#1  
Alt 25.12.2012, 14:08
BochMin BochMin ist offline weiblich
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Standard "Unterhalt" wo forschen?

Frohe Weihnachten !

Hallo Ihr Lieben,

ich habe da so eine Geschichte gehört ...
Demnach mußte mein Opa "für die Mutter aufkommen" , d.h. er hat sie wohl finanziell unterstützen müssen (die drei Schwestern kamen anscheinend nicht in Frage). Das Ganze könnte zwischen 1925 und vielleicht 1940 passiert sein.

Wo könnte ich da wohl anfragen? Hat jemand eine Idee?

LG
Edelgard
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  #2  
Alt 25.12.2012, 15:16
Joanna
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Hallo Edelgard,

ich würde es beim "Sozialamt" (Sozialamt ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine Behörde, die nach § 28 Abs. 2 Erstes Buch Sozialgesetzbuch (SGB I) für die Aufgaben der Sozialhilfe nach dem Zwölftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) und häufig andere soziale Angelegenheiten verantwortlich ist. Der Begriff „Sozialamt“ wird in der Organisation der Kommunalverwaltung nur teilweise verwendet, oft heißt es „Amt für Jugend und Familie“, „Fachbereich Soziales und Wohnen“ etc.) versuchen.

Allerdings weiß ich nicht, ob Ämter da Auskünfte geben werden. Stell Dir einmal vor, ein Amt sollte zwischen 1925 - 1940 ins Archiv gehen und alle Sozialakten (und das werden nicht wenige sein) sichten, auch wenn es bereits händische Register gegeben haben sollte. Da fehlt sicherlich das Personal dafür. Und dann ist so ein Vorgang natürlich mit dem Tod des Betroffenen erledigt. Ob die Akten heute überhaupt noch vorhanden sind, falls sie den Krieg überlebt haben!

Ist aber auch immer die Frage, was man konkret wissen möchte. Ein Versuch kann ja nicht schaden.

Gruß Joanna
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  #3  
Alt 25.12.2012, 15:34
Jamin Jamin ist offline männlich
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Meines Wissens nach werden solche Akten auch nicht komplett überliefert, sondern nach einer gewissen Zeit vernichtet - nur einige exemplarische Akten werden in ein Archiv gegeben. Genau wird dir das aber die Behörde sagen können.

EDIT:
An sonsten wären die Justitzbehörden ein Ansprechpartner, da gilt aber etwas ähnliches wie oben. Wobei die Urteile schon eher eine Überlieferungswahrscheinlichkeit haben, wenn das denn überhaupt eine richterliche Angelegenheit war und nicht innerfamilär geregelt wurde - mehr als das Urteil wird da aber normalerweise nicht mehr da sein.
Bankdaten aus der Zeit wird es bestimmt auch nicht geben - wenn das etwas regelmäßiges war, hat sich das vielleicht da bemerktbar gemacht.
__________________
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suche alles zu "Jamin" (vor allem Bad Dürkheim, Hardenburg, Oberursel)
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  #4  
Alt 25.12.2012, 18:54
Benutzerbild von Xtine
Xtine Xtine ist offline weiblich
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Hallo Edelgard,

ich habe ähnliche Akten beim zuständigen Amtsgericht, bzw. dem inzwischen zuständigen Archiv gefunden.

Ich fand einen Vermerk auf einer Geburtsurkunde, daß sich der Vater XY zum Kind bekennt, lt. Amtsgericht Z Aktenzeichen 123.
Unter besagtem Aktenzeichen fand sich tatsächlich noch die Akte, darin ging es unter anderem auch um den Unterhalt.
Die Akte war übrigens von 1899.
__________________
Viele Grüße .................................. .
Christine
.. .............
Wer sich das Alte noch einmal vor Augen führt, um das Neue zu erkennen, der kann anderen ein Lehrer sein.
(Konfuzius)

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  #5  
Alt 26.12.2012, 15:15
BochMin BochMin ist offline weiblich
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Hallo !

Danke für eure Hinweise. Klingt komplizierte als ich dachte. Eigentlich bin ich auf der Suche nach den Adressen der Geschwister. In Bochum sind alte Meldekarten nach Straßen und nicht nach Namen sortiert. Eine "Unterhaltsakte" hätte da interessante Hinweise geben können...

LG Edelgard
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  #6  
Alt 26.12.2012, 18:19
Joanna
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Hallo Edelgard,

wieso kompliziert?

Das ist ein Anruf beim zuständigen "Sozialamt" (also das zuständigen Amt vom Wohnort der Urgroßmutter) und die Anfrage, wie lange die Akten archiviert werden.

Wenn es dann mit der von Dir gesuchten Zeit überein stimmt, kannst Du gleich fragen, ob Du Auskunft bekommen kannst.

Also, ein einfacher Vorgang bei der Ahnenforschung.

Gruß Joanna
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