#11  
Alt 21.06.2021, 11:40
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Gudrid Gudrid ist offline weiblich
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Also 8 Jahre älter, das finde ich überhaupt nicht schlimm. Die Frau war ja noch gut im gebärfähigen Alter. Ich denke, das hatte sicher materielle Gründe. Vielleicht war der Bräutigam schwer krank und man wollte das Erbe durch die Heirat sichern, wie auch immer. Weiß du, an was der Bräutigam gestorben ist?
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Liebe Grüße
Gudrid
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  #12  
Alt 21.06.2021, 11:42
Su1963 Su1963 ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von consanguineus Beitrag anzeigen
Was meint Ihr: ist diese Geschichte, der Altersunterschied und die Bezeichnung als Meister, glaubhaft?

Neben dem Alter kann es ja noch eine Reihe anderer Faktoren geben, die dazu führen können, bei der Wahl des Ehepartners Abstriche machen zu müssen (z.B. schlechter Leumund der eigenen Familie, leichte Behinderungen o.ä.). Wie schon einige vor mir finde ich allerdings den Altersunterschied nicht wirklich bedenklich.


Für die Motivation als Böttcher in eine Böttcherfamilie einzuheiraten ist auch noch wesentlich, ob es denn auch Söhne gibt, die als Nachfolger infrage kommen oder ob es Aussicht gibt, dass da auf den Schwiegersohn zurückgegriffen wird.


Gruß, Susanna

Geändert von Su1963 (21.06.2021 um 11:43 Uhr)
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  #13  
Alt 21.06.2021, 11:53
TükkersMitÜ TükkersMitÜ ist offline weiblich
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Ich finde den Altersunterschied auch unproblematisch. So aus dem Kopf fällt mir aus meinem Stammbaum ein ähnlicher Fall ein:

1805 heiraten Mathes Schenda und Maria Dominik in Jedwabno, nachdem im Jahr zuvor ihr erstes Kind (mein Vorfahre) geboren wurde. Laut Heiratseintrag ist Mathes 20 und Maria 29. Das lag recht nahe an der Wahrheit dran, denn eigentlich war Mathes 21 und Maria sogar 31.

Viele Grüße
Annika
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Philipp Frommel (*ca. 1782 WO?, + 1840 Lisewo Kolonia) verheiratet mit Maria Catharina Storr (*1775 Sensweiler + 1850 Lisewo), Niederwörresbach und Lisewo Kolonia, Eheschließung um/nach 1800 gesucht
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  #14  
Alt 28.06.2021, 19:35
fajo fajo ist offline weiblich
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Ich habe mich auch seit zwei Tagen gefragt ob das angehen kann? Habe hier 1670 Brautleute (ohne Zusatz) die bei der Eheschießung (er 32 und sie 45) auch einen großen Altersunterschied aufzeigen und auch noch 2 Kinder bekamen sie müssste mit dem ersten Kind bei der Hochzeit im sechsten Monat gewesen sein und bekam noch eins mit 49?-
Irgendwie zweifle ich noch in meinem Fall daran...
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  #15  
Alt 30.06.2021, 10:42
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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Hallo Fajo.

Das kenne ich von meinen Ahnen her auch: 2-Monats-Kinder, 3-Monats Kinder etc. d.h. soviele Monate nach der Trauung der Eltern geboren worden.

Einige Paare haben zuerst das Vergnügen - Kinder - gehabt und sich dann getraut, warum auch immer.
Ich will nicht darüber urteilen, die betreffenden Paare werden schon gewusst haben, wieso, doch sie haben das Wissen darüber mit ins Grab genommen.

Mit 49 Jahren ein Kind bekommen ? Das wäre gerade noch möglich.
Oder es handelt sich um eine Namenskollegin, die im passenden Jahr ein Kind bekommen hat z.B. eine Tochter/eine Nichte/eine Cousine ?

Was meinst du dazu ?

