#1  
Alt 30.10.2009, 20:18
schaefera
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Theodor Hartleben, Allgemeine deutsche Justiz-, Kameral- und Polizeifama, Band 2, Teil 1, 1823

Steckbrief

Heinrich Bretscher, von Esch bei Neftenbach, Seckelmeister, 43 Jahre alt, 5 Schuh 6 Zoll,hoch, großer Statur, hat schwarze Haare und Augenbraunen, gewohnte Stirne, schwarze Augen, große Nase, mittleren Mund, spitzes Kinn, schwarzen Bart, langes Gesicht, ist etwas blatternarbigt, und von blasser Farbe, trug einen grau tuchenen Rock, und gleiche lange Beinkleider, nebst dunkelgrauem Wiener Mantel.
Ist eines fraudulosen Banquerots verdächtiget, soll auf Betreten aufgehalten und hiesiger Cantons Polizei Commission zugeführt werden.
Zürich, den 25. Januar 1823.
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  #2  
Alt 13.12.2009, 14:08
itau
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Die Matrikel des preuß. Collegium medico - chirurgicum in Berlin 1769 - 1797
Alexander von LYNCKER in Archiv für Sippenforschung 1935

Meister Johann Heinrich , stud. med., Zürich , immatrik. 27.11.1769

Dollfuß Johann Georg , stud. med., Mühlhausen i.d. Schweiz , immatrik. 22.5.1775

Honnerlach Johann Conrad , stud. chirurg ., aus der Schweiz , immatr. 9.7.1792

Naeff Georg , stud. chirurg, St. Gallen i.d. Schweiz , immatrik. 9.11.1795

de Püri Henry , stud.med., Neuschatel , immatrik. 7.5.1796
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  #3  
Alt 02.01.2010, 15:12
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Standard Allgemeine deutsche Justiz-, Kameral- und Polizeifama 1822

Allgemeine deutsche Justiz-, Kameral- und Polizeifama 1822

Landesverweisung

Von dem Großherzogl. Hofgericht zu Mannheim

Ludwig Barchet, angeblich aus der Schweiz, mißt 4 Fuß, 5 Zoll, 2 Strich, ist 29 bis 31 Jahre alt, hat bräunlichweiße Haare, eine runde Stirne, hellbraune Augenbraunen, hellgraue Augen, eine große Nase, und gewöhnlichen Mund, einen schwärzlich braunen aber schwachen Bart, ein rundes Kinn und finster Gesicht, gesunde Farbe, auch weiße und gesunde Zähne. Er hat auf der rechten Seite des Kopfes eine kleine Hiebnarbe, und auf der linken ein ebenso aussehendes Muttermaal, auch auf dem Rücken einen kleinen Höcker.

Steckbrief: Franz Déseigne genannt le Pivois

Franz Déseigne, genannt le Pivois, von Bure, Amtsbezirks Pruntrut, Cantons Bern, 32 Jahre alt, 5 Schuh 6 Zoll hoch, hat braune Haare, graue Augen, große etwas eingedrückte Nase, mittlern Mund, breites Kinn mit einem Grübchen, ovales Angesicht trägt gewöhnlich einen dunkelblauen tüchenen Rock, ein schwarzes sammetnes Gilet, Schuhe mit Bändeln, vorn breit mit Ecken; soll eine Wundnarbe, von einem Schuß herrührend, an dem einen Arme haben. Ist einer Mordthat beklagt und flüchtig; daher die Central-Polizei-Direktion der Stadt und Republik Bern um dessen Anhaltung und Auslieferung ansucht, und dafür eine Recompenz von Fr. 200 verspricht.

Bern, den 11. November 1822
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  #4  
Alt 07.01.2010, 18:47
itau
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Standard Das Auffinden einer Leiche betr.: Johann ARBENZ

Am 29. v. M. Mittags , wurde unterhalb der Insel Oberwerth durch das Seil eines vorüberfahrenden Schiffes eine Leiche in die Höhe getrieben .
Die Besichtigung derselben ergab Spuren gewaltsamer Tötung und die bisher eingezogenen Nachrichten weisen darauf hin , das die Ermordung in der Nacht vom 27. auf den 28. bei der links der Landstraße nach Mainz , etwa 1/4 Stunde von der Stadt am Rhein befindlichen Kiesgrube auf eine höchst grausame Weise stattgefunden hat .

