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  #11  
Alt 11.05.2018, 21:27
Benutzerbild von U Michel
U Michel U Michel ist offline weiblich
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Hallo Anna Sara Weingart und UrsulaK,
vielen Dank für Eure Gedanken.
Ja, auch wenn vieles wie ein Missverständnis aussehen mag ist es doch wichtig für uns die Angaben über Alfred Lutoschka aus den Ergänzungskarten zu erhalten, damit wir genauere Daten über ihn zur Verfügung haben zur weiteren Suche.

Auch wenn unser Vorfahren-FN Lutosch - ka slawisch bzw. seit Jahrhunderten wendisch ist, ist das noch nicht einer jüdischen Zugehörigkeit gleichgestellt. Das werden auch die damaligen Behörden gewusst haben.
Warum Alfred Lutoschka nun in dieser erhalten gebliebenen Sammlung der Ergänzungskarten erfasst worden ist bleibt sicherlich abzuwarten von uns.

Einen schönen Abend Euch allen...
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Freundliche Grüße aus Böhmen von
Michel

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FN Lutoschka und FN Rose in Lettland-Riga, Litauen, Wehlisch/ Russland, Witebsk/ Weißrussland, Berlin - Cottbus Niederlausitz - Wahrenbrück - Hamburg/ Deutschland und Neustettin/ Polen;

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  #12  
Alt 12.05.2018, 19:21
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UrsulaK UrsulaK ist offline weiblich
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Hallo Michel,

in der Wrangelstr 9 lebte laut https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...rlin-Kreuzberg
eine Jüdin namens Tauba Bötzel, die nach Theresienstadt deportiert wurde und dort 1942 starb. Sofern sie (und dein Grossonkel) dort bereits 1939 wohnte, kann es sein, dass sich ihr Eintrag auf demselben Fragebogen findet wie der des Alfred Lutoschka.

Ich kann sehr gut verstehen, dass Du dieser Quelle gerne habhaft werden möchtest, immerhin ist sie ein Beleg dafür, dass dein Grossonkel bereits 1939 in Berlin lebte.
__________________
Liebe Grüsse UrsulaK
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  #13  
Alt 12.05.2018, 22:01
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U Michel U Michel ist offline weiblich
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Hallo UrsulaK,
nun, das kann natürlich auch sein, dass er als Witwer in der Wrangelstraße 9 in einem jüdischen Haushalt lebte, denn seine Frau war ja schon 1930 verstorben.
Alfred Lutoschka hatte aber auch Verwandtschaft in Berlin: seinen Halbbruder Fritz Lutoschka mit Familie, Richtmeister in der Grüntaler Straße 27/28. Warum er dort nach seiner Rückkher aus Russland nicht wohnte ist uns auch ein Rätsel.

Manchmal bin ich ratlos bei so vielen Fragen....
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Freundliche Grüße aus Böhmen von
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Geändert von U Michel (14.05.2018 um 23:29 Uhr) Grund: Rechtschreibung
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  #14  
Alt 17.07.2018, 08:07
Kleinschmid Kleinschmid ist offline
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Es geht nun also darum, daß das Bundesarchiv eine direkte Nutzung der Volkszählungskartei von 1939, hier Berlin, untersagt - siehe hier. Was eigentlich verständlich ist, denn die Karten sind durch den bereits einsetzenden Säurefraß stark beschädigt worden. Deshalb wurden die damals noch lesbaren Daten von 1992 bis 2001 in eine dBase und später in eine Access-Datenbank übertragen, aus der man natürlich Auskunft erhält. Lediglich die Karteikarten lassen sich nicht mehr einsehen. Genau ein solcher Datenbankauszug liegt nun für Alfred Lutoschka vor - siehe hier. Allerdings steht die Vermutung im Raum, daß auf der Karteikarte noch mehr Informationen enthalten waren. Aber warum eigentlich? In der Spalte 'Ergänzungen' steht '---'. Warum sollten die Archivare damals noch lesbare Informationen nicht in die Datenbank übernommen haben? Schaut man sich den Aufbau der Datenbanken an - siehe hier - sind durchaus für alle Informationen die entsprechenden Felder vorhanden. Fehlt etwas bei Alfred Lutoschka, dann sollte es auch auf der Karteikarte nicht vorhanden oder damals nicht mehr lesbar gewesen sein.

Was tun?
Die Kartei wurden von den Mormonen 1991 verfilmt - demnach noch vor der o.g. Aktion. Es sind also nicht diese alten Aufnahmen vom Reichssippenamt aus den 1940er Jahren, die mitunter kaum lesbar sind.
Zitat:
Zitat von U Michel Beitrag anzeigen
dort bin ich leider auch "abgeblitzt". Kommentar: Filme nicht vorhanden.
Gut, Filme gibt es ja nicht mehr bei den Mormonen. Also muß man selbst in einer Forschungsstelle fahren, um die Kartei aus dieser Sammlung zu suchen. Allerdings weiß ich nicht, ob man dort nach Lutoschka suchen muß oder nach dem entsprechenden Haushaltsvorstand - vielleicht diese Frau Tauba Bötzel?
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  #15  
Alt 18.07.2018, 10:29
Benutzerbild von U Michel
U Michel U Michel ist offline weiblich
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Hallo Kleinschmid,
uns geht es um die Angaben zu seinem Beruf, Ausbildung und Lehre.


In der Orginalbogenangabe (Kopfleiste Spalten 9 und 10) wird die Berufsausbildung abgefragt. Und um diese Angaben geht es uns.
In der von Dir angegebenen Erläuterung steht:
...Zum Zensus von 1939 waren zusätzlich Karten auszufüllen, die mit „Volks-, Berufs- und Betriebszählung am 17. Mai 1939 Ergänzungskarte für Angaben über Abstammung und Vorbildung” überschrieben waren. Explizit wurde nach jüdischer Abstammungund nach Hoch- und Fachschulausbildung gefragt. ....
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berlin , cottbus , lutoschka , schütze , witebsk

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