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Umfrageergebnis anzeigen: Wann war Euer frühestes, verlässlich und lückenlos (ohne Generationssprünge) belegbares Ereignis?
1901-2000 0 0%
1801-1900 3 6,00%
1701-1800 6 12,00%
1601-1700 17 34,00%
1501-1600 14 28,00%
1401-1500 2 4,00%
1301-1400 6 12,00%
1201-1300 0 0%
1101-1200 0 0%
1001-1100 2 4,00%
Teilnehmer: 50. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1  
Alt 21.11.2017, 11:26
Benutzerbild von Friedrich
Friedrich Friedrich ist offline männlich
Moderator
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 10.958
Standard Wann war Euer frühestes, verlässlich und lückenlos (ohne Generationssprünge) belegbares Ereignis?

Werte Abstimmungsgeschädigte und Abstimmungsgeschädigtinnen,

diese Umfrage entsteht hier auch neu.

Friedrich

Originaltext des ursprünglichen Idengebers für die Umfrage:
Aufgeteilt nach Jahrhunderten könnte jeder mal angeben, wie alt sein ältestes (verläßliches) Ereignis, z.B. ein Geburtsdatum, ist.
Ich fange mal an.
Bei mir im Stammmbaum habe ich bislang 2 Personen, die 1591 geboren wurden (gesichert durch die Sterbeurkunde).
Dieses ist aber nicht die jüngste Generation. Inclusive meiner Kinder umfasst der längste Zweig 16 Generationen. Hier ist das früheste Geburtsdatum 1605 zu finden. Die jüngsten Kirchenbücher fangen um 1660 an.
__________________

"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."

(Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)
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  #2  
Alt 12.12.2017, 14:39
Benutzerbild von Friedrich
Friedrich Friedrich ist offline männlich
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Themenstarter
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 10.958
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Moin zusammen,

ich bin in drei Orten (Kassel-Altstadt, Hofgeismar und Feudingen) mittlerweile im 16. Jahrhundert angekommen.

Das früheste Ereignis ist der Tod von Heintze Knöll aus Holzhausen (Kirchspiel Feudingen) 1556.

In Feudingen dafür ein kleiner Wermutstropfen: Der Zustand und die Lesbarkeit der KB, die als Sterbebücher bereits 1525 (!!!) beginnen, nicht gerade gut, lange schmale Seiten, mit einer extremen Falz (wo man bei den Archiondigitalisaten von den Mikrofichen nur schwarz erkennt), Mäusefraß (oder was auch immer die Papierschäden an den Seitenrändern verursacht hat).

Das ist die Kehrseite der Medallie. Aber überhaupt im 16. Jahrhundert angekommen zu sein, ist schon bewegend.

Friedrich
__________________

"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."

(Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)
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  #3  
Alt 08.10.2021, 20:07
fajo fajo ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.10.2018
Ort: Flensburg
Beiträge: 1.171
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Nach so vielen Jahren muss dir doch endlich einmal jemand antworten!
Trotz meine wenigen Generationen (man wurde in unserer Familie recht alt) bin ich bis 1610 zurückgekommen und kann nur ahnen wann die letzte vorherige Generation ab Mitte 1500 geboren wurde. Dabei fehlen mir drei Sterbeeinträge. Das Kirchbuch dieser Zeit hat nicht nur Fehlzeiten, ist "irgendwie" (zusammen)geklebt, nein auch in nicht vorstellbaren Zeiten erstellt worden (Pest, kleine Eiszeit und 30 jähriger Krieg). Somit sind die zwei letzten, bestimmt für immer und ewig vermissten, Sterbeeinträge zu verzeihen und zu entschuldigen. Meine direkte Linie zeigt ansonsten Vollständigkeit (auch Dank eurer Hilfe!) auf und darüber freue ich mich außerordentlich! Hätte das niemals wirlich erwartet.-
__________________
Vorsicht : >Ich habe keine Ausbildung. Ich habe Inspiration.< von Bob Marley -**








Geändert von fajo (09.10.2021 um 15:29 Uhr)
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  #4  
Alt 08.10.2021, 20:54
Gastonian Gastonian ist offline
Erfahrener Benutzer
 
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Hallo allerseits:


Zur Zeit ist das früheste belegte Ereignis mit einer absolut lückenlosen und unanfechtbaren Ahnenreihe für mich die Immatrikulation des Matthäus Ratzenberger an der Universität Wittenberg in 1516.