Der Ermordetet hieß nach einem Wanderbuche , welches er bei sich trug ;
Johann Arbenz , war * aus Andelfingen im Kanton Zürich , und befand sich als Seilergeselle auf der Wanderschaft.

Das Wanderbuch war zu Mainz am 26. v. M. visirt.

Coblenz am 1. Juli 1826

In Abwesenheit des Oberprokurators : Der K. !. Prokurator , WESSEL

Amtsblatt der Königl. Regierung zu Trier 1825

Geändert von itau (08.01.2010 um 07:19 Uhr)
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  #5  
Alt 14.01.2010, 17:35
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Standard Bayerisches Central-Polizei-Blatt 1866

Bayerisches Central-Polizei-Blatt 1866

Aeppli Johann Jakob, Schmid, Schuster und Leinweber, von Illnau, ein äußerst gefährlicher Verbrecher, ist am 19. v. M. aus hiesiger Strafanstalt, wo er eine im April 1860 wegen Diebstahls über ihn verhängte 10jährige Kettenstrafe erstehen sollte, entwichen.
Signalement: Ist 47 J. a., z. Z. bartlos, hat dunkelbraune Haare, ziemlich hohe Stirne, hellblaue Augen, rundes Kinn, ovales, blaßes Gesicht, schielt ein wenig und hat große, starke Hände.

Zürich, 20. Jänner 1866
Commando des Polizeicorps

Vogl Eduard, led. Eisengießer v. Dös [= Töss] in der Schweiz, ist behufs des Vollzuges einer ihm wegen Unterschlagung zuerkannten Gefängnißstrafe zu verhaften.

Augsburg, 14. Februar 1866

Grütter Jakob aus Gettnau, Cantons Luzern in der Schweiz, Kleriker, befaßte sich laut Ausschreiben der k.k. Pol.-Dir. Wien v. 23. Febr. l. J. daselbst längere Zeit hindurch damit, unter dem Vorwande, zum Seelsorger der Schweizercolonie St. Paul in Brasilien bestimmt zu sein und gestützt auf erschlichene, schriftliche Empfehlungen mehrerer Bischöfe die Mildthätigkeit der höheren Stände zu dem angeblichen Zwecke in Anspruch zu nehmen, sich die erforderlichen Reisemittel zu verschaffen. Derselbe hat nur die niederen Weihen erhalten, pflegt sich jedoch gleichwohl als Priester zu geriren, wurde am 9. v. M. wegen Subsistenz- u. Bestimmungslosigkeit aus Wien gewiesen und mit gebundener Marschroute über Salzburg nach Bayern intradirt. Zur Ueberwachung wird hievon Kenntniß gegeben.
Signalement: Ist 33 J. a., mittelgroß, mit länglichem, gesundfärbigem Gesichte, blauen Augen, dunkelbraunen Haaren, trägt schwarze Kleidung, spricht deutsch mit schweizerischem Accent, italienisch und französisch.

München, 8. März 1866

Morf Jakob, Spänglergeselle von Zürich, ist wegen Diebstahlvergehens an Fabriksbesitzer H. Denzler von Reudorf gemäß Art. 282 Z. 1 d. St.-G.-B. u. Art. 41 d. E.-G. unter Bekanntgabe gegenwärtigen Befehls und seines Beschwerderechtes zu verhaften.

Kempten, 10. März 1866

Lenz Johann, Uhrmacher von Wahlkirch, Kantons St. Gallen, ist durch Erkenntniß v. 27. Febr. l. J. wegen Unterschlagung und Betrugs an Lor. Eckl von Reichertshofen u. Cons. in die dießger. öffentliche Sitzung verwiesen und in Anwendung d. Art. 40 u. 41 d. E.-G. zu verhaften.

