#1  
Alt 07.06.2020, 17:14
Straight-Potter Straight-Potter ist gerade online
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Standard Ab wann ist man Handwerksmeister?

Hallo zusammen,

in meiner Vorfahrenliste gibt es einige Handwerker. In diversen Urkunden werden diese als Schneider bzw Schuhmacher bezeichnet in späteren als Schneidermeister bzw. Schuhmachermeister. Das Ganze zwischen 1850-1950

Nun meine Frage:
Ist es wie heutzutage, dass ein Meister-Titel eine weiterführende Ausbildung und Prüfung voraussetzt? Oder bedeutet dies das meine Vorfahren ein eigenes Geschäft hatten? Wie kann ich das ganze einordnen..

Danke für eure Meinungen :-)

Viele Grüße
Straight-Potter
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  #2  
Alt 07.06.2020, 17:26
Benutzerbild von scheuck
scheuck scheuck ist offline weiblich
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Standard Handwerksmeister

Zitat:
Zitat von Straight-Potter Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

Nun meine Frage:
Ist es wie heutzutage, dass ein Meister-Titel eine weiterführende Ausbildung und Prüfung voraussetzt? Oder bedeutet dies das meine Vorfahren ein eigenes Geschäft hatten? Wie kann ich das ganze einordnen..

Danke für eure Meinungen :-)

Viele Grüße
Straight-Potter
Hallo,

So einfach "einordnen" kannst Du das nicht

Fakt ist nur, dass ein Handwerksmeister einen Meisterbrief haben musste, er musste dazu eine Prüfung ablegen und wird auch eine Meisterschule besucht haben.

Mein Opa z.B. hatte eine Malerlehre gemacht, nach deren erfolgreichem Abschluss war er Geselle. Nach einigen Jahren Berufserfahrung hat er eine Meisterschule besucht und auch die erfolgreich abgeschlossen. Er war Malermeister, hatte aber keinen eigenen Betrieb, sondern hat in einer staatlichen Einrichtung als Malermeister gearbeitet und Lehrlinge ausgebildet (wozu er durch seinen Meisterbrief berechtigt war).

Ganz generell kann ein Meister in jedem Gewerk als solcher arbeiten/angestellt sein und muss nicht zwingend selbständig sein.
__________________
Herzliche Grüße und bleibt gesund!!!!!
Scheuck

Geändert von scheuck (07.06.2020 um 17:28 Uhr)
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  #3  
Alt 07.06.2020, 18:10
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OlliL OlliL ist offline männlich
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Ich denke es wird auch abhängig vom Ort sein. In einem kleinen Dorf wurde der alte Schmied bestimmt auch Mal Schmiedemeister genannt, auch ohne Brief. Man war froh dass es einen im Dorf gab.... Klar, das wurde dann irgendwann anders, formeller... Aber das war sicherlich nicht immer so. In einer Stadt war es sicherlich etwas anderes.
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  #4  
Alt 07.06.2020, 18:29
Josef Both Josef Both ist offline männlich
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Registriert seit: 08.09.2011
Ort: 66773 Schwalbach-Hülzweiler
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Hallo.


Gehe mal ins Internet und schau Dir einige Seiten an. Dort wird es gut beschrieben.
Nach besser auf den Seiten der einzelnen Handwerkskammer. Dort wird es noch detaillierter beschrieben.


Mfg
Josef Both
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  #5  
Alt 08.06.2020, 22:44
Benutzerbild von AndreaSchwN
AndreaSchwN AndreaSchwN ist offline weiblich
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Hallo,


mein Ahn (geb. 1788) hat eine Lehre als Schuhmacher gemacht, als Geselle gearbeitet und 1816/17 ein Meisterstück bei einem Prüfungsausschuss (?) abgegeben und durfte danach den Meistertitel führen.


Schönen Abend


Andrea
__________________
FN in Bayern: Marberger, Heckl, Schlamp, Heigl, Weiß, Apl, Schwegler, Hackner, Berky, Rührenschopf, Nerb, Brandl
FN in Schlesien:Jaletzky
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  #6  
Alt 09.06.2020, 00:14
Benutzerbild von Xtine
Xtine Xtine ist offline weiblich
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Ort: z' Minga [Mail: chatty1@gmx.de]
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Hallo,

schau mal hier https://books.google.de/books?id=OEJ...undert&f=false

Auf der verlinkten Seite der Absatz links unten, die 2. Hälfte etwa.
__________________
Viele Grüße .................................. .
Christine
.. .............
Wer sich das Alte noch einmal vor Augen führt, um das Neue zu erkennen, der kann anderen ein Lehrer sein.
(Konfuzius)

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