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Umfrageergebnis anzeigen: Würdet ihr nach einem Komplettverlust eurer Ahnensachen noch einmal von Vorne anfangen?
Ja! 39 61,90%
Nein! 4 6,35%
Ich weiß nicht! 7 11,11%
In einem kleineren Umfang vielleicht! 13 20,63%
Teilnehmer: 63. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1  
Alt 19.10.2017, 21:14
Benutzerbild von Friedrich
Friedrich Friedrich ist offline männlich
Moderator
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 10.504
Standard Würdet ihr nach einem Komplettverlust eurer Ahnensachen noch einmal von Vorne anfangen?

Werte Umgefragten und Umgefragtinnen,

und die Neuauflage dieser Umfrage harret Euer.

Friedrich

Originaltext des ursprünglichen Ideengebers für die Umfrage:
Und zwar würde mich es sehr interessieren, wie ihr die folgende Frage beantworten würdet: Würdet ihr noch einmal mit der Ahnenforschung anfangen, wenn alle eure Daten weg wären, wie auch immer dies geschehen könnte (durch eine Flucht oder einen Hausbrand etc.)?
Würdet ihr noch einmal anfangen euren Stammbaum "hochzuzüchten" und mühsam alles, was ihr in den vielen Jahren, vllt. auch "erst" Monaten, erarbeitet hattet, noch einmal zu erstellen?!
Ich kam so auf die Idee, als meine Großmutter von früher erzählte wie sie fliehen musste aus Schlesien und vor allem wie wenig sie mitnehmen konnte - natürlich nur das Wichtigste! Und ob die Ahnensachen damals, das Wichtigste war...
Ich selbst muss gestehen, dass ich wahrscheinlich nicht noch einmal so anfangen würde, jedenfalls nicht in einem solchen Umfang, wie jetzt. Ich habe einfach zu viel Arbeit investiert um einfach nochmal ganz von Vorne zu beginnen.
__________________

"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."

(Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)
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  #2  
Alt 19.10.2017, 21:54
Benutzerbild von XJS
XJS XJS ist offline weiblich
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Registriert seit: 03.01.2009
Ort: Bückeburg
Beiträge: 3.362
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Hallo,

ich würde auf jeden Fall wieder anfangen.
Vermutlich könnte ich mich auch nicht bremsen im Umfang und da ich inzwischen weiß, wo ich was finde, wäre ich vermutlich auch deutlich schneller wieder auf dem gleichen Stand.

Ein Leben ohne Familienforschung ist möglich aber sinnlos

Grüße aus OWL
Anja
__________________
Vom Standpunkt der Jugend aus gesehen
ist das Leben eine unendlich lange Zukunft.
Vom Standpunkt des Alters aus
eine sehr kurze Vergangenheit.
Arthur Schopenhauer, 1788 - 1860, dt. Philosoph
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  #3  
Alt 19.10.2017, 22:13
Benutzerbild von Friedrich
Friedrich Friedrich ist offline männlich
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Themenstarter
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 10.504
Standard

Moin Anja,

Zitat:
Zitat von XJS Beitrag anzeigen
Ein Leben ohne Familienforschung ist möglich aber sinnlos
warum haben wir diesen so wichtigen Satz eigentlich noch nicht bei einem Forenmitglied in der Signatur gelesen?

Friedrich
__________________

"Bärgaf gait lichte, bärgop gait richte."

(Friedrich Wilhelm Grimme, Sauerländer Mundartdichter)
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  #4  
Alt 20.10.2017, 01:02
Benutzerbild von scheuck
scheuck scheuck ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.10.2011
Beiträge: 3.315
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Ihr Lieben,

natüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüürlich würde ich wieder von vorne anfangen, wobei sich mir diese Frage eigentlich gar nicht stellt bzw. ein Total-Verlust nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen ist

Eben jene Bedrohung ist für mich DER Albtraum schlechthin und daher habe ich entsprechend vorgesorgt; toooootal bescheuert, aber im Fall des Falles hilfreich!

Ich mag's ja kaum sagen, aber ...

