#1  
Alt 29.01.2008, 16:43
hans53 hans53 ist offline
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Ich komme nicht weiter

bleibe bei meinen Großeltern hängen

suche Daten von Gustav Rose geb.06.07.1855 Serpin zuletzt wohnhaft in Elbing, gestorben 21.12.1927 in Elbing
seine Ehefrau Elisabeth geborene Zimmermann geb.12.10.1846 in Elbing
gestorben 04.05.1912 in Elbing
Eheschließung war 04.10.1879 in Elbing

Ich habe von einem Sohn die Daten, Heinrich Hermann Rose geb.21.01.1882 in Elbing, gestorben 25.12.1962 in Ahlen/Westf.

Ich weiß dass er noch Brüder und Schwestern hatte, nur leider finde ich keine Daten. Wer kann mir helfen?
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  #2  
Alt 29.01.2008, 18:46
Joachim v. Roy Joachim v. Roy ist offline
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Standard Ahnen aus Elbing

Da Gustav Rose und Elisabeth Zimmermann im Jahre 1879 – wohl evangelisch – getraut wurden, müßten Sie, um alle Kinder dieses Ehepaares zu ermitteln, die Elbinger Taufbücher ab 1879 durchsehen. Diese Bücher haben jedoch den Zweiten Weltkrieg nur zu einem geringen Teil überdauert.

In den Beständen des Sächsischen Staatsarchivs Leipzig (vormals: Deutsche Zentralstelle für Genealogie Leipzig) findet man überhaupt keine Kirchenbücher von Elbing.

Das Evangelische Zentralarchiv in Berlin-Kreuzberg (Kirchenbuchstelle) besitzt lediglich die Taufbücher der St. Annen-Pfarrkirche (Taufbücher von 1866 bis 1885 und alphabetisches Namenregister von 1839 bis 1895). Diese Bücher wurden auch von den Mormonen verfilmt (vgl. http://www.familysearch.org/Eng/Libr...&columns=*,0,0 ). Sie könnten das Filmmaterial bei einer der Genealogischen Forschungsstellen der Mormonen bestellen und – nach Eingang – an den Lesegeräten der Mormonen durchsehen.

Offensichtlich in Verlust gerieten die Taufbücher (ab 1879) der Elbinger Pfarrkirchen (evang.) St. Marien, Heilige Drei Könige, Heilig Leichnam und St. Paulus (vgl. http://www.familysearch.org/Eng/Libr...&columns=*,0,0 ). Sie müßten also schon großes Glück haben, wenn die Kinder des Ehepaares Gustav Rose – Elisabeth Zimmermann in der St. Annenkirche getauft worden sein sollten.

Zu welcher Pfarrkirche das Elbinger Territorialdorf Serpin gehörte, vermag ich nicht zu erkennen. Hier findet man weder in Goldbecks "Topographie von Westpreußen" vom Jahre 1789 noch in dem informativen Werk des Pfarrers Dr. E. G. Kerstan, Die Geschichte des Landkreises Elbing (= Elbinger Heimatbücher, Band 1), Elbing 1925, einen entsprechenden Hinweis.

Freundliche Grüße vom Rhein
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  #3  
Alt 29.01.2008, 19:38
hans53 hans53 ist offline
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Danke für die Tips!

mfg. Hans
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  #4  
Alt 29.01.2008, 21:12
Friedhard Pfeiffer Friedhard Pfeiffer ist offline
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Serpin, Kreis Elbing, gehörte zum Standesamtsbezirk Preuschmark, zum ev. Kirchspiel Preußisch Mark und zum kath. Kirchspiel Elbing-[St. Nikolai].
Die Standesamtsregister werden, soweit sie über 100 Jahre alt sind, ab 01.10.1874 im Staatsarchiv Elbing, soweit sie jünger sind, bis 1943 beim Standesamt Elbing aufbewahrt.
Das Evangelische Zentralarchiv Berlin hat Kirchenbücher von Preußisch Mark: ~ und # 1620-1939, oo 1620-1923.
Das Diözesanarchiv Elbing hat Kirchenbücher von Elbing-St. Nikolai: ~ 1642-1876, oo 1662-1896, # 1692-1881.
Mit freundlichen Grüßen
Friedhard Pfeiffer
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  #5  
Alt 29.01.2008, 23:34
hans53 hans53 ist offline
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Hallo Friedhard Pfeiffer,

danke für die Tipps, nur wie komme an diese Kirchenbücher? Geht das auch über das Internet, wenn ja haben Sie eine Adresse?

