Zurück   Ahnenforschung.Net Forum > Allgemeine Diskussionsforen > Genealogie-Forum Allgemeines
Hier klicken, falls Sie Ihr Kennwort vergessen haben.

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
  #1  
Alt 15.03.2014, 14:45
Eand Eand ist offline weiblich
Benutzer
 
Registriert seit: 10.03.2014
Ort: Bremen
Beiträge: 7
Standard Hat jemand eine Liste von Fragen die man die Großeltern/Eltern fragen soll?

Hallo!

Ich brauche diese Liste nicht für mich, sondern für meinen Onkel, der sich nicht mit der Ahnenforschung auskennt, aber seine Eltern interviewen möchte, bevor sie sterben.

In Englisch gibt es mehrere einfache Listen, von ungefähr 20 Fragen die man stellen kann, z.B. Wo bist du geboren, wie hießen deine Großeltern usw. Gibt es auch so eine Liste in Deutsch? Die ich ausdrucken kann, und dann zu einem Nichtwissen-der geben kann, um damit Fragen zu stellen?


Danke im Vorraus,
E
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 15.03.2014, 15:16
Benutzerbild von Mats
Mats Mats ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 03.01.2009
Ort: Bückeburg
Beiträge: 3.404
Standard

Hallo Eand,

hier und da sind ein paar interessante Anregungen zu diesem Thema.

Ich würde vermutlich je nach Gesundheit und Fitness des zu Befragenden auch mit den Fotos anfangen. Dabei würde ich Fragen stellen wie eben zur Kindheit, Schulzeit, einfach um die Person zum Plaudern zu animieren. Dabei würde ich ein Diktiergerät laufen lassen. Das würde ich ab und zu wiederholen.

Grüße aus OWL
Anja
__________________
Es gibt nur 2 Tage im Jahr, an denen man so gar nichts tun kann:
der eine heißt gestern, der andere heißt morgen,
also ist heute der richtige Tag
um zu lieben, zu handeln, zu glauben und vor allem zu leben.
Dalai Lama
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 15.03.2014, 15:46
Ruhland Ruhland ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 11.11.2012
Beiträge: 212
Standard

Ich habe vor allem Fotos mit meinen Großeltern besprochen und dann Fotoalben zusammengestellt, damit der Nachwelt erhalten bleibt wer darauf zu sehen ist und da kommt man schnell ins Gespräch. Ich hab das Glück zumindest meine Großeltern mütterlicherseits im Haus zu haben da kann ich auch schneller was Fragen. Am wichtigsten waren mir Namen und Daten, auch wenn diese nur einen Zeitraum betreffen, das erleichtert die Suche in Kirchenbüchern ect. In der nächsten Stufe habe ich entferntere Verwandte gemeinsam mit meinen Großeltern besucht vor allem Cousins und Cousinen die sind z.T. noch älter und können noch mehr wissen oder haben noch weitere Urkunden aufgehoben oder besitzen Fotos die wir nicht haben. Mit meinem Opa bin ich auch in seine alte heimat Schlesien gefahren, bei solchen Ausflügen erzählen sie dann meist auch viel.
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 15.03.2014, 16:15
Benutzerbild von Xtine
Xtine Xtine ist offline weiblich
Administrator
 
Registriert seit: 16.07.2006
Ort: z' Minga [Mail: chatty1@gmx.de]
Beiträge: 23.356
Standard

Hallo Eand,

ich würde auch mit einem alten Fotoalbum anfangen und fragen, wer das auf den Fotos so ist.
Und ganz wichtig (wenn Du darfst), es auch gleich auf die jeweiligen Fotos hinten draufschreiben!
__________________
Viele Grüße .................................. .
Christine
.. .............
Wer sich das Alte noch einmal vor Augen führt, um das Neue zu erkennen, der kann anderen ein Lehrer sein.
(Konfuzius)

Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 15.03.2014, 18:07
Inge G Inge G ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.12.2012
Ort: Hamburg
Beiträge: 253
Standard Hat jemand eine Liste von Fragen die man die Großeltern/Eltern fragen soll?

Fotos finde ich sehr wichtig. Sie machen die Ahnenforschung lebendig. Leider haben viele durch den Krieg auch ihre Fotos verloren oder haben eher andere Dinge mitgenommen. Für mich stelle ich heute fest, dass ich häufig nichts auf die Rückseite geschrieben habe. Gottlob jedoch meine Mutter und auch mein Vater. Daher kann ich heute einiges anhand der Bilder nachvollziehen, auch aus meiner Kinderzeit. Fragen entstehen erst häufig durch Fotos. Nur unter einer Zahl kann man sich nicht viel vorstellen. Wenn man aber den Menschen sieht, und teilweise Ähnlichkeiten in der Familie entdeckt, ist es sehr interessant. Und heute weiß ich, dass ich nicht genug gefragt habe. Das stellt man erst dann fest, wenn die Frage auftaucht. "Warum bist Du umgezogen, mit welchem Schiff bist Du gereist. Was ist aus Deinen Mitstreitern geworden und und und". Und wie alt warst Du auf diesem Bild, wie habt Ihr Euch kennengelernt. Wie war das Berufsleben". Bei Frauen damals ja noch weniger. Obwohl, eine Großmutter und meine Mutter hatten Arbeit. Die andere war berufslos. Und schade ist es natürlich auch, dass das Foto im allgemeinen ja noch nicht sooo alt ist. Und wer hatte schon die gemalten Ahnen an den Wänden? Unsere Familie nicht.

