#1  
Alt 30.06.2016, 19:43
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Mia Mia ist offline
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Standard Nachtodkontakte / Nahtoderfahrungen

Hallo zusammen,

da ich gerade ein Buch über Nachtodkontakte lese, dachte ich an das, was mir während meiner Ahnenforschung, beim Plaudern über alte Zeiten, von meiner Oma kürzlich erzählt wurde.

Ich finde es sehr interessant und bin gespannt, ob ihr, die ihr euch ja auch viel mit den Toten und Erzählungen über sie beschäftigt, auch schon sowas gehört habt.

Was mir meine Oma erzählte (ihr wurde es früher immer wieder von ihrer Mutter - meiner Uroma - erzählt): Die Oma meiner Uroma lag im Sterben. Am Abend als sie starb, rief sie ihren Sohn zu sich und sagte: "Siehst du nicht, dass wir Besuch haben?" Sie zählte alle Personen auf, die sie sah - sie waren damals alle schon gestorben - und wies ihren Sohn an, Stühle für den Besuch zu holen. Als er das tat, sagte sie: "Jetzt ist's gut. Sie warten schon auf mich".

Als ich das meiner Mutter erzählte, berichtete sie mir, was ihr ihre Mutter, also meine Oma, oft erzählt hat: Meine Oma pflegte als junge Frau ihre Oma und war auch bei ihr, als diese starb. Auf dem Nachttisch stand eine brennende Kerze und als die Oma meiner Oma starb, erlosch sie, um kurz darauf wieder zu brennen. Meine Oma sagte zu meiner Mama, das klingt unglaublich, und sie würde es vielleicht auch nicht glauben, wenn es ihr jemand erzählt, aber es war wirklich so, sie war dabei und hat es mit eigenen Augen gesehen.

Ist euch auch schon so etwas erzählt worden?

Viele Grüße
Mia
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  #2  
Alt 30.06.2016, 20:13
alfio alfio ist offline
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Hallo Mia! Es gibt Situationen und Dinge die nicht erklärbar sind.
Mein Vater wurde im 1. Weltkrieg von seiner Truppe getrennt. Während die Kämpfe weiter gingen, stand ein Mädchen neben ihm und geleitete ihn sicher durch den Kampf zurück zu seiner Truppe. Außer meinem Vater hat niemand das Kind gesehen. Später erkannte er auf einem Foto eine verstorbene Verwandte. Als seine, von ihm, geliebte Großmutter 1930 starb, erschien sie ihm nach ihrem Tod. Er hatte sie immer gebeten: "Oma, wenn es etwas nach dem Tod gibt, gib mir ein Zeichen."
Meine Mutter wusste stets durch einen Traum, wenn ein Familienmitglied starb. Wir wollten ihr den Tod ihres Bruders verheimlichen. Sie (damals 84 Jahre alt) fragte uns: "wann ist Karl gestorben? Ich weis er ist tot."
Ich fand/finde so etwas unheimlich.
__________________
Viele Grüße
alfio
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  #3  
Alt 30.06.2016, 20:46
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Mia Mia ist offline
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Hallo Alfio,
ja, da hast du recht!
Zitat:
Es gibt Situationen und Dinge die nicht erklärbar sind
Nur weil wir sie mit unserem Verstand nicht begreifen können, heißt das nicht, dass es sie nicht gibt.

Zitat:
Später erkannte er auf einem Foto eine verstorbene Verwandte
In ihr erkannte er das Mädchen, das ihn geleitet hat?

Ich finde es tröstlich, zu wissen, dass noch "etwas" (Seele/Persönlichkeit, wie man es auch immer nennen mag) auch nach dem körperlichen Tod noch weiter existiert.

Früher habe ich "nur" gehofft, dass mit dem Tod nicht alles zu Ende ist, dachte, wahrscheinlich ist da noch etwas, aber ich hatte auch Zweifel. Jetzt bin ich mir absolut sicher, dass es noch irgendeine Form von Existenz nach dem Tod gibt.

