#11  
Alt 27.11.2019, 10:49
Wolfrum Wolfrum ist offline männlich
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Guten Morgen Irene.

Nun soweit ich gelesen habe, wurden mit Beginn des 1. Weltkrieges, die deutschstämmigen Soldaten in Arbeitslager in Kasachstan versetzt.
Ob die Familie mit verschickt wurde oder nicht, kann ich dazu nicht sagen.

In Kasachstan gab es ständig Spannungen mit dem Kasachen-Khanat und auch mit dem Versuch einen muslimischen Stammesstaat aufzubauen.
Ich kann mir daher gut vorstellen das dort ständig Soldaten stationiert waren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Kasachstans

Ich werde mal bei der Autorin nachfragen woher sie die Informationen vom Tot in Kasachstan hat.
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Viele Grüße Christian

http://eisbrenner.rpgame.de
Busch und Vock (Lettland) bis 1864
Dührkop, Dührkopp, Duerkopp (Schleswig-Holstein)
Eisbrenner (Wolhynien/Kr. Rowno), Polen (Westpreußen, Kreis Posen, Umgebung Lodz) vor 1850
Gäpel (West-Mecklenburg)
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  #12  
Alt 27.11.2019, 12:23
Irene K. Irene K. ist offline
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Zitat:
Zitat von Wolfrum Beitrag anzeigen
Nun soweit ich gelesen habe, wurden mit Beginn des 1. Weltkrieges, die deutschstämmigen Soldaten in Arbeitslager in Kasachstan versetzt.
Hallo Christian, wo gelesen? Hast du eine Quelle dazu? Gruß, Irene
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  #13  
Alt 27.11.2019, 12:37
Wolfrum Wolfrum ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von Irene K. Beitrag anzeigen
Hallo Christian, wo gelesen? Hast du eine Quelle dazu? Gruß, Irene

Im Link von Thomas steht es unter dem Punkt Hintergrund.

https://lmdr.de/verlorene-erinnerung...ten-weltkrieg/
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Viele Grüße Christian

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  #14  
Alt 27.11.2019, 17:44
Irene K. Irene K. ist offline
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Cool

Hallo Christian,

das Wort Kasachstan kommt auf der Seite doch gar nicht vor. Ich hoffe nicht, dass ich eine neue Brille brauche?

Gruß, Irene
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  #15  
Alt 28.11.2019, 21:46
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Zitat:
Zitat von Marina Beitrag anzeigen
Es waren keine Deportationen und Die Deportation war 1941, nicht 1915 oder bevor.
Hallo Marina,

deine allgemein gehalteten Aussagen entsprechen nicht der historischen Wahrheit und was die Jahreszahl 1941 betrifft auch nur zum Teil!

Größere Deportationsaktionen ab Beginn des 1. Weltkrieges auf dem Gebiet des russischen Zarenreichs gab es sicher, so auch im Baltikum.
Nach 1915 bis 1917 wurden aus den baltischen Provinzen tausende Personen, nicht nur Deutsch-Balten und Wolyniendeutsche deportiert, da die zaristische Administration einerseits zu unrecht der deutschsprachigen Bevölkerung mißtraute und gleichzeitig auch schwächen wollte. Ein trauriges Beispiel ist die Deportation der Kolonie Hirschenhof. Andererseits waren von den Deportationen auch Angehörige anderer Ethnien betroffen. Da hunderte von größern und kleineren Betrieben zwangsumgesiedelt (netter formuliert kriegsevakuiert) wurden, mal davon abgesehen aus den bedrohten Kampfräumen die Zivilbevölkerung ebenfalls weit nach Osten zwangsentfernt wurde.

Deine Lesart, dass erst ab 1941 Deportationen auf dem Gebiet des ehemaligen Kaiserreichs bzw. der späteren SU stattfanden, ist dennoch nur unvollständig, sofern du dich auf Reaktionen der SU durch den Beginn des Angrfiffs der Deutschen auf die SU beziehst. Allerdings gab es noch einen bedeutenden und einschneidenden Zeitraum davor, der in diesem Gesamtkontext nicht unvergessen sein sollte und angesprochen werden muss.

Als arrivierte Forscherin, gerade auch im Baltikum, müsstest du eigentlich um die Umstände und Folgen der Annexion der baltischen Staaten durch SU im Sommer 1940 wissen. Hierbei und in Folge wurden tausende Balten, unabhängig deren ethnischer und gesellschaftlicher Herkunft, verfolgt, gefoltert, ermordet und verschleppt.
Nur ein Beispiel war die Verschleppung eines kompletten lettischen Kinderferienlagers mit mehr als 40 Kindern und deren Begleiter. Obgleich eigentlich nur 2 Kinder eines Verfolgten geholt werden sollten, wurden alle Anwesenden mitgenommen, da man keine Zeugen brauchte.


Gruß
AlAvo
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Mitglied der Lettischen Kriegsgräberfürsorge (Bralu Kapi Komiteja)

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  #16  
Alt 30.11.2019, 20:36
Gkoe Gkoe ist offline
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Zitat:
Zitat von Marina Beitrag anzeigen
Die Deportation war 1941, nicht 1915 oder bevor.
Auf Zarenerlass erfolgten 1915/16 die Zwangsenteignungen und anschließend staatlich angeordnete Deportationen ausländischer Siedler.
U.a. nachzulesen in den Wolhynischen Heften

Deportationen und Zwangsumsiedlungen innerhalb der Sowjetunion gab es mehrere. Bereits in den frühen 1930er Jahren erfolgten viele Verhaftungen und nicht nur Pastoren. Aus manchen Ortschaften in Ostwolhynien wurden bereits um 1935 Einwohner nach Karelien deportiert.

Gerhard K.
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  #17  
Alt 30.11.2019, 20:48
Gkoe Gkoe ist offline
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Hallo Christian,

in den russischen Verlustlisten des 1. Weltkrieges kannst Du selbst nachlesen. Diese sind in Russich veröffentlicht. Einen Überblick mit den verlinkten Dateien findest Du im VolynWiki: http://wiki.wolhynien.net/index.php/Russische_Verlustlisten_1._Weltkrieg .. mit einer Übersetzung der Beschriftungen.

Beim Buchstaben A - Schreibweise Айзбренер - ist nur ein Karl Eisbrenner genannt. Beim Buchstaben E ist dein gesuchter Name nicht gelistet.


Gerhard K.

Geändert von Gkoe (30.11.2019 um 20:49 Uhr)
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