LG Inge G
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 16.03.2014, 09:24
Inge G Inge G ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 05.12.2012
Ort: Hamburg
Beiträge: 253
Standard

"Ich brauche diese Liste nicht für mich, sondern für meinen Onkel, der sich nicht mit der Ahnenforschung auskennt, aber seine Eltern interviewen möchte, bevor sie sterben".

Hallo Eand,
Ganz verstehe ich Dein Problem nicht. Wenn es diese Liste in deutscher Sprache nicht geben sollte, kann man sie doch selbst erstellen. Und die Fragen sind dann ja auch persönlicher, was ich vorziehen würde. Hier sind bereits einige Vorschläge gemacht worden. Und wenn es die Liste in englischer Sprache z.B. gibt, braucht man sie doch nur in etwa zu übersetzen. Und falls Du kein Englisch kannst, und Du stellst hier einen Link rein, ist Dir bestimmt jemand behilflich. Jedenfalls sind die Lebensdaten, die Wohnorte, Straßennamen und Nrn., die Namen der Kinder, der Geschwister, der Großeltern, der Urgroßeltern (da wird es schwierig) deren Daten, die Berufe wichtig. Sonst kann man ja keine Ahnenforschung betreiben. Mit irgendeinem Namen und einem Datum fängt man ja meistens an. Und man fängt meistens bei sich selbst an und geht dann zurück. In diesem Fall ab seinen Eltern, da er ihnen ja die Fragen stellen will. Oder er stellt noch Fragen aus seiner Kindheit. Oder er nimmt sich einige Fotos vor und lässt sie sich erklären. Ich denke, mit all den Tipps hier kannst Du schon etwas anfangen oder er. Ich habe vor 2 Jahren auch mal bei Null angefangen, aber irgendeine Vorstellung von Ahnenforschung hat man doch eigentlich. Und der Phantasie sind doch keine Grenzen gesetzt :-). Ich wünsche gutes Gelingen.
Gruß
Inge G
Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 16.03.2014, 14:47
DaBroMfld DaBroMfld ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.07.2012
Ort: Marienfeld
Beiträge: 119
Standard

Hoffe, dass es nicht als Werbung verstanden wird, aber es gibt sogar ein Buch zum Ausfüllen dazu: http://www.amazon.de/Erzähl-mir-dein...dp/3789393231/.

Gruß
DaBroMfld
Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 16.03.2014, 15:25
Eand Eand ist offline weiblich
Benutzer
Themenstarter
 
Registriert seit: 10.03.2014
Ort: Bremen
Beiträge: 7
Standard

Hallo alle!

Danke für die super Hinweise- Ich habe mit mehreren von den Links eine ausführliche Liste erstellt und weitergegeben. Auch mit Anweisungen, dass man am Besten mit Fotos anfängt.

Auch zur Aufklärung der Frage: Ich bin in der Familie die "neue" Familienforscherin und arbeite jetzt seit einem Jahr an Urkunden finden, Geschichten einsammeln, usw. Das hat auch in anderen Mitgliedern der Familie die Interesse geweckt, einen Stammbaum zu haben, doch die haben nicht so wie ich das brennende Interesse oder genug Zeit es alles durchzuziehen. Ich wollte also diese Mitgleider einen simplen Einstiegspunkt geben wo ich nicht persönlich dabei sein muss, nähmlich eine Interviewvorlage.
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 17.03.2014, 17:38
Niene Niene ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.11.2013
Beiträge: 186
Standard

Man muss manchmal sehr vorsichtig sein mit Fragen. Für mich war es ein Tabu nach meinem Opa zu fragen, darüber wurde nie geredet und sollte nie geredet werden. Ich wusste bis vor ca. 4 Monaten nicht einmal wann mein Opa geboren und gestorben ist. Selbst mein Vati nicht, der damals 5 Jahre alt war.
Man hätte mir wohl die Liste um die Ohren gehauen. Leider wurde das auch nie zu Schulzeiten behandelt sodass man einen Vorwand gehabt hätte.
Meine Oma hat zum Beispiel alles meinen Opa betreffend vernichtet. Selbst die Fotos von meinem Vati.

Ich habe zwei Fotos von meinem Opa und ein Foto wo mein Vati 16 ist. Alles davor wurde vernichtet samt Familienbuch.

Auch was erzählt wird von den Personen selbst und im Umkreis ist nicht immer die Wahrheit.
Mein Opa wurde von allen Seiten schlecht gemacht und jetzt wo man die Wahrheit weiß auf Grund von Akten ist die Wahrheit eigentlich genau andersherum wie das was erzählt wurde und man hat sich vielleicht in den Personen, auf deren Seite man immer stand, ganz arg getäuscht so weh es auch tut.

LG
Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 17.03.2014, 17:55
uwe-tbb uwe-tbb ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 06.07.2010
Ort: Tauberbischofsheim
Beiträge: 2.512
Standard

Einfach alles fragen was interessiert - Listen braucht man dazu keine. Ich habe meine Uroma, meine Oma und andere Verandte über alltägliche Sachen befragt. In der Familiengeschichte ist eigentlich alles interessant. Die Omas und Opas können ja manchmal auch noch von ihren Omas und Opas erzählen und von der Kindheit. Viele Familiengeschichten werden ja überliefert. Ich habe vor einigen Jahren als meine Uroma und meine Oma noch lebten viel gefragt und hab Einiges davon aufgeschrieben.
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Stichworte
interview , liste

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 11:55 Uhr.