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  #1  
Alt 06.04.2020, 12:33
Tiemann89 Tiemann89 ist offline weiblich
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Registriert seit: 06.12.2018
Ort: Bonn
Beiträge: 17
Standard Lesehilfe Feldpost 1943-44

Quelle bzw. Art des Textes: Brief Felpost
Jahr, aus dem der Text stammt: ca. 1943-1944
Ort und Gegend der Text-Herkunft: Rheinland
Namen um die es sich handeln sollte: Hans Tiemann, Katharina Marx, Albert Tiemann


Guten Tag,
ich habe mich mal wieder an das Lesen von Feldpostbriefen aus meiner Familie gemacht, es klappt mittlerweile schon deutlich besser, allerdings komme ich bei manchen Wörtern nicht weiter. Darum bitte ich nochmal um eure Hilfe.

Vielen Dank und Gesundheit


Polen 21.9 oder 4.?

1 Liebe Mutter,
2 da ich jetzt Zeit habe will ich Dir
3 schnell paar Zeilen schreiben. Mein befinden
4 ist noch sehr gut, was ich auch von Dir
5 hoffen. Ja Mutter wir werden bald
6 hier das gute leben vorbei haben denn
7 wir werden in den ersten Zuge
8 reingesetzt, Du brauchst Dir aber keine
9 Sorgen zumachen denn das geht auch vor-
10 bei. Ihr werdet da? sicher schon das
11 schießen von Waffen hören, aber das macht
12 nichts, wenn wir mal als Sturm ______
13 dort hinkommen. Was macht unser Albert
14 ___ ____ ich _____seit dem ich Soldat


Rückseite

1 ___ zum ___ ___ . _____
2 Onkel ___ auch mal geschrieben, denn
3 ich habe noch keinen Brief bekommen
4 seit dem ich von Lüneburg? weg bin, hoffent
5 lich schreibt er.
6 Muß nun schließen in der Hoffnung
7 bald Post von Dir zu erhalten.
8 Sei nun zum Schluß recht herzlich
9 gegrüßt und geküßt
10 von deinem
11 Sohn
12 Hans
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Tiemann_Hans_Feldpost_A.jpg (248,1 KB, 38x aufgerufen)
Dateityp: jpg Tiemann_Hans_Feldpost_B.jpg (249,3 KB, 21x aufgerufen)
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  #2  
Alt 06.04.2020, 12:43
kinachi kinachi ist offline
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Registriert seit: 07.04.2019
Beiträge: 27
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denn ...
nur zum briefe erhalten. habegestern
onkel christian
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  #3  
Alt 06.04.2020, 13:00
Benutzerbild von benangel
benangel benangel ist offline männlich
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Registriert seit: 09.08.2018
Ort: Rheinland Pfalz
Beiträge: 1.662
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Hier mal so meine Ideen:

7. wir werden in den nesten Tage
8. eingesetzt.

10. doch sicher
11. Waffen glaube ich nicht, aber habe noch keine Idee

12. mal als Sturm ko(m)pani(e) (?)
13. 13 dort hinkommen. Was macht unser Albert
14. denn nocht ich habe seit dem ich Soldat

Vielleicht: Was macht unser Albert dem näch(s)t. Ich habe seit dem ich Soldat nur zwei Briefe erhalten.

1. nur zwei Briefe erhalten. Habe gestern
2. Onkel Chrißtian
__________________
Gruß
Bernd

Geändert von benangel (06.04.2020 um 14:20 Uhr)
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  #4  
Alt 08.04.2020, 08:30
Tiemann89 Tiemann89 ist offline weiblich
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Ort: Bonn
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Vielen Dank für eure Hilfe und Ideen.

Hat vielleicht noch jemand eine Idee zu den Wörtern in Zeile 11 & 12 erste Seite?


Lg
Steffi
__________________
Tiemann(Essen/Buer), Bürvenich, Kessel, Marx, Klein, Niessen (Rheinland), Beck, Forbrig, Metzner (Sachsen/Euba), Rapp(Vaihingen), Strehle (Augsburg/Harburg)
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  #5  
Alt 08.04.2020, 12:19
Benutzerbild von Huber Benedikt
Huber Benedikt Huber Benedikt ist offline
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Registriert seit: 20.03.2016
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könnte es
von A(a)chen heissen.
Im Sept. 1944 befanden sich die Allierten bereits in den Niederlanden und in Belgien so dass man aus Richtung der grenznahen Städte (wie Aachen) im Rheinland evtl. Kanonendonner hören konnte.
Das Wort nach Sturm bleibt allerdings ein Rätsel
Ich les "kogoni" was keinen Sinn ergibt.
Wenn man mit viel gutem Willen das "g" als "p" ansieht könnte es im Zusammenhamg mit Sturm tats. ein verhunztes "kopani" für -kompanie sein.
Wohl das einzige sinnvolle Wort in diesem Kontext.
__________________
"Back to the roots" heisst nicht daß man mit zunehmendem Alter immer kindischer werden muss !

Geändert von Huber Benedikt (08.04.2020 um 12:26 Uhr)
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  #6  
Alt 08.04.2020, 12:28
Kasstor Kasstor ist offline männlich
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Registriert seit: 09.11.2009
Ort: bei Hamburg
Beiträge: 9.846
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Zitat:
Zitat von Huber Benedikt Beitrag anzeigen
könnte es
von A(a)chen heissen.
Im Sept. 1944 befanden sich die Allierten bereits in den Niederlanden und in Belgien so dass man aus Richtung der grenznahen Städte (wie Aachen) im Rheinland evtl. Kanonendonner hören konnte.
Hallo,
war auch mein erster Gedanke.

Gruß


Thomas
__________________
FN Pein (Quickborn vor 1830), FN Hinsch (Poppenbüttel, Schenefeld), FN Holle (Hamburg, Lüchow?), FN Ludwig/Niesel (Frankenstein/Habelschwerdt) FN Tönnies (Meelva bei Karuse-Estland, später Hamburg), FN Lindloff (Altona, Lüneburg, Uelzen)
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  #7  
Alt 08.04.2020, 19:02
Ulpius Ulpius ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 03.04.2019
Beiträge: 575
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Ich schließe mich den Ideen Achen für Aachen und Ko???i für Kompanie an. Das passt so am besten in den Rahmen. Das "nocht" in der letzten Zeile Vorderseite verstehe ich am wenigsten.
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  #8  
Alt 08.04.2020, 19:46
Benutzerbild von Huber Benedikt
Huber Benedikt Huber Benedikt ist offline
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Registriert seit: 20.03.2016
Ort: Castra Batava
Beiträge: 1.971
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Das "nocht" in der letzten Zeile Vorderseite verstehe ich am wenigsten.

Ich denk, dass es ein "noch" sein soll.
Was macht denn unser Albert noch.........
Der Schreiber scheint ohnehin gewisse Probleme mit der Schriftsprache und der Rechtschreibung zu haben
__________________
"Back to the roots" heisst nicht daß man mit zunehmendem Alter immer kindischer werden muss !
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  #9  
Alt 09.04.2020, 09:53
Tiemann89 Tiemann89 ist offline weiblich
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Registriert seit: 06.12.2018
Ort: Bonn
Beiträge: 17
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Aachen kann sehr gut sein, besagte Familie wohnte Luftlinie ca. 70 km entfernt. Diesen Stadtnamen lese ich jetzt auch.

Der Verfasser müsste zu diesem Zeitpunkt 16/17 Jahre alt gewesen sein.


Vielen Dank euch, habe noch ein paar Briefe von ihm, ihr werdet sicher noch von mir lesen

Schöne Ostern!
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