#1  
Alt 13.07.2018, 21:13
SarahBonn SarahBonn ist offline
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Standard Uneheliche Kinder Vater finden

Ich bin bei meinen Forschungen schon um 1900 auf ein Uneheliches Kind gestoßen. Vaters nirgends vermerkt. Werder auf der Geburtsurkunde noch auf der Sterbeurkunde und auch nicht im Taufeintrag. Gibt es dennoch eine möglichkeit heraus zu finden wer der Vater war ???
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  #2  
Alt 13.07.2018, 21:27
SarahBonn SarahBonn ist offline
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Im Taufeintrag des Kindes steht drin ( Ernst Lorent ist illegal, also Unehelich geboren) und aus der Sammelakte der Heirat des unehelichen Kindes steht folgendes drin " Die Mutter, Elisabeth Wipperfürth (verheiratete Lux)

Könnte es sogar evtl sein das dieser Herr Lux der Vater des Kindes ist und Sie erst nach der Geburt geheiratet haben?

Und wie sah es damals mit den Nachnamen aus? Gab es schon Damen die ihren Mädchennamen behalten haben und das Kind diesen auch behalten hat?
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  #3  
Alt 13.07.2018, 21:46
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Araminta Araminta ist offline
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Leider kann ich dir auch nicht helfen.
Aber ich habe auch viele uneheliche Vorfahren/Kinder Warund es ist unterschiedlich.
Ich denke aber, dass der Herr Lux nicht der Vater von Ernst Lorent ist, sondern eher ein Herr Lorent, da die Mutter ja eine geborene Wipperführt ist.
Wenn der Herr Lux der Vater wäre, hätte er sicher, spätestens nach der Hochzeit, seinen Namen geltend gemacht.

Ob um 1900 eine Frau ihren Mädchennamen behalten hat und ihrem Sohn einen ganz fremden gab, glaube ich nicht. Aber sicher bin ich natürlich nicht.

War Elisabeth Wipperführt schon eine verheiratete Lux als Ernst Lorent zur Welt kam?
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  #4  
Alt 13.07.2018, 21:51
SarahBonn SarahBonn ist offline
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Nein erst in der Sammelakte zur Hochzeit stand sie als verehelichte Lux drin. Zu dem Zeitpunkt war Sie schon verstorben. Der Name Lorenz kommt denke ich vom Taufpaten der Laurent Mund hieß
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  #5  
Alt 13.07.2018, 22:29
Kai M Kai M ist offline
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Hallo Sarah,

wenn der Vater nicht in der Geburtsurkunde oder Taufurkunde benannt wurde und in der Familie nichts weitergegeben wurde, ist das leider das Ende der Fahnenstange.
Auch ich war früh bei meiner Forschung auf zwei uneheliche Kinder gestoßen. Damals hatte ich noch die Hoffnung über das Amtsgericht (Vormundschaftsakten) etwas zu finden. Aber da gab es keine Amtsvorgänge.
Wäre der spätere Ehemann der Mutter auch der Kindsvater, dann hätte es eine nachträgliche Legitimation gegeben, die so auch in der standesamtlichen Geburtsurkunde vermerkt worden wäre.
Es ist natürlich gerade am Anfang der Suche "ärgerlich", wenn man einen leeren Zweig in der Ahnentafel hat, aber so ist es nun mal.

Viele Grüße
Kai
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  #6  
Alt 13.07.2018, 22:40
SarahBonn SarahBonn ist offline
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Vormundschaftsakten?? Das hört sich aber auch Interessant an, ws genau ist das und wo gibts das? Wäre ja ein Versuch wert.
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  #7  
Alt 14.07.2018, 08:49
Ginster43 Ginster43 ist offline weiblich
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Hallo Sarah,

wenn weder im Kirchenbuch noch in den Standesamtsunterlagen ein Vater angegeben ist, wirst Du sicher keinen Vater mehr finden, es sei denn, es leben noch Nachkommen der unehelichen Mannes, die den Namen aus Erzählungen kennen, wenn ihn die Mutter genannt hat.

Ich habe alle möglichen Fälle von unehelichen Kindern. In älteren KB steht teilweise
- Vater soll sein....
- Vater ist angeblich....
- Vater ist...., Vaterschaft wurde anerkannt
- Vater ist...., haben geheiratet
aber auch Fälle, bei denen der Vater nicht angegeben ist und wo manchmal garstige Pfarrer noch bei der Heirat des unehelichen Kindes schrieben, dass das "Hurenkind" heiratet .

Anfang des 20. JH habe ich einen Fall, bei dem zwar der Beruf des Vaters bekannt ist, aber nicht der Name, weil ihn die Mutter nicht genannt hat. Das weiß ich aus Erzählungen, die innerhalb der Familie weiter gegeben wurden.

VG
Angelika
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  #8  
Alt 14.07.2018, 09:24
OliverS OliverS ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von SarahBonn Beitrag anzeigen
Gibt es dennoch eine möglichkeit heraus zu finden wer der Vater war ???

Eigentlich wie andere schon sagten, eher nicht.
Hsb die gleiche Situation, und komme da eher nicht weiter.
Beim DNA Test habe ich jetzt aber diverse matche, die nicht in meinen Stammbaum passen und da wird es wieder spannend, denn dort kann man, wenn bei denen auch ein Stammbaum da ist, Namen, Orte und so eingrenzen. Vielleicht finde ich so was, denn sonst gibt's kaum 'ne Chance weiter zu kommen.
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  #9  
Alt 14.07.2018, 09:46
holsteinforscher holsteinforscher ist offline
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Moinsen zusammen,

Und wie sah es damals mit den Nachnamen aus?
I.d.R. führten uneheliche Kinder den Familiennamen der Mutter, selbst dann
wenn der Kindesvater bekannt war…, was ja nicht automatisch dazu führte,
dass er das Kind als *leibeigen* anerkannt hat.

Aus Erzählungen meiner Schwiegermutter weiss ich, das Hebammen/Schwestern
dazu angehalten waren, Angaben zum Kindsvater zu *erwirken*. Dennoch gab
es viele Mütter, die keine Angaben machten, auch keine Ansprüche an den
Kindsvater stellten…, somit stellt sich natürlich die Frage, ob es gerichtliche
Unterlagen zur Sache gibt…???


Je nach Struktur der Region, waren für solche Angelegenheiten die Amtsgerichte
zuständig. Hier muss man sich allerdings informieren, wie die Gerichtsbarkeit
vor Ort organisiert war, bzw. welche Archive diese Unterlagen im Bestand
führen…!!!

Sofern weder der Kindesvater, noch der spätere Ehemann, das Kind anerkannt
haben, bleibt Ernst Lorent ein geb. Wipperfürth, evtl. tauchen auf einigen
Urkunden Bezeichnungen auf wie * Ernst Lorent geb. Wipperfürth genannt Lux*.
__________________
Die besten Grüsse von der Kieler-Förde
Roland...


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  #10  
Alt 14.07.2018, 20:09
gki gki ist offline
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Hallo Sarah,

ich glaub, Du mußt da noch etwas Informationen liefern, da fehlt die Hälfte...

Wann wurde das Kind geboren? Wann heiratete die Mutter? Wie hieß das Kind bei seiner eigenen Hochzeit mit Nachnamen?

Im Deutschen Reich (oder wo sonst?) um 1900 müßte ein uneheliches Kind den Mädchennamen der Mutter geführt haben. Wenn das nicht der Fall war, muß man überlegen wo der Name sonst herkam.
__________________
Gruß
gki
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