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  #1  
Alt 22.06.2019, 18:34
Benutzerbild von KoH
KoH KoH ist offline männlich
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Registriert seit: 30.10.2017
Beiträge: 425
Standard Alter eines Hofes ungefähr bestimmen?

Moin,kann mir hier einer helfen? Ich möchte gerne wissen wann inetwa unsere Höfe/Häuser erbaut wurden. Aber an wen kann ich mich da wenden? eine grobe einschätzung von +-100 Jahren würde mir genügen


Dazu gleich die neugierige frage: Beschäftigt ihr euch mit den Häusern eurer vorfahren?



mfg Kim
__________________
Das wichtigste: Suche alles zur Familie BETTIN aus Linde,FLatow.
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  #2  
Alt 22.06.2019, 20:00
Xylander Xylander ist gerade online männlich
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Registriert seit: 30.10.2009
Beiträge: 2.511
Standard

Hallo Kim,
stell doch mal ein Bild ein, mit ein paar Angaben. Ansonsten würde ich die zuständige untere Denkmalschutzbehörde fragen, auch wenn kein Denkmalschutz drauf ist, oder das Stadtarchiv, oder den Heimatverein.
Viele Grüße
Xylander
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  #3  
Alt 23.06.2019, 10:39
Benutzerbild von Garfield
Garfield Garfield ist offline weiblich
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Ort: Bern, Schweiz
Beiträge: 1.504
Standard

Hallo

Du könntest auch noch schauen, ob du online oder als Buch gedruckt eine Ortschronik findest, da sind besonders alte Häuser meistens erwähnt.

Ich selbst beschäftige mich nicht speziell mit den Häusern meienr Vorfahren, aber vielleicht später mal.
Ich weiss aber von einer Forscherin in meiner Gegend, die für das Haus ihrer Vorfahren eine Chronik geschrieben hat.
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Viele Grüsse von Garfield

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  #4  
Alt 23.06.2019, 10:48
Xylander Xylander ist gerade online männlich
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Beiträge: 2.511
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Zitat:
Zitat von KoH Beitrag anzeigen
eine grobe einschätzung von +-100 Jahren würde mir genügen
Dazu gleich die neugierige frage: Beschäftigt ihr euch mit den Häusern eurer vorfahren?
mfg Kim
Hallo Kim, das geht sicherlich genauer, gerade in SH. Ist zwar nicht meine Gegend, aber es gibt anscheinend eine Menge Literatur. Eine Ansprechadresse wäre sicher auch das Freilichtmuseum Molfsee.
https://freilichtmuseum-sh.de/

Na, und die SH-Experten im Forum werden auch eine Menge wissen.

Ja, einzelne Hausgeschichten erforsche ich.

Viele Grüße
Xylander
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  #5  
Alt 23.06.2019, 17:51
Benutzerbild von Svenja
Svenja Svenja ist offline weiblich
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Ort: Kanton Luzern, Schweiz
Beiträge: 2.753
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Hallo

Ich habe die Geschichte der Bauernhöfe meiner Vorfahren im Ägerital im Kanton Zug in der Schweiz erforscht (noch nicht vollständig).

Geholfen haben mir dabei nebst Familien- und Ortschroniken auch die Geschichte der lokalen Milchgenossenschaft (enthält Mitgliederlisten seit 1935), Einträge im Schweizerischen Handelsamtsblatt (enthält auch Genossenschaften) sowie Zeitungsartikel (z. B. über Brände auf Bauernhöfen).

Das Resultat meiner Forschung könnt ihr hier nachlesen:
https://iten-genealogie.jimdo.com/gr...rn/bauernhöfe/

Gruss
Svenja
__________________
Meine Website über meine Vorfahren inkl. Linkliste: http://iten-genealogie.jimdo.com/

Interessengemeinschaft Oberbayern http://forum.ahnenforschung.net/group.php?groupid=38

Interessengemeinschat Unterfranken http://forum.ahnenforschung.net/group.php?groupid=37

Interessengemeinschaft Sudetendeutsche http://forum.ahnenforschung.net/group.php?groupid=73