Donauwörth, 3. April 1866

Binder Joseph, fälschlich Schmidt, Schriftsetzer aus Wien, ein steckbrieflich verfolgter Schwindler und Wechselfälscher, welcher sich seit vorigem Sommer in Deutschland umhertreibt u. zuletzt in Frankfurt a/M. aufhielt, ist laut Mittheilung der kk. Pol.-Dir. Wien v. 25. v. M. zu verhaften.
Signalement: Ist 24 J. a., mittelgroß, schmächtig, hat schwarze Haare, Schnur- und Backenbart, dunkle Augen, brünettes Gesicht.

München, 7. April 1866

Landesverweisungen

Hotz Karl, ref., led. Malergehilfe von Maur, Canton Zürich in der Schweiz, (23 J. a., 5' 10'' gr., schlank, mit schwarzen Haaren, blondem Bart, grauen Augen, spitzer Nase, guten Zähnen, gesunder Gesichtsfarbe) welcher auch die Namen Schmitt Heinrich aus Glarus und Mendoza Henry aus St. Joseph in der südamerik. Republik Costa-Ricca führte, durch Erk. des k. Bez.-Ger. München l/I. v. 5. Febr. 1866 unter Verurtheilung zu 11monatl. Gefängnißstrafe, wovon bereits 172 Tage erstanden, wegen Diebstahls und Betruges.

Diethelm Franz, Käser von Siebnen, Gem. Schübelbach, Kant. Schwyz, wolle wegen der am 20. l. M. z. Sch. des Ant. Diethelm in Leimbach, Bez. Weinfelden, verübten Entwendung von beil. 3000 Frcs. verhaftet u. hieher geliefert werden; derselbe ist im Besitze eines auf Kaspar Alois Diethelm lautenden Heimathscheins.
Signalement: Ist 22 J. a., 5' 5'' groß, hat schwarze Haare u. Augenbrauen, breites Gesicht, spitze Nase, stottert etwas u. war mit niederem, schwarzem Hute, aschgrauem Rocke und Beinkleid, bräunlicher Weste u. rothtuchenem, gesticktem Gurte bekleidet.

Frauenfeld, 22. Juni 1866
Die gerichtl. Kantonspolizei des Kts. Thurgau

Wespi Johann Christoph, verheir. Schweizer aus Ernetsschwill, Kant. St. Gallen, zuletzt in Polling, Ldg. Weilheim, ist auf Grund des Art. 40 Z. 1 und Art. 41 Abs. 3 d. E.-G. wegen Vergehens des Betruges unter Belehrung über das ihm zustehende Beschwerderecht zu verhaften.

Weilheim, 24. Juli 1866

Krauer Ulrich, Rothgerber von Adbatschweil-Böretschweil, Canton Zürich in der Schweiz (30 J. a., 5' 11'' 6''' gr., schlank und kräftig, blond mit hoher Stirne, blauen Augen, ziemlich großer, spitz zulaufender Nase, ovalem Kinn, länglichem Gesicht von gesunder Farbe) durch Erk. des k. Zuchtpolizeigerichtes Kaiserslautern v. 19. Juni 1866, bestätigt vom k. Appell.-Gericht Zweibrücken unterm 14. Juli 1866 unter Verurtheilung zu 6monatl. Zuchthausstrafe wegen Erpressungsversuchen,

Zillig Joseph Anton, kath., verheir. Kleiderreiniger aus Mühlen, Canton St. Gallen (39 J. a., 5' 7'' gr., untersetzt, blaß, hat braune Haare, braunen Bart, ovale Stirn, graublaue Augen, spitze Nase, gute Zähne, ovales Kinn, spricht den Schweizerdialekt) durch Erk. des k. Bez.-Ger. Augsburg v. 1. März 1866 unter Verurtheilung zu 6monatl. Gefängniß wegen Diebstahls.

Maier Friedrich, led. Schmidgeselle aus Brunau in der Schweiz, 22 J. a., ist behufs des Vollzuges einer ihm wegen Körperverletzung rechtskräftig zuerkannten Gefängnißstrafe zu verhaften.

Augsburg, 13. Oktober 1866

Haas Markus, Steinbrecher aus Eschen, Fürstenthum Lichtenstein, ist zur Erstehung der ihm durch Urtheil v. 6. v. M. wegen Diebstahls zuerkannten 1 monatl. Gefängnißstrafe zu verhaften.