Alles, was irgendwie nach alter Väter Sitte zum Anfassen auf Papier vorhanden ist, habe ich doppelt kopiert und jeweils "außer Haus" an zwei Stellen ausgelagert.
Im eigenen Haushalt habe ich sämtliche Daten auf dem Lappy, auf einer externen Festplatte, jeweils auf zwei Sticks und zur weiteren Sicherung jeweils auf zwei CDs, also auch alles doppelt.
Weitere Sticks und CDs habe ich an zwei verschiedenen Orten "außer Haus" deponiert

Alle drei Monate werden die Daten auf den Sticks und auf den CDs jeweils aktualisiert, was natürlich eine Menge Arbeit macht, mich aber sehr beruhigt!

Ihr seht, ich bin in jedem Fall auf der sicheren Seite und im Fall eines Brandes liegen Sticks und CDs gleich bei den Dingen, die man sofort schnappen muss.

Ihr braucht mir jetzt nicht zu erzählen, dass derlei Verhalten neurotisch, psychotisch, manisch oder einfach nur komplett überzogen ist, ich weiß das!
__________________
Herzliche Grüße,
Scheuck
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  #5  
Alt 20.10.2017, 10:38
PetraNeu PetraNeu ist offline
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Registriert seit: 31.07.2015
Ort: Berlin
Beiträge: 186
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Hallo liebe Mitforscher
ich glaube wegen eines Datenverlusts wäre ich nicht sehr betrübt, habe auch nicht besonders gut vorgesorgt, ABER um die wenigen durch Flucht und Vertreibung aus Schlesien geretteten Fotos täte es mir unendlich leid.
Ich bin leider ein dead end in meiner mütterlichen Linie, mein einziger Cousin von dieser Seite ebenfalls, und weiß ohnehin nicht, wer sich jemals für meine Recherchen interessiert. Von meinen "Halbverwandten" aus Polen höre ich auch nichts. Können wir hier nicht mal einen Gedenkort einrichten für all die kinderlosen Tanten und Onkels?? Davon habe ich jede Menge.

Hut ab, Scheuck, vor Deiner vorbildlichen Vorsorge!
LG Petra
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  #6  
Alt 20.10.2017, 10:47
Benutzerbild von scheuck
scheuck scheuck ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 23.10.2011
Beiträge: 3.315
Standard Vorsorge

Zitat:
Zitat von PetraNeu Beitrag anzeigen
Hut ab, Scheuck, vor Deiner vorbildlichen Vorsorge!
LG Petra
Nein, Petra, das ist nicht "vorbildlich", das ist bescheuert und schon ein Tick
Kommt aber davon, wenn man panische Angst davor hat, dass die Arbeit von 10 Jahren sich irgendwie in Asche verwandeln könnte .....
__________________
Herzliche Grüße,
Scheuck
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  #7  
Alt 20.10.2017, 10:50
Scherfer Scherfer ist offline
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Registriert seit: 25.02.2016
Beiträge: 1.150
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Ich mache recht regelmäßig ein Daten-Backup vom Computer auf zwei (!) externe Festplatten, von denen ich eine mit mir herumtrage und die andere zuhause habe. Selbst wenn bei uns durch einen Einbruch alles gestohlen würde, könnte ich also noch alles rekonstruieren. - Ja, ich bin leicht fatalistisch veranlagt... aber Vorsorge hilft hat manchmal.
Scheuck, Du bist also nicht alleine und auch ich habe einen Tick und bin bescheuert!

Abgesehen davon würde ich bei einem theoretischen Totalverlust wohl nochmal die ersten ca. 8 Generationen rekonstruieren - was mit Hilfe erhaltener Familienstammbäume - recht schnell gehen würde und dann vielleicht noch ein paar interessante Linien, vermutlich aber nicht alle derzeit 30.000 Datensätze...