Geändert von Svenja (23.06.2019 um 17:54 Uhr)
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  #6  
Alt 23.06.2019, 18:16
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist gerade online
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Ort: Berlin
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Hallo Kim,
wenn der Bauernhof Ziegelsteinmauerwerk hat, dann ist dieses nicht sehr alt. (also dann meist 19. Jht. oder Anfang 20. Jht.) Es war früher für den einfachen Bauern schlicht unbezahlbar, daher wurden meist nur Kirchen und herrschaftliche Bauten mit Ziegelstein errichtet. Der Rest hatte lehmverfülltes Fachwerk. Jedenfalls dort wo es keine Natursteinbrüche gibt, und die gibt es ja in ganz Norddeutschland nicht.
__________________
Viele Grüße
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  #7  
Alt 23.06.2019, 18:27
Benutzerbild von consanguineus
consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Registriert seit: 15.05.2018
Ort: Harz
Beiträge: 1.052
Standard

Zitat:
Zitat von Anna Sara Weingart Beitrag anzeigen
Der Rest hatte lehmverfülltes Fachwerk. Jedenfalls dort wo es keine Natursteinbrüche gibt, und die gibt es ja in ganz Norddeutschland nicht.

Einspruch! Es gibt massenhaft Natursteinbrüche in Norddeutschland. Zum Beispiel im Elm. Rund um den Elm wurden mitunter sogar Gebäude kleinerer Bauernhöfe aus Elmkalkstein errichtet, nicht nur die Rittersitze. Wunderschön! Man denke an den gelben Wesersandstein. Den roten Sandstein aus dem Solling. Den Rogenstein rund um Braunschweig. Den Duckstein aus Königslutter. Jeder kleinere Höhenzug hatte seinen Steinbruch. Klar, wo es keine Höhenzüge gab, war man auf anderes Material angewiesen. Aber das war auch nicht zwingend mit Lehm beworfenes Sprickelwerk oder Ziegel. In der Lüneburger Heide oder in der Altmark verwendete man Findlinge.

Viele Grüße vom Bauernhausfan
__________________
Suche:

Johann Heinrich Jonas ANDRAE, Pastor, * 1796 in Kutzleben
Johann Heinrich CLEVE, Hofmeister auf der Domäne Bornhausen, * um 1775
Andreas HEINRICH: Bürger und Zimmermeister in Querfurt, * um 1770
Anton BLANKE, Halbspänner in Klein Rhüden, * um 1750
Andreas Christian HAGERODT, Ackermann und Krüger in Ahlshausen, * um 1740
Johann Heinrich MAASBERG, Müllermeister, Kaufmann und Brinksitzer in Söhlde, * 1725
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  #8  
Alt 23.06.2019, 19:05
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist gerade online
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Ort: Berlin
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Hallo, ich meinte das nördliche Norddeutschland. (Eiszeit-Gletscher-Gebiet) Der Themenersteller kommt ja aus Itzehoe.
__________________
Viele Grüße

Geändert von Anna Sara Weingart (23.06.2019 um 19:09 Uhr)
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  #9  
Alt 23.06.2019, 19:41
Malte55 Malte55 ist offline
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Beiträge: 628
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Zitat:
Zitat von consanguineus Beitrag anzeigen
verwendete man Findlinge.
Moin,
wer kennt sie nicht, die Megalitharchitektur etwa 3000 BC...
Mit Feldsteinen lassen sich dagegen Kirchen bauen und für die Fachwerkbauten der Bauern gaben sie sicherlich auch das Fundament.
Malte
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  #10  
Alt 23.06.2019, 20:09
Anna Sara Weingart Anna Sara Weingart ist gerade online
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Registriert seit: 23.10.2012
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Meine Familie besitzt so ein altes Haus mit Fundament aus Findlingen (Feldsteinen). Der Vorteil gegenüber anderem Material, auch gegenüber Ziegelmauerwerk, liegt darin, dass die Bodenfeuchtigkeit bei Feldstein-Fundament nicht kapillar aufsteigen kann, die Wände daher trocken bleiben. Das war ein Haptgrund ihrer Verwendung. Insbesondere wenn man Holz-Lehm-Wände hatte musste man diese vor aufsteigendem Wasser schützen. Daher nahm man die Unkosten für Herbeischaffung der Feldsteine auf sich. Ansonsten galt, wie schon bei den Ziegeln gesagt, dass es meist zu teuer und aufwändig war, die Wände komplett aus Feldsteinen zu bauen. Es gab auch nicht genügend von den Steinen an den meisten Orten. Ihre gehäuften Vorkommen sind auf Endmoränen-Lagen beschränkt.
__________________
Viele Grüße
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