#1  
Alt 16.07.2020, 23:23
falko23 falko23 ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 25.04.2019
Beiträge: 12
Standard WIe habt ihr die alte Schreibschrift gelernt?

Hallo,

ich betreibe nun schon seit einiger Zeit Familienforschung. Um das ganze effektiver betrieben zu können möchte ich mich nun dem Studium der alten Schreibschriften widmen.

Wie war das bei euch?

Hat vielleicht der eine oder andere auch mal vor diesem Problem gestanden? Mich würde interessieren welche Wege es gibt das Lesen der alten Schriften zu lernen bzw zu wissen ob es irgendwelche Tipps oder Kniffe gibt.

Mfg Falko
  #2  
Alt 16.07.2020, 23:40
podenco podenco ist offline weiblich
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Das Thema gibt es hier nachzulesen:

https://forum.ahnenforschung.net/showthread.php?t=9596

Gruß

Gaby
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  #3  
Alt 17.07.2020, 09:24
Mathem Mathem ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 01.12.2013
Beiträge: 216
Standard

Hallo Falko,

ich denke, wenn Du den Link von Gaby nachverfolgst und Dir die verschiedenen Seiten angeschaut hast, wirst Du herausfinden, welche davon für Dich hilfreich sein könnten.
Natürlich solltest Du mit den leichtesten Übungen - wie Sütterlin - beginnen. Je weiter man in den Jahrhunderten zurück geht, desto schwieriger sind die Schrift zu lesen (meine Erfahrung). Und dann kommt es natürlich noch auf die Handschrift des Schreibers an...

Von mir kann ich berichten, dass ich von Kindheit an grundsätzlich ein Interesse an alten Schriften hatte und habe. Ich sehe die Entzifferung der "rätselhaften" Wörter meist als Herausforderung an.

Eine Voraussetzung zum Lernen kann vielleicht auch die Einstellung sein, das Lesen der Schriften nicht als "Problem" zu sehen sondern als Teil der Familienforschung. Es geht also nicht nur um das Sammeln von Daten. Man kann sich auch in diesem Bereich viel neues Wissen aneignen.

Und wenn es wirklich mal nicht weitergeht, gibt es ja noch Hilfe in diesem Forum.

Viel Erfolg wünscht
Mathem
  #4  
Alt 17.07.2020, 11:18
Malte55 Malte55 ist offline
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Beiträge: 980
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Moin,
gelernt habe ich es Schritt für Schritt. Es gab in meiner Anfangszeit einen Text aus 1758 den ich dazu nicht so recht verstand, ich bekam Lesehilfe und seitdem Learning by Doing durch die Erstellung von OFB. Man lernt aber auch durch die Lesehilfen dazu, es gibt immer etwas was man noch nicht kannte.
Manchmal bei schlechten Kopien setze ich bei Problemen Fragezeichen, die sich aber später dann meist auflösen. Jeder Pastor bevorzugt ein Schema F die Einträge zu schreiben. Wenn man sich in eine Schrift eingelesen hat und alle Macken kennt, weiß man sogar meist die Problemfälle zu lösen. Das vermutete Wort sucht man ein paar Seiten vor, zurück oder daselbst als Bestätigung zu finden, vergleicht es etc. und kommt der Lösung näher. Man wird sicherer, sammelt weitere Erfahrung und irgendwann weiß man ohne die Kopie zu sehen was in die Lücke zum Taufbuch gehört >wurde zur heiligen ..... geschicket<

Das Vergleichen ist überhaupt wichtig. Einen Einzeiler kann man wenn nötig sicherlich auch transkribieren, hat man die ganze Seite geht es aber besser und vielleicht auch sicherer. Wenn man ein Sudoku mit 81 Feldern hat und stellt nur die mittleren 9 Felder zur Verfügung, geht das auch nur mit raten und viel Glück. Hat man dagegen alles zur Verfügung, können selbst schwierige Texte leicht zu lösen sein.
Ansonsten werden mit der Zeit auch verschiedene Hilfsdateien für Symbole, Latein, Abkürzungen oder Kalender wichtiger. Je nach Forscher-Drang...
LG Malte
  #5  
Alt 17.07.2020, 11:18
Benutzerbild von Xtine
Xtine Xtine ist offline weiblich
Administrator
 
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Beiträge: 23.616
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Hallo,


zu diesem Thema gibt es schon einige Themen hier im Forum, einfach mal die Suchfunktion bemühen.
z.B.:

Welche Schrift lernen: Süttlerin, Offenbacher oder Kurrent?
Wie habt Ihr das Lesen alter Handschriften gelernt?
Beherrscht Ihr die alten Schriften?
"Deutsche Schrift" Sütterlin lesen

Noch ein Tipp: Lerne die Sütterlin oder Kurrent (von den Buchstaben ansich ja ähnlich) selber zu schreiben, dann klappt es auch mit dem Lesen besser!


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Viele Grüße .................................. .
Christine
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Wer sich das Alte noch einmal vor Augen führt, um das Neue zu erkennen, der kann anderen ein Lehrer sein.
(Konfuzius)

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