Kempten, 29. Oktober 1866
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  #6  
Alt 23.01.2010, 20:13
Gonzolaso Gonzolaso ist offline
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Reden Eheschein Familie Grünebaum aus Bern, Kanton Bern

Auszug aus dem Eheregister des Zivilstandskreises Bern
Band I, Seite 100, Nr. 100

Den fünfzehnten März tausend neun hundert zwölf
sind zu Bern getraut worden:

Name: Grünebaum, Max
Zivilstand: ledig
Beruf: Kaufmann

von Dreieichenhain, Kreis Offenbach, G.H. Hessen
wohnhaft in Frankfurt a/ Main / Preussen.
geboren zu Dreieichenhain
den elften Dezember tausend acht hundert achtund siebenzig

Sohn des Samuel Grünebaum, Kaufmann
und der Mina Strauss in Dreieichenhain.

und

Name: Hirschel, Rose
Zivilstand: ledig
Beruf: ohne Beruf

von Thamelan, .. dessus
wohnhaft in Bern.
geboren zu Bern
den achtundzwanzigsten August tausend acht hundert neunund achtzig

Tochter des Bernhard Hirschel, Kaufmann
und der Sophie Nordmann in Bern.

Für richtigen Auszug:

BERN, den 15. März 1912

Der Zivilstandsbeamte:

Heinze.

(Siegel Bern)
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  #7  
Alt 10.02.2010, 11:04
Medy
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(Nr. 255) Ertrunkener im Nettebach.
Der unten signalisierte Ignatz Bucher aus Kerns, Canton Unterwalden, zuletzt als
Dienstknecht auf dem Nettehofe wohnhaft, ist am 3. d. M. im Nettebach ertrunken. Ich
ersuche die betreffenden Behörden, mir, falls die Leiche des Bucher im Rheine, wohin sie
ohne Zweifel getrieben worden ist, aufgefunden wird, hierüber Anzeige zu machen.
Coblenz den 7. Februar 1850. Der Königliche Ober-Prokurator: v. Runkel.
Signalement.
Familiennahme Bucher; Vorname Ignatz; Geburtsort Kerns, Canton Unterwalden
ob dem Wald; Alter 40 Jahre; Größe 5 Fuß 4 Zoll; Haare blond; Stirn hoch; Augen-
brauen blond; Augen braun; Nase und Mund mittel; Bart schwarz; Zähne vollzählig;
Kinn länglich; Gesichtsbildung oval; Gestalt untersetzt. Besondere Kennzeichen keine.
Bekleidung: Eine dunkelgrüne Jacke; alte grautuchene Hosen; baumwollene Strümpfe;
weißflanellene Unterjacke, in der Hosentasche befand sich eine eingehäusige silberne Taschen-
uhr (Schweizer Arbeit) mit einer schwarzen Gummikordel. Er war ohne Kopf- und Fuß-
bekleidung.
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  #8  
Alt 15.02.2010, 12:50
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Amtsblatt der Königl. Regierung zu Düsseldorf 1832

Der hier unten signalisirte Daniel Schlatter, angeblich Conditor aus St. Gallen in der Schweiz, ist dringend verdächtig, dem Engelbert Luther zu Mülheim Gelder unterschlagen zu haben. Wir ersuchen daher jegliche Behörde, das bezeichnete Individuum, welches sich angeblich nach Barmen gewendet, im Betretungsfalle verhaften und an uns abliefern zu lassen.

Broich, den 27. November 1832
Fürstliches Gericht der Herrschaft Broich: Berghaus

Beschreibung der Person des Daniel Schlatter:
Derselbe ist circa 25 bis 26 Jahre alt, von schlanker Statur, spricht in Schweizer Mundart, hat braune Haare und Bart, war bekleidet mit einem braunen Ueberrock, schwarzen Hose, schwarzen Kamaschen und Schuhen, trug ein roth und weißgestreiftes Hemd und einen breitkrämpigen schwarzen Hut.