Sobald (und insofern) ich meine Annahme beweisen kann, daß die Dorothea Ernestine von Quoos, die von 1764 bis 1771 als Ehefrau des Stabskapitäns Christoph Ehrenreich von Manstein zu Thomsdorf (etwa 20 km südöstlich von Königsberg/Ostpreußen) in den Taufeinträgen von vier seiner Kinder genannt wurde, identisch ist mit der Dorothea Ernestine von Quoos, die am 28.01.1739 als Tochter des Leutnants Friedrich Ernst von Quoos zu Powayen (etwa 20 km westnordwestlich von Königsberg) geboren wurde, dann wird mein frühestes belegbares Ereignis entweder die Priesterweihe des Arnulf von Metz in 612 (nur durch die bald nach seinem Tod geschriebene Heiligenvita belegt) oder (falls zeitgleicher Beleg verlangt wird) die Nennung seines Sohns Ansegisel in zwei echten merowingischen Urkunden aus dem Zeitraum 643-647 (DD Merov. 80-81) sein.


VG


--Carl-Henry
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  #5  
Alt 12.10.2021, 19:16
Benutzerbild von Gudrid
Gudrid Gudrid ist gerade online weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 22.04.2020
Ort: Südostoberbayerisches Alpenvorland
Beiträge: 562
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Zitat:
Zitat von fajo Beitrag anzeigen
Trotz meine wenigen Generationen (man wurde in unserer Familie recht alt)
Das heißt ja noch lange nicht, dass man nicht jung Kinder bekommen konnte

In gerader Linie kann ich zehn Generationen bis zu meinem Vorfahren Peter Hinteraicher nachweisen, der 1681 in Unterdietfurt geheiratet hat. Die Kirchenbücher dort reichen leider nicht weiter zurück.
1672 berichtete der Archidiakon von Gars über einen Besuch der "Filial Hindernaich St. Coronae" und dessen Mesner Andreas, der der Vater von Peter war.
__________________
Liebe Grüße
Gudrid
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  #6  
Alt 16.10.2021, 15:24
fajo fajo ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.10.2018
Ort: Flensburg
Beiträge: 1.171
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@ Gudrid da muss ich dich leider auch endtäuschen. Meine Damen und Herren waren im Schnitt 24 / 25 Jahre als sie geheiratet haben. Da ich bis gestern der Meinung war das ich die ersten nach 400 Jahre bin, die ein nicht ehliches Kind hatt (durch Zuffall habe ich gestern entdeckt das meine Großtante schon einen anderen Weg ging), ist auch das schon mal auszuschließen. Aber in direkter Linie bin ich noch die erste! In der Regel gibt es bei uns 2 1/2 Generationen in einem Jahrhundert. Wobei ich es jedem davon gönne! - Wenn du in dem Zeitabschnitt auf 10 Generationen kommst, schein in deiner Familie doch auch ein höheres Alter erreicht worden zu sein!
Mein direkter Stamm ist zwar nicht viel, allerdings wohl recht stark, wenn ich an Pest, Krieg usw. denke!
__________________
Vorsicht : >Ich habe keine Ausbildung. Ich habe Inspiration.< von Bob Marley -**








Geändert von fajo (16.10.2021 um 15:27 Uhr)
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  #7  
Alt 16.10.2021, 22:53
Lorry Bee Lorry Bee ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 16.10.2021
Beiträge: 2
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Guten Abend allerseits,

der älteste Vorfahre, den ich finden konnte, ist Hermann von Heppendorf, der um 1090 geboren wurde und 1159 verstorben ist. Ab 1139 wurde ihm die Kölner Vogtei übertragen, ab 1159 trug er als erster Kölner Stadtvogt der Titel Edelvogt von Köln.

Ich glaube nicht, das ich in irgendeinem Zweig noch weiter zurück komme



VG Lorry
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  #8  
Alt Gestern, 12:34
hessischesteirerin hessischesteirerin ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.06.2019
Ort: im Ländschje
Beiträge: 903
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lückenlos Adam Krafft, der hessische Reformator, dank eines Eintrages in einem Kirchenbuch, in dem er als urgroßvater genannt wurde

Geändert von hessischesteirerin (Gestern um 20:10 Uhr)
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