Geändert von Scherfer (20.10.2017 um 10:51 Uhr)
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  #8  
Alt 20.10.2017, 11:12
Hobby-Forscher Hobby-Forscher ist offline männlich
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Registriert seit: 05.01.2015
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Standard

Hallo,
ich habe auch das meiste ausgelagert und könnte zumindest einen Großteil bei Datenverlust rekonstruieren. Deshalb habe ich für "in kleinerem Umfang" abgestimmt. Halte es auch für sinnvoll seine Sachen zu sichern.
__________________
Gruß
der "Hobby-Forscher"
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  #9  
Alt 20.10.2017, 12:40
Benutzerbild von Mr. Black
Mr. Black Mr. Black ist offline
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Registriert seit: 12.08.2009
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Beiträge: 405
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Zitat:
Zitat von scheuck Beitrag anzeigen
Ihr braucht mir jetzt nicht zu erzählen, dass derlei Verhalten neurotisch, psychotisch, manisch oder einfach nur komplett überzogen ist, ich weiß das!
Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet (Heinrich Heine) – heißt, das liegt im Winkel des Betrachters und ich erachte das als weise und nicht als übertrieben.

Ich halte das ähnlich und nutze x Sticks, ca. zehn externe Festplatten (eine fiel vor kurzem aus) und mehrere Rechner. Digitale Daten sind vergänglich und hierbei kann man nicht übertreiben. Steintafeln wären haltbarer, aber irgendwie auch unpraktischer.

Ob ich bei einem Totalverlust neu beginnen würde, kann ich nicht beantworten. Und selbst wenn, mein Archiv ist nicht mehr reproduzierbar, da ich beispielsweise viele Daten von Forschern bekam – deren Daten familienintern überliefert wurden und sich auf KB beziehen, die es nicht mehr gibt – was ebenso auf manche Forscher zutrifft. So wäre mein Wissen für immerdar verloren.

Ich wünschte, mein Archiv würde noch auf eine CD passen, aber die KB nehmen einen dreistelligen GB Wert ein – die Zeiten sind also vorbei. Die Essenz meiner Forschung beträgt nur 50 MB und das führe ich ständig mit mir – auf meinem Handy.

Alles Gute,

Marcus
__________________
Just a drop of water in an endless sea. All we are is dust in the wind.
http://ahnensuche.wordpress.com/
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  #10  
Alt 20.10.2017, 19:44
Alter Mansfelder Alter Mansfelder ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 21.12.2013
Beiträge: 2.911
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Hallo zusammen,

ich habe mal provokant mit Nein gestimmt, aber nicht deshalb, weil mich die Ahnenforschung dann nicht mehr interessiert, sondern weil ich glaube, dass das nicht nötig sein wird.

Ich nutze kein Programm, sondern habe meine Ahnenliste mit allen wesentlichen Nachweisen als Word Dokument gespeichert. Sie befindet sich auf Laptop, Computer, zwei Sticks (einer davon stets in meiner Hosentasche), vier externen Festplatten, in zwei verschiedenen Clouds und räumlich getrennt bei sieben weiteren Forscherfreunden. Zudem habe ich einen Papier Ausdruck. Von den Freunden haben zwei außerdem mein komplettes digitales Material. Alles wird regelmäßig aktualisiert. Die Wahrscheinlichkeit, dass alles gleichzeitig verloren geht, dürfte sehr gering sein. Daneben existieren noch 42 Leitzordner vorwiegend mit Kopien. Wenn die verloren gehen würden, wäre das zwar schade, aber ich brauche sie nicht wirklich, weil dieses Material in der AL schon ausgewertet ist. Um meine alten Originalfotos wäre es ebenfalls schade, aber auch sie sind gescannt in der AL-Datei.

Es grüßt der Alte Mansfelder
__________________
Gesucht:
- Albrecht, Gottfried, Ziegeldecker aus Aschersleben, oo wo? v. 1791
- Beilcke, Joh. Caspar, Schafmeister Südharz, oo wo? um/v. 1767
- Blendor, Blandor(t), Joh. Christian, zul. Unteroffizier, *?/oo v. 1762/+ v. 1793 wo?
- Daume, Daniel *wo? (1716), zul. Erbmüller in Stangerode
- Kaur, Johann, 1815 Soldat Magdeburger Garnison, Schneider, */oo/+ wo?
- Knispel, Michael, oo wo? um/v. 1812 (Prov. Posen) Anna Rosina Linke
- Stahmer, Jacob *wo? (1767), Soldat, zul. in Aschersleben

Geändert von Alter Mansfelder (20.10.2017 um 20:07 Uhr)
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