Herzliche Grüße

Andrea
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  #16  
Alt 01.07.2021, 03:41
fajo fajo ist offline weiblich
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Naja Andrea, warum ein Drahtzieher (bestimmt auch um 1670 nicht schlecht verdienend) mit 32 Jahren, die Mutter seines zukünftigen Kindes erst heiratet als sie im 6 ten Monat ist, bleibt natürlich ein kleines Rätzel.-

Dass mit der Namenskollegin befürchte ich auch, da ein Bruder (auch ein Hanserl) zum etwa selben Zeitpunkt auch eine Maria geheiratet hat. Ob ich den Knoten, ohne in (vermutlich) katholische Kirchenbücher in Nürnberg (um die Zeit 1600) schauen zu können je lösen kann, bezweifle ich ein wenig. Im Stadtarchiv Nürnberg klemmt es im Moment gewaltig. Noch habe ich auch zu den katholische Kirchenbücher Nürnberg keinen Ansatz gefunden. Hier in Böhmen wurden zudem ein paar Jahre keine Kirchenbucheinträge erstellt. Deshalb hat wohl auch einer der lieben Mitforscher im Index schon eine Person einfach umgetauft und somit das Rätzel noch etwas erweitert, anstatt einzugrenzen! –

Aber vielleicht gelingt es mir, wie bei der Kunigunde Elster geb. Lerch vermissten Eheschließung, den Zeitraum im Kirchenbuch bis auf ein paar Monate, sogar mit Begründung, einzugrenzen? – Das hätte natürlich auch schon recht viel.
Aber wie sagt man noch so schön, man kann Flöhe und Läuse zugleich haben.... .... aber ich darf nicht mekern, habe ich doch schon über die Hälfte der Möglichkeiten ( euch) meiner Jahrhunderte der Andoggung zu meinem Ur x? Opa, gefunden. Und das bei meinem Handicap überhaupt Handschriften zu lesen.... Sind ja nur noch ca. 350 Jahre an Möglichkeit... und dann hab ich bestimmt auch mein Hndicap im Griff! -
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Geändert von fajo (01.07.2021 um 09:03 Uhr)
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  #17  
Alt 01.07.2021, 16:28
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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Hallo fajo.

Tja, warum das so gewesen ist, das werden wir nie erfahren.

Vielleicht hat er zuvor zu wenig verdient, um eine Familie ernähren zu können ? Oder er hat früher nicht heiraten dürfen, aus welchen Gründen auch immer ?

Viel Spaß beim entwirren der Knoten. Positiv denken, wen du schon aller gefunden hast.

Herzliche Grüße

Andrea
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  #18  
Alt 01.07.2021, 18:21
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Gudrid Gudrid ist offline weiblich
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Oder ganz einfach, sie wurden von den Familien gezwungen, zu heiraten, weil ein Kind unterwegs war.
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  #19  
Alt 01.07.2021, 18:25
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
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Zitat:
Zitat von Gudrid Beitrag anzeigen
Oder ganz einfach, sie wurden von den Familien gezwungen, zu heiraten, weil ein Kind unterwegs war.
Das wäre auch eine Möglichkeit. So nach dem Motto: "Du Saukerl (oder wie auch immer) hast das unschuldige Mädchen geschwängert, nun musst du es heiraten, damit die Schande nicht noch mehr wird. Was sollen die Leute dazu sagen ?"

Etwas überspitzt formuliert.

Herzliche Grüße

Andrea
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  #20  
Alt 01.07.2021, 20:36
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Zitat:
Zitat von Gudrid Beitrag anzeigen
Oder ganz einfach, sie wurden von den Familien gezwungen, zu heiraten, weil ein Kind unterwegs war.
genau das Gefühl hatte ich auch... aber ein kleines Geheimnis muss ja noch bleiben dürfen... oder? -
Andrea, allerdings Mädchen in dem Alter ...
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