demjenigen auf dem Grabstein überein.

Habe gerade die Antwort von Kasstor gelesen, dadurch ist jetzt definitiv klar, dass die beiden Ludwig Ludes nicht identisch sein können, da der andere ja während des 1. Weltkrieges gefallen ist.

Gruss
Svenja
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Geändert von Svenja (21.08.2017 um 23:37 Uhr)
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  #14  
Alt 21.08.2017, 23:37
Kasstor Kasstor ist offline männlich
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Der Sohn Otto, geb 24.7.1918, ist am 11.2.1942 vor Leningrad gefallen.

Elisabetha Sophia Hess ist in Mohrmühle, Waldmohr geboren.

Thomas
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Geändert von Kasstor (21.08.2017 um 23:48 Uhr)
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  #15  
Alt 22.08.2017, 01:18
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Zitat:
Zitat von scheuck Beitrag anzeigen
da haben wir uns um den Stein in keinem Fall gekümmert (ich kenne auch niemanden, der das jemals getan hat).
ich schon:

meine großeltern hatten den grabstein meiner ururoma im garten,
den hab ich noch fotografiert bevor das haus nach dem tod meiner oma verkauft wurde.

ist also möglich.

grüße aus owl
anja
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Vom Standpunkt der Jugend aus gesehen
ist das Leben eine unendlich lange Zukunft.
Vom Standpunkt des Alters aus
eine sehr kurze Vergangenheit.
Arthur Schopenhauer, 1788 - 1860, dt. Philosoph
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  #16  
Alt 22.08.2017, 09:29
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Wieder was dazugelernt !
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Herzliche Grüße,
Scheuck
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  #17  
Alt 22.08.2017, 10:31
Andrea1383 Andrea1383 ist offline
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Zitat:
Zitat von scheuck Beitrag anzeigen
Hallo,

hm, dass jemand einen Grabstein von einem "abgelaufenen" Grab irgendwo hinschleppt, kann ich mir nicht so wirklich vorstellen. -
Die Käufer vom Haus meines Opas fanden bei Gartenarbeiten auf einmal einen Grabstein und gruselten sich doch arg.
Sie waren sehr erleichtert zu höhren, dass das der Grabstein vom aufgelösten Grab meiner Ur-Ur-Oma ist, deshalb die Idee.
Der Grabstein sieht auch so aus, als hätte er mal gestanden und wäre erst später gelegt worden.

Zitat:
Zitat von Kasstor Beitrag anzeigen
Hallo,

also bei familysearch steht für den 1869 geborenen Ludwig Ludes als Sterbedatum der 11.2.1945. Ehefrau danach eine Elisabetha, geb. Hess.
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Frdl. Grüße

Thomas
Also das passt ja fast haargenau mit meinen Daten überein, lediglich jeweils statt einer eins, eine vier.
Wäre ich die Einzige, die dort war, würde ich sagen, ich habe mich verguckt, aber es haben noch mehrere die Zahlen genau so abgelesen.
Da sie aber auch in einer älteren Schreibweise waren, ist die vier vielleicht einfach tatsächlich so verwittert, dass sie von allen als eins gelesen wurde.

Zitat:
Zitat von Kasstor Beitrag anzeigen
Der Sohn Otto, geb 24.7.1918, ist am 11.2.1942 vor Leningrad gefallen.
Wenn das stimmt, dann hätte Elisabeth ja erst mit 43Jahren ein Kind bekommen?
Kann das sein? Grade zur damaligen Zeit scheint mir das unwahrscheinlich, auch wenn der Name Otto widerum zum Grabstein passt.


Ich danke euch allen für die Mühe, das hilft mir jedenfalls schon extrem weiter!
Wenn außer Otto sonst keine Kinder da waren, muss das Grundstück einem anderen Verwandten gehört haben, ich schätze mal mein nächster Weg führt mich dann zum Grundbuchamt.

Geändert von Andrea1383 (22.08.2017 um 10:52 Uhr)
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  #18  
Alt 22.08.2017, 11:06
Kasstor Kasstor ist offline männlich
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Hallo,

es gab noch weitere früh verstorbene Kinder:

einen Otto Ludwig */+ 1904 und eine Elisabetha */+ 1920

Eltern des Ludwig waren Peter L + 1899 und Katharina geb Huwer/Huber
+ 1912

Thomas
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  #19  
Alt 22.08.2017, 11:57
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Hallo,

hier die Kriegsstammrolle des Ludwig Ludes:

https://www.ancestry.de/interactive/...&usePUBJs=true


MfG
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  #20  
Alt 22.08.2017, 12:09
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Zitat:
Zitat von scheuck Beitrag anzeigen
Hallo,

hm, dass jemand einen Grabstein von einem "abgelaufenen" Grab irgendwo hinschleppt, kann ich mir nicht so wirklich vorstellen. - Ich habe innerhalb der Verwandtschaft inzwischen viel Mal erlebt, dass ein Grab eingeebnet wurde, da haben wir uns um den Stein in keinem Fall gekümmert (ich kenne auch niemanden, der das jemals getan hat).

Hast Du nur diesen einen Grabstein entdeckt? - Ich denke da an die Möglichkeit der Bestattung auf eigenem Grund und Boden; ich kenne jemanden, der am Rande einer Großstadt lebt und auch heute noch das Recht hat, sich (wie Eltern und Großeltern) auf dem eigenen Grundstück beerdigen zu lassen.
Hallo,

wir im Norden von Berlin haben das mit dem Grabstein meiner Urgroßmutter und ihres Bruder durchaus getan. Dieser steht seit 2002 auf dem Grundstück meiner Eltern an einer ruhigen Stelle - seit der Friedhof eingeebnet wurde.
Also eine durchaus mögliche Annahme!
__________________
Viele Grüße,
Christoph

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