Amtsblatt der Regierung zu Aachen 1833

Der unten signalisirte Jacob Wetter, welcher bisher dem hiesigen Handlungs-Etablissement des Kaufmannes Johann Zähner aus Herisau in der Schweiz vorstand, hat sich gestern aus hiesiger Stadt entfernt, und aus der Kasse dieser Handlung über 1700 Thaler diebischer Weise mitgenommen. Ich ersuche daher sämmtliche Polizeibehörden, auf den gedachten Wetter sorgfältig zu vigiliren, ihn im Betretungs-Falle verhaften und mir vorführen zu lassen.

Cöln, den 11. Februar 1833
Der Ober-Prokurator: v. Collenbach

Signalement des Jacob Wetter:
Geburtsort: St. Gallen in der Schweiz; Religion: reformirt; Alter: 29 Jahre; Größe: 5 Fuß 4 Zoll; Haare und Augenbraunen: schwarz; Stirn: ziemlich hoch; Augen: braun; Nase: stumpf; Mund: mittelmäßig; Kinn: rund; Gesicht: rund und voll; Gesichtsfarbe: blaß; Bart: schwarz, und einen starken Backenbart; Sprache: deutsch nach schweizer Mundart; besondere Kennzeichen: etwas pockennarbig.
Bekleidung: ein dunkelblauer feiner Tuchmantel mit einem großen Kragen und dunkelblauem Merino-Futter, ein grautuchener Ueberrock, eine lange dunkelfarbige Tuchhose, kurze Stiefel und eine blaue Tuchmütze mit einem breiten schwarzen Pelzrande.
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  #9  
Alt 31.03.2010, 16:08
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Beitrag Landesverweisung Jakob Altdorfer, Schaffhausen

Kreis-Amtsblatt für Schwaben und Neuburg, Augsburg, den 21. September 1860

Durch Erkenntniß des kgl. Bezirksgerichts Augsburg vom 4. Juni ds. Js. wurde der ledige Schlossergeselle Jakob Altdorfer von Schaffhausen wegen des Verbrechens des ausgezeichneten Diebstahls in eine Arbeitshausstrafe von 7 Jahren verurtheilt und nach erstandener Strafe des Königreichs Bayern verwiesen.

Signalement:

18 Jahre alt, mittlere Statur, braune Haare, breite Stirne, stumpfe Nase, breiten Mund, rundes Gesicht, gesunde Gesichtsfarbe, ohne Bart.

Augsburg, den 15. September 1860
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Hier findet ihr Übersichten meiner Vorfahren aus Sachsen und Thüringen
sowie aus der (Elch-) Niederung in Ostpreußen


Dauersuche in Ostpreußen und im Memelland:
Alles zu den Familiennamen Kumbartzky, Matzeit (Macait) und Petrick

Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuches, sie zu erwerben. (A. Einstein)
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  #10  
Alt 17.04.2010, 10:49
schaefera
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Durch den eigenen Eispickel getödtet. Aus Bern wird unter dem 16. Mai gemeldet: Die Studenten der Universität Lausanne, welche Botanik studieren, unternahmen am 15. Mai unter der Leitung des Botanikprofessors W i l z e k (Lausanne) eine Excursion auf den Dent du Midi (3260 m.). Das Wetter war prächtig und die Excursion in jeder Beziehung gelungen. Die Studenten hatten fleissig gearbeitet und viele Pflanzen gefunden. Beim Abstieg ereignete sich jedoch ein Unglücksfall. Der Student Clare aus Sachsen war an einem Schneeabhang ausgerutscht. Dabei fiel er so unglücklich auf seinen Eispickel, dass ihm der ganze Bauch aufgeschnitten wurde. Eine Viertelstunde darauf war er todt, die Besinnung hatte er nicht mehr erlangt. Es brachen Träger auf, den inzwischen von einer Anzahl Studenten bewachten Leichnam herabzuholen. Der Verunglückte war erst im ersten Semester in Lausanne.

MITTHEILUNGEN DES
DEUTSCHEN UND OESTERREICHISCHEN ALPENVEREINS.
REDIGIERT VON HEINRICH HESS.
NEUE FOLGE BAND XIV, DER GANZEN REIHE XXIV. BAND.
JAHRGANG 1898.
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