Diese Sicherheit bekam ich einen Tag, nachdem meine Oma starb. An diesem Tag fiel meiner Mutter ein Buch aus einem Regal vor die Füße, als sie sich in der Nähe die Schuhe auszog. Das Buch stand zwischen anderen Büchern und konnte von selbst nicht rausfallen. Meine Mutter war ganz erstaunt, sah noch gar nicht bewusst auf den Buchtitel, und zeigte meinem Vater, was passiert war. Dieser sagte: "Schau mal, wie das Buch heißt". Der Titel des Buches: Trotz allem glücklich sein.
Ich bin dankbar für dieses Zeichen, denn seitdem zweifle ich nicht mehr, ich bin mir einfach sicher.

Viele Grüße
Mia
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  #4  
Alt 01.07.2016, 04:21
Artsch Artsch ist offline
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Hallo,

mit meinem Vater habe ich mich früher öfters über dieses Thema unterhalten und er sagte abschließend immer:
"Nach dem Tod gibt es nichts mehr!"
Aber der Inhalt unserer Gespräche sprach eine andere Sprache. So erzählte er mir zum Beispiel:

Als er Lehrling war, passte sein Vater ihn früh morgens vor der Arbeit ab. Für gewöhnlich sahen sich Vater und Sohn nicht, da sie gegensätzliche Arbeitszeiten hatten. Auch sonst war das "Vater-und-Sohn-Verhältnis" kein gutes. Man sah sich oft wochenlang nicht, ging sich aus dem Weg, obwohl man beengt zusammenwohnte und dasselbe Bett benutzte.
An diesem Morgen, warnte mein Opa meinen Vater, er solle bei der Arbeit auf sich acht geben. Mein Vater, der alles was von seinem Vater kam für Schwachsinn hielt, erlebte an diesem Tag einen Kugelblitz. Bei furchterregendem Gewitter, war der Lehrmeister meines Vaters mit Frau und "Geldkoffer" (ich denke, gewiß waren auch wichtige Papiere darin) ansonsten aber "kopflos" in den Keller geflüchtet. Mein Vater sah den Kugelblitz wie er langsam durch das Vordertor hereinrollte, einen Bogen um meinen Vater, der das Schmiedefeuer bewachen mußte, zog und zur Hintertüre hinaus sich erhebend entwich.

Ebenso beschwor mein Opa meinen Vater an einem Morgen, auf dem Weg zur Arbeit auf sich aufzupassen. Mein Vater, der mit dem Fahrrad in den Nachbarort mußte, sah plötzlich einen bewaffneten Russen aus dem Getreide kommen, als er schnell wendete, kam dort noch ein Russe aus dem Getreide, so daß er nicht mehr entweichen konnte. Sie hatten es auf sein Rad abgesehen. Als der Eine damit losfahren wollte, hielt mein Vater sein Rad am Gepäckträger fest, so daß dieser wieder absteigen mußte, dabei entglitt ihm sein Gewehr. Beim nächsten Versuch wieder, aber da legten beide Russen auf den Bestohlenen die Waffen an. Die Russen entfernten sich nur langsam, der Fahrende benutzte die Pedale nicht, sondern stieß sich mit den Beinen immer wieder ab. Erschrocken über sich selber, blieb mein Vater zurück.

Im Sommer 42 als der 6 Jahre ältere und einzige Bruder meines Vaters ins Feld zog, kehrte er auf dem Steg, welcher das winzige Anwesen mit der Straße verband, um, weil er etwas vergessen hatte. Als er dann endlich sein Elternhaus verlassen hatte, verfiel mein Opa in großes Wehklagen und jammerte: "Den Jungen (damals 18 Jahre alt) sehen wir nie wieder!"
Ein paar Tage vor Weihnachten, klopfte es in der Nacht um 21 Uhr für alle im Haus hörbar, 3 mal. Vor der Tür stand niemand. Aus meinem Opa brach es heraus: "Der Große ist kalt!"
Wie ich heute weiß, erlag er 4 Tage vor Weihnachten seinen Verletzungen. (Bauchschuss)