mfg. Hans Rose
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  #6  
Alt 30.01.2008, 00:51
Friedhard Pfeiffer Friedhard Pfeiffer ist offline
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Die Adresse des Staatsarchivs Elbing ist:
Archiwum Panstwowe w Elblagu
z siedziba w Malborku
ul. Staroscinska 1
PL-82-200 Malbork
archiwum@elblag.ap.gov.pl

Die Adresse des Standesamts Elbing ist:
Urzad Stanu Cywilnego
ul. Lacznosci 1
PL-82-300 Elblag

Die Adresse des Evangelischen Zentralarchivs ist:
Evangelisches Zentralarchiv in Berlin
Bethaniendamm 29
10997 Berlin
kirchenbuchstelle@ezab.de

Die Adresse des Diözesanarchivs Elbing ist:
Archiwum Diecezjalne w Elblagu
ul. sw. Ducha 11
PL-82-300 Elblag

Mit freundlichen Grüßen
Friedhard Pfeiffer
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  #7  
Alt 30.01.2008, 11:07
hans53 hans53 ist offline
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Hallo Friedhard Pfeiffer,

herzlichen Dank für die Information, ich hoffe das ich jetzt weiter komme.
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  #8  
Alt 30.01.2008, 12:47
Joachim v. Roy Joachim v. Roy ist offline
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Standard Elbing

Anmerkung

Der Fragesteller hätte uns Lesern die Erteilung von Auskünften erleichtert, wenn er von vornherein angegeben hätte, ob die von ihm gesuchten Vorfahren katholisch oder evangelisch waren.

MfG
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  #9  
Alt 30.01.2008, 13:03
hans53 hans53 ist offline
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Standard RE: Elbing

Gustav Rose war evangelisch und Elisabeth geb. Zimmermann war katholisch, wie sie nun getraut wurden weiss ich nicht.

mfg Hans Rose
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  #10  
Alt 30.01.2008, 14:32
Joachim v. Roy Joachim v. Roy ist offline
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Standard Die Familie Rose in Elbing

Hallo Herr Rose,

eigentlich könnte man vermuten, daß das Ehepaar GUSTAV ROSE – ELISABETH ZIMMERMANN katholisch getraut wurde.

Sollte jedoch HEINRICH HERMANN ROSE 1882 evangelisch getauft worden sein, dann dürften auch seine Eltern evangelisch getraut worden sein.


Nach dem mir vorliegenden „Elbinger Wohnungs-Anzeiger – Adreß-Buch für Stadt- und Landkreis Elbing“ vom Jahre 1900 wohnten in der Stadt ELBING folgende Träger des Familiennamens ROSE:

- ADOLF ROSE, Hauseigentümer, Beruf: Stukkateur, Grubenhagen 58. In diesem Haus wohnte ebenfalls CARL ROSE, Zimmermann.

- ALBERT ROSE, Hauseigentümer, Beruf: Kaufmann, Innerer Georgendamm 32.

- ANTONIE ROSE, Arbeiterin, Leichnamstraße 48.

- AUGUSTE ROSE, Erzieherin, Hospitalstraße 5 (das Haus gehörte dem St. Elisabeth Hospital).

- CHRISTIAN ROSE, Tischler, Großer Wunderberg 23.

- DANIEL ROSE, Hauseigentümer, Beruf: Arbeiter, Fuhrgasse 34.

- GOTTFRIED ROSE, Arbeiter, Kleiner Wunderberg 8 a.

- GUSTAV ROSE, Schlosser, Großer Wunderberg 30 a. In diesem Haus wohnten ebenfalls die Arbeiter HEINRICH und PAUL ROSE und die Arbeiterin JOHANNA ROSE.

- PAUL ROSE, Schreiber, Neuegut-Straße 7. In diesem Haus wohnte ebenfalls die Witwe AUGUSTE ROSE.


Leider finde ich im Netz keinen vernünftigen Stadtplan von Elbing. Hier jedoch eine Sammlung von Postkarten mit guten erläuternden Angaben: http://www.elbing.org/sd7.html


Freundliche Grüße vom Rhein
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