Mein Vater behauptete immer, diese Gabe habe er von seinem Vater geerbt, wenn auch vielleicht nicht in diesem Umfang, aber er wußte auch immer vorher, daß jemand stirbt. Er hatte große Angst, dies an seine Kinder weitergegeben zu haben, denn er empfand dies als sehr belastend. Die einzige von uns 3 Kindern, die es betrifft bin wohl ich.
Bei mir sind es mehr Vorahnungen von Unglücken, aber außer in zwei Fällen, konnte ich noch noch kein Unglück abwenden. Entweder es wird einem nicht geglaubt, oder man hält es selbst nicht für möglich. Es gehört viel Mut dazu Dinge beim Namen zu nennen, denn der Mensch ist ein Zweifler.

Beste Grüße
Artsch

Geändert von Artsch (01.07.2016 um 04:41 Uhr)
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  #5  
Alt 01.07.2016, 09:20
gudrun gudrun ist offline
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Hallo,

auf unserer buckligen Welt gibt es mehr wie man glaubt.
Meine Mutter hat kurz vor ihrem Tod noch Anderl gesehen, wie er an der Tür stand.
Anderl (Ihr jüngster Bruder) ist in Stalingrad geblieben. Sie selbst war 10 Jahre
jünger wie Anderl, eine Nachzüglerin.
Wenn es um meine Mutter schlecht stand, war immer Anderl in der Nähe.

Viele Grüße
Gudrun
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  #6  
Alt 01.07.2016, 11:49
Olaf Berg Nielsen Olaf Berg Nielsen ist offline männlich
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Hallo

Viele Kirchen lernen, daß der Mensch eine unsterbliche Seele habe, aber was steht in der Bibel?

1 Mosebuch 2:7: „Und Gott der Herr machte den Menschen aus einem Erdenkloß, und er blies ihm ein
den lebendigen Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch eine lebendige Seele. (der Mensch wurde eine lebendige Seele. Elberfelder Bibel)“

Der Mensch wurde eine Seele, keine Seele wurde eingebaut. Gott hat gesagt zum Adam und Eva, dass die von alle Bäumen essen konnte, aber von eine bestimmte Baum dürfte die nicht essen. „denn welchen Tages du davon issest, mußt du unbedingt sterben!“. Aber der Teufel sagt: „Ihr werdet sicherlich nicht sterben!” 1 Mos. 2:7; 3:4 Schlachterbibel

Das war die erste Lüge in die Geschichte und es lebt noch. Der Teufel kann seine Dämonen brauchen Menschen zu einwirken so dass die Personen sehen, die nicht mehr leben.

Die Seele, welche sündigt, soll sterben!“ Ezekiel 18:4, 20

denn die Lebendigen wissen, daß sie sterben müssen; aber die Toten wissen gar nichts, und es wird ihnen auch keine Belohnung mehr zuteil; denn man denkt nicht mehr an sie.“ Prediger 9:5

Viele wünschen zu glauben, dass man nach dem Tod weiterlebe, wie eine es hier gesagt hast: „Ich finde es tröstlich, zu wissen, dass noch "etwas" (Seele/Persönlichkeit, wie man es auch immer nennen mag) auch nach dem körperlichen Tod noch weiter existiert.“

Wenn es war so, dass etwas nach dem Tod weiterlebte, warum sollte Gott dann Menschen verbieten Kontakte mit die zu haben?

„Wenn du in das Land kommst, das der HERR, dein Gott, dir geben wird, so sollst du nicht lernen tun nach den Greueln jener Heiden.
Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lasse, oder ein Wahrsager, oder ein Wolkendeuter oder ein Schlangenbeschwörer, oder ein Zauberer,
oder ein Bannsprecher oder ein Medium, oder einer, der einen Wahrsagergeist hat, oder jemand, der die Toten befragt.“ 5 Mosebuch 18:9-11

Die Toten liegen in ihren Gräber und warten bis die eine Auferstehung bekommen kann, wie Jesus es versprochen hat: Verwundert euch nicht darüber! Denn es kommt die Stunde, in welcher alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden; und es werden hervorgehen, die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens; die aber das Böse getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.“ Johannes 5:28,29

Mit freundlichen Grüßen
Olaf
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  #7  
Alt 01.07.2016, 12:47
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Silke Schieske Silke Schieske ist offline
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Hallo,

Meine Tante erzählte, als mein Onkel gestorben ist gab es ein großes Wetterleuchten und einen lauten Knall über dem Haus. Davon ist sie wach geworden. Das Leuchten über dem Haus haben den morgen noch andere Nachbarn gesehen.
Sie hatte auch lange Zeit schwere Schlafstörungen, da ihr jede Nacht mein Onkel erschien und an ihr rüttelte, als wolle er sie mitnehmen. Bis eines Nachts mehrere ältere in schwarzen Anzügen und Zylinder gekleidete Männer kamen (darunter auch mein Opa) und ihn mitnahmen.

Ein oder 2 Jahre später ist die Tochter meiner Cousine geboren, da erzählte meine Cousine, ging bei ihr die Türe auf und wieder zu- ohne das man sah wer da rein und raus ging. Sie meinte, dass wird ihr Papa gewesen sein, der seine Enkelin besucht hat.

Meine Schwester erzählte, dass unsere Omi ihr im Traum erschienen ist und auf dem Fensterbrett saß. Meine Schwester hat sie dann gefragt, ob sie ihr die Wohnung zeigen soll. Sie hat sich dafür bedankt und meine Schwester gelobt.

Ich selber glaube nach dem schweren Autounfall meines Großen vor 4 Jahren eher an Schutzengel. Davon muss mein Kind gewaltig viele gehabt haben, da er so gut wie unversehrt davon gekommen ist. Dieser Schutzengel hieß mit Sicherheit auch Omi.

LG Silke
__________________
Wir haben alle was gemeinsam.
Wir sind hier alle auf der Suche, können nicht hellsehen und müssen zwischendurch auch mal Essen und Schlafen.

Geändert von Silke Schieske (01.07.2016 um 12:49 Uhr)
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  #8  
Alt 01.07.2016, 17:20
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Ruža Ruža ist offline weiblich
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Danke für diese Beiträge. Ich sitze hier und heule vor Rührung.
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  #9  
Alt 01.07.2016, 17:51
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mesmerode mesmerode ist offline weiblich
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ich wollte meinen ehemaligen Schwiegervater noch anrufen ehe er ins Krankenhaus
kam, hatte es dann aber total vergessen.
Er wurde am drauffolgenden Tag operiert.
Die Nacht drauf träumte ich er wäre gestorben und ich wäre mit
einem rot-schwarzen Rock zur Beerdigung gefahren.
Von diesem Traum wurde ich wach und schaute auf die Uhr.
Am Abend rief mich mein Ex an und sagte Vater ist tot.
Darauf sagte ich ihm die Uhrzeit und er fragte mich woher ich das wüsste.
Ich deute den rot-schwarzen Rock so, Liebe und Trauer.


Uschi
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  #10  
Alt 01.07.2016, 20:22
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Mia Mia ist offline
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Habt vielen Dank für eure Berichte, die mich sehr bewegen!
Zitat:
Es gehört viel Mut dazu Dinge beim Namen zu nennen, denn der Mensch ist ein Zweifler.
Ja, das stimmt. Sei es, wenn es darum geht, wie bei Artsch, wenn sie ein Unglück vorausahnt, oder auch, wenn man über - für unseren Verstand unerklärliche - Erlebnisse mit Toten spricht. Deshalb auch vielen Dank für euren Mut, darüber zu schreiben.

Viele Grüße
Mia
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